Was heißt traden?

Was ist beim Traden zu beachten und was versteht man überhaupt unter dem Begriff Trading? Dies werden wir im Folgenden ausführlich, auch anhand von Beispielen, beantworten. Zunächst ist es wichtig, dass Traden vom Investieren abzugrenzen. Der Unterschied besteht dabei vor allem in der Haltedauer. Was heißt traden: Ein Trader handelt kurzfristig. Daher kann es vorkommen, dass er eine Position nach dem Eröffnen bereits wenige Sekunden später wieder schließt. Normalerweise spricht man vom Trading, wenn man die Position für einige Sekunden bis hin zu einigen Stunden oder auch Tagen hält. Alles, was darüber hinausgeht, wird hingegen als Investieren bezeichnet. In diesem Fall spricht man auch nicht mehr von Tradern, sondern von Investoren oder Anlegern.

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Was bedeutet traden: Ein Trader versucht, von den kurzfristigen Kursschwankungen an den Finanzmärkten zu profitieren. Dafür ist es in der Regel erforderlich, dass man sich mehrere Stunden pro Tag mit der Börse beschäftigen kann. So wird zum Beispiel der DAX zwischen 09:00 und 17:30 Uhr gehandelt. Wer daher zu dieser Zeit in einem anderen Beruf arbeiten muss, wird es mit dem Trading schwer. Allerdings kann man glücklicherweise auch mit anderen Finanzinstrumenten als mit dem DAX handeln. Früh morgens bieten sich aufgrund der Zeitverschiebung zum Beispiel die asiatischen Aktienmärkte an. Die amerikanischen Börsen öffnen jedoch später, hier findet der Handel zwischen 15:30 und 22:00 Uhr deutscher Zeit statt. Noch flexibler ist man, wenn man an der Forex mit Währungen tradet: So kann man unter der Woche rund um die Uhr mit Währungspaaren wie dem Euro / US Dollar handeln.

Was ist traden: Wie bereits angesprochen, kann man beim Trading auf unterschiedlichen Zeiteinheiten handeln. Am hektischsten ist es dabei, wenn man auf dem 1 Minuten Chart tradet. Denn in diesem Fall entsteht nach jeder Minute eine neue Kerze, welche ein potentielles Signal für einen neuen Long oder Short Trades darstellen kann. In diesem Fall ist es schwierig, mehrere Märkte gleichzeitig zu handeln. Besser funktioniert dies zum Beispiel auf dem 10 Minuten oder auf dem 1 Stunden Chart. Der Vorteil von sehr kleinen Zeiteinheiten besteht darin, dass man häufiger Signale erhält.

was heißt traden

Traden was ist das: Für seine Handelsentscheidungen kann man als Trader entweder die fundamentale oder die technische Analyse nutzen. Zu den fundamentalen Daten zählt man unter anderem:

  • Veröffentlichung von Konjunkturzahlen (zum Beispiel Bruttoinlandsprodukt, ifo Geschäftsklimaindex und Arbeitsmarkdaten)
  • Entscheidungen der Notenbanken (zum Beispiel Erhöhung oder Senkung des Leitzinssatzes)
  • Quartals- und Jahresberichten der Unternehmen
  • Politische Ereignisse (beispielsweise Wahlen)

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Was heißt Traden und Investieren? Beim Investieren ist es wichtig, für seine Handelsentscheidungen auch die fundamentale Analyse zu verwenden. Je kurzfristiger man allerdings handelt, desto wichtiger wird die technische Analyse. Diese besteht unter anderem aus der Charttechnik und aus dem Einsatz technischer Indikatoren. Um den Chart gründlich zu analysieren, verwende man zahlreiche Zeichenwerkzeuge. Beispiele hierfür sind Trendgeraden, Trendkanäle sowie Widerstands und Unterstützungslinien. Außerdem ist es wichtig, sich die einzelnen Kerzen und die daraus entstehenden Kerzenmuster genauer anzusehen. Denn daran kann man oftmals erkennen, ob es zu einer Kursumkehr kommen wird. Außerdem verwenden viele Trader gerne technische Indikatoren. Wichtig sind hier vor allem die nachfolgend Genannten:

