Was sind Devisen?

Die Frage: „Was sind Devisen?“ wird heute kaum noch im Zusammenhang mit dem Wechsel von Geld bei der Reise in andere Länder gestellt. Wenn ein Reisender innerhalb der EU Urlaub macht, kann er mit dem Euro normalerweise auch vor Ort zahlen. Früher war es noch ganz normal, den Wechsel in andere Devisen durchzuführen. Dieser Hinweis macht bereits deutlich, dass es sich bei Devisen eigentlich um Währungen handelt. Aber was sind Devisen an der Börse? Wer sich ein wenig mit dem Trading beschäftigt, wird früher oder später den Begriff des Devisenhandels lesen oder hören. Daher ist eine Definition in diesem Zusammenhang auf jeden Fall hilfreich.

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Was sind Devisen? – einfach erklärt handelt es sich hierbei um Forderungen auf ausländische Währungen. Häufig wird auch von Devisen gesprochen, wenn eigentlich Währungen gemeint sind. Tatsächlich ist das aber nicht ganz korrekt. Stattdessen handelt es sich hierbei im Bereich der Fachbegriffe um „Sorten“. Tatsächlich sind Devisen eher als Währungspaare zu sehen, da es hier im Grunde immer um einen Tausch von Währungen geht. Das Umtauschverhältnis wird angegeben als Devisenkurs. Oft ist hier auch von einem Währungskurs die Rede.

Während in Deutschland der Euro als einziges offizielles Zahlungsmittel gilt, ist es in Japan der japanische Yen. Die Region, in der mit der jeweiligen Währung gezahlt werden kann, wird auch als Währungsraum bezeichnet. Früher war die Anzahl an Währungen deutlich höher, allerdings hat sich dies mit der Einführung des Euros deutlich geändert. Mehr als 150 Devisen gibt es aber dennoch und damit eine sehr gute Grundlage, um an der Börse mit den Währungen zu handeln.

Gut zu wissen: Beim Handel an der Börse sind es vor allem der US-Dollar sowie der Euro und der japanische Yen, die von den Tradern sehr häufig genutzt werden. Im Bankwesen wird übrigens nur dann von Devisen gesprochen, wenn noch Forderungen in Fremdwährungen ausstehen.

Was sind Devisen

Was sind Devisen? – einfach erklärt sind Devisen auch für den Wirtschaftsmarkt eine wirklich wichtige Sache. Es handelt sich um einen besonders liquiden Markt. Allein die Wechselkurse können einen starken Einfluss auf den Warenverkehr an sich nehmen. Für den Import ist es von Vorteil, wenn eine Landeswährung einen sehr guten Kurs hat. Auch für die Verbraucher selbst ist dies von Vorteil, da sie so Waren aus anderen Ländern zu günstigen Preisen kaufen können.

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Und was sind harte Devisen? Auch dieser Begriff wird immer wieder benannt. Teilweise wird von einer Hartwährung gesprochen. Hierbei handelt es sich um eine Währung, die einen sehr starken Wechselkurs im Vergleich zu anderen Währungen aufweisen kann. Die Vorteile einer solchen Währung sind nicht zu unterschätzen. So ist sie besonders stabil gegenüber einer Inflation und bringt für einen Anleger eine einfache Vergleichbarkeit mit sich. Das komplette Gegenteil der Hartwährung ist die Weichwährung.

Was sind Devisen

Aber wie können Devisen nun eigentlich gehandelt werden und wie haben Trader die Möglichkeit, von dem sehr liquiden Markt profitieren zu können? Wer sich erst einmal damit auseinandergesetzt hat, was Devisen eigentlich sind und nun auch weiß, wie diese an der Börse gehandelt werden, kann sich mit dem Devisenhandel beschäftigen. Der Devisenmarkt schläft nie. Hier wird festgelegt, wie die Wechselkurse der einzelnen Devisen ausfallen. Meist wird der Handel direkt über die sogenannten Devisenbörsen ausgeführt. Allerdings wird auch immer mehr auf den Internetbankenhandel zurückgegriffen. Die Bedeutung des Internetbankenhandels hat stark zugenommen.

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Um von Devisen profitieren zu können ist es für den Trader wichtig zu wissen, wie deren Kurse eigentlich beeinflusst werden können. Tatsächlich gibt es für die Devisen verschiedene Einflussfaktoren. Dazu gehört die aktuelle wirtschaftliche Situation der Währungszone sowie deren politische Situation. Auch das Zinsniveau nimmt Einfluss. Wenn in einem Land die Zinsen sehr hoch angesetzt sind, wird hier auch deutlich mehr Geld investiert. Ausländische Devisen fließen in das Land. Gleichzeitig steigt der Wert der Landeswährung an.

Devisen werden sehr stark durch politische und wirtschaftliche Veränderungen beeinflusst. Wer in diesem Bereich investieren möchte, sollte daher den Blick auf diese Entwicklungen richten. Generell haben Anleger die Entwicklungen im wirtschaftlichen Bereich meist sehr gut im Blick – vor allem in den Ländern, in denen sie investieren. Stellen sie fest, dass sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert, nehmen sie ihre Investitionen möglicherweise wieder zurück. Für die Devisen des jeweiligen Landes ist dies ein großer Nachteil. Zusätzlich dazu wird in Devisen weniger investiert, wenn es politische Probleme in einem Land gibt. Auch in diesem Fall verlieren die jeweiligen Devisen an Wert.

Was sind Devisen

Beim Handel ist wichtig, wo der Devisenkurs liegt. Wenn ein Anleger in das Währungspaar Euro und US-Dollar investieren möchte, wirft er einen Blick auf den Devisenkurs. Wird dieser beispielsweise mit 1,5 angegeben, müssen 1,5 US-Dollar für einen Euro gezahlt werden.

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Beim Devisenhandel an sich wird aber selten direkt die Währung gekauft. Stattdessen investieren Anleger in die Rechte, die Währung kaufen zu können. Ein direkter Besitzwechsel der Währungen erfolgt allerdings nicht. Das würde zu viel Aufwand mit sich bringen und auch Zeit kosten. Stattdessen wird mit Finanzderivaten gearbeitet. Die Derivate selbst entwickeln sich dann so, wie auch die Entwicklung der Währungspaare. Um besser verstehen zu können, wie der Devisenhandel funktioniert, kann ein Beispiel hilfreich sein.

Ein Trader beobachtet den Markt und geht nach seiner Analyse davon aus, dass der Euro im Vergleich zum Dollar an Wert zunehmen wird. Bei seiner Investition wird der Devisenkurs noch mit 1:1 angegeben. Nun kann er investieren und dabei entscheiden, ob er einen Hebel nutzen möchte. Mit einem Hebel bewegt er deutlich mehr Geld, als er direkt investieren muss. Zahlt der Trader als 1.000 Euro ein und nutzt einen Hebel von 1:5, so erfolgt eine Investition in Höhe von 5.000 Euro. Entwickelt sich der Markt so, wie vorhergesehen, kann der Trader schließen, wenn der Euro besser als der Dollar steht. Aber auch eine Entwicklung in die andere Richtung ist möglich. Für diesen Fall sollten die Positionen abgesichert werden, um mögliche Verluste gering halten zu können. Das funktioniert beispielsweise mit einem Stopp-Loss.

Manchmal reichen schon Sekunden aus, wenn es um Veränderungen am Devisenmarkt geht. Umso wichtiger ist es, sich mit den Devisen selbst und deren Entwicklung auseinanderzusetzen und so bei einer Investition schnell reagieren zu können, um die eigenen Gewinne zu steigern oder möglich Verluste einzugrenzen.

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