Mit Bitcoin bezahlen: Die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel nutzen!

Mit Bitcoin bezahlen – ist das möglich? Wer Bitcoin nicht nur als Geldanlage, sondern auch als Währung nutzen möchte, hat dafür schon heute verschiedene Möglichkeiten. Sowohl offline als auch online gibt es zahlreiche Dienstleister und Warenhersteller, die Zahlungen mit der digitalen Währung akzeptieren – vom Café bis zum Großkonzern. Eine weitere Möglichkeit, mit Bitcoins zu bezahlen, sind Bitcoin Kreditkarten. Diese funktionieren ähnlich wie Prepaid-Kreditkarten und sind vielseitig einsetzbar. Wer Bitcoin aber doch eher als Geldanlage ansieht, kann sich für den CFD-Handel entscheiden. Hierbei findet kein Austausch von „echten“ Bitcoins statt. Der Anleger spekuliert über CFDs auf die Entwicklung des Bitcoin-Kurses.

  • Bitcoin kommt vielfach bereits als Zahlungsmittel zum Einsatz
  • Zahlungen mit Bitcoins sind sowohl vor Ort als auch online möglich
  • Bitcoin Kreditkarten finden zunehmend Anwendung im alltäglichen Zahlungsverkehr
  • Bitcoin CFDs gelten als attraktive Geldanlage
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Was ist Bitcoin – eine kurze Erklärung

Bitcoin kann dafür eingesetzt werden, Dienstleistungen und Güter zu kaufen oder auch Finanzmarktgeschäfte durchzuführen. Die Kryptowährung erfüllt dabei die gleichen Funktionen wie klassische Währungen (Fiat-Währungen), zum Beispiel Euro oder US-Dollar. Das wichtigste Merkmal des Bitcoin ist aber die Dezentralität, denn das Netzwerk unterliegt keiner institutionellen Kontrolle. Das heißt, dass kein Staat oder keine Zentralbank die Geldmenge steuert. Vielmehr steuert sich das Bitcoin-Netzwerk selbst.

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Wer hat Bitcoin erschaffen und wie viele Bitcoins gibt es?

Bitcoin wurde von einem Software-Entwickler unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto erschaffen. Ob es sich hierbei um eine einzelne Person oder ein Team handelte, ist bis heute ungeklärt. Nakamoto legte als maximale Anzahl 21 Millionen Bitcoins fest. Diese können über das Bitcoin-Mining von den sogenannten „Minern“ geschürft werden. Bitcoins können auch in kleine Teile aufgeteilt werden, den Satoshis – benannt nach dem Entwickler des Bitcoin.

Auf welchem Konzept basiert Bitcoin?

Bitcoin basiert rein auf Mathematik. Weltweit nutzen Menschen eine Software, die einem komplizierten Algorithmus folgt, um neue Bitcoins zu erschaffen (das „Mining“). Es handelt sich um eine Open-Source-Software. Das heißt, dass jeder einzelne Netzwerk-Teilnehmer nachvollziehen kann, was innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes passiert. Das Herzstück von Bitcoin ist die Blockchain, eine Art digitales Kassenbuch, in dem sämtliche Transaktionen festgehalten werden. Sowohl die Blockchain als auch die Kryptowährung selbst stoßen seit Jahren auf großes Interesse bei Institutionen und Unternehmen sowie privaten Anlegern.

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Die wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin

Das Bitcoin-Netzwerk wird nicht durch eine zentrale Institution gesteuert. Jeder Rechner, der Bitcoins transferiert und errechnet, zählt zum Netzwerk. Es gibt also keine Zwischeninstanz, die geldpolitische Richtungsentscheidungen für Bitcoin treffen kann oder die es gar vermag, den Bitcoin-Nutzern Coins wegzunehmen. Sollte es zu einem Ausfall des Systems kommen, bleiben die Bitcoins trotzdem erhalten. Theoretisch ist es möglich, das gesamte Protokoll des Netzwerks auf einer Festplatte zu speichern.

