TUI Aktie, Lufthansa und Co. – Turbulente Zeiten für Reise Aktien!

Die Tourismusbranche ist von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen wie kaum ein anderer Sektor. Während Gaststätten und Restaurants in den Ländern der EU bereits behutsam zu einer neuen Normalität finden, sind Reiseanbieter und Hotels noch weit davon entfernt. Auch die Fluggesellschaften spüren den Einbruch, immerhin sind im August 2020 noch mehr als 120 Länder weltweit als Risikogebiete klassifiziert, darunter beliebte Reiseziele. Flüge, Reisen und Hotelstandorte, die keinen Gewinn abwerfen, das trifft auch die ganz Großen der Branche. Nicht nur die Lufthansa Aktie ist seit März im Sinkflug, auch die TUI Aktie musste enorme Einbußen hinnehmen. Wie sieht die Zukunft für Reise Aktien aus und – können Anleger möglicherweise zur Zeit günstig zugreifen?

  • Reise Aktien leiden unter der Corona-Krise
  • Der Kurs der TUI Aktien ist seit März stark gefallen
  • Die Lufthansa Aktie überzeugt Analysten bisher nicht
  • Anleger können auch mit fallenden Kursen Renditen erzielen

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TUI Aktie: Kurs seit Wochen volatil

Die TUI Group ist nach Marktanteil der führende Touristik-Anbieter Deutschlands und sowohl innerhalb Europas als auch weltweit eine bekannte Marke. Der Konzern agiert in den drei Segmenten TUI Travel als Reiseveranstalter, ist mit TUI Hotels & Resorts international in den beliebtesten Destinationen präsent und führt als drittes Standbein die TUI Kreuzfahrten. Das Angebot bei TUI umfasst sowohl Budget- und Pauschalreisen als auch Spezialangebote wie Expeditionen, Luxusreisen und Yachtcharter.

Da die TUI eigene Reisebüros, örtliche Agenturen, Fluggesellschaften und Schiffe unterhält, deckt das Unternehmen den gesamten touristischen Wertschöpfungsprozess ab. Fast 75.000 Beschäftigte sind für die TUI tätig und betreuen Millionen Kunden jährlich. Grund genug für Aktionäre, sich über den TUI Aktien Kurs zu freuen – bis zur Corona-Krise.

TUI Aktie

Der TUI Konzern in Zahlen

2019 konnte der TUI Konzern insgesamt fast 20 Millarden Euro Umsatz verbuchen und unterhielt Hotels in rund 30 Ländern mit einer Bettenkapazität von über 260.000 Betten. In der Hotellerie steht TUI für bekannte Marken wie Iberotel oder Club Robinson, allein die Hotels erzielten Umsätze von 660 Millionen Euro. Außerdem hatte der Konzern seit 2015 sein Kreuzfahrtsegment beträchtlich ausgebaut und konnte 2019 mit der Flotte von TUI Cruises über 960 Millionen Euro umsetzen.

Spektakulär sind die Großkreuzfahrten, die unter den Namen Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 in 2018 und 2019 vom Stapel liefen – beide Kreuzfahrtschiffe können jeweils fast 3.000 Passagiere aufnehmen. Die breite Aufstellung bescherte dem Konzern mit der Ankunft des Corona-Virus jedoch entsprechend flächendeckende Verluste. Der Stillstand internationaler Flughäfen, die zumindest zeitweilige Schließung der Hotels und nicht zuletzt Nachrichten von Kreuzfahrtschiffen, die zur Corona-Quarantäne für hunderte von Passagieren mutierten, werden die Reiselust noch lange dämpfen.

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Wie schlagen sich die TUI Aktien?

Die Aktien des Tourismus-Riesen stürzten nach einem 52-Wochen-Hoch von 12,72 Euro am 18. März ab auf nur 3,05 Euro und erreichten in den folgenden Wochen ein Tief, das bei 2,45 Euro lag. Zwischenzeitlich hat sich der Wert wieder berappelt und konnte in der ersten Augustwoche schon ab Dienstag eine Aufwärtstendenz vorweisen. Die XETRA-Sitzung am 7.August beschloss die TUI Aktie mit einem Kurs von 3,58 Euro, das entspricht einem Kursgewinn von 1,8%. Die Erholung dürfte einem gewissen Optimismus an der Börse zu verdanken sein.

