Vorläufige Ergebnisse für 2020 von Plus500

Der Broker Plus500 hat seine vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt, dass am 31. Dezember endete. Der Broker verkündete ein Rekordergebnis und konnte seinen Gesamtumsatz im letzten Jahr um 146 Prozent auf 872,5 Millionen Dollar steigen. Plus500 bietet seinen Kunden den Handel mit CFDs auf über 2.500 Finanzinstrumente von Aktien über Devisen bis Rohstoffe an.

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Kundeneinnahmen stiegen im letzten Jahr

Die Kundeneinnahmen von Plus500 stiegen im letzten Jahr um 161 Prozent auf 997,5 Millionen Dollar. Unter Kundeneinnahmen versteht der Broker Einnahmen aus Preisanpassungen und Übernachtgebühren. Dies ist für den Broker eine wichtige Wachstumskennzahl. Das EBITDA, also der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, konnte um 168 Prozent auf fast 516 Millionen Dollar erhöht werden. Da auch die Operative Cash Conversion um 106 Prozent stieg, erhöhte sich das Barguthaben des Brokers um 103 Prozent auf fast 594 Millionen Dollar. Die Operative Cashflow Conversion bezeichnet den Cashflow aus betrieblichen Tätigkeiten.

Der Broker kann schnell auf Nachrichten und Marktentwicklungen reagieren. Im letzten Jahr führte auch bei Plus500 die Volatilität an den Märkten, dass die Plattform des Brokers sehr häufig genutzt wurde. Dies hatte bei vielen wichtigen Kennzahlen Rekordwerte zur Folge. Insgesamt wurden 2020 mehr als 82 Millionen Transaktionen über die Plattform des Brokers durchgeführt. 2019 waren es lediglich rund 35 Millionen Transaktionen. Die Kundeneinlagen stiegen dabei von einer Milliarde Dollar auf fast drei Milliarden.

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Rekord an neuen und alten Kunden

Plus500 verzeichnete zudem einen Rekord an neuen und aktiven Kunden. Neukunden sind Kunden, die erstmals Geld auf ihr Konto einzahlen, während aktive Kunden innerhalb eines bestimmten Zeitraums mindestens einmal eine Transaktion getätigt haben. Gleichzeitig verließen weniger Kunden den Broker. Nach eigenen Angaben konnte der Anbieter trotz der hohen Nutzung seiner Plattform weiter alle Serviceleistungen wie gewohnt anbieten. Seit dem letzten Jahr können Trader bei Plus500 auch gezielt hedgen, um so Positionen gegen Marktrisiken zu schützen. Zudem wurde der Vorstand erweitert.

Der Broker möchte seinen Tradern einen einfachen Zugang zu den Finanzmärkten ermöglichen. Daher entwickelt sich der Anbieter weiter von einem Technologieunternehmen mit dem Schwerpunkt auf CFDs zu einer Multi-Asset-Fintech-Gruppe. Das CFD-Angebot wird weiter auf neuen und bestehenden Märkten ausgebaut. Zu CFDs kommen dabei immer mehr weitere Tradingmöglichkeiten und Finanzprodukte hinzu. Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit den Kunden gestärkt werden. In vielen Ländern kann der Broker rund um die Uhr einen Support per Chat und E-Mail anbieten.

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Investitionen in Forschung und Entwicklung geplant

Um diese Ziele zu erreichen, plant der Broker, in den nächsten drei Jahren rund 50 Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung zu investieren. Dazu gehört auch ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel. Dazu sollen die Aktionärsrendite weiter gestärkt werden. Die Gesamtaktionärsrendite betrug im letzten Jahr 278,3 Millionen Dollar und damit 60 Prozent des Nettogewinns.

Schon im November wurde eine Zwischendividende von 0,9531 Dollar pro Aktie ausgeschüttet. Die Schlussdividende für Aktionäre betrug 0,5422 Dollar pro Aktie. Im Vorjahr waren es lediglich 0,3767 Dollar. Zudem kündigte Plus500 im August 2020 ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 67,3 Millionen Euro an. Dieses soll im ersten Quartal 2021 abgeschlossen werden. Für 2021 plant der Vorstand von Plus500 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm und will dabei Aktien im Wert von bis zu 25 Millionen Euro kaufen.

