Plug Power: Aktie im Überblick

Der amerikanische Konzern Plug Power ist eins der wenigen Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Wasserstoff-Brennstoffzellen betätigen. Gegründet wurde das innovative Unternehmen bereits in 1997, fünf Jahre später kam es zum Börsengang. Die Plug Power Aktie ist an der NASDAQ gelistet und konnte über die vergangenen zwei Jahrzehnte – abgesehen von einigen Rückschlägen – langfristig Kursgewinne verzeichnen. Derzeit (18. März 2020) notiert der Wert bei 3,28 US Dollar, wenig mehr als das 52-Wochen-Hoch. Experten gehen von einem Durchbruch der Wasserstoff-Technologie nicht vor 2021 aus.

  • US-amerikanischer Wasserstoff-Brennstoffzellen Hersteller
  • Seit nahezu zwei Jahrzehnten börsennotiert
  • Innovative Technologie
  • Volatile Kursentwicklung der Plug Power Aktie in jüngster Zeit

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Plug Power Aktie: Mehr zum Unternehmen

Das US-amerikanische Unternehmen Plug Power mit Zentrale in Latham bei New York hat seinen Geschäftsschwerpunkt auf der Entwicklung und Produktion von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen. Die Technologie soll konventionelle Batterien sowohl in elektrisch betriebenen Geräten als auch im Bereich der E-Mobilität ersetzen. Niederlassungen von Plug Power gibt es sowohl in Spokane bei Washington als auch in Rochester, New York.

Plug Power ist bekannt für das unternehmenseigene Konzept des GenDrive-Systems. GenDrive integriert Brennstoffzellen mit einem Speichersystem auf der Basis von Wasserstoff-Technologie. Der große Vorteil dabei: Derartige Brennstoffzellen können innerhalb weniger Minuten wieder aufgeladen werden, herkömmliche Batterien auf der Basis von Blei und Säure demgegenüber in mehreren Stunden. Bekannt ist der Einsatz von GenDrive in Gabelstaplern, die auf diese Weise eine konstante anhaltende Leistung erbringen und keinen Leistungsabfall zum Ende der Schicht oder Ladungszeit aufweisen. Der Platzverbrauch der GenDrive-Brennstoffzellen ist nicht größer als bei konventionellen Batterien.

Plug Power Aktie

Gründung von Plug Power und technologische Entwicklung

Plug Power entstand bereits 1997 – das Unternehmen wurde als Joint Venture Projekt der DTE Energy und des Unternehmens Mechanical Technology Inc. ins Leben gerufen. 2002 fiel die Entscheidung zum Börsengang. Seitdem hat sich Plug Power als Marktführer auf dem Gebiet der wirtschaftlich tragbaren Wasserstoff- und Brennstoff-Zellen etabliert. Vorzeigeprodukte sind die mit GenDrive Zellen betriebenen Gabelstapler, die bereits in den Lagerhallen großer Konzerne wie Mercedes-Benz, Nike und BMW im Einsatz sind.

2017 wurde die Auslieferung der ProGen-Brennstoffzellenmotoren aufgenommen, die für elektrische Lieferfahrzeuge konzipiert sind. Hinzu kam die Einführung des GenDrive-Systems durch die USPS-LKW-Flotte für die Postauslieferung, mit einem Schwerpunkt auf Städten mit schlechter Luftqualität.

Amazon.com erwarb im April 2017 50 Millionen Stammaktien von Plug Power und traf mit dem Tech-Konzern eine Vereinbarung zum Einsatz der Wasserstoff-Technologie in den Lagerhäusern des Internetriesen. Im Februar 2020 gingen bei Plug Power erstmals 125-kW-Progen-Brennstoffzellenmotoren in die Auslieferung, geeignet für LKW der Klassen 6, 7 und 8 und schwere Offroad-Fahrzeuge.

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Plug Power Aktie: Performance und Potenziale

Im Branchenvergleich schlägt sich die Plug Power Aktie ausgesprochen gut, denn in den letzten 12 Monaten konnte der Wert eine Performance von 148,12 % vorweisen. Demgegenüber lag die Entwicklung bei anderen Aktien in der Branche Elektroausstattung bei ca. 9,5 % – ein Riesenvorsprung für den Hersteller von Wasserstofftechnologie. Die mittlere Rendite der Branche lag bei wenig mehr als 8 %, auch hier übertraf die Plug Power Aktie andere Werte, und zwar um mehr als 140 %!