Beim Reiseunternehmen selbst ist die Laune eher verhalten, bedingt durch die anhaltende Krisengebietseinstufung verschiedener spanischer Reiseregionen und der Absage sämtlicher Kreuzfahrten durch Hurtigruten. Analysten sind langfristig noch nicht begeistert von der Entwicklung im Chart und gehen von einem Kursziel von 3 Euro oder sogar weniger aus. Eine klare Kaufempfehlung mag trotz der günstigen Entwicklungen der vergangenen Tage noch niemand geben. Wer bereits TUI Aktien hält, kann immerhin hoffen und sollte nun eher nicht verkaufen.

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Lufthansa Aktie: Noch nicht überzeugend, trotz Staatshilfe

Auch die Lufthansa Aktie gehört zu den Reise Aktien, bei denen Anleger zur Zeit noch nicht auf Kursgewinne hoffen können. Der frühere Überflieger im DAX, international aktiv mit hunderten von Tochterunternehmen, war lange Zeit nicht nur in der Passagier-Luftfahrt, sondern auch bei der Cargo gut aufgestellt, die Lufthansa Group besteht längst nicht mehr nur aus der Airline mit dem Kranich, sondern umfasst auch andere Fluglinien wie die Swiss oder die Austrian. Die noch bis 1962 staatliche Fluglinie ging schon 1966 an die Börse, wurde aber erst 1997 vollständig privatisiert.

Die Ausgründung einzelner Geschäftsbereiche begann allerdings schon vorher, neben den Fluglinien und der Luftfracht gehören dazu angeschlossene Logistik-Dienstleister, eigene Technik und Wartung und vor allem lokale Catering-Zulieferer in über 50 Ländern weltweit.

Dank des sehr diversen Portfolios warf die Lufthansa Aktie lange Zeit gute Gewinne ab. Neben den Kurszugewinnen konnten sich Aktionäre über die Dividendenausschüttungen freuen. Die Geschäftslage war so gut, dass die Lufthansa Group 2017 im DAX den ersten Platz belegte. Seitdem befindet sich der Kranich allerdings im Sinkflug – schon vor der Coronakrise. Ob die nun auf den Weg gebrachten Staatshilfen, von denen die erste Tranche bereits abgerufen wurde, mittelfristig Besserung bringt, bleibt abzuwarten.

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Lufthansa vor ähnlichen Herausforderungen wie TUI Aktien

Grundsätzlich haben Anleger mit Lufthansa dasselbe Problem wie bei der Investition in die TUI Aktie. Denn egal wie erfolgreich die Konzernstrategie über längere Zeit, ja sogar über Jahre ausfallen mag, die Tourismus-Industrie ist anfällig für Verwerfungen. Geopolitische Einflüsse können lokal und regional für Ausfälle kompletter Zielgebiete sorgen – ein Beispiel dafür sind die Schockwellen, die der „Arabische Frühling“ durch Nordafrika und den Nahen Osten jagte und noch immer jagt. Noch stärker sind natürlich die Auswirkungen des Corona-Virus, die sämtliche Reise Aktien in Mitleidenschaft ziehen.

Doch bei der Lufthansa hat man bereits vor Corona deutlich kleinere Brötchen gebacken. Eine Ursache war die Tatsache, dass das Luftverkehrsnetz in Europa seine maximale Auslastung erreicht hatte und zu Hauptreisezeiten enorme Verspätungen und Ausfälle anfielen – die die Airlines ihren Kunden vergolden mussten. Das jährliche Wachstum bei der Kranich-Fluglinie ging von einer Zunahme der Sitzplätze um 8% in 2018 auf nur 3% in 2019 zurück, auch die Renditen entsprechen seit drei Jahren nicht mehr den früheren Ergebnissen und beliefen sich in 2018 auf 7,9%, in 2019 auf wenig mehr als 6%. Wenig rosig ist die Situation für die Lufthansa in 2020, andernfalls hätte der Vorstand die Zustimmung zum Hilfspaket des Bundes wohl kaum gegeben.

