Was macht ein Broker?

Was machen Broker, diese Frage werden wir im Folgenden beantworten. Außerdem gehen wir darauf ein, welche Dinge man bei der Auswahl eines guten Brokers beachten sollte. Wer mit Aktienindices wie dem DAX oder Währungspaaren wie dem Euro / US Dollar handeln möchte, benötigt hierfür einen Zugang zu einer Börse. Um Finanzprodukte zu kaufen und zu verkaufen, ist daher ein Broker erforderlich. Dies kann kein x-beliebige Unternehmen sein, vielmehr ist hierfür die Zulassung durch die Finanzaufsicht erforderlich. Als Privatperson kann man hingegen nicht direkt an der Börse handeln.

Was macht ein Broker: Bei der Auswahl eines Brokers sollte man die folgenden Dinge beachten. So ist es zum Beispiel wichtig, dass man bei dem Broker möglichst günstige Handelskonditionen vorfindet. Die Kosten, die beim Trading entstehen können, lassen sich grundsätzlich in drei Gruppen einteilen:

  • Kosten, die bei jedem einzelnen Trade anfallen (zum Beispiel durch den Spread oder durch Kommissionen)
  • Gebühren, welche der Broker für Einzahlungen und Auszahlungen erhebt
  • Sonstige Kosten und Gebühren (zum Beispiel Gebühren bei Inaktivität)
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Als Trader sollte man vor allem auf die zuerst genannten Kosten achten. Denn diese fallen bei jedem einzelnen Trade an und können sich daher stark summieren. Ein Broker hat dabei verschiedene Möglichkeiten, diese Gebühren zu erheben. In der Regel werden hierfür Spreads genutzt: Hiermit bezeichnet man den Unterschied zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis. Je größer diese Differenz ist, desto mehr Geld verdient der Broker. Als Kunde sollte man sich daher möglichst für einen solchen Anbieter entscheiden, der einem niedrige Spreads anbieten kann. Dazu ein Beispiel: Wir möchten mit dem DAX handeln und erkennen in der Handelsplattform, dass der deutsche Leitindex derzeit bei 12.000 Punkten steht. Wenn der Spread bei einem Broker zwei Punkte beträgt, so erhalten wir den DAX im Endeffekt zu einem Kurs von 12.002 Punkten.

Was macht ein Broker?

Der Spread kann dabei entweder fest oder variabel sein. Gerade für Anfänger ist ein fester Spread zu empfehlen, da dieser immer die gleiche Größe hat. Ein variabler Spread kann sich hingegen, je nach Marktsituation, nach oben ausweiten. Dafür hat er den Vorteil, dass er durchschnittlich niedriger ist als ein fester Spread. Manche Broker verlangen auch bei jedem Trade eine zusätzliche Gebühr, welche man als Kommission bezeichnet. Im Gegenzug erhält man dafür als Trader sehr niedrige Spreads, welche sogar null Punkte betragen können.

Was macht ein Broker: Eine weitere Möglichkeit für einen Broker, um Geld zu verdienen, besteht darin, Gebühren für Einzahlungen und Auszahlungen zu verlangen. Häufig hängen die Gebühren dabei unserer Erfahrung nach auch von der genutzten Zahlungsmethode ab. So ist es häufig am günstigsten, Überweisungen zu nutzen. Allerdings dauern die Transaktionen hierbei in der Regel auch am längsten.

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Was macht ein Broker: Die Handelskonditionen sind allerdings nur ein Aspekt bei einem Broker. So ist es außerdem wichtig, dass man als Trader auf ein möglichst großes Handelsangebot zugreifen kann. Häufig kann man dabei nicht nur mit Aktienindices und Währungspaaren, sondern auch mit Rohstoffen, einzelnen Aktien und Kryptowährungen handeln. Zudem sollte man als Trader darauf Wert legen, dass einem der Broker eine möglichst gute Handelsplattform zur Verfügung stellen kann. Wie beispielsweise TradeATF.

Was macht ein Broker?

