Bestes Online Depot: Aktiendepot Anbieter vergleichen

Seit jeher gelten deutsche Sparer als sehr sicherheitsorientiert. Dies reichte bis vor einigen Jahren auch noch aus, um gute Sparerfolge zu erzielen. Mittlerweile leiden jedoch viele festverzinste Sparanlagen unter den dauerhaft niedrigen Zinsen. Dem entgegen stehen die Aktienmärkte, die den starken Schwankungen zum Trotz dauerhaft einen Wertzuwachs realisiert haben. Die wichtigste Basis für den Handel mit Wertpapieren ist das Depot. Dabei handelt es sich um ein spezielles Konto, welches Anlegern den Zugriff auf die gewünschten Märkte erlaubt und über das Assets verwaltet werden können. Erfahren Sie nachfolgend, wie Sie Ihr bestes Depot finden, das optimal zu Ihren Präferenzen passt.

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CFD, Forex, Social Trading, Online Geldanlage, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Krypto, Forex - engl., Aktien App
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flatex
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Platz 6
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Platz 7
Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite, Aktien App
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ING
  • Order Inter­national: 22,40 €
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Platz 8
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, ECN, Aktien App
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CapTrader
  • Order Inter­national: 2 USD
  • Einlagen­sicherung: 30 Mio. USD
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4,00 €
Platz 9
CFD, Forex, ETF-Anbieter, Discountbroker, Daytrading, Krypto
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IG
  • Order Inter­national: 10 USD
  • Einlagen­sicherung: 20.000 €
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Platz 10
CFD, Forex, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Futures, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Aktien App
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SBroker
  • Order Inter­national: 24,47 €
  • Einlagen­sicherung: unbegrenzt
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9,97 €
Platz 11
CFD, Girokonto, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, Kredite, Aktien App
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comdirect
  • Order Inter­national: 12,90 €
  • Einlagen­sicherung: 81 Mio. €
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9,90 €

Der Aktienhandel wird für Privatanleger immer wichtiger

Blicken wir einige Jahre zurück. Anleger hatten im Jahr 2016 nur etwa 6,7 Prozent ihres Geldes in Aktien und 9,3 Prozent in Investmentfonds investiert. Seither scheint es zu einem Umdenken gekommen zu sein, was unter anderem auf die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen ist. Diese hält seit Jahren die Leitzinsen auf einem sehr niedrigen Niveau, um nach der Finanzkrise die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Zum Teil wurden von der EZB sogar Strafzinsen verhängt. Die Anleger erhielten hierbei weniger wieder ausgezahlt, als sie zuvor investiert hatten.

Festverzinsliche Anlagen, wie zum Beispiel Festgeld oder Tagesgeld, aber auch kapitalbildende Renten- oder Lebensversicherungen erwirtschaften seit langem derart niedrige Zinsen, dass der Geldwert des angesparten Kapitals kontinuierlich sinkt. Oftmals sind die Inflationsraten viel höher als die Renditen, die die vormals beliebten Anlageinstrumente heute noch einbringen können. Somit ist es kaum verwunderlich, dass in immer mehr Aktien in Depots zu finden sind.

Neben Einzelaktien erfreuen sich in diesem Zusammenhang auch die sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds), also passiv gemanagte Fonds, bei Anlegern immer größerer Beliebtheit. Diese bilden die großen Indizes ab und generieren attraktive Renditen. Damit wird der Aktienhandel auch für deutsche Sparer offensichtlich interessanter. Umso wichtiger ist es, dass sich interessierte Anleger intensiv mit der Materie beschäftigen.

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Was ist ein Depot?

Bei einem Depot handelt es sich um ein Konto, in dem Anleger verschiedene Wertpapiere führen. Dies können beispielsweise

  • Aktien,
  • Fonds,
  • Schecks,
  • Pfandbriefe,
  • Anleihen oder
  • Genussscheine