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Weitere Eigenschaften sind:

  • Leichte Handhabung: Häufig ist die Eröffnung eines Kontos bei einer Bank mit bürokratischen Hürden verbunden. Ein Bitcoin Konto – auch als Wallet bezeichnet – kann dagegen jeder ohne große Probleme eröffnen.
  • Bitcoin ist pseudoanonym: Jeder Nutzer kann mehrere Wallets besitzen. Den Bitcoin-Konten sind keinen persönlichen Informationen, Wohnadressen oder Namen zugeordnet.
  • Transaktionen zu 100 Prozent transparent: Jede einzelne Zahlung, die innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes erfolgt, wird in der Blockchain gespeichert. Besitzt jemand eine Bitcoin-Adresse, so können alle anderen Netzwerk-Teilnehmer einsehen, wie viele Bitcoins sich auf diesem Bitcoin-Konto befinden. Allerdings ist nicht einsehbar, wem die Adresse gehört.
  • Niedrige Transaktionskosten: Eine internationale Überweisung ist bei einer Bank in der Regel teuer. Bei Bitcoin ist es unerheblich, ob der Empfänger 2 oder 1.000 Kilometer entfernt ist.

Es ist möglich, über das Bitcoin-Netzwerk Coins weltweit zu versenden. Innerhalb weniger Minuten bestätigt das Netzwerk eine solche Transaktion, die ohne Umwege (peer-to-peer) von A nach B erfolgt.

Hot-Wallet und Cold-Wallet

Hot-Wallets sind ständig bzw. oft mit dem Internet verbunden. Cold-Wallets sind nicht oder nur selten mit dem Internet verbunden

Voraussetzung für das Bezahlen mit Bitcoin

Die wichtigste Voraussetzung für das Bezahlen mit Bitcoin ist natürlich, dass man Bitcoins besitzt. Wer „echte“ Bitcoins erwerben will, kann diese zum Beispiel auf Krypto-Börsen und Krypto-Marktplätzen kaufen.

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Bitcoin auf Online-Börsen und Krypto-Marktplätzen kaufen

Auf letzteren können Interessierte von anderen Bitcoin-Besitzern eine bestimmte Anzahl an Bitcoins kaufen und im Anschluss in ihre eigene Wallet transferieren. Passende Angebote müssen die Nutzer hier selbst suchen. Daneben gibt es verschiedene Bitcoin-Börsen, auf denen Anleger ebenfalls Kauf- und Verkaufsangebote einstellen können. Anders als bei den Krypto-Marktplätzen müssen die Käufer auf den Börsen lediglich die gewünschte Währung und die Anzahl angeben. Anschließend sucht die Börse im Kundenauftrag nach geeigneten Angeboten.

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Bitcoin Konto (Wallet) einrichten

Die erworbenen Coins können zwar direkt auf der Bitcoin-Börse verwahrt werden. Empfehlenswert ist dies jedoch nicht. Der Sicherheit halber ist es ratsam, sich eine eigene Wallet anzulegen. Neben Online-Wallets stehen unter anderem diverse Desktop-Wallets, Hardware-Wallets oder Paper-Wallets zur Auswahl.

Wie mit Bitcoin bezahlen? Eine Wallet ist nicht nur ein sicherer Verwahrort für Kryptowährungen, sie wird auch benötigt, um mit ihnen zu bezahlen. Möglich ist dies zum Beispiel über Mobile Wallets. Eine gängige „virtuelle Geldbörse“ für Tablets oder Handys ist die Bitcoin Wallet App für Android-Geräte. Anwender können sie kostenlos bei Google Play herunterladen und auf ihrem Mobilgerät installieren. Aber Achtung: Durch die Verbindung mit dem Internet sind mobile Wallets für Hackerangriffe anfällig. Deshalb sollten Bitcoin-Besitzer immer nur eine kleine Menge an Bitcoins auf dieser „Hot-Wallet“ speichern. Für die langfristige Aufbewahrung größerer Mengen an Bitcoins sind Hardware-Wallets (Cold-Wallet) besser geeignet.

Mit Bitcoin bezahlen: Vor Ort und online

Wo kann man mit Bitcoin bezahlen? Mittlerweile finden sich selbst in kleinen Städten Unternehmen, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland allerdings noch hinterher. Im deutschsprachigen Raum konzentrieren sich die Akzeptanzstellen insbesondere auf große Städte, wie zum Beispiel Berlin. Hier gibt es in einem Berliner Stadtteil so viele davon, dass dieser „Bitcoinkiez“ genannt wird.

Für den Bezahlvorgang im Restaurant oder im Geschäft wird durch die Software des Empfängers ein QR-Code mit der Rechnung erzeugt. Dieser Code kann dann mit der Handykamera eingescannt werden. Anschließend wird die entsprechende Summe an die Bitcoin-Adresse des Empfängers gesendet.

