Admiral Markets ändert Handelsbedingungen

Admiral Markets wurde zu Admirals

Bei Admiral Markets können Trader mehrere Tausend Finanzinstrumente handeln, darunter auch CFDs auf Aktien und ETFs. Allerdings steigen die Anforderungen an Broker. Daher hat sich Admiral Markets entschlossen, Änderungen an seinen Handelsbedingungen für die Konten Trade.MT4 und Trade.MT5 im Handel mit CFDs auf Aktien und ETFs vorzunehmen.

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Maßnahmen aufgrund aktueller Situation

Hintergrund der Änderung ist, dass Regierungen und Regulierungsbehörden immer mehr Maßnahmen ergreifen, um einen wirtschaftlichen Abschwung zu vermeiden. In vielen Volkswirtschaften werden geldpolitische Maßnahmen umgesetzt und Hilfspakete geschnürt, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Dies wirkt sich allerdings auch auf die Finanzmärkte aus und hat Ungleichgewichte und Volatilitäten zur Folge. Auf diese Entwicklungen reagiert Admiral Markets nun.

Beim gehebelten Handel mit Niedrigpreis-CFDs auf Aktien schaltet der Broker einige Einzelaktien und ETFs in den Close-Only-Handelsmodus um. Schon seit dem 4. Februar waren davon alle Aktien-CFDs und ETF-CFDs betroffen, deren Marktkurs unter fünf Dollar, fünf Euro, fünf Pfund oder Grenzwerten in anderen Währungen lag. Seit dem 7. Februar sind alle Aktien-CFDs im Close-Only-Modus, bei denen die Marktkapitalisierung des Emittenten unter einer Milliarde Dollar bzw. dem Gegenwert in einer anderen Währung liegt.

Admiral Markets Handelsbedingungen

Expositionsgrenze für Portfolio

Zudem gilt seit dem 7. Februar eine Expositionsgrenze für jedes Handelskonto. Ein Portfolio für Aktien-CFDs oder ETF-CFDs darf nur noch ein maximales Exposure-Limit von 100.000 Euro aufweisen. Steigen die offenen Positionen über diese Grenze, können Trader ihrem Handelskonto keine weiten CFDs auf Aktien oder ETFs hinzufügen. Trader können ihre offenen Positionen schließen, wenn der Wert des Portfolios über diese Grenze hinausgeht, sind dazu aber nicht verpflichtet.

Am 15. Februar endet zudem das kommissionsfreie Handelsangebot für Aktien-CFDs und ETF-CFDs. Bei jeder Transaktion fallen von diesem Zeitpunkt an Kommissionen an. Diese gelten für neue und offene Positionen, auch wenn diese vor dem 15. Februar eröffnet wurden. Bei Aktien aus den USA fallen dann Kommissionen von 0,02 Dollar pro Aktie (mindestens ein Dollar) an. Für Aktien aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien betragen die Transaktionskosten 0,1 Prozent des Handelswertes (mindestens einen Euro oder Pfund). Bei Aktien-CFDs aus anderen Ländern liegen die Transaktionskosten in Zukunft bei 0,15 Prozent des Handelswerts.

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Änderungen auch bei Hebeln und Margins

Die Transaktionskosten von Admiral Markets bleiben trotz der Änderungen wettbewerbsfähig. Neben den Transaktionskosten wirken sich die Änderungen des Brokers auch auf die Hebel aus. Ab dem 15. Februar erhalten alle Aktien-CFDs und ETF-CFDs neue Hebelsätze. Diese sind auf die Liquiditätsbedingungen des Basiswerts angepasst und auch auf die Marktkapitalisierung des Aktienemittenten bzw. bei ETFs des verwalteten Vermögens abgestimmt.

Weniger liquide Aktien von kleineren Unternehmen werden damit in Zukunft eher mit geringerem Hebel handelbar sein. Die maximalen Hebel hängen auch davon ab, ob der Trader ein privater Anleger ist oder als professioneller Trader bei Admiral Markets registriert ist. Die neuen Hebel gelten für alle neuen Positionen. Offene Positionen bleiben bis zur nächsten Handelsaktion bei dem jeweiligen Finanzinstrument davon ausgenommen. Bei einer Order, darunter auch Stop Loss, Take Profit oder einer automatisierten Orderausführung, greifen aber die neuen Hebel auf offene Positionen.

