China verbietet Bitcoin: Kurs stürzt ab – Wie geht’s jetzt weiter?

China Bitcoin Verbot

China verbietet Bitcoin: Die Verbände der chinesischen Finanzindustrie verboten am Dienstag allen Mitgliedern den Handel mit Kryptowährungen. Nach dem China Bitcoin Verbot stürzte der Bitcoin Kurs ins Bodenlose. Das Tagestief war bei rund 29.000 Dollar.

  • Äußerungen der chinesischen Zentralbank und diverser Verbände führte zum Bitcoin Crash.
  • China erweitert das Bitcoin Verbot.
  • Vor Kurzem twitterte Elon Musk bereits, dass Bitcoin nicht umweltfreundlich wäre und Tesla deshalb keine Bitcoins mehr akzeptieren würde.
  • Margin Calls befeuern Bitcoin Crash.
  • Kollaps des Bitcoin Kurs wäre vermutlich früher oder später sowieso gekommen.
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China Bitcoin Verbot führt zu Bitcoin Crash

+++ Update +++

Am 24. September 2021 verbot China sämtliche Transaktionen mit Kryptowährungen. Hier die Hintergründe dazu: China Verbot Kryptowährungen.

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Transaktionen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen waren in China bereits seit Längerem nicht mehr erlaubt. Doch nun untersagten chinesische Aufsichtsbehörden den Finanzinstituten im Land die Erbringung von Dienstleistungen in Verbindung mit Kryptowährungen.

Damit wird das chinesische Bitcoin Verbot aus dem Jahr 2019 ergänzt. Interessant ist hierbei, dass aktuell auch über ein Bitcoin Verbot in der EU nachgedacht wird.

Bitcoin Crash

Die chinesische Notenbank machte zudem klar, dass es sich bei Kryptowährungen nicht um echte Währungen handelt. Auch Zahlungsdienstleister dürfen in China ab sofort Waren nicht mehr in Bitcoin auszeichnen.

Zudem gab es wieder Hinweise, dass der Handel mit Kryptowährungen äußerst spekulativ ist.

Bitcoin News ist an sich nichts Neues

Das China Bitcoin Verbot ist an sich aber nichts Neues. Seit Langem ist das Land für seine kritische Haltung gegenüber Kryptowährungen bekannt.

Auch die Beteuerungen an Anleger, sie sollten vorsichtig agieren, sind nicht neu.

Daher dürften diese Bitcoin News nur der letzte Funken in einem korrekturanfälligen Markt gewesen sein.

Zudem arbeitet China ja an einer eigenen Kryptowährung, dem E-Yuan. Allerdings wird diese direkt von der chinesischen Zentralbank überwacht und hat mit dem eigentlichen Gedanken von Bitcoin nichts mehr zu tun.

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Elon Musk: Bitcoin ist nicht umweltfreundlich

Vor einigen Tagen hat Elon Musk per Twitter den Rückzug gemacht. Vor Kurzem noch hat er großspurig angekündigt, dass Tesla nun Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren will.

China verbietet Bitcoin

Außerdem hat Tesla über die Krypto Börse Coinbase für rund 1,5 Milliarden Dollar Bitcoin gekauft, um einen Teil der Cashreserven vor der Inflation zu schützen.

Nun machte er die Kehrtwende und twitterte, dass Bitcoin ja gar nicht so umweltfreundlich sei und Tesla deswegen keine Bitcoins mehr akzeptieren werde.

Die Diskussion über die Umweltfreundlichkeit von Bitcoin hängt im Übrigen damit zusammen, dass für den Erhalt des Netzwerkes eine enorme Rechenleistung erforderlich ist. Mittlerweile verbraucht das Bitcoin Netzwerk dieselbe Energiemenge wie die Niederlanden.

