IPO Kalender 2021: Welche Unternehmen gehen an die Börse?

Welche Firmen gehen in diesem Jahr an die Börse? Welche Unternehmen stehen kurz vor dem Börsengang? In unserem IPO Kalender 2021 finden Leser aktuelle und geplante Börsengänge. Zudem geht der Artikel auf die Fragen ein, wie Anleger IPO-Aktien bewerten können und was es beim Kauf zu beachten gilt.

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Was ist ein IPO?

IPO ist die Abkürzung für Initial Public Offering, zu Deutsch: „erstes öffentliches Angebot”. Kurz gesagt ist ein IPO ein Börsengang eines Unternehmens. Mittels eines IPOs können Anleger Aktien eines Unternehmens erwerben, welches bisher nicht an der Börse notiert war.

Eine IPO Definition wäre hierzulande „Neuemission”. Mit anderen Worten: ein Unternehmen verkauft sich an der Börse. Durch einen Börsengang verkauft eine Firma Anteile an ihrem Unternehmen. Die Anteilseigner, sprich die Käufer der IPO Aktien, werden dadurch zu Teilhabern mit einem entsprechendem Mitsprachrecht.

Unternehmen erhalten dadurch Kapital, welches sie nicht verzinsen und auch nicht zurückzahlen müssen. Experten sprechen hier von Eigenkapital. Das Pendant dazu wäre ein Kredit bei einer Bank, welches aber verzinst und zurückgezahlt werden muss. Dadurch wird auch deutlich, welche Bedeutung ein IPO für ein Unternehmen hat.

IPO Aktien

IPO haben in den 1990er Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Dann flaute die Euphorie der Börsengänge etwas ab. In letzter Zeit kam das Interesse an Börsengängen wieder deutlich zurück. Selbst im schwierigen Corona-Jahr 2020 gab es eindrucksvolle IPOs. So wurde der Snowflake IPO zum größten Börsengang eines Softwareunternehmens in der bisherigen Börsengeschichte. Und auch der Airbnb IPO blieb Börsianern sicher nicht verborgen.

Eine andere Möglichkeit um an die Börse zu gehen sind SPAC. Im Jahr 2020 war die Anzahl der SPAC sogar höher als die der klassischen IPOs. Bei einem SPAC fusioniert ein bereits börsennotiertes „inhaltsloses” Unternehmen mit einem noch nicht börsennotierten Unternehmen. Auch der Online-Broker eToro geht den an die Börse über einen SPAC. Mehr dazu hier: Was ist ein SPAC?

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IPO Kalender 2021

UnternehmenBrancheDatum geplanter IPO
1&1 Internet SETelekommunikationoffen
About YouMode16. Juni 2021
Arriva (Deutsche Bahn)Transportoffen
AuxmoneyKreditvermittleroffen
Bitcoin SuisseFinanzdienstleistungoffen
ByteDance (Tik Tok)Internet2021
C&ATextiloffen
Check24Vergleichsportaloffen
CoinbaseKrypto Börse14. April 2021
DeliverooLebensmittel31. März 2021
Deutsche LithiumRohstoffe/Bergbauoffen
Epic GamesGaming/Entertainment2022 oder später
eToroOnline Broker2021 (über einen SPAC)
Huawei TechnologiesTelekommunikationoffen
InstacartLebensmittel2021
KlarnaZahlungsdienstleister2021/2022
KrakenKrypto-Börse2021
MeinAutoAutohändler/LeasingQ2 2021
Mister SpexOptik02. Juli 2021
N26FinTechoffen
OatlyVegane Nahrungsmittel aus HaferMai 2021
RivianAutobaueroffen
RobinhoodFinanzdienstleisterJuni 2021
SmavaKreditvermittleroffen
Softbank MobileTelekommunikationoffen
StripeFinTech2021
SUSESoftware-UnternehmenQ2 2021
SynlabLabordienstleister30. April 2021
TransferwiseZahlungsdienstleister2021
UdemyOnline Lernplattform2021
Universal Music GroupMusik-Streaming2022
Vantage TowersFunkmastbetreiber16. März 2021
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Bereits verfügbare IPOs

UnternehmenBrancheBroker Verfügbarkeit
Vantage TowersFunkmastbetreiberDegiro, IG Markets, sBroker
SynlabLabordienstleisterDegiro, Consorsbank, comdirect
OatlyVegane Nahrungsmittel aus HaferDegiro, Onvista

Übersicht 2021: diese Unternehmen stehen kurz vor dem Börsengang

Ant Financial IPO

Eine der größten Börsenkandidaten für dieses Jahr ist die Alibaba Tochter Ant Financial. Das Unternehmen betreibt die weltweit größte Payment-Plattform Alipay mit mehr als eine halbe Milliarde Nutzern. Der Ant Financial IPO war ursprünglich für November 2020 vorgesehen. Er hätte der größte IPO aller Zeiten werden können.

