Stripe IPO: Wann können Anleger endlich Stripe Aktien kaufen?

Stripe Aktie

Investoren lieben Stripe und hoffen auf einen baldigen Börsengang. Doch noch ist der Stripe IPO nicht so sicher. Was der Payment Dienstleister zu bieten hat und ob ein Engagement in Stripe Aktien sinnvoll ist, erfahren Leser hier.

  • Es ist noch kein Datum für den Stripe IPO bekannt, vermutlich erst im Jahr 2022.
  • Privatanleger werden keine Möglichkeit haben, sich direkt am Stripe Börsengang zu beteiligen.
  • Nach dem IPO können Investoren jedoch Stripe Aktien an der Börse kaufen.
  • Aktuell wird das Unternehmen mit rund 100 Milliarden Dollar bewertet.
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Steht der Stripe IPO kurz bevor?

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels steht der Stripe IPO nicht kurz bevor. Bisher hat das Unternehmen keine konkreteren Informationen zu einem Börsengang veröffentlicht.

Streng genommen ist es noch nicht einmal sicher, ob und in welcher Form ein Börsengang überhaupt stattfindet.

Stripe IPO

rarrarorro / Shutterstock.com

Als Möglichkeiten an die Börse zu gehen, stehen ein IPO, also der klassische Börsengang, das Direktlisting als auch der Börsengang im Rahmen eines SPAC zur Auswahl.

Mehr Infos dazu: Was ist ein SPAC?

Ein Börsengang im Rahmen eines SPAC ist eher unwahrscheinlich. Am wahrscheinlichsten ist dagegen ein Stripe IPO oder das direkte Listing an einer Börse.

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Stripe: Größter Börsengang aller Zeiten?

Gelegentlich wird die Frage aufgeworfen, ob der Stripe IPO der größte Börsengang aller Zeiten werden könnte. Selbstverständlich steht die Möglichkeit im Raum. Hier ist aber wichtig, was denn mit dieser Frage überhaupt gemeint ist.

Wenn ein Unternehmen Aktien emittiert, also herausgibt, bedeutet das, dass es einen Teil des Unternehmens verkauft. Die Käufer der Aktien, die Aktionäre, sind dann de facto die Eigentümer des Unternehmens.

Nun muss ein Unternehmen aber nicht gleich 100 Prozent verkaufen, sondern kann auch nur einen Teil verkaufen, beispielsweise 25 oder 50 Prozent. Und das ist auch die Regel. Normalerweise wird bei einem Börsengang nur ein Teil des Unternehmens an Aktionäre verkauft.

Stripe Payment

Der Stripe Unternehmenssitz in San Francisco. Tada Images / Shutterstock.com

Häufig bleiben Gründer und bereits bestehende Investoren ebenfalls noch an Board und halten mit ihrem Anteil die Mehrheit am Unternehmen.

Der bisher größte Börsengang der Geschichte war der von Saudi Aramco, dem Saudi Arabischen Ölkonzern. Dieser Börsengang hat dem Unternehmen rund 29,5 Milliarden Dollar eingebracht.

Aber das Unternehmen ist deutlich mehr wert. Es wurde nämlich nur rund 1,5 Prozent des Unternehmens verkauft.

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Wenn wir davon ausgehen, dass Stripe mit aktuell 100 Milliarden Dollar bewertet wird, müsste es also mindestens 30 Prozent seines Unternehmens in Form von Aktien an den Markt bringen.

Dann wäre es der größte Börsengang der Welt (nach Emissionsvolumen). Wahrscheinlich ist das aber nicht. Es ist aber möglich, dass der Stripe IPO der größte Börsengang im IPO Kalender 2021 wird.

Infografik: Die Top 10 der Einhörner | Statista

Stripe ist das zweitteuerste nicht börsennotierte Fintech-Unternehmen der Welt.
Im Übrigen nutzt auch Statista, das Unternehmen, welches die Infografik erstellt hat, für ihre Zahlungsabwicklung Stripe.

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Was ist Stripe und verdient das Unternehmen Geld?