Jetzt kommen natürlich Fragen auf: Wusste Elon Musk das vor einigen Wochen noch nicht? Davon ist nicht auszugehen. Es gibt eine Reihe von Meinungen, warum Elon Musk jetzt den Rückzieher macht.

Eine Ansicht ist, dass er bei der chinesischen Regierung ein besseres Ansehen erlangen will, um auf dem chinesischen Markt eintreten zu können bzw. dort voranzukommen.

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Margin Calls dürften Bitcoin Crash befeuert haben

Was nach Insidern ein wesentlicher Brandbeschleuniger für den Bitcoin Crash war, sind Margin Calls.

Bitcoin Kurs

Bei der Margin handelt es sich um eine Sicherheitsleistung, die Händler beim Broker hinterlegen, wenn sie auf Kredit spekulieren. Anstatt den vollen Kaufpreis zu zahlen, hinterlegen sie nur einen Teil der Kaufsumme, zum Beispiel 20 Prozent. Der Rest wird vom Broker in Form eines Kredits gestellt.

Wenn ein Basiswert nun beginnt stärker zu fallen, dann wird der Händler aufgefordert, entweder Geld nachzuschießen („Margin Call”) oder die Position wird zwangsweise liquidiert.

Diese Liquidationen oder Margin Calls bestärken einen Abwärtstrend. Das ist vermutlich ebenfalls ein Grund für den extrem starken Abverkauf beim Bitcoin Kurs.

Dabei handelt es sich keinesfalls um eine neuartige Erfindung. Bereits der Börsenkrach von 1987 (und im erweiterten Sinne auch der von 1929), kam teilweise durch den Handel auf Kredit zustande.

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„Bitcoin kann man doch gar nicht verbieten”

Immer wieder ist die Aussage zu hören, dass Bitcoin doch gar nicht verboten werden kann. Denn wie soll ein Transaktionsverbot überwacht werden?

Bitcoin News

Sicher, es wird immer technische Möglichkeiten für Bitcoin-Anwender geben, diese unbemerkt von A nach B zu transferieren. Dennoch taugt dieses Argument in der Praxis nur wenig.

Denn wer will sich schon einer illegalen Handlung schuldig machen? Und noch ein Gedanke: Jegliche Kryptowährung, auch Bitcoin, hat immer nur den Wert, den andere ihr geben.

Bitcoin an sich produziert nichts, es leistet nichts, es bietet für sich allein betrachtet keinen Vorteil. Das ist Übrigens bei einer Banknote nicht anders. Losgelöst betrachtet bringt einem die Banknote nichts.

Nur das Vertrauen der Nutzer, dass „das Ding” was Wert sei, verleiht ihm einen gewissen Wert. In dem Moment, wo die Anwendung von Bitcoin aber deutlich eingeschränkt wird, werden sich viele zurückziehen.

Daher ist ein Bitcoin Verbot absolut möglich. Die allermeisten Anwender würden sich einem solchen Verbot auch fügen. Das China Bitcoin Verbot ist das beste Beispiel. Der Markt kollabiert regelrecht.

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Bitcoin Crash zeigt, dass es noch ein sehr spekulativer Markt ist

Der Bitcoin Crash zeigt auch, dass es sich immer noch um einen extrem spekulativen Markt handelt. Die Aussagen der chinesischen Zentralbank müssen noch nicht mal die eigentliche Ursache sein.

China Bitcoin Verbot

Es genügt, wenn einige große Verkaufsorders in den Markt kommen. Dann bekommen die ersten Anleger Angst vor fallenden Kursen und verkaufen. Das wiederum führt zu noch stärker fallenden Kursen, woraufhin die Anleger verkaufen und so weiter.

Die Folge ist ein panikartiger Abverkauf.

Allerdings sollten Anleger auch immer eins bedenken: Jedem Bitcoin Verkauf steht auch ein Bitcoin Kauf gegenüber. Ansonsten würde ja kein Handel zustande kommen.