Infografik: Ant Financial: Größter Börsengang der Geschichte? | Statista Quelle: statista.com

Das Transaktionsvolumen der Zahlungen belief sich im Jahr 2019 auf rund 15 Billionen US-Dollar! Mastercard verarbeitete im selben Zeitraum dagegen „nur” ein Volumen von 6,5 Billionen US-Dollar. Fast 34,5 Milliarden Dollar hätten durch den Ant Financial IPO eingenommen werden sollen. Nach dem Börsengang hätte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden Dollar gehabt.

Die Anleger rissen sich auch um die Papiere des Unternehmens, die mittlerweile in Ant Group umbenannt wurde. Doch die chinesische Regierung, genaugenommen die chinesische Finanzaufsichtsbehörde, machte dem einen Strich durch die Rechnung. Sie stoppte den Ant Financial IPO am 05. November 2020.

Geplant ist der Ant Financial IPO dennoch. Aktuell versucht das Unternehmen seine Bewertung zu verbessern und den Anforderungen der Regulierungsbehörden nachzukommen.

  • Ant Financial IPO wurde durch chinesische Regulierungsbehörden zunächst gestoppt
  • Ant Group arbeitet nun an einer Verbesserung der Bewertung
  • Börsengang ist für 2021 geplant, möglicherweise aber auch später
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Coinbase IPO

Coinbase ist eine Krypto-Börse mit Sitz in den USA. Nutzer können dort unter anderem Bitcoin kaufen und verkaufen, aber auch Ethereum, Ripple, Cardano und viele weitere Kryptowährungen handeln. Der Coinbase IPO ist für den 14. April 2021 geplant. Das Unternehmen wird dann an der NASDAQ mit dem Kürzel „COIN” gelistet sein.

Coinbase war das erste Krypto-Unternehmen weltweit, mit einer Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar. Damit gilt Coinbase als das erste Krypto-Einhorn. Als „Einhorn” (englisch unicorn) werden Start-ups bezeichnet, die vor einem Börsengang bzw. IPO oder Exit eine Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar aufweisen.

IPO Kalender

Bildquelle: coinbase.com/de/press

Der IPO von Coinbase ist für Anleger eine Möglichkeit im Krypto-Markt investiert zu sein, ohne direkt selbst in Kryptowährungen zu investieren. Ganz nach dem Motto: Investiere beim Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in die Schaufeln. Coinbase verdient sein Geld überwiegend dadurch, dass es eine Provision von jedem Handel mit Kryptowährungen erhebt. Zudem müssen Kunden bei Einzahlungen mit Kreditkarte Zusatzgebühren zahlen.

  • Anfang April wurde der Coinbase IPO für den 14. April 2021 bekannt gegeben
  • Coinbase ist eine der größten Krypto-Börsen der Welt
  • mit dem Kauf der Coinbase IPO Aktie investieren Anleger in „Schaufeln” anstatt in „Goldgräber”
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IPO Kalender 2020: prominente Beispiele vergangener Börsengänge

Airbnb IPO

Der vielleicht bekannteste Börsengang im IPO Kalender 2020 war der Airbnb IPO. Das Airbnb IPO Datum war der 10. Dezember 2020. An diesem Tag ging das Unternehmen an die Börse. Der Ausgabepreis im IPO lag bei 68 Dollar. Die erste Notierung (die sogenannte Erstnotiz) an der Börse betrug 146 Dollar, also ein Aufpreis von 115 Prozent.

Das bisherige Hoch erreichte die Airbnb Aktie am 11. Februar 2021 bei etwas mehr als 220 Dollar. Wer beim Airbnb IPO dabei war, konnte seine Anteile in der Zwischenzeit also mehr als verdreifachen! Und das in nur 2 Monaten. Der Börsengang war deshalb interessant, weil es sich bei Airbnb um ein Unternehmen aus der Touristikbranche handelt, die durch die Coronapandemie weltweit in Mitleidenschaft geraten ist.

unternehmen kurz vor dem börsengang

Bildquelle: tradingview.com

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Snowflake IPO

Ähnlich wie beim Airbnb IPO konnten Anleger, die rechtzeitig zugriffen, eine satte Rendite einfahren. Der Ausgabepreis beim Snowflake IPO lag bei 120 Dollar. Die Erstnotierung bzw. Erstnotiz an der Börse betrug 244 Dollar, also ein Anstieg von rund 100 Prozent.

