Siemens Energy im Aufwind durch neuen Großauftrag der Gamesa

Zu den mit Spannung beobachteten Ereignissen der letzten Wochen gehört fraglos die Ausgliederung der Energiesparte bei Siemens. Der deutsche Technologie-Konzern folgt damit seiner Strategie, einzelne Geschäftsbereiche zu verselbstständigen. Seit dem 28. September ist die Energie-Tochter des DAX-Titels nun selbstständig, Aktionäre von Siemens erhielten an diesem Tag für je zwei Siemens-Aktien einen Energie-Anteilsschein ins Depot gelegt.

Die ersten Schritte auf eigenen Füßen legte die nunmehr eigenständige Siemens Energy AG eher kraftlos hin. Dabei bringt die Siemens Energy eigentlich alle Voraussetzungen für spätere Erfolge mit – die neue Aktiengesellschaft geht mit ansehnlichem Grundkapital und an die 30 Mrd. Euro Umsätzen an den Start, über 90.000 Mitarbeiter sind in dem Energie-Konzern beschäftigt.

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Ausgliederung und Spezialisierung als Siemens-Strategie

Die Verselbstständigung verschiedener Geschäfts-Segmente gehört zu den von CEO Joe Kaeser seit Jahren vorangetriebenen Strategien zur Neuausrichtung von Siemens, die von Analysten und Rating-Agenturen grundsätzlich positiv gesehen wird. Damit wird rückläufig, was den Technologie-Riesen möglich gemacht hat. Der Traditionskonzern wurde bereits 1847 gegründet und kam in seiner jetzigen Gestalt durch eine Fusion 1966 zustande. Das international tätige DAX-Unternehmen betreibt neben mehr als 100 Standorten in der Bundesrepublik Niederlassungen in den meisten Ländern weltweit.

Das Unternehmen gilt als einer der solidesten Titel im DAX und hat auch nach den Erschütterungen durch die Corona-Pandemie relativ rasch eine Erholung vorweisen können. Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt auf Elektrotechnik- und Elektronik-Lösungen. Eigenständige Geschäftsbereiche in den Sektoren Mobilität und Gesundheitstechnologie wurden bereits ausgegründet als Siemens Healthineers und Siemens Mobility. Auch für Siemens zahlen sich die Ausgliederungen aus. Nach der Abspaltung der Energie-Tochter scheint die Unternehmensaktie abgesehen von einem kurzen Rücksetzer in einem Aufwärtstrend, Kursziele werden mit bis zu 135 Euro angegeben.

Siemens Energy im Aufwind durch neuen Großauftrag der Gamesa

Von langer Hand vorbereiteter Sprung in die Selbstständigkeit

Die Absicht, die Energie- und Kraftwerkssparte als eigenständiges Unternehmen listen zu lassen, wurde bereits im Mai angekündigt. Abgestimmt wurde darüber auf der Hauptversammlung im Juli, vollzogen wurde die Abspaltung der Siemens Energy zum 28. September 2020. Für einen Tag enthielt der deutsche Leitindex damit zum Handelsbeginn 31 Werte. Mit der Siemens Energy AG steht das Geschäft mit Turbinen, Generatoren und Transformatoren auf eigenen Füßen, ebenso die Herstellung von Windkraftanlagen. Für die Windenergie zeichnet die Energy-Tochter Gamesa, ein spanisches Unternehmen, verantwortlich. An der Gamesa hält Siemens Energy 67 % der Anteile im Wert von rund 10 Mrd. Euro, insgesamt wird der Börsenwert des neuen Konzerns auf mehr als 20 Mrd. Euro geschätzt.

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Vorsichtige Bewertungen durch Rating-Agenturen

Rating-Agenturen vergaben zunächst eine Einstufung, die hinter dem A+ Rating der Siemens AG deutlich zurückblieb. S&P konnte sich nur zu einem BBB hinreißen lassen, nicht gerade ein jubilantes Kaufsignal für Anleger, allerdings gehen die meisten Analysten von einer positiven Entwicklung mittel- und langfristig aus. Die jüngsten Ereignisse scheinen ihnen Recht zu geben.

Nachdem die Aktie der neuen Siemens-Tochter am 28. September einen kurzen Höhenflug auf bis zu 23,00 Euro hinlegte, musste der Wert eine Kurskorrektur hinnehmen. Inzwischen hat sich die Siemens Energie Aktie allerdings gefangen und scheint sich in einem Aufwärtstrend zu befinden. Analysten sehen Kursziele von 28,00 Euro seit der vergangenen Woche im Bereich des Möglichen. Manche Experten gehen von einer derzeitigen Fehlbewertung der Anteilsscheine aus, ausgelöst unter anderem durch Gewinnmitnahmen der Siemens-Aktionäre.