Die Aussage, dass es also keine Käufer mehr im Bitcoin Crash gab, ist falsch!

Jetzt wird es sich auch zeigen, ob die sogenannten Hodler (diejenigen, die Bitcoin dauerhaft halten und nicht verkaufen wollen) wirklich ihre Position durchhalten.

Bitcoin Crash

Es zeigt sich aber auch, dass in den letzten Wochen und Monaten tatsächlich eine Menge heiße Luft im Markt war, die nun abgelassen wird. Wenn die aktuelle Bitcoin News nicht reingekommen wäre, dann hätte eine andere Nachricht herhalten müssen.

Auf der anderen Seite, und genau das kennzeichnet einen extrem spekulativen Markt auch, könnte sich der Kurs nach dem Bitcoin Crash auch sehr schnell wieder erholen.

Vermutlich wird der Bitcoin Kurs nicht sofort auf das Allzeithoch zurückspringen. Aber eine deutliche Gegenbewegung darf nach dem Krypto Crash durchaus ins Auge gefasst werden.

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Wie geht’s mit dem Bitcoin Kurs weiter?

Die aktuellen Bitcoin News waren vermutlich nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Denn eine solche Sensation war die Nachricht nun auch wieder nicht.

Es ist daher gut möglich, dass sich der Bitcoin Kurs aktuell nur bereinigt. André Kostolany würde vielleicht sagen, dass die Zittrigen aus dem Markt getrieben werden und ihre Anteile den Hartgesottenen verkaufen.

Zunächst einmal der Blick auf den Bitcoin Intraday-Chart vom 19. Mai 2021:

China verbietet Bitcoin

Hier ist der deutliche Abpraller bei um die 29.000 Dollar zu sehen. Dort kam offensichtlich ein größeres Kaufinteresse auf.

Ein Blick auf den langfristigen Bitcoin Kurs Chart zeigt auch, wie bedeutsam die Marke ist:

Bitcoin Kurs

Es handelte sich um die Tiefs von Ende 2020 bzw. Anfang 2021. Diese Marke sollte als Unterstützung nicht nachhaltig unterschritten werden. Wenn doch, dann könnte der Kurs schnell gen 20.000 Dollar fallen, die untere grüne Linie.

Die untere grüne Linie ist das Hoch vor dem sogenannten „Krypto Winter” bei um die 20.000 Dollar.

Die obere rote Linie zeigt den nächsten Widerstand, sollte der Bitcoin Kurs wieder beginnen zu steigen.

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Allein die Aussagen, „China verbietet Bitcoin” oder „Tesla verkauft alle Bitcoin” sollten nicht dazu führen, dass der Bitcoin Kurs weiter fällt. Auch wenn Tesla ein nicht unbedeutender Marktteilnehmer ist, so hat er bei Weitem nicht den Einfluss, den manche ihm zuschreiben.

Nun noch ein Blick auf den logarithmischen Chart:

Bitcoin News

Logarithmischer Bitcoin Kurs seit dem 01. Januar 2017

Hier ist zwar der aktuelle Bitcoin Crash auch zu sehen, aber im Zusammenhang sieht es bei Weitem nicht so dramatisch aus. Allerdings ist eben momentan durchaus noch Luft nach unten vorhanden.

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Zusammenfassung

  • Die aktuelle Entwicklung des Bitcoin Kurs wurde bereits als Blase bezeichnet.
  • Bitcoin News führten zum Platzen dieser Blase, sofern es eine war.
  • Allerdings zeichneten sich Korrekturen bereits seit einiger Zeit an.
  • Das China Bitcoin Verbot, war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
  • Auch Margin Calls, der Handel auf Kredit, trug zum Bitcoin Crash bei.
  • Die weitere Entwicklung muss engmaschig verfolgt werden, auch ein neuer Krypto Winter ist denkbar.

Bilderquellen:

  • Shutterstock
  • XTB Demokonto
  • Tradingview
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