Das Warren Buffett Aktien des Unternehmens bereits vor dem Snowflake IPO erwarb dürfte einer der Gründe für den rasanten Kursanstieg gewesen sein. Buffett konnte per Privatemission bereits vor dem Börsengang in Snowflake investieren. Diese Möglichkeit gibt es für Privatanleger nicht.

Das bisherige Allzeithoch lag am 04. Dezember 2020 bei rund 430 Dollar. Im Vergleich zur Ausgabe des Snowflake IPO Mitte September 2020 ein Anstieg um den Faktor 3,5. Mittlerweile kam der Kurs der Aktie jedoch wieder deutlich zurück, was im Übrigen nicht selten bei IPO-Aktien vorkommt.

Börsengang

Bildquelle: tradingview.com

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CureVac IPO

Der CureVac IPO am 14. August 2020 war ein voller Erfolg des Unternehmens. Der Ausgabepreis bei Zeichnung lag bei 16 US-Dollar. 44 Dollar betrug der erste festgestellte Kurs. Am nächsten Handelstag stieg die Aktie des Biotech-Unternehmens kurzzeitig sogar auf über 85 Dollar. Der Kurs hatte sich in nur zwei Tagen gegenüber dem CureVac IPO damit um mehr als verfünffacht!

Das Tübinger Unternehmen, welches weiterhin zu fast 50 Prozent von Dietmar Hopp gehört, hatte den IPO in den USA an der NASDAQ durchgeführt. Beim CureVac IPO erlöste das Unternehmen mit seiner Aktienplatzierung rund 200 Millionen Dollar. Das Geld soll für die weitere Entwicklung eines Corona-Impfstoffs genutzt werden.

IPO Aktien

Bildquelle: tradingview.com

Wie einen IPO bewerten?

Da bei einem IPO das Unternehmen ja noch nicht an der Börse ist, kann ein Anleger nicht auf Daten aus der Vergangenheit zurückgreifen, wenn er die Firma bewerten möchte. Zudem gibt es auch nur eingeschränkt Zugang zu Bilanzen aus vergangenen Jahren. Zwar gibt es bereits einige Analysen von Drittanbietern, auf die ein Investor zurückgreifen kann, aber die Qualität der Analysen muss nicht zwangsläufig neutral sein.

Ein sinnvolle Möglichkeit ist es, das Unternehmen mit anderen Firmen aus der gleichen Branche zu vergleichen, die bereits seit vielen Jahren an der Börse notiert sind. Beispielsweise könnte ein Investor schauen, wie hoch das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Branche liegt und dieses im Vergleich zu den Daten des IPO setzen.

Sollte es dort deutliche Abweichungen geben, dann muss sich der Investor fragen, warum es diese Abweichungen gibt und ob diese gerechtfertigt sind. Das gilt vor allem für IPO deren Bewertung deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt.

  • Unternehmen mit anderen Firmen aus derselben Branche vergleichen
  • Achtung bei sehr trendigen Themen
  • ein IPO birgt sowohl Chancen als auch Risiken
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Wo als Anleger IPO Aktien kaufen?

In der Regel gibt es im Online-Banking des Brokers einen Bereich „Neuemissionen”. Dort finden Kunden der Bank die aktuellen IPOs. Neben einem geplanten Börsengang sind dort auch andere Neuemissionen zu sehen, insbesondere neue Anleihen. Sobald ein Anleger sich bei einem IPO beteiligen möchte, kann er über das Online-Banking Portal seiner Bank einen entsprechenden Auftrag erteilen.

Allerdings gibt es dort nur selten einen IPO Kalender zu finden. In der Regel sind dort nur die aktuellen Projekte zu sehen, in die der Kunde investieren kann und, die die Bank auch anbietet. Sofern ein Anleger vorhat, sich bei einem bestimmten Börsengang zu beteiligen, wäre es gut, regelmäßig den IPO Kalender zu checken um zu sehen, wie der Status ist.

Zudem muss die Bank auch in irgendeiner Weise am Emissionsprozess des IPOs beteiligt sein. Entweder unmittelbar oder über eine Muttergesellschaft oder Partnerbank oder etwas Ähnliches. Vor allen, wenn IPOs in den USA stattfinden, dann haben Anleger hierzulande eher selten die Möglichkeit sich daran zu beteiligen. Alternativen dazu gibt es weiter unten im Artikel.

  • direkt bei der Hausbank bzw. dem Wertpapierbroker
  • besonders interessante Aktienplatzierungen stehen jedoch meist nicht im IPO Kalender deutscher Banken
  • Alternative: Aktien kurz nach dem IPO kaufen

IPO Bedeutung

IPO zeichnen: bekommen Anleger definitiv eine Zuteilung?

