Degiro Depotwechsel: So werden beim Anbieterwechsel zu Degiro Wertpapiere übertragen

Degiro ist ein seit 2008 aktiver niederländische Broker, der als Executive Broker zu Beginn lediglich institutionelle Kunden betreute. Seit 2013 können auch private Anleger die Dienste des Brokers nutzen, der seitdem sein Angebot auf 18 europäische Länder ausgeweitet hat. Das Unternehmen gehört inzwischen zu den größten Online-Brokern in Europa und ermöglicht den Handel mit Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Futures, Optionen und Optionsscheinen sowie CFDs und ETFs. Insgesamt ist das Angebot schnörkellos: Beratung, Demokonten und Schulungsmaterialien gibt es nicht, dafür aber sehr günstige Konditionen. Diese wiegen sogar die Gebühren beim Degiro Depotwechsel für erfahrenere Anleger auf.

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  • Großhandelskonditionen beim Executive Broker
  • Umfassendes Handelsangebot und kostenfreie Echtzeitkurse
  • Degiro Depotwechsel ist unkompliziert möglich
  • Gebühren für den Depotübertrag zu Degiro pro Position

Wechsel zu Degiro – Depotübertragung kann viele Gründe haben

Warum ist ein Depotwechsel überhaupt notwendig, oder sinnvoll? Trader begeben sich auf die Suche nach einem neuen Anbieter, wenn sie mit ihrem bisherigen Broker nicht mehr zufrieden sind. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen entwickeln sich die eigenen Kenntnisse und damit ändern sich die Anforderungen an das Handelsangebot und Marktmodell, zum anderen können sich beim Broker Mängel bemerkbar machen. Neben einer Neugewichtung der Anlageziele sind es besonders unzureichender Service und zu hohe Kosten, die den Depotwechsel begründen.

Da Trader mit zunehmender Erfahrung Interesse an weiteren Finanzprodukten entwickeln, finden sie möglicherweise nicht alle relevanten Anlageklassen beim bisherigen Anbieter. Wer aktiv(er) tradet, möchte vielleicht von einem Market Maker mit hohen Spreads zu einem Broker wechseln, bei dem er von einem STP/ECN Marktmodell mit günstigen Konditionen profitiert. Schlechter Service treibt Einsteiger wie Profitrader selbst bei sonst günstigen Konditionen in die Flucht und wird daher als besonders häufiger Grund für einen Anbieterwechsel genannt.

Augen auf vor dem Depotübertrag!

Bevor das Depot vom bisherigen Broker zu einem neuen Anbieter übertragen wird, sollten strenge Auswahlkriterien angelegt werden, damit sich der Wechsel wirklich lohnt. Zu den wichtigsten Faktoren bei der Bewertung gehören

  • Handelsangebot
  • Kosten und Konditionen
  • Regulierung und Einlagensicherung
  • Kundenservice und Schulungsangebote
  • Bewertungen und Auszeichnungen

Natürlich spielen die subjektiven Anforderungen eine ebenso große Rolle wie die objektive Seriosität der Regulierung, die Konditionen und Bewertungen im Brokervergleich. Daher sollte die Frage auf der Suche nach einem neuen Anbieter nicht nur lauten: „Ist das der beste Broker?“, sondern auch „Ist das der beste Broker für mich?“ Wenn dies bejaht wird, können die Weichen für den Depotübertrag gestellt werden.

Degiro Depotübertragung Aktien

Degiro: Depot übertragen lohnt sich trotz Kosten

Der niederländische Discountbroker Degiro gibt seinen Kunden Zugang zu drei deutschen Börsen, darunter die Eurex, und zahlreichen internationalen Handelsplätzen. Der Direkthandel ist bei Degiro hingegen nicht möglich. Gehandelt wird über eine als gut und übersichtlich zu bewertende webbasierte Handelsplattform. Die Konditionen sind deutlich günstiger als bei den meisten anderen Online-Brokern.