Siemens Energy News

Siemens Gamesa sichert sich das Geschäft mit dem schwedischen Windpark Björnberget

Auftrieb erhält die Siemens Energy durch das Geschäft der Siemens Gamesa, an der sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit hält. Die Gamesa profitiert von der verstärkten Nachfrage nach erneuerbaren Energielösungen und konnte sich einen Großauftrag in Schweden sichern. Dafür liefert die Gamesa 60 Turbinen, der Abschluss umfasst auch eine Service-Vereinbarung über 15 Jahre. Die Aktie der Gamesa ist damit stramm auf Aufwärtskurs und notiert besser denn seit mehr als zehn Jahren, auch Siemens Energy profitiert natürlich von der Performance des spanischen Tochterunternehmens. Experten halten es nicht für unwahrscheinlich, dass Siemens Energy die Gamesa komplett übernehmen will, um noch mehr Anteil an den grünen Trends im Energiegeschäft zu haben.

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Siemens Energy Aktie: Direktinvestition oder CFD-Trading?

Inzwischen erscheint es denkbar, dass die Siemens-Aktionäre, die sich gleich in der ersten Handelswoche von ihren Siemens Energy Aktien getrennt haben, diesen Schritt bereuen könnten. Die nunmehr formulierten Kursziele fallen zwar optimistisch, aber keinesfalls übertrieben aus, und der Trend zu erneuerbaren Energien sowie die finanzielle Gesundheit bilden eine solide Basis für die Siemens-Tochter. Wer zur Zeit noch die Investition in die Aktien erwägt, könnte diese zu einem noch günstigen Kurs erwerben. Teuer ist die Energy-Aktie ohnehin nicht, wer sie dem eigenen Depot eingliedern will, muss dafür kein Vermögen aufbringen.

Allerdings ist nicht jeder Anleger gewillt, sich mit Anteilsscheinen auf ein Unternehmen festzulegen. Aktionäre profitieren nur, wenn die ausgewählten Konzerne tatsächlich Gewinne machen und bestenfalls auch Dividenden auszahlen. Die Erschütterung der Märkte weltweit durch die Corona-Pandemie steckt zahlreichen privaten und institutionellen Investoren noch in den Knochen. Es gibt aber glücklicherweise Alternativen zur Direktinvestition. Mit Derivaten, darunter auch CFDs, können Trader von der Entwicklung der Kurse profitieren, ohne dazu die zugrundeliegenden Werte, etwa eine Aktie, kaufen zu müssen. Mit dem Differenzkontrakt hält ein Trader die Teilhabe an der Kursentwicklung, sein Gewinn ist die Differenz zwischen dem Einstiegs- und Ausstiegskurs. Besonders attraktiv ist im dynamischen Daytrading, dass dabei mit CFDs die Spekulation auf steigende, aber auch auf fallende Kurse möglich ist.

Siemens Energy im Aufwind

Flexible Differenzkontrakte auf Underlyings in allen Assetklassen

Die in Großbritannien entwickelten CFDs wurden ursprünglich für den Aktienhandel konzipiert, mittlerweile werden sie jedoch auf Basiswerte aus allen Assetklassen angeboten. Neben Aktien wie denen von Siemens oder Siemens Energy können Trader auch auf die Kursverläufe von Devisenpaaren, Indizes, Rohstoffen oder Kryptowährungen spekulieren.

Dazu ist ein Handelskonto bei einem zugelassenen Forex- und CFD-Broker erforderlich. Er gibt Zugang zu den Märkten und ermöglicht die Nutzung einer Handelsplattform, über die Trader ihre Orders platzieren. Außerdem sorgt der Broker dafür, dass seine Kunden den sogenannten Hebel einsetzen können. Bei Differenzkontrakten lässt sich so der selbst eingesetzte Betrag um ein Vielfaches erhöhen, um das Fünffache bei Aktien-CFDs, und bei Devisenpaaren sogar um den Faktor von maximal 1:30.

In der Praxis ist der Hebel ein Darlehen, das der Broker seinen Tradern kurzfristig einräumt. Für seine Dienste wird er durch den Spread oder die Kommissionen vergütet. Einsteiger sollten sich jedoch vor Augen halten, dass CFDs spekulative Instrumente mit vergleichsweise hohen Risiken sind. Einfach konstruiert und leicht verständlich, sind sie dennoch eben durch den Hebel mit Bedacht zu nutzen, denn der Hebel kommt auch bei Verlusten zur Anwendung. Zwar können Trader sich inzwischen bei Brokern innerhalb der EU nicht mehr tief verschulden, da die Anbieter aber automatisch gefährdete Positionen schließen, kann man das eigene Kapital auf diese Weise verlieren.