  • Gleitende Durchschnitte
  • RSI Indikator
  • Stochastik
  • MACD Indikator

Was ist traden: Eine sehr einfache Trading Strategie werden wir im Folgenden vorstellen. Dafür nutzen wir den RSI Indikator (Relative Strength Index). Wenn man sich den Indikator in der Handelsplattform einblendet, so erscheint er unterhalb des eigentlichen Chart Fensters. Er pendelt auf einer Skala zwischen 0 und 100, wobei vor allem die Werte 30 und 70 wichtig sind. Beim RSI geht es darum, die aktuelle Verfassung des Marktes besser einschätzen zu können. Außerdem kann man den Indikator sehr gut dazu nutzen, um Signale für Einstiege und Ausstiege beim Trading zu erhalten. Steigt der RSI auf über 70, so spricht man von einem überkauften Markt.

In diesem Fall sollte man mit weiteren Long Positionen vorsichtig sein, da die Kurse nach unten drehen können. Ein Signal für einen Short Trade entsteht dann, wenn der RSI die Linie bei 70 wieder von oben nach unten schneidet.

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Genau andersrum erhält man Signale für Long Trades: Wenn der RSI auf unter 30 fällt, so liegt eine überverkaufte Marktsituation vor. Sobald der Indikator wieder auf über 30 ansteigt, erhalten wir ein Signal für die Eröffnung einer Long Position. Den RSI kann man dabei auf allen Zeiteinheiten nutzen. Die Strategie kann man dabei noch dadurch verfeinern, dass man zusätzlich auf die Kerzenmuster achtet. Allerdings erkennt man bereits an diesem Beispiel, dass das Trading an sich nicht schwierig sein muss. Jedoch ist es wichtig, dass man eine Strategie auch konstant handelt. Viele Broker unterstützen einen durch umfangreiche Schulungsangebote dabei, das Trading zu erlernen. Hilfreich sind hierbei unserer Erfahrung nach vor allem Webinare und Trading Videos.

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Was muss ich beim Traden beachten? Als Trader sollte man vor allem die beiden folgenden Dinge beachten: Zum einen ist es wichtig, eine profitable Strategie konstant zu handeln. Zum anderen sollte man sein Konto bei einem Forex oder CFD Broker eröffnen, der einem möglichst günstige Handelskonditionen bietet. Dazu zählen möglichst geringe Kosten pro Trade und die zur Verfügung Stellung einer guten Handelsplattform. Außerdem spricht es für einen Broker, wenn man den Kundensupport möglichst gut erreichen kann. Um einen guten Broker zu finden, kann man zum Beispiel auch unseren Broker Vergleich nutzen.

was heißt trading?

Was heißt traden: Um das Trading einmal ohne Risiko auszuprobieren, bietet es sich an, ein kostenloses Demokonto bei einem Forex oder CFD Broker zu eröffnen. Bereits auf diesem Konto erhält man in der Regel echte Kurse zur Verfügung gestellt und kann damit zum Beispiel den Handel mit dem RSI Indikator testen. Allerdings tradet man auf dem Demokonto nicht mit echtem Geld, vielmehr stellt einem der Broker ein virtuelles Guthaben zur Verfügung.

Häufig beläuft sich dieser Betrag unserer Erfahrungen nach auf 10.000 €. Das Demokonto kann man auch sehr gut dafür nutzen, um sich mit der Handelsplattform des Brokers vertraut zu machen. Außerdem bietet es sich dafür an, verschiedene Märkte und unterschiedliche Zeiteinheiten auszuprobieren. Die Demophase ist bei vielen Anbietern auf 30 Tage beschränkt, allerdings kann der Testzeitraum in der Regel unkompliziert verlängert werden. Sobald man genügend Erfahrungen auf dem Demokonto gesammelt hat, kann man den Handel auch auf einem Live Konto mit echtem Geld fortführen.

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