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Ausgleich bei Dividenden und Investitionen

Mit Blick auf die Aktionärsrendite kündigte Plus500 eine neue Strategie an, bei der die Wichtigkeit von Investitionen für weiteres Wachstums noch stärker betont werden soll. Mindestens die Hälfte des Nettogewinns soll über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre ausgezahlt werden. Der Broker möchte ein Gleichgewicht zwischen Aktionärsrenditen, Investitionen und Wachstum erreichen, um so weiter auf ausreichendes Kapital zurückgreifen zu können. Auf diesem Weg soll auch sichergestellt werden, dass der Broker seine Plattform trotz steigender Nutzung weiter effektiv und stabil anbieten kann.

Schon zu Beginn des Jahres 2021 zeigte sich, dass die Nutzung der Handelsplattform weiter hoch ist. Allerdings kommt es aufgrund der aktuellen Marktbedingungen weiter zu Volatilitäten. Normalisieren sich diese wieder, könnte auch die Nutzung der Plattform wieder zurückgehen. Daher geht Plus500 derzeit davon aus, dass sich auch das Umsatzwachstum in diesem Jahr wieder normalisiert und auf das Niveau wie 2019 zurückgeht.

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Auch 2020 Hoffnung auf gute Geschäftszahlen

Dennoch hofft man, dass aufgrund der hohen Kundenerträge auch 2021 das EBITDA positiv ausfällt. Dazu soll auch die schlanke Kostenstruktur und das effiziente Geschäftsmodell beitragen. 2020 war für Plus500 wie auch für andere Broker ein außergewöhnliches Jahr mit ungewöhnlichen Marktbedingungen. Der Broker will weiter Wachstumsmöglichkeiten nutzen und sein Produktangebot erweitern. Dazu gehört es auch, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

Dabei richtet sich der Broker nach den internationalen regulatorischen Standards und arbeitet in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und Gesetzen. Der Broker sieht sich dabei auch gut aufgestellt, um auf neue Vorgaben reagieren zu können. Auch auf sich schnell verändernde Marktbedingungen kann sich der Broker gut einstellen. Plus500 weitete 2020 zudem seine Sponsoring-Aktivitäten aus und unterschrieb Verträge mit den Young Boys Bern aus der Schweiz, Legia Warschau und Atalanta Bergamo aus Italien. Damit werden mehrere international erfolgreiche Clubs von Plus500 unterstützt.

CFD-Handel für Trader aus über 50 Ländern

Bei Plus500 handeln Trader aus über 50 Ländern mit CFDs und anderen Finanzinstrumenten. Der Broker bietet sein Anbot in 32 Sprachen an. Die Handelsplattform läuft auf verschiedenen Betriebssystemen und ist auch per Apple Watch abrufbar. Der Anbieter hat Lizenzen verschiedener Länder, darunter aus Zypern, und ist selbst an der Börse in London notiert. Die Tochterunternehmen des Brokers sind in den jeweiligen Ländern, in denen sie aktiv sind, reguliert.

Customer Care ist ein wichtiger Bestandteil des Angebots des Brokers. Kunden können nicht mehr Geld verlieren als sie eingezahlt haben. Provisionen für Trades entfallen ebenfalls. Darüber hinaus verzichtet der Broker auf Kaltakquise und binäre Optionen. Alle Angebote können auch über ein Demokonto getestet werden. Dazu kommen zahlreiche Tools zum Risikomanagement.

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Breites Handelsangebot bei Plus500

Im CFD-Handel ist der Broker breit aufgestellt. Bei Kryptowährungen bietet der Broker unter anderem Bitcoin, Etherum oder Litecoin an. Dazu kommen Indizes wie der S&P 500 oder der Nasdaq-100 sowie beliebte Währungspaare. Bei Rohstoffen ist unter anderem der Handel mit CFDs auf Gold, Öl und Silber möglich. Das Aktienangebot umfasst Aktien aus den USA, Deutschland und Großbritannien. Viele Finanzinstrumente können mit Hebeln gehandelt werden. ETFs, die bei Plus500 über CFDs gehandelt werden, runden das Handelsangebot ab.