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Online mit Bitcoin bezahlen

Und wo kann ich mit Bitcoin bezahlen, wenn ich online einkaufe? Die Bezahlung mit Bitcoins beim Onlineshopping funktioniert ganz ähnlich wie die Bezahlung vor Ort. Zum Teil zeigen die Online-Kassen einen QR-Code an, den der Käufer mit seinem Smartphone scannen kann. Oder aber es ist die Coin-Adresse der Online-Kasse zu sehen. Diese kann dann entweder in die eigene Wallet kopiert werden oder die Wallet-App öffnet sich durch einen Klick automatisch.

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Organisationen und Unternehmen, deren Produkte mit Bitcoin online bezahlt werden können. Dazu zählen unter anderem Microsoft, Mozilla, Dell, Expedia, Lieferando oder WordPress. Aber auch zahlreiche Fluggesellschaften akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel bereits.

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Mit einer Bitcoin Kreditkarte bezahlen – wie geht das?

Inzwischen gibt es einige Dienstleister, die Bitcoin Kreditkarten anbieten. Wie bei klassischen Kreditkarten unterscheiden sich auch hier die Konditionen und Angebote. Die meisten Bitcoin Kreditkarten arbeiten mit Visa oder MasterCard zusammen. Es gibt aber auch Angebote, bei denen die Kreditkarte selbst zu einer Wallet wird.

Zunächst ist eine Bitcoin Kreditkarte nichts anderes als eine gewöhnliche Kreditkarte, die die Kryptowährung Bitcoin unterstützt. Nach wie vor ist die digitale Währung bei Anlegern sehr beliebt. Deshalb mag es durchaus Sinn ergeben, auch die eigene Kreditkarte mit Bitcoins aufzuladen. So wäre es möglich, auch im Alltag überall dort mit der Karte zu bezahlen, wo der Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

In der Regel benötigen die Nutzer eine App, um die Bitcoin Kreditkarte zu verwalten. Diese mobilen Anwendungen kann man sich als eine Art Online-Konto vorstellen, über das sämtliche Transaktionen gesteuert werden. Die Kreditkarten gibt es in unterschiedlichen Varianten, die jeweils ganz bestimmte Vor- und Nachteile haben.

Arten von Bitcoin Kreditkarten

Im Wesentlichen haben sich zwei Arten von Kreditkarten für Bitcoin etabliert. Zum einen steht eine Bitcoin Prepaid Kreditkarte zur Verfügung, die jederzeit mit Bitcoins aufgeladen werden kann. Dabei wird die Kryptowährung in eine wählbare reale Währung getauscht. Des Weiteren gibt es die sogenannte Bitcoin Wallet Kreditkarte. Diese funktioniert wie eine digitale Geldbörse (Wallet) und speichert die Coins direkt.

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Bitcoin Prepaid Kreditkarte oder Bitcoin Wallet Kreditkarte

Die beliebtere Variante stellt die Bitcoin Kreditkarte im Prepaid-Format dar. Der Nutzer verwendet seine Bitcoins hierbei, um die Kreditkarte aufzuladen. Bei der Aufladung wird die Währung zum aktuellen Wechselkurs in eine Fiat-Währung, wie zum Beispiel US-Dollar oder Euro, umgewandelt. Somit befinden sich auf der Kreditkarte also keine Bitcoins. Sie werden eigens dafür genutzt, die Karte mit Geld aufzuladen.

Der Vorteil dabei: Der Nutzer kann mit seiner Karte überall dort bezahlen, wo auch das Bezahlen mit einer herkömmlichen Kreditkarte möglich ist. Es ist nicht notwendig, dass der jeweilige Zahlungsempfänger eine eigene Wallet besitzt. Je nach Kreditkarten-Art fallen für den Wechsel von Digitalwährung in Fiat-Währung unterschiedlich hohe Gebühren an.

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Bitcoin Wallet Kreditkarten als Alternative

Die sogenannten Bitcoin Wallet Kreditkarten funktionieren auf eine andere Weise. Die Kryptowährung wird hierbei nicht umgewandelt, sondern als Token direkt auf die Kreditkarte geladen. Somit handelt es sich bei dieser Kreditkarten-Art um eine besondere Form einer Wallet, die es dem Bitcoin-Besitzer ermöglicht, Coins dort zu speichern und schließlich per Kreditkarte mit Bitcoin zu bezahlen.