Angesichts der Gesamtperformance neigen Analysten trotz gelegentlicher ausgeprägter Kurskorrekturen langfristig immer noch zu Kaufempfehlungen für die Aktie. Auch kurzfristig erhält die Plug Power Aktie eine „Buy“-Bewertung. Das Kursziel liegt nach Meinung von Experten bei 6,25 US Dollar, der Wert wird sich demnach mehr als verdoppeln.

Wasserstoff-Technologie für Batterien der Zukunft

Die Technologie hinter dem GenDrive System von Plug Power und seinen Variationen gilt Fachleuten als Hoffnungsträger für die Energiewende. Wissenschaftler halten Methangas aus grünem Wasserstoff für den wirklich einzigen Grundstoff einer nachhaltigen Energieversorgung. Hinzu kommt, dass Wasserstoff grundsätzlich nicht beschränkt ist, für die Erzeugung sind lediglich Wasser und Elektrizität notwendig. Die Technologie ist nicht neu und war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt, wurde dann aber vom konventionellen Verbrennungsmotor überholt.

Wasserstoff eignet sich auch als Speichermedium für Elektrizität, weil bei seiner Verbrennung wiederum Strom freigesetzt wird. Er eignet sich für Antriebe, für die Nutzung als Heizungsmedium und für Batterien wie eben das GenDrive System von Plug Power. Auch eine industrielle Nutzung in energieintensiven Industrien wie etwa bei der Stahlerzeugung ist möglich und bereits geplant.

Plug Power

Praktische Umsetzung und technologische Potenziale

Dem zweifellos hohen Nutzen stehen praktische Probleme gegenüber, vor allem Fragen zu Lagerung und Transport. Denn Wasserstoff ist ein extrem flüchtiges Leichtgas, das sogar aus Stahlbehältern entweicht. Hinzu kommt, dass das Volumen gegenüber der erbrachten Leistung riesig ist. Bislang wird das Gas deshalb dort erzeugt, wo es auch zur Anwendung kommt. Mobile und bezahlbare technische Lösungen zur Wasserstoffnutzung waren bis zur Entwicklung der Plug Power Brennstoffzellen nicht zu finden.

Ein weiterer Ausbau ist nicht nur durch den Konzern geplant. Auch international gilt das Ultraleichtgas als Alternative zu fossilen Energien. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen, die auf den Finanzmärkten an Unternehmen in diesem Sektor gestellt werden. Die Plug Power Aktie konnte – bis zum weltweiten Einbruch aufgrund des Coronavirus im März 2020 – starke Kurszugewinne verzeichnen. Zwar machen Unternehmen, die auf die Wasserstoff-Technologie als Brennstoff der Zukunft setzen, bislang noch keine astronomischen Gewinne, dies ist jedoch nach Ansicht von Analysten zum Greifen nahe – für 2021 oder 2022.

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Plug Power Aktien kaufen in Deutschland

Deutsche Anleger interessieren sich längst nicht mehr ausschließlich für einheimische Wertpapiere. Wer die Aktie von Plug Power ins eigene Portfolio eingliedern möchte, findet den Wert an der NASDAQ gelistet. Die Plug Power Aktie ist auch über das elektronische Handelssystem Tradegate handelbar und kann damit über ein Wertpapierdepot bei den meisten Banken gekauft und verkauft werden. Auch Online-Broker machen in einigen Fällen die Aktie als Teil ihres Handelsangebotes verfügbar.

Um Plug Power Aktien handeln zu können, ist lediglich ein Wertpapierdepot erforderlich. Das Depot ist ein besonderer Kontotyp, konzipiert für den Handel mit Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF. Es kann bei vielen Finanzdienstleistern kostenlos eröffnet werden. Anleger, die noch kein eigenes Depot unterhalten, sollten vor der Entscheidung für einen Anbieter auf jeden Fall einen Depotvergleich durchführen, um Kosten und Leistungen zu prüfen.

Depot und Verrechungskonto

Das Depot ist verbunden mit einem Verrechnungskonto, über das Zahlung beim Erwerb der Plug Power Aktie und anderer Werte abläuft. Das Verrechnungskonto nimmt auch Gewinnausschüttungen wie Dividenden auf, hierhin fließen die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren. Diese Renditen gelten in Deutschland als sogenannte Erlöse aus Kapitalerträgen. Sie unterliegen der Besteuerung durch die Abgeltungssteuer, die 25 % der Rendite ausmacht.