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Vom Rekordwert in den Tiefflug

Die Lufthansa Aktie spiegelt diese Entwicklung wieder. Zum Jahresabschluss 2017 lag der Kurswert des damaligen DAX-Spitzenreiters bei über 30 Euro. Schon im Sommer 2018 verlor die Aktie ein Drittel ihres Wertes, trotz einer Erholung 2019 gelten die Unternehmensanteile eher als Risiko-Investition. Angesichts der Kursverluste durch die Coronakrise und Tiefständen bei nur 7 Euro plant die Geschäftsführung eine Reduzierung unter anderem bei der Abnahme neuer Flugzeuge und eine neue strategische Ausrichtung hin zu mehr Nachhaltigkeit im Flugverkehr.

Zahlreiche Analysten bescheinigen der Aktie Kursziele zwischen 6 und 8 Euro und geben zur Zeit trotz der bewilligten Staatshilfen, die immerhin maximal 9 Milliarden Euro umfassen, eine Verkaufsempfehlung. Allerdings gibt es Experten, die eine leichte Stabilisierung sehen und damit Anlegern, die bereits Lufthansa Aktien im Portfolio haben, zum Halten raten. Ein Neukauf ist nach Meinung vieler Fachleute nicht erst jetzt, sondern schon seit zwei Jahren eine Aktion, die man mit dem Griff ins fallende Messer vergleichen könnte. Wer von Reise Aktien profitieren möchte, sollte sich anderweitig umschauen – grüne Zahlen schreiben derzeit die Unternehmensanteile von Marriott International, Delta Airlines oder MGM Resorts. Weniger gut sieht es aus bei bekannten Übernachtungsplattformen, Trivago schwächelt und Airbnb hat den ursprünglich für 2020 fest geplanten Börsengang vorerst verschoben.

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Alternativen zu Reise Aktien mit der richtigen Strategie

Beim Kauf von Reise Aktien sollten zunächst die eigenen Anlageziele durchdacht werden. Wie bereits erwähnt, unterliegen Werte wie die TUI Aktie oder die Lufthansa Aktie immer gewissen Schwankungen, die durch geopolitische Faktoren mit bestimmt werden. Die Tourismusbranche erzielt in guten Jahren ansehnliche Renditen und macht Anteilseigner mit attraktiven Dividenden glücklich, muss dafür aber auch immer wieder Durststrecken überstehen.

Bei einer Anlage in Aktien ist es nicht ratsam, angesichts volatiler Kurse vorschnell und damit oft mit Verlust zu verkaufen. Statt dessen müssen die langfristigen Vorzüge und Alleinstellungsmerkmale eines Wertes bedacht werden, wenn es darum geht, ob er sich für das eigene Portfolio lohnt. Dazu bedarf es neben einer Analyse des wirtschaftlichen Umfelds auch eines genaueren Blickes auf die Geschäftsführung, die Strategien des Unternehmens und die Höhe des Eigenkapitals. Kann eine Aktie überzeugen, lohnt sie sich erst über längere Zeit. Die meisten Aktionäre schichten ihr Portfolio deshalb nur gelegentlich um.

Da Aktien eine langfristige Investition sind, ist das verwendete Kapital entsprechend lange gebunden. Daher sollte man nur Gelder investieren, die über Jahre entbehrt werden können – wer mangels Liquidität gezwungen ist, Teile seines Portfolios zu verkaufen, muss nehmen, was er bekommen kann. Und das ist oft nicht viel.

Um klug zu investieren, gilt es außerdem zunächst klar zu formulieren, was mit der Anlage beabsichtigt wird. Nur so können die Laufzeit, das benötigte Budget, aber auch die Zusammensetzung des Portfolios fundiert entschieden werden.

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Lufthansa und TUI Aktie – Prognose und Risiko berücksichtigen

Reise Aktien wie die der TUI oder der Lufthansa Group können sich, günstig eingekauft, in den kommenden Jahren als Glücksgriff erweisen, sicher ist dies zur Zeit jedoch noch nicht. Daher kann man Anlegern, die jetzt zugreifen möchten, empfehlen, nur geringe Beträge zu investieren. Sollten die Aktien weiter an Wert verlieren, fallen die Verluste noch hinnehmbar aus, auch bei einem möglichen Wiederverkauf lässt sich mit Einbußen leben.