sein. Über das Depot können diese dann ge- und verkauft werden. Dabei hält das Depot sämtliche Buchungen und Bestände fest und führt die Entwicklungen der enthaltenen Wertpapiere auf. Um mit den einzelnen Wertpapieren zu handeln, beauftragt der Anleger einen Broker oder seine Bank per Telefon oder E-Mail oder nimmt den Kauf oder Verkauf selbst vor. Er trägt hierzu in seinem Wertpapierdepot den Preis, für den er handeln möchte, und die entsprechende Wertpapierkennnummer (ISIN, WKN) ein. Auch der Handelsplatz wird noch ausgewählt. Um den Handel abschließen zu können, muss dann in der Regel eine TAN-Nummer eingegeben werden. Erzielt der Anleger einen Gewinn, zum Beispiel über den Verkauf einer Aktie, so wird ihm der Erlös auf ein angeschlossenes Girokonto bzw. Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Spareinlagen auf Konten sind innerhalb der Europäischen Union eigentlich bis zu einem Wert von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Allerdings handelt es sich bei Wertpapieren nicht um Einlagen, so dass die Einlagensicherung nicht für Depots gilt. Anleger müssen sich aber dennoch nicht um ihr Geld sorgen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Bank insolvent ist, muss diese die Wertpapiere an die Kunden herausgeben. Über einen Depot Vergleich kann der Anleger dann schnell einen anderen Anbieter finden und ein neues Depot eröffnen.

Bestes Online Depot

Wie können Anleger mit ihrem Depot Geld verdienen?

Haben Sie Ihr bestes Aktiendepot über den Depot-Vergleich gefunden, haben Sie anschließend mehrere Möglichkeiten, damit Geld zu verdienen. Wie sich genau mit einem Wertpapierdepot Erlöse erwirtschaften lassen, hängt unter anderem von der Art der enthaltenen Wertpapiere ab. Grundsätzlich verdienen Sie mit Ihrem Wertpapierdepot auf diese Weise Geld: Sie sichern sich einen Aktienanteil eines etablierten oder jungen Unternehmens. Wenn der Kurs dieses Unternehmens an der Börse steigt, können Sie die Anteile gewinnbringend verkaufen. Weiterhin ist es möglich, über

  • den Gewinn des jeweiligen Unternehmens oder
  • eine jährliche Dividendenauszahlung

Erträge zu erzielen. Hierbei ist zu beachten, dass die Unternehmen jedoch nicht zu derartigen Auszahlungen verpflichtet sind. Die Zahl der Aktien, die Anleger in ihrem Depot führen dürfen, ist nicht begrenzt. Wer auf Nummer Sicher gehen und mit seinen Aktien Geld verdienen will, sollte eine möglichst große Vielfalt an unterschiedlichen Titeln im Depot führen. Denn: Wer sich zu stark auf die Aktien von einem bzw. wenigen Unternehmen konzentriert, muss damit rechnen, dass diese plötzlich deutlich an Wert verlieren – und somit viel Geld verloren geht. Wer sich stattdessen auf unterschiedliche Aktien aus verschiedenen Regionen, Branchen und Unternehmensgrößen konzentriert, streut das Risiko, und minimiert somit die möglichen Verluste.

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Welche Arten von Depots gibt es?

Die verschiedenen Depotarten lassen sich generell in die Kategorien A, B, C und D unterteilen. Der Buchstabe „A“ steht dabei für Eigendepot, „B“ steht für Fremddepot, „C“ steht für Pfanddepot und die Kategorie „D“ beschreibt das Sonderpfanddepot.

Kategorie A: Eigendepot

Das Eigendepot wird von Banken und Brokern geführt. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie eine Weiterverpfändung der Wertpapiere ermöglichen. In diesem Depot befinden sich für gewöhnlich Wertpapiere des Eigenhandels einer Bank. Dabei handelt es sich um Spekulationsgeschäfte, die von einem Geldinstitut auf eigene Rechnung, in eigenem Namen abgewickelt werden. Eigendepots werden in der Fachsprache auch als Nostrohandel beschrieben. Ein solches Depot kann in Einzelfällen auch Papiere von Dritten enthalten. Im Vorfeld muss der Inhaber der möglichen Weiterverwendung durch das Geldinstitut zustimmen. In Bezug auf die Haftung gibt es keinerlei Unterschiede zu den Eigenpapieren.

Kategorie B: Fremddepot

In einem Fremddepot werden Wertpapiere von Brokern bzw. Banken verwahrt. Dabei handelt es sich um Kommissionsgeschäfte. Der Bestand bleibt stets Eigentum des Anlegers. Im Falle einer Insolvenz der Bank oder des Brokers können Gläubiger nicht auf die in Fremddepots enthaltenen Wertpapiere zugreifen.