Das Demokonto des Brokers ist kostenlos und unbegrenzt nutzbar. Mit nur wenigen Klicks können Trader zwischen Live- und Demokonto wechseln und so beispielsweise neue Märkte und Handelsstrategien testen. Beim Eröffnen und Schließen einer Position fallen keine Gebühren an. Die Hauptkosten werden über die Spreads gedeckt. Das Unternehmen ist seit 2008 aktiv. Damals konnten Trader erstmals die Plattform des Brokers nutzen. Ein Jahr später war die Plus500-Gruppe das erste Unternehmen, dass CFDs auf Aktien ohne Gebühren anbieten konnte.

Strategie

Viele Tools zur Risikokontrolle

Plus500 bietet mehrere Tools an, mit denen Trader jederzeit die volle Kontrolle über ihr Handelskonto behalten. Unter anderem können Trader Orderarten wie Stop Limit oder Stop Loss nutzen. Dazu wird ein Garantierter Stop angeboten, der aber mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Dabei wird die Stop-Loss-Ebene garantiert und eine Position wird bei dem gewünschten Kurs geschlossen. Der Garantierte Stop Loss ist mit höheren Spreads verbunden.

Per E-Mail erhalten Trader kostenlos Mitteilungen zu Marktentwicklungen. Auch über Preisbewegungen oder Händlermeinungen werden Trader informiert. Diese Alarme können sich Trader per E-Mail, SMS oder Push-Nachricht zusenden lassen. Dazu kommen kostenlose Echtzeitkurse und rund um die Uhr Unterstützung durch den Online-Support. Im Wirtschaftskalender erfahren Trader, welche aktuellen Termine aus der Wirtschaft relevant für sie sind.

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Weitere Gebühren möglich

Zum Einstieg in den Handel können sich Trader mit den Grundlagen des CFD-Handels vertraut machen und einen kostenlosen Video-Leitfaden nutzen. Neben den Spreads fallen jedoch je nach Handelsaktivität weitere Gebühren an. Halten Trader eine Position über Nacht, so müssen sie Übernachtfinanzierungsgebühren zahlen. Auch Umrechnungsgebühren sind möglich, wenn Trader in einer anderen Währung als der Kontowährung handeln. Darüber hinaus erhebt Plus500 eine Gebühr von zehn Euro, wenn das Handelskonto länger als drei Monate nicht genutzt wird. Daher sollten sich Trader regelmäßig in ihr Handelskonto einloggen, damit keine Inaktivitätsgebühr gezahlt werden muss. Bei Ein- und Auszahlungen fallen in der Regel keine Gebühren an.

2019 fügte Plus500 zahlreiche weitere Diagrammfunktionen für die technische Analyse der Handelsplattform hinzu. Dazu kamen weitere Indikatoren und Zeichenwerkzeuge. Diese helfen Tradern dabei, Marktbewegungen zu prognostizieren. Trader können sich für passende Diagrammtypen, Preistypen und Zeitintervalle entscheiden und Ansichten, Indikatoren und Werkzeuge auch kombinieren.

Fazit: 2020 erfolgreiches Jahr für Plus 500

Auch für Plus500 war 2020 ein erfolgreiches Jahr. Der Broker erzielte Rekordumsätze und konnte auch seine Nutzerzahlen steigern. Dabei reagierte der Broker nach eigenen Angaben schnell auf die Entwicklungen an den Märkten. Von den guten Zahlen profitierten auch die Aktionäre des börsennotierten Brokers. In Zukunft will Plus500 verstärkt in Forschung und Innovation investieren.

Immer mehr entwickelt sich der Broker von einem reinen CFD-Broker hin zu einem Multi-Asset-Broker. CFDs können auf zahlreiche Basiswerte von Aktien bis Rohstoffe gehandelt werden. Viele Kosten sind über die Spreads abgedeckt, aber je nach Handelsaktivität können weitere Kosten wie Übernachtfinanzierungskosten oder Inaktivitätsgebühren anfallen.

Bilderquelle:

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