Kurz gesagt ist Stripe ein Fintech-Unternehmen. Konkret ist Stripe ein Payment Dienstleister, ein Online-Bezahldienst, ähnlich wie PayPal. Moment klingt mehr oder weniger alles was mit Technologie und Fintech zu tun hat in den Ohren der Investoren kaufenswert. Aber nicht immer ist das auch der Fall.

Stripe Aktie

Die Gründer von Stripe Payment: die Brüder Patrick und John Collison stammen aus Irland.

  • Gründung im Jahr 2009; das Unternehmen kann also auf einige Jahre Erfahrung zurückblicken.
  • Zu den Kunden zählen unter anderem Amazon, Google, Booking.com, Shopify und Axel Springer.
  • Stripe ermöglicht Zahlungen anzunehmen, zu versenden und Geschäftsabläufe online zu verwalten.
  • Hauptsitze in San Francisco und Dublin.
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Stripe ist aber im Gegensatz zu PayPal kein Dienstleister für Privatkunden, sondern ermöglicht es Unternehmen ihre Zahlungen online abzuwickeln. So stellt Stripe unter anderem die Infrastruktur für Google Pay oder Microsoft Pay zur Verfügung.

Der Endkunde, beispielsweise der Kunde in einem Onlineshop, bezahlt per Sofortüberweisung, Giropay oder per Kreditkarte. Stripe sorgt im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf und die Integration dieser Prozesse.

Dafür berechnet Stripe dem Händler eine Gebühr. Für Unternehmen fallen dabei Gebühren bei Kreditkartenzahlungen zwischen 1,4 und 2,9 Prozent an. Für SEPA-Überweisungen berechnet Stripe 0,35 Euro je Transaktion.

Im Jahr 2020 erzielte Stripe mit Payment einen Umsatz von über 7 Milliarden Dollar. Beflügelt wurde das Geschäft einerseits durch die Coronapandemie, da die Einkäufe mehr und mehr ins Internet verlagert wurden.

Stripe Börsengang

Andererseits hatte auch die Pleite von Wirecard positive Auswirkungen für Stripe, da es nun einen Konkurrenten weniger gab und Kunden von Wirecard zu Stripe wechselten.

Bereits vor dem Stripe Börsengang Aktien kaufen?

Als Privatanleger wird man sich höchstwahrscheinlich nicht am Stripe IPO beteiligen können. Es gibt zwar einige Anbieter, die das ermöglichen. In dem Fall sammelt der Anbieter Kundengelder ein und tritt beim IPO als institutioneller Investor auf.

Hier sollten Investoren sich jedoch genau über diese Anbieter erkundigen und die Risiken abschätzen.

Allerdings besteht die Möglichkeit über einen Umweg, auf den Stripe Börsengang zu spekulieren. So gibt es am Graumarkt oder Sekundärmarkt, das heißt dem nicht regulierten außerbörslichen Handel zwischen Banken und Kunden, die Chance, auf die Höhe der voraussichtlichen Marktkapitalisierung zu spekulieren.

Zum Beispiel bietet der Onlinebroker IG diese Möglichkeit an. Faktisch geht der Kunde eine Wette ein, ob der Börsenwert beim IPO über oder unter einem bestimmten Wert liegt.

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Sollten Anleger Stripe Aktien kaufen?

Die seriösere Variante besteht darin, ganz klassisch nach dem Börsengang Stripe Aktien zu kaufen, sofern der Investor am Unternehmen beteiligt sein möchte.

Stripe IPO

Bevor die Entscheidung getroffen wird, Stripe Aktien zu kaufen oder nicht, sollte sich der Anleger überlegen, was er mit dem Investment bezweckt.

Möchte der Investor über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte am Unternehmen beteiligt sein, dann spielt es praktisch keine Rolle, ob er nun sofort Stripe Aktien kauft oder sich einige Wochen Zeit lässt.

Dazu muss der Investor sich die Firma Stripe und das Geschäftsmodell genau anschauen, bewerten, abwägen und eine Entscheidung treffen.