Anleger, die ihr Depotkonto bei einem deutschen Finanzdienstleister führen, müssen sich um das Abführen der Steuer nicht kümmern. Die Bank oder der Online-Broker führen die Steuern direkt ab. Wer allerdings über ein Depot im Ausland handelt, muss die erzielten Renditen in der Einkommenssteuererklärung anführen.

Plug Power Aktie deutschland

Plug Power Aktien für langfristige Anlagestrategien

Die Aktien des Wasserstoff-Entwicklers Plug Power erhalten trotz der gegenwärtigen schwierigen Situation an den Märkten noch immer Kaufempfehlungen aufgrund ihrer Performance über die vergangenen drei Jahre. Interessierte Anleger sollten allerdings dabei nicht aus den Augen verlieren, dass die Investition in Aktien grundsätzlich langfristige Planung voraussetzt.

Die Werte eignen sich eher für die Vermögensbildung nicht nur über Jahre, sondern über Jahrzehnte. Das angelegte Kapitals sollte also über längere Zeit entbehrt werden können, erst nach fünf bis zehn Jahren beginnt sich die Anlage auszuzahlen. Angesichts der gelegentlichen Rücksetzer im Kurs gehört Plug Power definitiv zu den Unternehmen, bei denen Investoren Ruhe bewahren müssen. Wer sich leicht verschrecken lässt, wird mit einer Anlage in diesem volatilen Tech-Sektor vermutlich nicht glücklich.

Dank der Partnerschaft mit Amazon.com steht Plug Power grundsätzlich gut da. Hinzu kommt die Marktführerschaft, die der Konzern mit seinem GenDrive zweifellos erzielen konnte. Insgesamt wird es allerdings noch mindestens ein oder zwei Jahre dauern, bis sich Wasserstoff-Brennstoffzellen in großem Stil durchzusetzen beginnen. Plug Power ist immerhin für den Wachstumssektor der E-Mobilität und die damit verbundene Nachfrage nach alternativen, schnell ladenden Antriebszellen bereits jetzt ausgesprochen gut positioniert.

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Informationen einholen vor der Entscheidung für eine Aktie

Innovative Konzerne wie Plug Power können mit einzigartigen Entwicklungen ein Alleinstellungsmerkmal behaupten – das lässt für die Zukunft der Technologie und damit auch der Plug Power Aktie hoffen. Für Anleger besonders dann lohnend, wenn die Aktie gelegentlich auf Talfahrt geht. Ob die Plug Power Aktie Prognose für das eigene Portfolio lohnend ist, sollten private Investoren nach eingehender Überlegung entscheiden.

Dem geht im besten Fall eine Beschäftigung mit dem Thema voraus, auch mit dem Unternehmen, den Kennzahlen und der Strategie eines Konzerns. Diese Eigenarbeit sollte nicht durch „vorgefertigte“ Experten-Analysen ersetzt werden. Denn Anleger müssen verstehen, worum es geht bei einem Wert.

Ebenfalls verstanden werden sollten die Abläufe in der Finanzwelt. Selbst noch so erfolgreiche Firmen sind eingebunden in globale Zusammenhänge, Abhängigkeiten von Lieferketten und politischen oder juristischen Entscheidungen. Impulse auf kleinster und größter Ebene wirken sich direkt auf Produktion, Preisbildung und Umsatz aus. Erschütterungen der Märkte sind auch für Fachleute längst nicht immer vorhersehbar, das sollte Privatanleger allerdings nicht davon abhalten, sich selbst über die Hintergründe zu ihrer Investition zu informieren.

Plug Power Deutschland

Risiko und Diversifizierung

Unternehmen sind grundsätzlich nicht in einem Vakuum aktiv, sondern werden durch wirtschaftliche und politische Ereignisse beeinflusst. Dies trifft insbesondere auf Multinationals zu, deren Wertschöpfungsketten rund um den Globus laufen. Plug Power ist dank seiner Unternehmensstandorte in den Vereinigten Staaten glücklicherweise längst nicht so anfällig für Erschütterungen wie die Giganten der Elektronikindustrie, die stark auf chinesische Zulieferer oder Fertigungsschritte angewiesen sind.

