Wie viel Zeit benötigt man für das Trading?

Einsteiger im Bereich des Tradings stellen sich immer wieder die Frage, wie viel Zeit sie investieren müssen, um wirklich erfolgreich zu sein. Immer wieder scheint es Hinweise darauf zu geben, dass mit Trading schnell und einfach Geld verdient werden kann. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Wer das Ziel hat, auf die Dauer mit Trading erfolgreich zu sein, sollte hier auch etwas Zeit einplanen.

Tatsächlich ist der Alltag vieler Menschen inzwischen stark von Stress geprägt. Ein Termin reiht sich an den anderen. Hier noch ausreichend Zeit zu finden, um sich mit dem Trading zu beschäftigen, scheint gar nicht so einfach zu sein. Aber was ist eigentlich ausreichend Zeit? Ein paar Abende hintereinander Webinare schauen, über das Demokonto ein paar Positionen eröffnen und diese dann beobachten – das kann doch alles nicht so lange dauern.

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Um abschätzen zu können, wie viel Zeit wirklich investiert werden muss, stellt sich erst einmal die Frage, was das Trading alles beinhaltet. Wenn ein Trading-System für den Trader gar nicht unbedingt etwas Neues ist, benötigt er weniger Zeit, als ein Einsteiger, der bisher noch gar keine Erfahrung mit dem ausgewählten System oder auch Broker hat. Beim Trading selbst sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Recherche: Die Recherche nach den richtigen Positionen, die auch zu den eigenen Vorstellungen beim Trading passen, nimmt besonders viel Zeit in Anspruch. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Trader sollten den Markt umfangreich im Blick behalten.
  • Einstiege auswählen: Oft ist es den Tradern, die gerade erst mit ihrer Karriere starten, gar nicht so klar, dass ein Einstieg für eine Position richtig ausgewählt sein will. Allerdings ist genau diese Suche nach dem passenden Einstieg beim Zeitfaktor nicht zu unterschätzen. Zu Beginn wird die Suche noch etwas länger dauern, mit zunehmender Erfahrung nimmt sie weniger Zeit in Anspruch.

wie viel zeit fürs Trading

  • Trade managen: Das Managing des Trades besteht aus der Eröffnung, der Absicherung, der Beobachtung und der Schließung. Nur weil die Position eröffnet wurde, ist der Trader noch lange nicht fertig. Im Rahmen der Absicherung muss abgewogen werden, wo das Stopp-Loss gesetzt wird und wie viel der Trader dafür investieren möchte. Vielleicht geht die Entwicklung dennoch in die falsche Richtung. In diesem Fall kann es passieren, dass der Trader noch während der Laufzeit reagieren muss.
  • Trading-Journal führen und auswerten: In einem Trading-Journal sind alle Positionen zu finden, die der Trader je eröffnet, geführt und geschlossen hat. Dadurch wird ein optimaler Überblick geboten, der auch für die Auswertung genutzt werden sollte. Auf diese Weise lässt sich schneller herausfinden, ob die Strategie effektiv ist oder möglicherweise Änderungen vorgenommen werden müssen.
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Gerade in der Anfangszeit ist es zudem wichtig herauszufinden, welches Trading-System für die eigenen Ziele gut geeignet ist. Es gibt verschiedene Systeme, die unterschiedlich viel Zeit benötigen. Ein System, bei dem sich der Trader entscheidet, die Woche als Basis zu nutzen, ist gut geeignet für alle Anleger, die nur wenig Zeit investieren möchten.

Am Ende der Börsenwoche kann das Wochenende dafür genutzt werden, sich auf die Suche nach den nächsten Einstiegen zu machen. Häufig arbeiten diese Trader mit einer Software, die sich auf die Suche nach Basiswerten macht, die sich für eine neue Investition lohnen. Aber auch die Suche nach Basiswerten über die Charts und die aktuellen Entwicklungen ist möglich. Nun muss nur noch hinterlegt werden, wann welche Positionen in der kommenden Woche eröffnet und geschlossen werden sollen. In der Anfangszeit braucht es noch ein paar mehr Stunden am Wochenende, um sich mit diesem System zu beschäftigen. Mit zunehmender Erfahrung reduziert sich der Aufwand jedoch auf rund drei bis vier Stunden am Wochenende.Trading Zeit

Die sogenannten Swingtrader nutzen dagegen den Tag. Hier muss sich jedoch auch täglich mit den Entwicklungen an der Börse beschäftigt werden. Der aktive Handel liegt bei diesem System auf den Wochentagen. Aber auch am Wochenende muss Arbeit investiert werden. Zu dieser Zeit ist es notwendig, das Trading-Journal auszuwerten und zu prüfen, ob die Trades nach den eigenen Vorstellungen abgeschlossen werden konnten oder es notwendig ist, hier an der Strategie noch zu arbeiten. In der Woche sollten wenigstens sechs Stunden für das Trading eingeplant werden.

Bei Investitionen, die einen langfristigen Charakter haben sollen, wird darauf geachtet, dass sich die ausgewählten Positionen für eine lange Laufzeit eignen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Frage aus, wie viel Zeit für das Trading investiert werden muss. Abhängig davon, ob die Trades für eine Woche, einen Monat oder sogar mehrere Monate gehalten werden sollen, muss auch das Management angepasst werden. Auch wenn bei einer monatlichen Laufzeit beispielsweise auch nur einmal monatlich auf die Suche nach neuen Chancen gegangen wird, ist eine Betreuung der Positionen dennoch mit mehr Zeitaufwand verbunden, um mögliche Verluste gering halten zu können. Grundsätzlich kann in der Woche ein Aufwand von bis zu drei Stunden eingeplant werden.

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Sobald der Markt öffnet, ist der Daytrader auch schon dabei und möchte sich die besten Positionen für den Tag sichern. Dabei braucht er Konzentration und kann sich Ablenkung normalerweise nicht leisten. Diese kann ihn viel Geld kosten. Das Daytrading ist beim Aufwand her mit einem normalen Job zu vergleichen. Vor allem Anleger, die hohe Beträge breit streuen, sitzen nicht selten drei bis fünf Stunden täglich am Trading. Der Tag startet mit einem Überblick über den Markt und einer Recherche über die Entwicklungen. Abhängig von den ausgewählten Basiswerten kann die Arbeitszeit am Morgen oder auch am Nachmittag oder dem Abend liegen.

trader Zeitmanagement

Der Blick auf die verschiedenen Systeme, die ein Trader für sich nutzen kann, macht bereits deutlich, dass es gar keine allgemeingültigen Angaben dazu gibt, wie viel Zeit Trading wirklich in Anspruch nimmt. Hier kommt es darauf an sich darüber bewusst zu werden, mit wie viel Risiko an das Trading herangegangen werden soll und wie viel Zeit der Trader generell investieren kann.

Hinweis: In der Einstiegszeit sollte grundsätzlich mehr Zeit für die Vorbereitung, Ausführung und Beobachtung der Trades eingeplant werden. Bleibt Zeit übrig, kann diese in die Aus- und Weiterbildung investiert werden. Immer wieder wird übrigens

darauf verwiesen, dass es vom Einstieg bis hin zu einem erfolgreichen Trader bis zu 10.000 Stunden Lernzeit braucht. Erst dann hat der Trader sich mit den Höhen und Tiefen des Handels wirklich auseinandersetzen können.

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