Rettungspaket für die Lufthansa wackelt

Das erst vor wenigen Tagen beschlossene Rettungspaket für die Lufthansa steht auf der Kippe. Am 25. Juni soll die außerordentliche Hauptversammlung stattfinden und bisher ist unklar, wie sich der Großaktionär Heinz Hermann Thiele, der erst vor wenigen Monaten ein großes Aktienpaket erworben hatte, verhalten wird.

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Gespräche mit Thiele und Gewerkschaften

Erschwerend kommt hinzu, dass derzeit in den Verhandlungen mit den Gewerkschaften keine Einigung in Sicht ist. In den Gesprächen soll es um Sparbeiträge der Beschäftigten gehen. Zudem ist die Lufthansa-Aktie seit dieser Woche nicht mehr im DAX vertreten. Dennoch musste die Aktie aufgrund der unklaren Situation weitere Verluste hinnehmen.

Wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht, wollen sich Vertreter der Bundesregierung mit Heinz Hermann Thiele und dem Lufthansa-Chef Carsten Spohr treffen. Thiele hält seit kurzem über 15 Prozent der Lufthansa-Aktien. Auf der Hauptversammlung werden laut Spohr weniger als 38 Prozent der Stimmrechte vertreten sein. Damit könnte Thiele im Alleingang den Einstieg der Bundesregierung bei der Lufthansa verhindern. In einem Interview mit der FAZ äußerte er sich kritisch zur geplanten Beteiligung des Bundes. Diese würde eine Kapitalerhöhung notwendig machen, was aber den Aktienwert reduzieren würde. Er setzt sich daher für eine Nachverhandlung des Plans ein.

Für die Hauptversammlung hatten sich zu wenige Aktionäre angemeldet, um Stimmrechte von mindestens 50 Prozent auf sich zu vereinigen. In diesem Fall wäre lediglich eine einfache Mehrheit notwendig gewesen, um das Rettungspaket abzusegnen. Nun muss eine Zweidrittel-Mehrheit erreicht werden. Die Stimme von Thiele ist damit entscheidend.

Rettungspaket für die Lufthansa wackelt

Einsparungen beim Personal

Die Gespräche mit den Vertretern von Gewerkschaften sollten ursprünglich ebenfalls am Montag weitergehen. Hier geht es insbesondere um Einsparungen beim Personal. Ein Zeitpunkt für eine Einigung wollten weder das Unternehmen noch die Gewerkschaften nennen. Ursprünglich war geplant, noch vor der Hauptversammlung eine Einigung zu präsentieren.

Aufgrund der in der Corona-Krise gesunkenen Nachfrage weist die Lufthansa nun einen Personalüberhang von 22.000 Stellen auf, etwa 11.000 davon in Deutschland. In den Gesprächen mit den Gewerkschaften soll es um Maßnahmen gehen, damit möglichst viele Mitarbeiter ihre Stelle behalten können. Zu den Vorschlägen gehören Teilzeitmodelle sowie der Verzicht auf Gehaltssteigerungen und Zulagen. Die Gewerkschaften Ver.di, Ufo und Vereinigung Cockpit hatten ihrerseits bereits verschiedene Vorschläge auf den Tisch gelegt.

Schon in den letzten Wochen wurden verschiedenste Maßnahmen getroffen. Der Flugbetrieb von Germanwings wurde eingestellt und Eurowings streicht 300 Stellen, vor allem in der Verwaltung. Auch bei anderen Tochtergesellschaften werden Stellen abgebaut. Sollte nun das Rettungspaket in letzter Minute scheitern, würde die Lufthansa wohl ein Schutzschirmverfahren beantragen. Dabei handelt es sich um ein auf Sanierung ausgerichtetes Insolvenzverfahren.

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Scheitern des Rettungspakets mit schwerwiegenden Folgen

Neben Bundesfinanzminister Olaf Scholz warnte auch die Gewerkschaft ver.di vor einem Scheitern des Rettungspakets. Eine Insolvenz des Unternehmens würde die Beschäftigungsstruktur zerstören und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Airline dauerhaft beschädigen. Die staatliche Hilfe könnte dazu beitragen, dass Arbeitsplätze gesichert würden. Mit Blick auf Einsparungen will ver.di eine tarifvertragliche Lösung erreichen. Die Verhandlungen sollen Ende der Wochen weitergehen.