Dass der Konzern dennoch nicht gefeit ist gegen Kursschwankungen, zeigt der Verlauf der Corona-Krise, der Aktienmärkte weltweit in Mitleidenschaft zieht. Generell gilt bei der Anlage in Aktien, dass Investoren eine gewisse Nervenstärke benötigen, um derartige Krisen aussitzen und möglicherweise noch attraktive Erwerbungen machen zu können.

Umgekehrt ist natürlich zu berücksichtigen, dass der Erfolg der eigenen Anlage auf dem Erfolg des Unternehmens beruht – und umgekehrt. Schreibt das Unternehmen rote Zahlen oder geht es sogar in Konkurs, sind Aktionäre auch am Misserfolg beteiligt. Minimieren lässt sich das Risiko durch eine möglichst breite Streuung des eigenen Portfolios. Die Anlage sollte also auf keinen Fall in Aktien nur eines Unternehmens erfolgen, sondern breit verteilt werden – über verschiedene Branchen und Länder. Je breiter das Spektrum, um so besser ist das Aktienportfolio vor Erschütterungen geschützt.

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Betriebswirtschaftliche Kennzahlen für die Bewertung von Unternehmensanteilen

Um das Potenzial von Aktien realistisch einschätzen zu können, leisten Kennzahlen aus der Betriebswirtschaft wertvolle Dienste. Sie sind verhältnismäßig unkompliziert anzuwenden, weitgehend objektiv und ersparen es Anlegern, sich vollständig auf die Analysen Dritter zu verlassen.

Auch in der Finanzwelt werden Kennzahlen meist den Fundamentalanalysen zugrunde gelegt. Während manche KPIs ausgesprochen objektiv sind, fließen bei anderen auch Annahmen ein – daher lassen sich die bekanntesten Kennzahlen als primäre und sekundäre Bewertungsgrundlagen einstufen.

Als verlässlich gilt in der Einschätzung von Aktien der KBV, das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Der KBV wird gern genutzt, um Werte zu ermitteln, die (noch) unterbewertet sind. Derartige Aktien lohnen sich aus der Sicht des Anlegers ganz besonders. Für die Berechnung des KBV wird der Kurs durch den Buchwert geteilt. Besonders bei Aktien, bei denen das Ergebnis unter 1 liegt, ist die ein Hinweis auf eine Unterbewertung und damit meist eine Kaufempfehlung.

Vergleichsweise zuverlässig ist auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Für den sogenannten KGV wird der Kurs der Aktie geteilt durch den für das Geschäftsjahr erwarteten Gewinn des Wertpapieres – wobei diese Prognose spekulativ ist. Wer den KGV der vergangenen Jahre hinzuzieht und sich bei seiner Gewinnprognose zurückhält, bleibt auf dem Teppich. Ein Qualitätsindikator bei Aktien ist auch die regelmäßige Ausschüttung einer Dividende, im besten Fall mit einer kontinuierlichen Steigerung.

Plug Power Diversifizierung

Plug Power Aktie Kursentwicklung: Trotz Schwankungen als Beiwert interessant

Wer den Kursverlauf der Plug Power Aktie in den vergangenen Jahren näher betrachtet und die Unternehmenskennzahlen hinzuzieht, kann zu dem Ergebnis kommen, dass der Wasserstoff-Tech Konzern durchaus eine Bereicherung für das eigenen Portfolio darstellen kann. Zumal die Technologie noch in ihren Anfängen steckt, dabei aber ihre praktische Umsetzbarkeit längst bewiesen hat. Im Fall von Plug Power kann die Umsetzung von Brennstoffzellen für Lastkraftwagen und Offroad-Fahrzeuge als Durchbruch angesehen werden.

Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen in diesem Sektor gerade erst beginnen, zu echter Form und damit zu Profitabilität aufzulaufen. Wer also in der Lage ist, hier zu investieren und dann ein oder zwei Jahre abzuwarten, kann realistisch damit rechnen, dass sich die Anlage als lohnend erweist. Dennoch sollten sich zukünftige Aktionäre bewusst machen, dass ihr Gewinn mit der Entwicklung des betreffenden Unternehmens eng verknüpft ist. Anders als bei konventionellen Anlageformen gibt es keine „Sicherheitsnetze“ wie etwa den Einlagenschutz von Banken in Deutschland.