Denn in der Regel verbringt man jeden Tag viele Stunden damit, die Charts mit Hilfe der Trading Plattform zu analysieren. Bei dieser Tätigkeit sollte man möglichst optimal durch seine Handelsplattform unterstützt werden. Bei vielen Brokern hat man dabei heutzutage die Auswahl zwischen einer selbst entwickelten Plattform und der Software eines Drittherstellers. Beliebt ist dabei zum Beispiel der MetaTrader (MT). Der MT eignet sich sowohl für Anfänger, als auch für fortgeschrittene Trader. Die Software bekommt man als Kunde normalerweise kostenlos zur Verfügung gestellt.

Was machen Broker: Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Kundenservice. Gerade hier unterscheiden sich die einzelnen Broker teilweise erheblich voneinander. So hat man als Kunde grundsätzlich die folgenden Möglichkeiten, mit den Mitarbeitern eines Brokers in Kontakt zu treten:

  • per Telefon
  • per E-Mail
  • per Kontaktformular
  • per Live Chat
  • per WhatsApp oder Facebook

Am besten ist es, wenn man dem Broker auch telefonisch erreichen kann. Denn häufig lassen sich eventuelle Fragen nach wie vor am besten mit einem kompetenten Support Mitarbeiter am Telefon klären. Leider gehen immer mehr Anbieter dazu über, gerade an diesem Punkt den Rotstift anzusetzen, um damit Kosten einzusparen. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Kundensupport auch auf Deutsch angeboten wird. Dies gilt vor allem dann, wenn man sich für einen Broker im Ausland entscheidet.

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Was macht ein Broker: Ein weiteres Kriterium bei der Brokerwahl ist das Schulungsangebot. So ist es heutzutage üblich, dass einen ein Broker beim Erlernen des Tradings unterstützt. Dafür kann man entweder Videos, Webinare oder Ratgeber Artikel nutzen. Unserer Erfahrung nach eigenen sich vor allem Videos und Webinare dazu, sich mit dem Trading vertraut zu machen. Denn damit kann man erfahrene Trader dabei beobachten, wie diese ihre Strategie handeln und den Chart analysieren.

Was macht ein Broker?

Was machen Broker: Bevor man sich endgültig für einen bestimmten Broker entscheidet, ist es empfehlenswert, den Anbieter zunächst im Rahmen eines kostenlosen Demokontos zu testen. So kann man heutzutage bei fast allen Brokern ein solches Konto innerhalb weniger Minuten eröffnen. Darauf handelt man nicht mit echtem Geld, vielmehr stellt einem der Broker ein virtuelles Guthaben zur Verfügung. Häufig handelt es sich dabei um einen Betrag in Höhe von 10.000 €. Dieses virtuelle Kapital kann man nutzen, um das Trading ohne Risiko kennen zu lernen. Außerdem ist die Demophase ideal dafür geeignet, um die verschiedenen Handelsplattformen des Brokers ausgiebig zu testen.

Bereits auf dem Demokonto ist es normalerweise möglich, die verschiedenen Schulungsangebote zu nutzen. Wir empfehlen, auch hiervon ausgiebig Gebrauch zu machen. Besonders effektiv ist es unserer Erfahrung nach, wenn man die Schulungsangebote und das Demokonto parallel einsetzt. So kann man zum Beispiel zunächst ein Video zum Thema Trendgeraden ansehen. Sodann kann man auf dem Demokonto versuchen, das neue Wissen selbst beim Trading anzuwenden. Sobald man dann genügend Erfahrungen auf dem Demokonto gesammelt hat, kann man den nächsten Schritt wagen und das Trading auf einem Konto mit echtem Geld fortsetzen. Für die Eröffnung eines solchen Live Kontos benötigt man bei vielen Anbietern nur 100 oder 200 €.

Um einen guten Broker zu finden, kann man auch unseren Broker Vergleich nutzen. Damit ist es auch möglich, nach bestimmten Kriterien zu selektieren (zum Beispiel Handelsangebot, Kosten und zur Verfügung stehende Handelsplattformen).

Bilderquelle:

  • shutterstock.com

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