Denn angesichts der neuen Normalität durch das Corona-Virus lässt sich noch nicht sagen, wann die Kenntnisse der Märkte und die Hintergrundinformationen eine relativ zuverlässige Bewertung von Aktien aus der Reisebranche von neuem zulässt. Wer sich eine Investition jetzt zutraut, sollte auf jeden Fall neben den eigenen Anlagezielen und dem für den Kauf geplanten Kapital auch über die eigene Risikobereitschaft nachdenken. Die Performance der TUI und Lufthansa Aktien während der vergangene Wochen ist nichts für Schreckhafte. Und schließlich wissen erfahrene Anleger bereits, dass sich nicht jedes Unternehmen von Kursverlusten wieder erholt – auch bekannte Marken bleiben bisweilen auf der Strecke. Die Anlage in Aktien ist eine Beteiligung am Erfolg oder auch Misserfolg des emittierenden Unternehmens und selbst bei etablierten Konzernen noch spekulativ.

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Die Anlage streuen mit mehr als Reise Aktien

Um das Risiko zu mindern, das mit der Investition in Aktien verbunden ist, können schon Einsteiger eine Grundregel beherzigen, die besagt, dass das eingesetzte Kapital möglichst breit gestreut werden sollte. Die Diversifizierung des Portfolios sollte mehr als ein Unternehmen oder eine Branche berücksichtigen, über Staatsgrenzen und Wirtschaftsräume hinausgehen. Wer einen Aktienkorb aus Unternehmen verschiedener Industrien zusammenstellt und dabei Industrieländer, aber auch Schwellenländer berücksichtigt, ist auf einem guten Weg.

Bekannte Namen bürgen oft für zuverlässige Resultate, die jedoch nur kleine jährliche Gewinne erzielen. Der große Wurf kann mit der Investition in ein Startup gelingen. Auf die richtige Mischung kommt es an. Welche Werte in welchen Anteiligkeiten vertreten sind, kann anhand der eigenen Risikoneigung entschieden werden. Außerdem sollte das Portfolio durch andere Anlageklassen abgerundet werden, beispielsweise Anleihen und Fonds, möglicherweise auch Edelmetalle.

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Zum richtigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen

Wenn Werte wie die TUI Aktien und andere Vertreter der Tourismusindustrie ins Trudeln geraten, werden manche Anleger verkaufen, während risikofreudige Investoren unter Umständen noch zugreifen. Für den Erfolg wichtig ist dabei die Wahl des richtigen Zeitpunktes. Denn verkaufen sollte man möglichst, bevor die Kurse noch weiter fallen – wer hingegen kaufen will, möchte den günstigsten Zeitpunkt abwarten.

Wie sich die besten Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte ermitteln lassen, lässt sich allerdings nicht allgemeingültig sagen. Die Analyse wird erleichtert durch die Anwendung von Tools wie der Fundamentalanalyse oder der Chartanalyse. Die Fundamentalanalyse berücksichtigt Unternehmenskennzahlen und längerfristige Performance, aber auch das wirtschaftliche Umfeld, etwa die Inflationsrate und das BIP. Bei der Technischen oder Chartanalyse hingegen wird die grafische Darstellung von Kursen im Chart auf Wiederholungen, sogenannte Muster, geprüft, mit denen Trends rechtzeitig erkannt werden können.

Auch das Verhalten von Führungskräften der betroffenen Unternehmen kann Anzeichen liefern, denn sie halten in der Regel selbst Unternehmensanteile, die sie durchaus kaufen und verkaufen dürfen. Aufgrund der besseren Informationslage müssen Manager derartige Aktien-Transaktionen jedoch offenlegen. Die BaFin publiziert diese Informationen zweimal im Monat in Form des Insider-Barometers.