Kategorie C: Pfanddepot

In einem solchen Depot werden verpfändete Wertpapiere von Bankkunden verwahrt, die zur Absicherung von Krediten vom Inhaber übergeben wurden. Der Drittverwahrer verwahrt und verwaltet die Wertpapiere gemäß des Depotgesetzes (DepotG).

Kategorie D: Sonderpfanddepot

In diesem Depot werden beschränkt verpfändete Wertpapiere von Bankkunden verwahrt und als Sicherheit für laufende Kredite verwendet. Die hinterlegten Papiere werden gemäß DepotG verpfändet.

Depot oder reines Fondsdepot

Allgemeines Depot oder reines Fondsdepot?

Innerhalb der vier Kategorien lassen sich noch weitere Varianten unterscheiden. So werden Ihnen bei Ihrer Suche nach einem Depot insbesondere folgende Bezeichnungen begegnen: Aktiendepot, Online-Depot, Fondsdepot und Wertpapierdepot. Diese unterscheiden sich jedoch nur geringfügig voneinander.

1. Online-Depot

Ein Onlinedepot ist keine eigenständige Depotart. Mit der Bezeichnung soll lediglich verdeutlicht werden, dass sich dieses Depot online eröffnen und verwalten lässt. Für gewöhnlich geschieht das über einen Online-Broker oder eine Direktbank. Online-Depots haben den Vorteil, dass sie in der Regel deutlich geringere Gebühren aufweisen als Depots von Filialbanken.

2. Reines Fondsdepot

Ein Fondsdepot wird direkt bei einem Fondsanbieter und nicht bei einer Bank geführt. Deshalb können in einem derartigen Depot ausschließlich Fonds der jeweiligen Gesellschaft verwahrt werden.

3. Wertpapierdepot

Das Wertpapierdepot ist der Gegenpart zum Fondsdepot. Anleger können dieses Depotkonto bei verschiedenen Brokern und Banken eröffnen. Hinsichtlich der verwalteten Wertpapiere gibt es bei diesem Depot keine Einschränkungen. Somit ist es vor allem auch für Einsteiger geeignet, die sich ein Mischdepot aus diversen Wertpapieren aufbauen wollen.

4. Aktiendepot

Zwar wird der Begriff Aktiendepot oft verwendet, es handelt sich dabei im Prinzip aber nicht um eine besondere Depotart, sondern lediglich um eine andere Bezeichnung für das Wertpapierdepot. In einem solchen Depot können neben Aktien zum Beispiel auch andere Wertpapiere wie Fonds oder Renten verwahrt werden. Aktiendepots werden von zahlreichen Online-Brokern und Banken angeboten. Unser Tipp: Finden Sie mit unserem Aktiendepot Vergleich Ihr bestes Depot.

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Geschlossenes oder offenes Depot

Weiterhin wird bei den Depotarten zwischen geschlossenen und offenen Depots unterschieden.

Das geschlossene Depot

Ein geschlossenes Depot ist ein bei einer Bank geführter Tresor. Darin können Urkunden und Gegenstände feuer- und diebstahlsicher verwahrt werden. Somit ist das geschlossene Depot im Prinzip ein Bankschließfach. Eine Lagerung von Wertpapieren ist nur möglich, wenn eine physische Urkunde vorliegt. Deshalb spielen geschlossene Depots für die Anlage in Wertpapieren nur eine untergeordnete Rolle. Sie eignen sich vor allem zur Aufbewahrung von Schmuck oder wertvollen Kunstgegenständen.

Das offene Depot

Wertpapiere, die in einem offenen Depot aufbewahrt werden sollen, müssen an den Verwahrer unverschlossen übergeben werden. Unterschieden wird hierbei zwischen der Girosammelverwahrung und der Sonderverwahrung. Das bedeutet, dass offene Wertpapierdepots in zwei unterschiedliche Depotkategorien unterteilt werden: das Sammeldepot und das Streifbanddepot.

Sammeldepot: Die Sammelverwahrung ist im Depotgesetz (DepotG) unter § 5 geregelt. Dabei ist die Aufbewahrung von Wertpapieren derselben Art zusammen mit eigenen Papieren und Wertpapieren von anderen Eigentümern erlaubt. Eigentümer, die ihre Wertpapiere in einem Sammeldepot aufbewahren, verlieren das alleinige Eigentum und bekommen im Gegenzug dazu ein Sammeleigentum am kompletten Bestand. Zuvor ist der Sammelverwahrung ausdrücklich zuzustimmen. Sollte es zu einer Insolvenz des Verwahrers kommen, besteht ein Aussonderungsrecht für den Hinterleger. Somit werden die Wertpapiere nicht in die Insolvenzmasse eingerechnet.