Allerdings möchten wir an dieser Stelle den Blick über den Tellerrand hinauswagen und nicht nur auf Kennzahlen und Bewertungen achten.

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Überhitzung des IPO Markts?

Der IPO Markt ist so aktiv wie zuletzt vor dem Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre. Im Allgemeinen ist es ein Zeichen für eine Überhitzung, wenn mehr und mehr Börsengänge zu verzeichnen sind.

Warum ist das so?

Das Ziel eines Unternehmens bei einem Börsengang ist, so viel Kapital wie möglich einzusammeln. Das ist in Zeiten eines Bullenmarktes leichter. Die Kurse steigen, die Anleger sind optimistisch und das Geld sitzt locker.

In einer Krise oder in einem Bärenmarkt sieht die Lage genau anders aus. Die Zurückhaltung ist groß, das Geld wird zusammengehalten, die Stimmung ist pessimistisch.

Stripe Aktien kaufen

Tada Images / Shutterstock.com

Daher ist es nur logisch, dass Unternehmen vor allem in steigenden Märkten an die Börse gehen. Und je mehr Anleger (auch institutionelle) euphorisiert werden, umso lockerer sitzt das Geld und mehr und mehr Firmen bringen ihre Anteile an die Börse, da sie sie dort für gutes Geld verkaufen können.

Beispiel Krypto Markt

Das beste Beispiel ist der Krypto-Markt. Auf dem Höhepunkt des Bitcoin-Preises ging die Krypto-Börse Coinbase an die Börse. Kurz darauf gab es einen Bitcoin Crash.

Zwar hieß es in den Nachrichten, dass China Bitcoin verbietet und das der Auslöser für den Abverkauf bei Bitcoin war. Aber praktisch wurde einfach nur die Nachricht zum Kursverlauf herausgesucht.

Auf dem Höhepunkt des überhitzten Markts konnte Coinbase noch mal richtig viel Kapital einsammeln. Die Lage sähe heute bestimmt etwas anders aus.

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Sind Stripe Aktien nur ein Hype?

Aber ist das dieses Mal auch so? Kommen Stripe Aktien in einem absoluten Hype an die Börse? Nun, niemand weiß, wie sich die Börse entwickelt und wie die Kurse morgen stehen.

Generell müssen wir aber festhalten, dass die aktuelle Situation an den Börsenmärkten nicht mit den anfänglichen 2000er-Jahren verglichen werden kann. Viele Unternehmen sind solide und verdienen Geld. Zudem steht ja noch nicht mal das Datum für den Stripe Börsengang fest.

Stripe Aktie Prognose

Zwar gab es vor einiger Zeit einen Aktien-Crash, aber das betraf nur einige Tech Aktien, die fielen. Und dort auch vor allem bei den Unternehmen, die noch nicht profitabel arbeiten.

Das ist bei Stripe aber anders. Stripe verdient bereits Geld und hat eine nachvollziehbare und ein nachgefragtes Geschäftsmodell.

Zudem ist die Stimmung an den Märkten nicht übermäßig optimistisch. Und wichtig ist auch, dass es weiterhin keine Alternative zu Aktieninvestments gibt. Außerdem ist der Faktor Geld positiv. Solange die Zinsen nicht steigen, gibt es einfach keine sinnvolle Alternative.

Stripe Aktien nur als Hype zu bezeichnen wäre daher zu kurz gedacht. Ob die Höhe der aktuellen Bewertung oder des späteren Stripe Aktienkurses „gerechtfertigt“ ist, ist eine andere Sache.

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Zusammenfassung
  • Die Gründer lassen sich mit dem Stripe IPO noch Zeit. Vermutlich wollen sie die Kontrolle über das Unternehmen noch nicht hergeben.
  • Ein Börsengang würde viel Beachtung finden und wäre vermutlich der größte in diesem Jahr und auch auf der Top-10 Liste zu finden.
  • Stripe Aktien sind kein Hype. Das Unternehmen hat ein solides Geschäftsmodell und verdient nachweislich Geld.

Bildquellen:

  • Shutterstock
  • stripe.com

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