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Reise Aktien: Anleger brauchen einen langen Atem

Da sich jetzt noch nicht abzeichnet, ob sich die Anlage in TUI, Lufthansa und Co. lohnt, müssen Aktionäre noch etwas anderes mitbringen, wenn sie in diese Werte investieren wollen, nämlich viel Geduld. Das gilt für ein Aktienportfolio ohnehin, angesichts der Corona-Krise nun umso mehr. Wer die Märkte aufmerksam beobachtet und nicht nur bereits erworbene Aktien hält oder im richtigen Moment dazukauft, kann sich später freuen.

Unbedingt festhalten an einer Anlage, um jeden Preis, sollte man allerdings auch nicht. Wenn die eigene Einschätzung nahe legt, dass man sich „verkauft“ hat, ist es ratsam, sich beizeiten von einer Aktie zu trennen. In die Quere kommt Anlegern dabei nicht unbedingt die Verfügbarkeit oder der Mangel an Informationen, sondern die eigene Psyche – wer sich an eine Aktie klammert, um Verluste wieder hereinzuholen, unterliegt ähnlicher Selbsttäuschung wie ein Casino-Besucher, der trotz anhaltender Pechsträhne immer wieder neue Einsätze platziert. Dagegen hilft es, sich selbst schon im Vorfeld Höchstgrenzen für Verluste zu setzen – werden diese erreicht, werden die Reise Aktien verkauft.

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Von volatilen Aktien profitieren mit CFDs

Die Lufthansa ist nicht der einzige frühere Superstar, der eine schwierige Phase durchmacht, und auch die TUI Aktie ist in der Flaute in bester Gesellschaft. Die gesamte Branche zeigt sich trotz immer wieder Hoffnung verleihender Trends als sehr volatil. Das macht Anlegern nicht unbedingt Mut, sich gerade jetzt für den Griff zur TUI Aktie zu entscheiden.

Es gibt jedoch andere Möglichkeiten, vom Auf und Ab der Kurse zu profitieren, und das, ohne sich langfristig und mit viel Kapital zu binden. Dafür sorgen Differenzkontrakte – in Deutschland sind die contracts for difference oder CFDs seit einigen Jahren zunehmend beliebt. Entwickelt für Aktientransaktionen an britischen Börsen, sind CFDs inzwischen auf Basiswerte aus allen Anlageklassen verfügbar. Die Differenzkontrakte erlauben dem Halter nicht den Erwerb des Basiswertes, sondern bilden lediglich dessen Kursverlauf ab. Die Rendite entsteht aus der Differenz im Kurs zwischen Einstieg und Ausstieg und wird in der Regel über kurze Zeiträume erzielt, denn CFDs werden vor allem im Rahmen des Daytrading, also innerhalb eines Börsentages, gehandelt. Dabei werden kleinere Schwankungen des Kurses ausgenutzt, wie sie bei Reise Aktien derzeit an der Tagesordnung sind.

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Flexible Finanzprodukte mit besonderen Vorzügen

Dass sich immer mehr private Anleger für Differenzkontrakte interessieren, hat gute Gründe. Die Produkte können mit Hebel gehandelt werden, in der Praxis muss ein Trader also nur einen Teil des umgesetzten Handelsvolumens als Sicherheit hinterlegen – was darüber hinaus geht, leiht der lizenzierte CFD-Broker, der Zugang zum Handel gibt. CFDs auf Aktien können mit einem Hebel von maximal 1:5 getradet werden, bei Differenzkontrakten auf die Kurse von Forex-Hauptwerten liegen die Hebel sogar bei 1:30. Entsprechend lässt sich der Gewinn steigern, läuft der Markt gegen den Trader, gilt dies jedoch auch für Verluste.

Außerdem ist mit CFDs die Spekulation auf steigende und auf Kurse möglich, was die Finanzinstrumente in vielen Situationen profitabel macht – nur bei Seitwärtsmärkten lohnen sie sich nicht. Der Einstieg in den Handel ist bei vielen Forex- und CFD-Brokern schon mit wenig Startkapital möglich und kann mit eingehender Vorbereitung durchaus lohnend sein. Und das nicht nur für Trader – auch Aktionäre können CFDs für Hedging-Strategien ihres Aktienportfolios nutzen.