Streifbanddepot: Gemäß DepotG handelt es sich bei einem Streifbanddepot um eine Sammelverwahrung. Die verwahrten Gegenstände werden getrennt von anderen, einzeln verwahrt. Somit lassen sie sich eindeutig einem Eigentümer zuordnen. Dieser behält das komplette Eigentum an den von ihm hinterlegten Wertpapieren.

Kosten für Depotführung vergleichen

Warum gibt es so viele Depotarten?

Die diversen Depotarten dienen unterschiedlichen Einsatzzwecken. Wichtig ist insbesondere die Unterscheidung in eigene Depots einer Bank und Fremddepots, die für Bankkunden geführt werden. Offene Depots bieten für Kunden den großen Vorteil, dass für sie mit der Einlagerung ihrer Papiere auch der Verwaltungsaufwand entfällt.

Kosten für Depotführung vergleichen

In der Regel erheben die Banken für die Bereitstellung und Verwaltung des Depots und die umgesetzten Transaktionen Gebühren. Die Höhe der Kosten richtet sich unter anderem nach den Depotarten sowie der Art und Höhe der Bestände. Das Sammeldepot gilt hierbei als eine günstige Aufbewahrungsmöglichkeit von Wertpapieren. Die Depotführung ist bei einigen Anbietern nur mit geringen oder keinen Kosten verbunden. Anleger sollten deshalb vor der Eröffnung eines Depots die Konditionen der verschiedenen Broker und Banken auf jeden Fall miteinander vergleichen.

Direktbanken bieten Depots zu niedrigen Gebühren

Wichtig ist auch die Überlegung, ob das Depot bei einer Filiale vor Ort oder online geführt werden soll. Hier bieten Direktbanken den Vorteil von niedrigeren Gebühren. Allerdings müssen die Kunden in der Regel auf eine persönliche Beratung verzichten. Sie führen ihre Transaktionen in Eigenregie über die vom Anbieter bereitgestellte Online-Plattform durch. Zwar steht zumeist eine Hotline für Rückfragen zur Verfügung. Hierüber erfolgt aber zumeist keine Anlageberatung.

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Der Depot-Vergleich

Über einen objektiven Depot-Vergleich finden Sie schnell und problemlos Ihr bestes Depot für ETF und Aktien. Die verschiedenen Depotarten sowie viele Anbieter am Markt machen Anlegern die Wahl des passenden Depots nicht leicht. Ein Depot-Vergleich schafft Abhilfe. Mit wenigen Klicks lassen sich die Depotkosten und die Kosten pro Order gegenüberstellen. Damit bringen Sie auf einen Blick die Kosten in Erfahrung, die für die Führung des Depots relevant sind. Ein Vergleich zeigt in der Regel auch auf, welche Testsiegel und Bewertungen ein Anbieter bereits erhalten hat.

Wie günstig oder teuer ein Depot letztendlich ist, hängt vom eigenen Anlageverhalten ab. Diese Kriterien können unter anderem in einem Depot-Vergleich angegeben werden:

Das Ordervolumen

Das Ordervolumen beschreibt die Anzahl der Aufträge für den Erwerb von Wertpapieren, die bei einem Broker oder einer Bank aufgegeben werden. Hier ist anzugeben, mit welcher durchschnittlichen Orderhöhe pro Auftrag zu rechnen ist. Ein Beispiel: Möchte ein Anleger zehn Aktien im Wert von jeweils 50 Euro kaufen, so beläuft sich das Ordervolumen auf 500 Euro.

Order pro Jahr

Unter diesem Punkt ist anzugeben, wie viele Order jährlich aufgegeben werden sollen. Wer dies noch nicht abschätzen kann, lässt im Auswahlfenster am besten den eingetragenen Wert stehen.

Durchschnittliches Depotvolumen

Dieses beschreibt den Wertpapierbestand des Depots am Ende des Jahres. Ein durchschnittlicher Kunde verfügt am Ende eines Jahres über ein Depotvolumen von etwa 30.000 Euro. Dies ist natürlich nur ein Schätzwert. Wer bisher schwankende Werte hatte, kann den Durchschnittswert der letzten Jahre ausrechnen, um das durchschnittliche Depotvolumen zu bestimmen.