Die Eigeninformation zu allen Fakten rund um in Frage kommende Konzerne ist deshalb ein Muss, ebenso wie eine Diversifizierung des Aktiendepots, je breiter, desto besser. Wer sich bei aller Umsicht nicht langfristig auf ein Polster aus Aktien festlegen will, sondern eher kurzfristig Renditen mitnehmen möchte, hat Alternativen. Mithilfe von abgeleiteten Finanzprodukten können Anleger auf die Kursentwicklung von Werten wie der Plug Power Aktie spekulieren, ohne das Wertpapier kaufen zu müssen. Derivate wie beispielsweise CFDs bilden den Kursverlauf ab, gehandelt wird nicht über eine Bank, sondern außerbörslich über das Handelskonto bei einem Broker. Der Handel läuft eher kurzfristig ab, dennoch können zum Teil erstaunliche Renditen erzielt werden.

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CFDs auf die Plug Power Aktie handeln

Wer sich nicht über Jahre festlegen will, insbesondere mit beträchtlichem Kapitaleinsatz, kann auf andere Weise vom Kursverlauf der Plug Power Aktie profitieren, und zwar mit sogenannten CFDs. Das Kürzel steht für contract for difference, auf Deutsch Differenzkontrakt. Konzipiert wurden CFDs erstmals in Großbritannien – mit dem Ziel, Aktien zu handeln, ohne die darauf anfallende Stempelsteuer zahlen zu müssen.

Mittlerweile gibt es Differenzkontrakte auf Tausende von Underlyings, also Basiswerten aus allen Anlageklassen. Neben Aktien finden sich Fonds, Indizes, Rohstoffe, Währungspaare, Futures-Kontrakte und vieles mehr. Der Handel ist inzwischen dank flächendeckender Internetversorgung auch privaten Tradern möglich. Zugang zu den Märkten geben darauf spezialisierte CFD-Broker, bei denen ein Handelskonto geführt wird. Allerdings gelten die Produkte als nicht frei von Risiken, vor dem Einstieg ins Trading sollte das Verständnis von CFDs stehen.

Plug Power Aktien CFDs

So funktionieren Differenzkontrakte

Der Gewinn beim CFD-Trading entsteht aus der Differenz des Kurswertes beim Kauf und Verkauf des CFD. Dabei haben Trader, und das ist eine Besonderheit, die Möglichkeit, auf fallende Kurse ebenso zu spekulieren wie auf steigende. Der Handel läuft sehr dynamisch ab, in der Regel über das Daytrading, Positionen werden also am selben Börsentag eröffnet und wenig später wieder geschlossen.

Da CFDs zu den Hebelprodukten gehören, muss nur ein Teil des tatsächlich bewegten Kapitals hinterlegt werden. Den Rest leiht der CFD-Broker, der auch den Zugang zu den Märkten gibt. Private Trader können innerhalb der EU limitierte Hebel nutzen, die bei Aktien-CFDs aber immer noch den Faktor 1:5 aufweisen. Dementsprechend kann die Rendite auf das Fünffache gesteigert werden.

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Aktienportfolio hedgen mit CFDs

Wo Depot eröffnenDer Handel mit den flexiblen Differenzkontrakten im Rahmen des Daytrading ist eine der Einsatzmöglichkeiten dieser Finanzinstrumente. CFDs können allerdings noch mehr. Denn aufgrund der Tatsache, dass Trader auch auf fallende Kurse spekulieren können, lassen sie sich auch für Hedging-Strategien nutzen.

Wer also die Plug Power Aktie hält und den Wert absichern möchte, kann dies mit CFDs auf fallende Kursentwicklungen eben dieser Aktie tun – geht der Kurs in den Keller, macht das CFD Gewinn und kann so zumindest teilweise die Verluste bei der Aktie wieder wettmachen.

Daher sind nicht nur Daytrader unter den Nutzern von CFDs, auch Investoren bedienen sich der Differenzkontrakte als Sicherheitsmechanismus für ihre Aktien. Die Kombination von Unternehmensanteilen und CFDs ermöglicht es erfahrenen Anlegern, aus fast jeder Marktsituation ohne Verlust oder sogar mit Gewinn hervorzugehen.