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Mit Schulungsmaterialien den Einstieg machen

Differenzkontrakte sind gut nachvollziehbare, unkomplizierte Produkte, der Handel ist jedoch nicht ohne Risiken, ebenso wie die Investition in Aktien. Daher sollten sich Einsteiger zunächst die Grundkenntnisse aneignen – zu den Finanzinstrumenten selbst, den in Frage kommenden Basiswerten, aber auch zum Ablauf des Handels und zur Technischen Analyse. Das ist durchaus möglich, denn unter den zahlreichen CFD-Brokern, die online um Kunden wetteifern, sind viele, die ihren Tradern gute bis sehr gute Bildungsressourcen an die Hand geben.

eBooks, Blogs und Video-Anleitungen, Expertenanalysen und Marktnachrichten, aber auch komplette Kurse, Seminare und Webinare finden sich unter den vertretenen Medien, die oft auch nach Kenntnisstand gestaffelt angeboten werden. Wer sie nutzt, hat gute Möglichkeiten, sich theoretisch vorzubereiten. Die Praxis lässt sich dann mit einem Demokonto einüben.

Eine kostenlose, unverbindliche Demo bietet eine reale Handelsumgebung, ist aber mit virtuellem Geld kapitalisiert und kann daher ganz ohne Risiken dazu genutzt werden, die erlernten Kenntnisse in die Tat umzusetzen. So werden Inhalte anschaulich gemacht und vertieft. Außerdem lernt man die Handelssoftware und das Verhalten von CFDs kennen und erfährt viel über die eigene Risikoneigung. Erst wenn man sich hinreichend sicher fühlt, kann der Übergang zum Handel mit echtem Geld vollzogen werden. Nach eingehender Vorbereitung können Trader dann auf Lufthansa und TUI Aktien und andere Werte aus dem Bereich der Reise Aktien spekulieren und sogar von fallenden Kursen profitieren, ohne sich jedoch langfristig zu binden.

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Fazit: Die Entwicklung bei Reise Aktien bleibt verhalten

Anleger, die sich angesichts spektakulär niedriger Kurse für die TUI Aktie und andere Werte aus der Reise-Branche interessieren, erhalten von Analysten keine Kaufempfehlung. Zu besonders ist die Situation, und selbst ein Marktführer wie die TUI muss immer wieder Rückschläge hinnehmen, wenn einzelne populäre Nahziele auf einmal (wieder) zur Krisenregion werden oder ein ganzes Segment storniert wird. Dass auch Staatshilfen kein Garant für uneingeschränkten Beifall sind, zeigt die Lufthansa Aktie, der Analysten noch immer skeptisch gegenüberstehen. Der ehemalige DAX-Favorit hatte allerdings bereits vor der Corona-Krise strukturelle Probleme.

Wer derzeit dazu kaufen möchte, ist mit Alternativen bei den Reise Aktien zumindest für die nahe Zukunft wohl besser beraten. Und Anleger, die gänzlich darauf verzichten wollen, sich auf die langjährige Bindung an Unternehmensanteile einzulassen, haben weitere Möglichkeiten. Mit CFDs können Trader schon mit relativ begrenztem Budget und über kurze Zeiträume an der Kursentwicklung der ausgewählten Basiswerte teilhaben. Damit ist auch die Spekulation auf den Kursverlauf von Lufthansa und TUI Aktien möglich. Dank der sogenannten Short-CFDs lassen sich so auch fallende Kurse profitabel ausnutzen.

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Da CFDs zu den Hebelprodukten gehören, empfehlen selbst die Broker, die den Handel ermöglichen, eine Vorbereitung auf das Trading, und bieten oft selbst entsprechende Schulungsmaterialien an. Wer sie nutzt und sich theoretisch in die Materie vertieft, kann die so erworbenen Kenntnisse mit einem kostenlosen Demokonto in die Praxis umsetzen und sich so ohne Risiken auf den Handel vorbereiten. Damit lassen sich typische Anfängerfehler und die damit verbundenen Kosten reduzieren. Der Brokervergleich gibt einen Überblick über die besten Forex- und CFD-Broker, ihr Handelsangebot und ihre Leistungen und erleichtert die Entscheidung für einen seriösen Anbieter, der den eigenen Strategien entgegenkommt.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com

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