Auch bei diesen Kreditkarten kommen die Nutzer zumeist nicht um die Verwendung einer zusätzlichen Applikation herum. Über die App wird das entsprechende Guthaben verwaltet und darüber hinaus die Übertragung des Seeds von der Karte auf eine andere Plattform ermöglicht. Bislang kommen diese virtuellen Kreditkarten seltener zum Einsatz, so dass es möglicherweise schwierig werden kann, im alltäglichen Leben damit zu bezahlen. Mit zunehmender Akzeptanz des Bitcoin als Zahlungsmittel könnte sich dies womöglich bald ändern.

Bitcoin CFD: Bitcoin als Geldanlage nutzen

Wer mit Bitcoin bezahlen möchte, hat also verschiedene Möglichkeiten. Doch nicht jeder Bitcoin-Interessierte begeistert sich für den Erwerb „echter“ Bitcoins. Für viele Anleger rückt stattdessen der Kauf von Bitcoin CFDs in den Vordergrund. Worum handelt es sich dabei? Ein CFD ist ein Differenzkontrakt (Contract for Difference), der es Anlegern erlaubt, auf steigende und auch auf fallende Kurse zu setzen, ohne den zugrundeliegenden Basiswert tatsächlich zu besitzen. Hierbei wird ein Vertrag zwischen Broker und Trader abgeschlossen. Der Trader bezahlt im Prinzip die Differenz zwischen dem Entry-Preis und dem Exit-Preis der Kryptowährung, die er handeln möchte.

Zu den weiteren Vorteilen zählen:

  • Long und Short: Mittels Bitcoin CFD ist es möglich, in beide Richtungen zu traden. Dazu muss sich die Kryptowährung nicht im eigenen Besitz befinden.
  • Hebel: Ein Retail-Client kann Positionen mit einem Hebel eröffnen, die doppelt so hoch sind wie der Einsatz.
  • Risikomanagement-Tools: Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt es sich, Stop Loss und Take Profit Orders zu nutzen und diese mit Strategien des Risikomanagements zu kombinieren.
  • 24/5-Handel: Es ist möglich, Kryptowährungspaare mit dem Euro, wie zum Beispiel BTC/EUR, 24 Stunden am Tag an fünf Tagen in der Woche zu handeln.
  • Große Auswahl an Kryptowährungen: Neben Bitcoin CFDs stehen bei vielen Brokern auch CFDs auf viele weitere Digitalwährungen, wie zum Beispiel Ripple, Ethereum oder Litecoin, zur Verfügung.

Nicht zuletzt stellen die meisten CFD-Broker ihren Kunden die weltweit bekannte Handelsplattform MetaTrader 4 für ihr Trading mit Bitcoin CFDs bereit.

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Fazit: Mit Bitcoin bezahlen? Das ist vielfach bereits möglich.

Mit Bitcoin bezahlen? Ja, das ist möglich. Weltweit gibt es immer mehr Akzeptanzstellen. Doch die lange Debatte darüber, ob Bitcoin eher zur Wertaufbewahrung taugt oder auch als Zahlungsmittel geeignet sei, ist nach wie vor in vollem Gange. Unabhängig davon, wie man das Problem betrachtet – es ist bereits heute möglich, Dienstleistungen und Waren mit Bitcoin zu bezahlen, sowohl vor Ort in Geschäften und Restaurants als auch online in Online-Shops oder bei Fluggesellschaften.

Wo mit Bitcoin bezahlen? Zwar ist eine breite Akzeptanz hierzulande noch nicht spürbar. Dennoch gibt es auch in Deutschland schon eine ganze Reihe von Geschäften, die Bitcoin akzeptieren. Ein besonders großes Angebot bietet der „Bitcoinkiez“ in Berlin. Dabei handelt es sich um einen Stadtteil, in dem Interessierte in besonders vielen Geschäften Bitcoin als Zahlungsmittel einsetzen können. Das Bezahlen selbst erfolgt zumeist über eine mobile Anwendung, die die Nutzer in einem Online-Store herunterladen können.

Tipp: Wer Bitcoin doch eher als Geldanlage denn als Zahlungsmittel betrachtet, hat alternativ die Möglichkeit, Bitcoin CFDs zu erwerben. Mit diesen Differenzkontrakten spekulieren Anleger auf die Kursentwicklung des Bitcoin, und zwar in beide Richtungen – ohne die Kryptowährung physisch zu besitzen. Der Vorteil: Es wird keine Wallet benötigt und das Trading erfolgt bequem online über einen Broker, welcher CFDs auf Bitcoin anbietet.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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