Differenzkontrakte sind also interessante Finanzinstrumente, mit denen sich gute Gewinne mitnehmen lassen. Das schnelle Geld ist allerdings auch hier nicht drin. Anfänger sollten zunächst ein Demokonto nutzen, um sich die Grundkenntnisse anzueignen und sich so vor späteren hohen Verlusten zu schützen. Die meisten Broker machen ausdrücklich auf die Risiken beim Trading aufmerksam und stellen die kostenlosen Übungskonten ebenfalls zur Verfügung.

Plug Power Aktienportfolio

Einstieg ins Trading – mit dem Demokonto

Egal worauf sich ein Anleger nun spezialisiert, der Börsenhandel und das außerbörsliche Trading gehen mit eigenen Risiken einher. Eine Absicherung wie bei einem konventionellen Sparkonto oder Festgeldkonto gibt es nicht. Die Kundengelder sind bei einem Broker zwar ebenfalls abgesichert, das bewahrt den Einzelnen jedoch nicht vor falschen Entscheidungen oder unvorhersehbaren Entwicklungen. Um die Risiken so gering wie möglich zu halten, sollte der Einstieg – ob mit Aktien oder CFDs – in jedem Fall solide vorbereitet werden.

Zu diesem Zweck können Kunden bei vielen Online-Brokern, aber auch bei einigen Banken auf gut aufgestellte Informationsangebote zurückgreifen. Mithilfe von Online-Kursen, Blogs und Marktnachrichten, Schulungsvideos und Webinaren greifen die Finanzdienstleister Einsteigern, aber auch erfahrenen Tradern unter die Arme. Mitunter nehmen die Bildungsressourcen die Gestalt von Online-Akademien an, die Inhalte können sehr hochwertig sein und bieten echten Lernwert.

Wer sich die theoretischen Grundlagen aneignet, kann sie anwenden und vertiefen mit einem Demokonto. Die Übungskonten sind in der Regel kostenlos, oft auch zeitlich nicht befristet und erlauben das Handeln in einer realistischen Umgebung, mit Echtzeit- oder leicht versetzten Kursen und fast immer mit allen Funktionen der Handelssoftware. Dabei fließt jedoch kein Geld, denn die Demo ist mit virtuellem Kapital ausgestattet. So können erste Schritte ohne jedes Risiko getätigt werden. Der Übergang zum Echtgeldkonto kann stattfinden, sobald der Nutzer sich dafür sicher genug fühlt.

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Fazit: Von Wasserstoff-Technologie profitieren mit der Plug Power Aktie

Wasserstoff ist nicht nur im Kommen – die Zukunftstechnologie ist schon da. Konzerne wie Plug Power, Ballard Power Systems,  ITM Power oder PowerCell Sweden schaffen sich Alleinstellungsmerkmale mit der praktischen Anwendbarkeit von Brennstoffzellen auf Hydrogen-Basis. Dies sogar so erfolgreich, dass sich Amazon.com in großem Stil bei dem US-amerikanischen Konzern eingekauft hat.

Die Umsetzung von wirtschaftlichen Lösungen auch für schwere Fahrzeuge deutet darauf hin, dass Plug Power für die Zukunft der E-Mobilität ein wichtiges Standbein entwickelt. Wasserstoff als Energieträger wird darüber hinaus auch für die industrielle und private Nutzung längst ins Auge gefasst. Wer noch aufspringen und von der Kursentwicklung der Aktie profitieren möchte, kann dies vermutlich noch tun – solange der Wert gerade eine coronabedingte Talsohle durchläuft.

Plug Power: Aktie

Anleger, die eine langfristige Bindung ihres Kapitals scheuen, können ebenfalls aus der Kursentwicklung der Aktie Renditen erzielen – mithilfe von Differenzkontrakten. Attraktiv ist daran, dass CFDs die Spekulation auf steigende, aber auch auf fallende Kurse ermöglichen und somit auch bei Kursverlusten des Basiswertes noch Gewinne erzielen können, dies sogar mit einem Hebel von 1:5. Damit das CFD-Trading nicht zum Verlustgeschäft gerät, raten erfahrene Trader ebenso wie CFD-Broker dazu, angebotene Bildungsressourcen zu nutzen und sich mit einem Demokonto ausgiebig auf den Echtgeldhandel vorzubereiten.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com

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