Admiral Markets ändert Handelsbedingungen

Marktkapitalisierung und Kurs als Berechnungsgröße

Durch die neuen Hebel ändern sich auch die Marginanforderungen. Sind Aktien Teil eines wichtigen Indexes wie dem S&P 500 oder dem DAX und die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei mehr als 50 Milliarden Dollar, so können privat Trader diese in Zukunft mit Hebeln von bis zu 1:5 handeln. Die Margin liegt bei 20 Prozent. Professionelle Kunden können diese Aktien mit einem Hebel von maximal 1:20 handeln, was die Margin auf fünf Prozent reduziert.

Ist eine Aktie zwar in einem großen Index vertreten, aber die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt nur zwischen fünf und 50 Milliarden Dollar, so können private Trader diese zu den gleichen Hebelsätzen und Maringanforderungen handeln. Bei professionellen Tradern sinken in diesem Fall jedoch die Hebel auf bis zu 1:10 und die Marginanforderung steigt auf zehn Prozent. Diese Konditionen gelten auch für ETFs, deren verwaltetes Vermögen über 50 Milliarden Dollar aufweist.

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Kleinere Werte mit geringerem Hebel

Liegt der Kurs einer Aktie über fünf Dollar und die Marktkapitalisierung des Unternehmens über fünf Milliarden Euro, so kann diese von privaten und professionellen Tradern mit einem Hebel von maximal 1:5 sowie einer Margin von 20 Prozent gehandelt werden. Dies gilt auch für ETFs mit einem Kurs von über fünf Dollar und einem verwalteten Vermögen von über fünf Milliarden Dollar. Fällt eine Aktie oder ein ETF nicht in eine der genannten Kategorien, so können private und professionelle Trader diese mit Hebeln von 1:2 und einer Margin von 50 Prozent handeln.

Auch für Broker war nicht nur das Jahr 2020 von Herausforderungen geprägt, sondern auch aktuell sind die Unsicherheiten groß. Zuletzt kamen neben der Corona-Krise und deren nicht nur wirtschaftlichen Auswirkungen auch Entwicklungen wie die Aufregung um die GameStop-Aktie auf Broker zu. Jeden Tag müssen daher neue Themen beachtet werden, die Chancen und Risiken bieten.

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Admiral Markets reagiert auf Veränderungen

Einige Broker mussten nicht nur während des ersten Lockdowns, sondern auch in den letzten Wochen die Aufnahme neuer Trader stoppen. Marktturbulenzen und das interne Risikomanagement waren Aspekte, die die Anbieter zunächst bewältigen mussten. Bei Admiral Markets kann weiterhin ein Handelskonto eröffnet werden. Für Einzahlungen finden Trader mehrere schnelle und kostenlose Wege.

Allerdings beachtet der Broker die Entwicklung an den Finanzmärkten genau und könnte auch in Zukunft mit Änderungen auf diese reagieren. Im letzten Jahr waren insbesondere liquide Finanzinstrumente wie der DAX, Gold und das Währungspaar EUR/USD bei Admiral Markets gefragt. Trader, die Fragen dazu haben, wie sich die neuen Handelsbedingungen auf ihr Handelskonto auswirken, können sich an den Kundenservice oder ihren Account Manager wenden.

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Seit 2011 in Deutschland

Admiral Markets gehört zur Admiral Markets Group und ist mittlerweile seit fast 20 Jahren am Markt. Heute gehört der Broker, der in Deutschland 2011 auf den Markt kam, zu den größten Forexbrokern für private Trader. Zum Jahreswechsel gab es bei Admiral Markets eine weitere Änderung. Seit dem 1. Januar 2021 ist das Neugeschäft für die deutschsprachigen Länder Teil der Admiral Markets Cyprus Ltd. Das Unternehmen wird von der CySEC, der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde, reguliert. Es gibt diese Jahr noch eine Änderung bei dem Broker, aus Admiral Markets wird Admirals.

Trotzt der weltweiten Ausrichtung des Brokers konzentriert sich der Broker stets auf seine Kunden vor Ort. Für die Trader aus den deutschsprachigen Ländern ist die Niederlassung in Berlin zuständig. Dort ist nicht nur der Kundenservice ansässig, sondern auch Webinare und Schulungsmaterialien werden dort vorbereitet.