Viele Anleger haben sich in den letzten Wochen bereits von ihren Lufthansa-Aktien getrennt. Ohnehin scheint der deutsche Aktienmarkt erneut in der Krise, da derzeit auch beispielsweise der Zahlungsdienstleister Wirecard unter Druck steht. Zu Beginn der Handelswoche war auf dem Frankfurter Börsenparkett erneut Verunsicherung zu spüren. Eine Alternativ zu Aktien könnten daher CFDs sein. Diese können beispielsweise bei XTB gehandelt werden.

Rettungspaket für die Lufthansa scheitert

Polnischer Broker mit viel Erfahrung

XTB war zunächst unter dem Namen X-Trades Brokers bekannt und hat seinen Hauptsitz in Warschau, wo der Broker 2002 gegründet wurde. Der Broker hat sich auf den Handel mit CFDs und Devisen spezialisiert und gehört heute zu den führenden Brokern der Welt. Auch ein Angebot zum Social Trading gibt es mittlerweile. XTB verfügt über mehrere Niederlassungen in aller Welt. Die deutsche Filiale befindet sich in Frankfurt am Main, daher wird der Broker auch von der BaFin reguliert. Die Mitarbeiter in Frankfurt sind auch für den Kundenservice und die Schulungsmaterialien für deutschsprachige Kunden verantwortlich.

Mit Blick auf die Einlagensicherung greifen die polnischen Vorgaben. Beträge von bis zu 3.000 Euro pro Kunden sind zu 100 Prozent abgesichert und Beträge von bis zu 22.000 Euro zu 90 Prozent. Einer der Besonderheiten des Anbieters ist sein großes Schulungsangebot.

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Viele Handelsinstrumente bei nur einem Broker

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zahlreiche Handelsinstrumente, darunter auch synthetische Aktien, bei nur einem Broker gehandelt werden können. Das Demokonto ist kostenlos. Für die Eröffnung eines Live-Kontos wird keine Mindesteinzahlung verlangt. Trader können daher selbst entscheiden, mit welcher Summe sie in den Handel gehen wollen. Die Spreads beginnen je nach Handelsinstrument und gewählter Kontoart schon bei 0,1 Pips. Je nach Kontomodell und Handelsinstrument fallen allerdings auch Kommissionen an. CFDs sind auf zahlreiche Basiswerte von Aktien über Indizes bis Währungen handelbar.

XTB bietet drei verschiedene Handelsplattformen an. Neben dem MetaTrader und dem Agena Trader eignet sich die xStation 5 vor allem für den Aktienhandel. Apps sind selbstverständlich auch im Angebot. Der MetaTrader verfügt über zahlreiche Analysetools und Funktionen wie einen Strategietester und Möglichkeiten für den automatisierten Handel. In der Regel arbeitet der Broker mit einem Market-Maker-Modell, aber auch der STP-Handel ist möglich. Dabei wird jede Order direkt als Market-Order ausgeführt und es findet eine direkte Marktausführung statt.

Rettungspaket für die Lufthansa

Viele Schulungsmaterialien in der Trading-Akademie

In der Trading-Akademie finden Trader zahlreiche Kurse für die Aus- und Weiterbildung. Diese sind so aufgebaut, dass sie sich gezielt an Anfänger und Fortgeschrittene richten. Anfänger finden beispielsweise Angebote zu den Grundlagen des Handels, während sich Fortgeschrittene mit Themen wie Analysetechniken beschäftigen können. Eine persönliche Betreuung ist möglich, allerdings mit Kosten verbunden.

XTB bietet zwei Kontomodelle an. Das Standard-Konto und das Pro-Konto unterscheiden sich bei Mindestordergrößen und Spreads. Beim Standard-Konto beginnen die Spreads bei 0,7 Pips und beim Pro-Konto bei 0,1 Pips. Die Mindestordergröße beim Standard-Konto liegt bei 0,01 Lots und beim Pro-Konto bei 0,1 Lots. CFDs auf Kryptowährungen sind nur beim Standard-Konto kommissionsfrei. Bei Pro-Konto fallen Gebühren von 3,50 Euro pro Transaktion an.