  • Kostenlose Depoteinrichtung
  • Gebührenfreie Depotführung ist möglich
  • Günstige Konditionen
  • Große Transparenz

Die Eröffnung eines Depots ist kostenfrei, die gebührenfreie Depotführung ist ebenfalls möglich, sofern Trader beim Handel der eigenen Wertpapiere die dafür vorgesehenen Handelsplätze nutzen. osten, wenn auch geringe, fallen für die sogenannte „Einrichtung von Handelsmodalitäten“ an. Damit lässt sich Degiro das Angebot zahlreicher europäischer, asiatischer und amerikanischer Börsen vergüten. Die Einrichtung der Handelsmodalitäten gilt nicht für deutsche Börsen und kostet 0,25 % des Kontoguthabens, jedoch höchstens 2,50 Euro pro Jahr und Börse, auch wenn nur eine einzige Transaktion getätigt wird. Wer alle der nahezu 100 verfügbaren Börsenplätze nutzt, kann mit einer jährlichen Depotführungsgebühr von 250 Euro rechnen.

Beim Aktienhandel an der Xetra müssen Anleger mit Kosten von 2,00 Euro zuzüglich 0,026 % des Volumens, höchstens jedoch 30 Euro, rechnen. An der Frankfurter Börse belaufen sich die Transaktionskosten auf 7,50 Euro zuzüglich 0,098 %. Ein Pluspunkt des Brokers ist die große Transparenz, mit der alle anfallenden Kosten auf der Website aufgelistet sind.

Degiro Depotwechsel: Depoteinrichtung kostenfrei, beim Übertrag fallen Gebühren an!

Die Depoteröffnung bei Degiro ist online unkompliziert erledigt. Während der Einrichtung des Depots sind die üblichen vollständigen Angaben zur Person, zur finanziellen Situation des Neukunden und zur Handelserfahrung erforderlich. Die Legitimierung kann durch die Vorlage gültiger Ausweisdokumente erfolgen. Zum Eröffnungsvorgang gehört außerdem die Angabe eines Referenzkontos, über das die Ein- und Auszahlungen erfolgen. Eine Banküberweisung von diesem Referenzkonto gilt ebenfalls als Legitimierung des Depots. Eine Mindesteinzahlung ist mit 0,01 Euro eher symbolisch, Kosten für die Depoteröffnung selbst fallen keine an. Die anerkannten Zahlungsmethoden sind die Banküberweisung einerseits und die Nutzung von SOFORT-Überweisungen andererseits. Damit ermöglicht der Broker auch die schnelle Kapitalisierung des Handelskontos. Ein- und Auszahlungen auf und aus dem Depot bei Degiro sind seitens des Brokers kostenfrei.

  • Unkomplizierte Depoteröffnung
  • Symbolische Mindesteinzahlung
  • Übertrag von Positionen zu je 10 Euro
  • Gebühren beim Depotwechsel sowohl zu als auch von Degiro
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Will man allerdings nach der Einrichtung des Depots bei Degiro Aktien übertragen in das neue Depot, fallen dafür Kosten an. Diese belaufen sich auf 10 Euro pro Position. Derartige Gebühren sind durchaus legitim, da dem aufnehmenden Broker beim Depotübertrag administrative und technische Kosten entstehen. Ähnlich sieht es übrigens aus, will man sein Depot bei Degiro aufgeben. Wer von Degiro Wertpapiere übertragen will zu einem anderen Broker, muss mit Kosten von 10 Euro pro Position plus handelsplatzabhängigen weiteren Gebühren rechnen. Die Situation ist also eine andere als beim Handel über deutsche Banken und Broker, die aufgrund eines BGH-Urteils zur kostenlosen Herausgabe der verwahrten Wertpapiere verpflichtet sind.

Wie wird der Degiro Depotwechsel eingeleitet?

Nach der Einrichtung des Depots bei Degiro können die Werte aus dem bisherigen Depot auf das neue übertragen werden. Ein entsprechendes Formular findet sich als PDF-Datei im Help Center des Brokers. Die erforderlichen Informationen sollten sorgfältig und korrekt eingetragen werden, um Verzögerungen zu vermeiden. Angegeben werden müssen das Referenzkonto, die Angaben zum neuen Depot bei Degiro, eine ausdrückliche Beauftragung für den Depotübertrag mit Angaben, ob es sich um einen vollständigen oder teilweisen Übertrag handelt.