Worauf sollten Anleger bei der Wahl des Depots achten

Auswahlkriterien: Worauf sollten Anleger bei der Wahl des Depots achten?

1. Kosten und Gebühren

Wer sich Depot Testsieger nennen möchte, muss sich vor allem durch ein attraktives Gebührenmodell auszeichnen. Der Gewinn ist die Differenz aus der Rendite und den Kosten für das Depot. Ein seriöser Anbieter zeigt alle Kosten übersichtlich und transparent auf.

  • Depotgebühren: Diese werden für die Verwahrung der Wertpapiere im Depot erhoben und müssen in der Regel monatlich, vierteljährlich oder jährlich entrichtet werden. Vor allem dann, wenn ein Anleger nur mit wenigen Wertpapieren handelt, sollte er sich nach einem kostenlosen Depot umschauen. Sie sind häufig bei Direktbanken und Brokern zu finden, weil sich das Depot dort jeweils ausschließlich online verwalten lässt. Filialbanken erheben dagegen zum Teil hohe Gebühren für die Depotführung. Dies hat folgenden Grund: Neben dem Depot bieten die Banken auch Ansprechpartner vor Ort in einer Filiale, die natürlich bezahlt werden müssen.
  • Transaktionskosten: Auch die Ordergebühren sollten bei einem Aktiendepot-Vergleich berücksichtigt werden. Diese fallen an, wenn Wertpapiere ge- oder verkauft werden. Sie setzen sich aus den Börsengebühren und den individuellen Bankkosten zusammen. Letztere können zwischen 2,00 und 25,00 Euro pro Order betragen. Somit ist die Höhe der Transaktionskosten von Anbieter zu Anbieter verschieden. Viele Banken und Broker berechnen sie prozentual vom Ordervolumen. Andere bieten eine feste Gebühr (Flat-Fee) an, die sich nicht auf das Ordervolumen bezieht. Sie lohnt sich vor allem für Anleger, die sehr viel handeln.

Wenn eine Bank ein Aktiendepot kostenlos anbietet, sagt das also noch nichts über die möglichen Transaktionskosten aus. Im Depot-Vergleich sollten diese deshalb genau unter die Lupe genommen werden.

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2. Handelsgewohnheiten

Wenn Sie Ihr „bestes“ Depot finden möchten, sollten Sie sich in diesem Zusammenhang immer auch fragen, was und in welchem Umfang gehandelt werden soll. Bei einem Aktiendepot Vergleich sind also auch die eigenen Handelsgewohnheiten zu berücksichtigen.

Wer häufig Wertpapiere kaufen und verkaufen möchte, sollte primär auf niedrige Transaktionsgebühren Wert legen. Denn wer über keine Flat-Fee verfügt, muss für jede Order eine Gebühr an seine Bank zahlen. Dabei gilt: Je höher die Gebühren, desto niedriger die Rendite. Im besten Falle findet sich durch den Depot-Vergleich ein Anbieter, der eine Flat-Fee auf die Orders gewährt.

Wer die Wertpapiere in erster Linie verwahren und eher selten damit handeln möchte, muss auf die Transaktionsgebühren weniger stark achten. Wichtiger sind hier die Kosten für die Depotführung. Im Rahmen des Aktiendepot Vergleichs sollten Sie Ihren Fokus dann vor allem auf kostenlose Depots legen. Sollte sich keines finden lassen, entscheiden Sie sich möglichst für das Depot mit den niedrigsten Gebühren. Mittlerweile stellen jedoch viele Anbieter ihren Kunden kostenlose Depots zur Verfügung.

Tipp: Jede Plattform stellt Anlegern unterschiedlich viele Informationen zu aktuellen Börsenkursen und wirtschaftlichen Entwicklungen bereit. Wer stetig auf dem neuesten Stand sein und Kurse in Echtzeit verfolgen will, sollte sich für einen Anbieter entscheiden, der seine Kunden mit Expertenkommentaren und umfassenden Informationen beim Handel unterstützt.

 

Benutzeroberfläche und Musterdepot

3. Benutzeroberfläche und Musterdepot

Eine Gegenüberstellung der einzelnen Anbieter zeigt schnell, wie sehr sich die Benutzeroberflächen im Detail unterscheiden. Besonders wichtig ist, dass diese intuitiv zu bedienen und leicht zugänglich sind. Alle notwendigen Funktionen und Tools für den Handel sollten verfügbar sein. Insbesondere für Einsteiger ist dies von großer Bedeutung, damit sie sich schnell und einfach in die Materie einarbeiten können. Weiterhin sollte auf der Seite zu erkennen sein, zu welchem Kurs aktuell ein Kauf ausgeführt wird. Denn nur wer alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick lesen kann, kann entsprechend schnell am Markt agieren.