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Vorbereitet einsteigen – mit dem geeigneten CFD-Broker

Damit die ersten Schritte im CFD-Trading tatsächlich gelingen, sollten vor allem Anfänger nicht ohne angemessene Vorbereitung in den Handel einsteigen. Neben der Kenntnis der Finanzinstrumente muss der Umgang mit der Software für den Handel erlernt werden, auch das Entwickeln von Strategien, ein grundlegendes Risikomanagement und Kapitalerhalt gehören zu den Themen, mit denen man sich vertraut machen muss. Es liegt auf der Hand, dass es ein erheblicher Vorteil ist, wenn der Broker seine Kunden bei diesen wichtigen Lernschritten unterstützt.

Glücklicherweise tun viele CFD-Broker dies, und zwar mit sehr guten Schulungsangeboten. Daneben bringen die besten Anbieter eine Regulierung durch eine vertrauenswürdige Finanzbehörde vorweisen, geben vollständigen Einblick in ihre Kostenstruktur und Konditionen und betreuen Trader mit einem gut erreichbaren, kompetenten Support. Außerdem sollte ein Broker, um in die engere Wahl zu kommen, ein Portfolio mitbringen, das auch fortgeschrittenen Tradern noch etwas zu bieten hat. Die Handelsplattform muss ebenfalls intuitive Bedienbarkeit mit umfassender Funktionalität verbinden.

Siemens Energy News oktober

Schulungsmaterialien nutzen

Für den Broker ist es durchaus im eigenen Interesse, Einsteigern unter die Arme zu greifen. Denn er sorgt auf diese Weise für eine vertiefte Kundenbindung und profitiert letztlich über die Spreads oder Provisionen von der Handelsaktivität der Nutzer. Deshalb gibt es durchaus Broker, bei denen Neulinge regelrechte Akademien vorfinden, in denen von den Grundkenntnissen bis zu fortgeschrittenen Strategien und Analysen alles vermittelt wird, was Trader für den Start benötigen.

Die Lerninhalte sind bei den besten derartigen Bildungsangeboten gestuft nach den Vorkenntnissen und werden über verschiedene Medien präsentiert. Dazu gehören Video-Anleitungen für die Handelsplattform oder die Chartanalyse, Online-Kurse zu den Finanzmärkten, aber auch Webinare, bei denen die Teilnehmer mit dem Trainer interagieren können. Bei manchen Brokern ist auch die Nutzung des Social Trading möglich, das die Folge- und Kopierfunktionen sozialer Medien in die Handelsaktivitäten einbindet und so die Lernvorgänge beschleunigen soll. Anwenden kann man das Gelernte meist mit einem kostenfreien, bestenfalls auch zeitlich unbefristeten CFD Demokonto. Die Demo ist mit Spielgeld kapitalisiert, ihre Nutzung bringt daher kein Risiko für den eigenen Geldbeutel mit sich, bietet aber ansonsten eine realistische Simulation des Echtgeldhandels.

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Der Brokervergleich als der schnellste Weg zum Broker

Die Auswahl eines Brokers, der in allen genannten Bereichen wirklich gute Leistungen erbringt, fällt vor allem Neulingen jedoch recht schwer, denn die Zahl der Anbieter steigt weiterhin. Leichter fällt die Entscheidung, wenn man einen Brokervergleich nutzt. Dabei werden die besten Broker auf dem Markt anhand von einheitlichen Bewertungskriterien miteinander verglichen, die Einordnung im Ranking ist nachvollziehbar und transparent. Das Team in der Redaktion von Brokerdeal prüft für jeden bewerteten Broker dessen Regulierung, die Kostenstruktur und das Handelsangebot, aber auch den Support und zusätzliche Leistungen wie Bildungsressourcen und Demokonto. Besonders hervorzuhebende Broker werden in Testberichten eingehend besprochen – hier erfahren unsere Leser mehr zu den einzelnen Facetten, die die Produkte und Services des Brokers ausmachen. Mit dem Brokervergleich entfällt das Zusammentragen von Informationen in Eigenarbeit, und die Eingrenzung einiger besonders geeigneter Anbieter fällt deutlich leichter. Damit lässt sich die Entscheidung für den Broker, mit dem der Handel aufgenommen wird, beschleunigen – für Anfänger, aber auch für Trader, die den Broker wechseln möchten.

Bilderquelle:

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