Darüber hinaus wünscht der Broker eine Kontoauszugskopie des bisherigen Depots mit Übersicht aller Positionen. Ist nur ein Teilübertrag geplant, sollten die entsprechenden Positionen gekennzeichnet werden. Das Übertragsformular muss ausgefüllt und unterschrieben samt Kontoauszug per E-Mail an eine eigens dafür vorgesehene Mailadresse gesandt werden. Degiro bestätigt den Eingang und erläutert dann das weitere Vorgehen. Ist der Antrag gestellt, muss der Kunde jedoch weiter nichts mehr tun.

Degiro Depot übertragen: einige Wochen dauert es

Egal ob es um einen Umzug zu oder von Degiro geht, ein Depotwechsel ist nicht von heute auf morgen erledigt. Es gibt keine gesetzlich festgelegten Maximalfristen und eine zügige Abwicklung ist im Interesse aller Parteien. Dennoch legen sich die meisten Banken und Broker nicht gern fest. Maßgeblich ist oft die Bearbeitung durch den bisherigen Finanzdienstleister. In der Regel nimmt ein Übertrag rund vier Wochen in Anspruch, bei Werten, die ein wenig aus dem Rahmen fallen, können es auch ein bis zwei Wochen mehr sein.

Degiro Depot wechseln: kein Zugriff auf Wertpapiere während des Wechsels

Zugriff auf die Werte, die umziehen, hat man während des Wechsels nicht, egal ob es sich um einen Teil- oder Komplettübertrag handelt. Erst wenn die Wertpapiere ins neue Depot eingebucht sind, können sie wieder gehandelt werden.

Degiro Depotübertragung: Fondsbruchstücke ziehen nicht um

Unter Umständen zieht nicht der komplette Bestand um. Dies ist der Fall bei Bruchstücken von Fondsanteilen. Beim Depotwechsel werden ganze Fondsanteile übertragen, Bruchstücke bleiben liegen und können in diesem Fall veräußert werden.

Degiro Depotübertragung Fondsbruchstücke

Keine Kündigungsfrist für aufgegebene Depots

Das bisherige Depot kann jederzeit aufgegeben werden. Bindende Kündigungsfristen gibt es nicht, es genügt eine Mitteilung an den bisherigen Broker, um ein Depot zu kündigen. Aber nicht immer ist dies wünschenswert oder notwendig.

Das bisherige Depot aufgeben, ruhen lassen oder weiterhin nutzen

Was mit dem bisherigen Depot geschehen soll, ist ebenfalls ein Punkt, der im Rahmen eines Übertrags Aufmerksamkeit verdient. Denn nicht immer muss das frühere Depot zwingend geschlossen werden. Es gibt durchaus einige gute Gründe, die für oder gegen ein Weiterführen sprechen.

Beispielsweise ist es denkbar, dass der neue Broker nicht alle Werte aus dem bisherigen Depot übernimmt. Wenn das Handelsangebot beider Broker in Teilen nicht übereinstimmt, steht der Anleger vor der Wahl, sich von einigen seiner Werte zu trennen – oder das bisherige Depot zu behalten. Ratsam ist dies etwa dann, wenn die fraglichen Wertpapiere nicht vorteilhaft verkauft werden können.

Solange das bisherige Depot kostenfrei geführt wird, ist eine Auflösung, um Kosten zu sparen, gar nicht erforderlich. Sofern jedoch Inaktivitätsgebühren anfallen, wenn keine Handelsaktivitäten stattfinden, muss der Anleger eine entsprechende Lösung finden.

Ein Depot ruhen lassen

Selbst wenn alle Werte mitgenommen werden, möchte man unter Umständen später auf die Leistungen dieses Brokers zurückgreifen. Wer hohe Kosten für Inaktivität oder eine unbeabsichtigte Kontoschließung vermeiden will, kann prüfen, ob der Broker es ermöglicht, das Depot ruhen zu lassen. Die „Pausentaste“ kann der Anleger entweder selbst im persönlichen Kundenbereich betätigen oder den Support darum bitten.

Wer allerdings mit dem bisherigen Broker gänzlich unzufrieden ist und auf keinen Fall dessen Leistungen wieder in Anspruch nehmen will, sollte sich vergewissern, dass nicht nur der Inhalt des Depots umzieht, sondern dass gleich auch eine formelle Kündigung und eine Auflösung des bisherigen Depots stattfindet.