Wer täglich in sein Depot schaut, legt vermutlich auch Wert auf eine mobile Anwendung. Viele Anbieter stellen ihren Kunden heute eine kostenlose App zur Verfügung, über die sie ihre Wertpapiere ebenfalls verwalten können.

Das Musterdepot

Ein bestes Online Depot nützt nichts, wenn sich ein Anleger noch nicht mit dem Aktienhandel auskennt. Im Rahmen eines Aktiendepot-Vergleichs sollte deshalb der Blick stets auch auf ein mögliches Musterdepot fallen. Dieses ermöglicht es Anlegern, Strategien ohne Risiko zu testen. Einsteiger können sich mit Hilfe des Demokontos einen ersten Überblick über den Handel mit Aktien verschaffen und ein Gefühl für die Geschäfte an der Börse entwickeln. Gehandelt wird hier mit einem virtuellen Guthaben und unter realistischen Marktbedingungen.

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4. Sicherheit und Kundenservice

Der Anlegerschutz

Was sollte Ihr bestes Aktiendepot noch bieten? Auch der Anlegerschutz spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Dieser beschreibt diverse Bestimmungen aus dem Aktiengesetz, dem Kreditwesengesetz und dem Kapitalanlagegesetz, die Anleger in ihrer Tätigkeit schützen sollen. Anleger erhalten den Anlegerschutz automatisch, wenn sie sich im Rahmen eines Broker-Vergleichs für einen Anbieter entscheiden, der in einem EU-Land eingetragen ist.

Der Kundenservice

Ein Vergleich von Depots zeigt Ihnen auch die Unterschiede hinsichtlich des Kundensupports der einzelnen Anbieter auf. Achten Sie bei Ihrer Wahl vor allem darauf, dass der Broker oder die Bank mindestens über eine Hotline oder eine E-Mail-Adresse zu erreichen ist. Nach Möglichkeit sollten die Mitarbeiter deutschsprachig sein und alle Kundenanfragen kompetent und zügig beantworten. Wenn eine Anfrage per E-Mail gestellt wird, sollte sich der Support innerhalb weniger Stunden zurückmelden. Ergänzend zum Support bieten viele Broker auf ihrer Webseite einen FAQ-Bereich an, in dem häufig gestellte Fragen beantwortet werden. Ein Anruf beim Kundensupport ist damit nicht immer notwendig.

Tipp: Nicht zuletzt zeigt ein Broker Vergleich, ob ein Aktiendepot Anbieter bzw. ein Depot Bewertungen oder ein Testsiegel bekommen hat. Diese geben einen wichtigen Hinweis darauf, wie das Depot im Vergleich zu anderen abgeschnitten hat und ob es somit durch seine Leistungen überzeugen kann.

Depot eröffnen in wenigen Schritten

Ein Depot eröffnen in wenigen Schritten

Sie haben mit Hilfe des Depot-Vergleichs Ihr bestes Online Depot gefunden. Nun können Sie sich bei dem entsprechenden Anbieter anmelden. Wenn Sie bereits über ein Girokonto bei einer Bank verfügen, können Sie das Depot zumeist mit einigen wenigen persönlichen Angaben freischalten lassen. Neukunden können ein Aktiendepot folgendermaßen eröffnen.

Wer sich für einen Anbieter im Rahmen eines Online-Depot-Vergleichs entschieden hat, kann in der Regel den Eröffnungsantrag online ausfüllen. Sie müssen hierfür

  • Ihre persönlichen Daten (Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer etc.),
  • Ihr Girokonto sowie
  • Ihre bisherigen Erfahrungen mit Depots und dem Aktienhandel

angeben. Anschließend wird der Antrag ausgedruckt und unterschrieben. Mit den Unterlagen gehen Sie dann in die nächstgelegene Postfiliale und lassen sich über das sogenannte PostIdent-Verfahren identifizieren. Dazu muss dem Servicemitarbeiter neben dem ausgefüllten Antrag ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) vorgezeigt werden. Der Postmitarbeiter prüft alle Unterlagen und Daten und schickt den Antrag dann mit einer Kopie des Ausweises an den Broker oder die Bank. Innerhalb weniger Tage erhalten Sie dann die Daten für Ihr Depot und können erste Aktien erwerben.