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Handel über MetaTrader 4 und 5

Eine Besonderheit von Admiral Markets ist, dass der Broker sowohl den MetaTrader 4 wie auch den MetaTrader 5 anbietet. Für beide Handelsplattformen gibt es separate Handelskonten. Darüber hinaus können die Angebote des bekannten MetaTraders nochmals über eine Supreme Edition mit zusätzlichen Features erweitert werden. Die Plattformen sind in mehreren Sprachen verfügbar und sowohl in einer Windows-Version wie auch für Mac-PCs nutzbar. Das Angebot des Brokers richtet sich an unterschiedliche Tradertypen. Profi-Trader finden ebenso attraktive Handelsoptionen mit Forex und CFDs wie Daytrader.

Im Aktienhandeln finden Trader über 4.000 Aktien von unterschiedlichen Börsen wie der Börse in Frankfurt, aber auch von amerikanischen Börsen. Der direkte Handel mit Aktien erfolgt über den MetaTrader 5 und ist ab einem Euro möglich. Das Handelsangebot des Brokers umfasst insgesamt mehr als 8.000 Finanzinstrumente. Dazu gehörten unter anderem 47 Währungspaare, 20 Index-CFDs und Rohstoff Aktien. Bei Rohstoffen finden Trader unter anderem CFDs auf Metalle, Energien und Agrarrohstoffe. Bisher waren bei Admiral Markets rund 3.000 Aktien-CFDs verfügbar. Im ETF-Handel über CFDs standen 380 ETFs zur Verfügung. ETFs können aber auch über Admiral.Invest gehandelt werden. Amerikanische Staatsanleihen und Bund-CFDs runden das Handelsangebot ab.

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Auch kleine Handelsgrößen handelbar

Im Forexhandel können Trader beispielsweise das beliebte Währungspaar EUR/USD mit Spreads ab 0,5 Pips handeln. Hier können Trader auch Mikro-Lots wählen. Aktien können als Bruchstücke erworben werden, was gerade bei teuren Aktien ein Vorteil ist. Darüber hinaus finden Trader bei Admiral Markets kostenlose Charts in Echtzeit, Analysen und Marktnachrichten. Auch in dem Kryptohandel senkt Admirals die Lot-Größen.

Hinsichtlich der Kontomodelle haben Trader bei Admiral Markets Flexibilität, denn der Broker bietet mehrere Kontoarten an. Diese unterscheiden sich insbesondere danach, ob über den MetaTrader 4 oder 5 gehandelt wird. Einen ersten Überblick können sich Trader über ein Demokonto machen. Die Kontoeröffnung ist in mehreren Währungen möglich.

Admiral Markets möchte seinen Tradern zudem eine breite Auswahl an Informationen bieten. Daher ist die Bandbreite an Bildungsangeboten groß. Neben Webinaren finden Trader auch Schulungsreihen oder YouTube-Videos. Bei den Live-Webinaren geht es um Themen wie Marktanalysen oder die ersten Schritte auf der Handelsplattform. Die Teilnahme an Webinaren ist kostenlos. Trader haben zudem oft die Gelegenheit, ihre Fragen an die Experten zu stellen.

Veränderungen bei Admiral Markets

Fazit: Admiral Markets passt Handelskonditionen an

Admiral Markets muss aufgrund der Veränderungen an den Märkten in den letzten Monaten seine Handelskonditionen für den Handel mit CFDs auf Aktien und ETFs anpassen. Der kommissionsfreie Handel ist nun nicht mehr möglich. Auch bei Hebeln und Margins gibt es Änderungen. Die Änderungen betreffen die Handelskonten Trade.MT4 und Trade.MT5.

Weiterhin finden Trader aber eine große Auswahl an CFDs und Aktien bei Admiral Markets. Aktien werden direkt über den MetaTrader 5 gehandelt. Die Wahl des geeigneten Handelskontos hängt bei Admiral Markets unter anderen davon ab, ob Trader über den MetaTrader 4 oder 5 handeln. Für beide Plattformen steht zudem eine Supreme Edition mit weiteren Features zur Verfügung. Außerdem gibt es bei dem Broker noch eine Neuigkeit: Admirals erhöht die Einlagensicherung auf bis zu 100.000 Euro pro Kunde. Und bietet so mehr als das gesetzliche Minimum.

Bilderquelle:

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