Wenn Anleger sich an einem IPO beteiligen wollen, müssen sie bei ihrer Bank eine Mitteilung machen. Man spricht hier von einer IPO Zeichnung. Häufig gibt es Mindestvolumina, die der Kunde investieren muss, beispielsweise 50 Aktien.

Bei sehr gefragten Börsengängen ist die Nachfrage nach IPO Aktien jedoch deutlich größer als das Angebot. In solchen Fällen gehen Privatanleger oft leer aus, so geschehen beim Snowflake IPO als auch beim Airbnb IPO. Bevorzugt werden daher meist institutionelle Anleger.

Und selbst wenn ein Anleger eine Zuteilung erhält, so ist nicht garantiert, dass er auch die ursprünglich in der Zeichnung genannten Anzahl an Aktien zugeteilt bekommt.

Um als Privatanleger dennoch an einer Aktienplatzierung beteiligt zu sein, bei der es sonst keine Chance gibt, könnte ein Kauf eines IPO ETFs eine Alternative darstellen oder ein auf IPO spezialisierte Vermittler.

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IPO ETF: sich auf die Seite der Institutionellen schlagen

Wer einen Blick auf den IPO Kalender 2021 wirft, der stellt fest, dass es auch in diesem Jahr wieder einige interessante Unternehmen gibt, die kurz vor dem Börsengang stehen. Allerdings wird man als Privatinvestor vermutlich bei einigen keine Zuteilung bekommen.

Daher könnte der Kauf eines IPO ETFs eine Möglichkeit sein, um dennoch an attraktiven Börsengängen aus dem aktuellen IPO Kalender zu partizipieren. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass der ETF womöglich nicht direkt am IPO beteiligt ist, sondern lediglich in IPO Aktien investiert, also Aktien, die nach einem IPO an der Börse gelistet sind.

IPO Definition

Aktuelle Werte des IPO ETFs; Bildquelle: renaissancecapital.com

Der IPO ETF der Firma Renaissance Capital ist ein US-Amerikanischer ETF und der größte ETF in diesem Segment. Allerdings können EU-Anleger nicht mehr ohne Weiteres ETFs aus den USA kaufen. Um dennoch Anteile an diesem ETF zu erhalten, können Anleger auf Optionen zurückgreifen.

Ohne jetzt zu sehr in die Tiefe zu gehen, könnten Anleger PUT-Optionen auf den ETF verkaufen. Bei entsprechendem Kursverlauf des ETFs wird die Option vom Käufer ausgeübt und er erhält die Anteile ins Depot gebucht.

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Sich über spezielle Anbieter an einem IPO beteiligen

Es gibt auch spezielle Anbieter, bei denen Kunden sich an fast jedem IPO beteiligen können, auch an einem IPO in den USA. Ein solcher Vermittler wäre zum Beispiel freedom24.com. Ob es sich allerdings um einen seriösen Anbieter handelt, können wir nicht sagen, da wir keine Erfahrungen mit dem Unternehmen selbst gemacht haben.

Vermutlich tritt das Unternehmen selbst als institutioneller Anleger auf, mit entsprechendem Kapital seiner Kunden. Denkbar wäre es, dass freedom24.com die Aufträge der Kunden sammelt, bündelt und dann als einzelnen Auftrag an das Emissionskonsortium weitergibt. Als Privatanleger hätte man allein niemals eine Chance.

IPO Kalender

Zusammenfassung: Blick auf den IPO Kalender kann sich lohnen

Unternehmen die kurz vor dem Börsengang stehen, erfreuen sich häufig besonderer Aufmerksamkeit. Zumindest, wenn es sich um Unternehmen aus trendigen Branchen, wie zum Beispiel Insekten Aktien oder Graphene Aktien, handelt. Diese Aufmerksamkeit hat dabei Vor- und Nachteile.

Grundsätzlich ist es so, dass sowohl das Unternehmen, welches Aktien emittiert, als auch die daran beteiligten Finanzinstitute einen möglichst hohen Ausgabepreis anstreben, um ihren Erlös entsprechend hoch ausfallen zu lassen. Die Problematik dabei ist jedoch, dass eben auch viel Marketing bei einem IPO betrieben wird.

Dennoch kann sich für Anleger ein Blick auf den IPO Kalender lohnen. Häufig finden sich dort interessante Firmen. Bald könnte hier auch Porsche zu finden sein.  Dabei müssen Investoren keinesfalls unbedingt am IPO beteiligt sein. Auch der Kauf der Aktien nach einem IPO kann sich noch lohnen, vor allem, wer langfristig investiert sein möchte. Übrigens: ausstehend sind auch noch die Börsengänge von Starlink und SpaceX. Auf diese IPO sind schon viele Anleger gespannt.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com
  • renaissancecapital.com
  • tradingview.com
  • coinbase.com/de/press
  • statista.com

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