Neben dem PostIdent-Verfahren wird heute vielfach auch das sogenannte VideoIdent-Verfahren genutzt. Dabei schickt der Interessent seinen Antrag für das Depot online an den Anbieter und lässt sich über eine Webcam von einem Mitarbeiter der Bank identifizieren. Hierfür wird in der Regel der Ausweis mit den Unterlagen neben das Gesicht in die Kamera gehalten. Die Identifizierung dauert auf diese Weise nur wenige Minuten.

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Depotübertrag: Wechsel zu einer anderen Bank

Wenn Sie bereits über ein Aktiendepot verfügen, über den Depot Vergleich aber ermittelt haben, dass es Modelle mit besseren Konditionen gibt, können Sie Ihr aktuelles Wertpapierdepot ohne großen Aufwand wechseln. Dazu muss zunächst das bestehende Aktiendepot schriftlich gekündigt werden. Die Bank sollte die Kündigung ebenfalls schriftlich bestätigen. Ob hierbei bestimmte Kündigungsfristen einzuhalten sind, hängt vom jeweiligen Geldinstitut ab. Es ist ratsam, dies am besten im Vorfeld im Vertrag zu überprüfen. Wer im Rahmen des Depots zusätzlich über ein Verrechnungskonto verfügt, kündigt dieses automatisch mit.

Anschließend können Sie ein neues Depot bei einem anderen Anbieter eröffnen. Sie geben mit Ihrem Antrag der neuen Bank in der Regel die Ermächtigung, die bei der anderen Bank vorhandenen Wertpapiere einzuziehen und somit einen Depotübertrag durchzuführen. Dafür fallen für Sie in der Regel keine Kosten an.

Hinweis: Für viele Anleger sind nur Fremddepots interessant, die bei einem Broker oder bei einer Bank geführt werden. Auch die Unterscheidung zwischen reinen Online-Depots und Depots bei Filialbanken ist wichtig. Einsteiger können mit einem Musterdepot den Wertpapierhandel risikolos lernen und testen. Aber auch für erfahrene Anleger eignen sich Testdepots, um etwa neue Handelsstrategien auszuprobieren, bevor echtes Geld eingesetzt wird. Bei einem Aktiendepot Vergleich sollten Sie neben den Kosten und Gebühren für das Depot stets auch auf die verfügbaren Handelsplattformen und den angebotenen Service der Anbieter achten.

Fazit: Finden Sie jetzt Ihr bestes Aktiendepot!

Das Wort „Depot“ stammt aus dem Französischen und heißt so viel wie Sammelstelle oder Lager. Auf das Aktiendepot lässt sich dies gut übertragen. Denn dort werden die erworbenen Aktien verwahrt, verwaltet und gehandelt. Die Zeiten, in denen Wertpapiere über den Postweg versendet und anschließend in einem Tresor oder Schließfach verwahrt wurden, sind lange vorbei. Transaktionen werden heute online durchgeführt. Die Voraussetzung dafür ist ein Depot, das ganz ähnlich wie ein Girokonto funktioniert. Die wesentlichen Unterschiede: Auf einem Depotkonto befindet sich kein Geld. Hier werden nur die Wertpapiere gelagert, die dem Depotinhaber gehören. Geldbeträge lassen sich von einem Referenzkonto auf ein zum Depot gehörendes Verrechnungskonto transferieren, und umgekehrt. Das Depotkonto eröffnet Anlegern den Zugang zu diversen Handelsplätzen und wird damit zum Ausgangspunkt für Aktienkäufe und -verkäufe.

Deutsche und internationale Broker und Banken lassen die Anleger mittlerweile zwischen unzähligen verschiedenen Depots wählen. Die wachsende Anzahl an Depots macht die Entscheidung für einen Depot Anbieter aber zu einer Herausforderung. Ein Aktiendepot Vergleich hilft Ihnen dabei und zeigt auf, auf welche Kriterien Sie bei der Depotsuche insbesondere achten sollten. Ob „Bestes Aktiendepot für Einsteiger oder bestes Depot Fortgeschrittene“ – mit dem Vergleich bei BrokerDeal findet jeder das passende Depot für seinen Handel.

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