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Zahlreiche Basiswerte handelbar

Letztendlich finden Trader CFDs auf über 20 Indizes aus aller Welt, 21 Rohstoffe sowie mehrere Tausend Aktien. Diese stammen aus neun Ländern. Bei der Kontoeröffnung muss keine Mindesteinzahlung beachtet werden. Bei Auszahlungen sollten sich Trader allerdings die Bedingungen genau anschauen, denn hier werden Auszahlungsgebühren von zehn Euro für jede Auszahlung unter 200 Euro fällig. Das Demokonto ist kostenlos und kann 30 Tage lang genutzt werden. Dies reicht meist vollkommen aus, um sich einen guten Überblick über die Handelsplattform und das Angebot von XTB zu machen.

Rettungspaket für die Lufthansa wackelt

CFDs zu günstigen Konditionen handeln

CFDs auf Indizes können bei XTB long oder short gehandelt werden. Übernacht-Finanzierungskosten fallen hier an. Der Handel ist auch per App möglich. Bei CFDs auf Währungen beginnen die Spreads bei 0,1 Pips. Der Handel ist rund um die Uhr an fünf Tagen in der Woche möglich. Auch Micro-Lots sind hier handelbar. Bei Rohstoffen könnte Trader die große Volatilität dieses Basiswerts voll ausschöpfen und auch dieses Handelsinstrument unter der Woche rund um die Uhr handeln. Bei vielen Rohstoffen entfallen Übernacht-Finanzierungskosten. Über 20 Krypto-Handelsinstrumente wie Bitcoin oder Dash sind auch am Wochenende handelbar.

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Wahl zwischen echten Aktien und Aktien-CFDs

Bei Aktien können Trader zwischen dem CFD-Handel und dem Handel mit echten Aktien wählen. Bei echten Aktien müssen Trader mit Kosten von mindestens zehn Euro rechnen. Die Aktien stammen von 16 internationalen Börsen wie Frankfurt oder New York. Eine schwebende Order kann auch außerhalb der Handelszeiten platziert werden. Bei Aktien-CFDs fallen mindestens acht Euro Gebühren an. Hier erhalten Trader einen direkten Marktzugang. Jeder Auftrag erscheint damit auch im Orderbuch an der Börse. Über das Smart Order Routing wird jeder Auftrag gleich an die Börse mit dem besten Ausführungspreis weitergeleitet.

Rettungspaket Lufthansa

Fazit: Rettungspaket für die Lufthansa droht zu scheitern

Für Donnerstag ist die außerordentliche Hauptversammlung der Lufthansa angesetzt, um endgültig über das Rettungspaket der Bundesregierung zu entscheiden. Allerdings ist fraglich, wie der Großaktionär Heinz Hermann Thiele reagieren wird, der im Alleingang das Rettungspaket verhindern könnte. Da sich zu wenige Aktionäre angemeldet haben, werden nicht 50 Prozent der Stimmrechte vertreten sein. Daher muss bei der Hauptversammlung eine Zweidrittel-Mehrheit zustande kommen und die Stimme von Thiele, der 15 Prozent der Lufthansa-Aktien hält, bekommt viel Gewicht.

Die Lufthansa-Aktie gerät an der Börse, genauso wie die TUI-Aktie, weiter unter Druck. Mit Wirecard ist derzeit ein weiteres DAX-Unternehmen in den Schlagzeilen. Um beim DAX immer auf dem Laufenden zu bleiben gibt es jetzt auch DAX Benachrichtigung Services. Trader, die neue Anlagechancen suchen, haben bei XTB die Möglichkeit, zwischen Aktien-CFDs und echten Aktien auszuwählen. Im CFD-Handel stehen viele weitere Basiswerte zur Verfügung. Der Broker hat sich vor allem durch sein breites Bildungsangebot einen Namen gemacht.

Bilderquelle:

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