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Ein Depotwechsel löst nicht automatisch eine Kündigung aus!

Was manche Kunden überrascht: wenn ein Depotwechsel eingeleitet wird, geht damit nicht automatisch die Kündigung des bisherigen Depots einher. Wird eine Gebühr für die Depotführung erhoben, werden diese Kosten weiterhin vom Referenzkonto abgebucht, solange keine formelle Kündigung vorgenommen wurde. Um sicherzugehen, dass das bisherige Depot in der Tat gelöscht wird, muss der Anleger ein Kündigungsschreiben an den depotführenden Finanzdienstleister schicken und sich dessen Eingang und die Kündigung bestätigen lassen. Nur so kann man sicher sein, dass keine späteren Kosten durch Inaktivität oder ähnliche Gebühren anfallen.

Alternativ kann man den neuen Broker damit beauftragen, die Kündigung des alten Depots zu übernehmen. In den meisten Fällen muss der Anbieter lediglich durch die Auswahl einer Option oder das Ankreuzen eines Kästchens damit beauftragt werden. Beim Degiro Depotwechsel ist diese komfortable Möglichkeit gegeben.

Prämien als Incentive beim Depotwechsel

Neue Kunden werden von Finanzdienstleistern mit attraktiven Angeboten umworben. Online-Broker dürfen zwar keine ausdrücklichen Geldgeschenke in Form von Startguthaben machen, nutzen jedoch andere Möglichkeiten, um interessierte Trader zum Depotwechsel zu verlocken. Wird ein formeller Übertrag vorgenommen, gilt dies als Beleg, dass das frühere Handelskonto geschlossen wurde. Abhängig davon, wie hoch die gezahlten Prämien sind, wechseln manche Trader ihren Anbieter regelmäßig, um den dadurch entstehenden Nebenverdienst mitzunehmen. Allerdings sollten Prämien keine Entscheidungsgrundlage bei der Auswahl eines neuen Brokers sein.

Degiro belohnt einen Depotwechsel nicht ausdrücklich. Allerdings gibt es bei erfolgreichen Freundschaftswerbungen eine Gutschrift in Höhe von 20 Euro, die für Transaktionsgebühren genutzt werden kann. Außerdem lohnt es sich für interessierte Trader, auf Aktionen zu achten. Im Januar 2019 schenkte Degiro während einer zweiwöchigen Aktion bei Einrichtung und Aktivierung eines Echtgeld-Kontos eine Gutschrift von 500 Euro für Transaktionsgebühren. Offenbar nutzt der Broker gelegentlich derartige Angebote, um neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

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Fazit: Degiro Depot übertragen – geringe Gebühren für den Wechsel zum günstigen Anbieter

Der Discountbroker Degiro ermöglicht seinen Kunden den Wertpapierhandel zu Konditionen, die wesentlich günstiger ausfallen als bei vielen anderen Anbietern. Dies liegt daran, dass hier vollkommen auf Beratungs- und Bildungsangebote verzichtet wird. Im Gegenzug gibt es beim Degiro Depotwechsel keine Prämien. Anders als von deutschen Banken und Brokern geläufig, erhebt Degiro sogar Gebühren für den Übertrag von Wertpapieren, und zwar sowohl beim Umzug zu Degiro als auch beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Diese belaufen sich auf 10 Euro pro Position und sind bei überschaubaren Portfolios zu verkraften. Umfangreiche Überträge können teuer werden. Dies macht Degiro durch die ansonsten sehr günstigen Kosten beim Handel, das große Handelsangebot und die zahlreichen verfügbaren Handelsplätze wieder wett. Interessierte Anleger können dank der transparenten Kostendarstellung bei Degiro leicht selbst durchrechnen, ob ein bestehendes Depot übertragen werden sollte, oder ob sich das Weiterführen des bisherigen Depots und die parallele Nutzung eines Depots bei Degiro für neue Anlagen lohnt. Wer sich für den Umzug entscheidet, kann den Depotwechsel unkompliziert über ein eigens dafür bereitgestelltes Formular in Gang setzten. Sofern die Angaben vollständig und korrekt sind, kümmert sich der Broker binnen ca. vier Wochen um alles Weite

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