Krypto Mining: die Krypto Mining Steuer im Handumdrehen sparen

Das Krypto Mining Rechner kann eine Möglichkeit sein, um sich die Coins zu verdienen und diese dann profitabel an Krypto Börsen zu verkaufen. Allerdings ist das Mining nicht bei jeder Kryptowährung tatsächlich profitabel, denn häufig müssen User enorme Rechenleistung sowie hohe Stromkosten aufbringen. Der Krypto Mining Rechner zeigt genau, ob und wann sich das Mining tatsächlich lohnt und wann die User lieber zu Alternativen greifen sollten. Es gibt tatsächlich einige weitere Möglichkeiten, um sich die Coins zu sichern.

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  • Krypto Mining erfordert spezielle Software und Hardware
  • Mining-Erträge müssen nicht immer versteuert werden
  • Krypto Mining ist häufig ressourcenaufwendig
  • Mining im Pool ist oftmals lukrativer als Single-Mining

Krypto Mining: Was dahintersteckt und welches Potenzial es gibt

Krypto Mining ist mit dem Blockchain bzw. der Blockchain-Technologie eng verknüpft. Erstmalig trat das Mining mit der Einführung von Bitcoin und der Vorstellung vom Peer-to-Peer-Netzwerk auf. Seitdem ist das Mining mit dem Aufkommen immer neuerer Kryptowährungen mit den angepassten Blockchain- und Konsensmechanismen deutlich gewachsen. Es gibt sogar einige Kryptowährungen, bei denen gar kein Mining mehr erforderlich ist.

Wie funktioniert Krypto Mining?

Um zu verstehen, wie das Mining funktioniert, müssen wir uns das Wesen der Kryptowährungen näher anschauen. Sie werden meist nur mit einer begrenzten Anzahl ausgegeben, wie beispielsweise bei Bitcoin mit 21 Millionen Coins. Einige Coins von Kryptowährungen werden bereits mit ihrer Einführung bereitgestellt, andere werden im Laufe der Zeit durch Transaktionsverarbeitung generiert. Da vor allem das Bitcoin Mining besonders populär ist, schauen wir uns seine Eigenheiten zunächst an.

Bitcoin Mining in der Kurzfassung

Das BTC Mining erfordert einen PC sowie ein spezielles Programm: die Krypto Mining Software. Möglich ist es jedoch nicht, mit einem handelsüblichen PC die enorme Rechenleistung aufzubringen, welche für das Bitcoin Mining gefordert wird. Deshalb werden spezielle Hardware-Lösungen, die häufig kostenintensiv sind, notwendig. Hierfür steht das BTC Mining auch in der Kritik. Mithilfe der Hardware und der Software verarbeiten die User, die als Miner bezeichnet werden, die Transaktionen im Netzwerk und fügen sie in den Blog hinzu, sodass sie in der Blockchain ersichtlich sind. Für diesen Aufwand gibt es Coins als Belohnung.

Hinweis: Bei Bitcoin wird ca. alle zehn Minuten solch ein mathematisches Problem gelöst, die Transaktion verarbeitet und ein neuer Block generiert. Diese Transaktionszeit ist, verglichen mit anderen Kryptowährungen, um ein Vielfaches länger.

etoro Krypto Mining

Begriffe beim Krypto Mining erklärt

Geht es darum, den gesamten Prozess vom Mining zu beschreiben, geht es auch um die Klärung verschiedener Grundbegriffe. Neben der Krypto Mining Software oder der Hardware ist ebenfalls die Hash-Funktion für den Erfolg ausschlaggebend. Was können wir uns unter der Hash-Funktion eigentlich vorstellen? Es ist eine Verschlüsselung ohne Schlüssel, welche einseitig besteht. Besser verständlich ist die Funktion vielleicht an einem Beispiel. Wir haben einen Hash-Wert von 46550Tef 26f87ddd 5e15407f 45a0b8d2 13031122c 4e0f0acc 24a974de 907a1569. Wird lediglich ein Zeichen in dem ursprünglichen Wert geändert, erfolgt die Generierung eines neuen Hash-Wertes. Durch das Zufallsprinzip ist es jedoch nicht möglich, zu prognostizieren, wie der Wert genau aussehen wird.

Hash-Wert und Bitcoin Mining

Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen dem Hash-Wert sowie den BTC Minern? Mit der Beantwortung dieser Frage gehen wir einen weiteren Schritt, um die ebenso interessante Frage „Wie funktioniert Krypto Mining?“ mit dem Bezug auf die Praxis zu klären. Die BTC Miner konkurrieren um die Eingabe, welche den spezifischen Hash-Wert liefern soll. Es gibt einen bestimmten Schwierigkeitsgrad, der messbar ist. Ziel ist es, mithilfe des eigenen PCs den Hash-Wert zu erraten, der kleiner ist als derjenige, der das Ziel sein könnte. Wer damit als Erster Erfolg hat, der hat einen Block abgebaut. Die Belohnung bei Bitcoin ist auf 12,5 Coins festgelegt, Anpassungen sind vorgesehen.

Hash- und Fälschungssicherheit

Jeder Block wird nacheinander erstellt, einschließlich des Hash des vorherigen Blocks. Da jeder Block den Hash eines vorherigen Blocks enthält, beweist er, dass er danach kam. Manchmal werden zwei konkurrierende Blöcke von verschiedenen Minern gebildet. Sie können verschiedene Transaktionen von Bitcoin enthalten, die an verschiedenen Orten ausgegeben werden. Der Block mit dem größten darin eingebetteten Gesamtarbeitsnachweis wird für die Blockchain ausgewählt. Dies funktioniert bei der Validierung von Transaktionen, da es für jemanden äußerst schwer ist, einen alternativen Block oder eine alternative Blockchain zu erstellen. Sie müssten alle im Netzwerk davon überzeugen, dass ihr Netzwerk das richtige ist, dasjenige, das einen ausreichenden Arbeitsnachweis enthält.

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51 Prozent-Angriffe

Da alle anderen auch an der „wahren“ Blockchain arbeiten, würde es eine enorme Menge an CPU-Leistung erfordern, um sie zu schlagen. Eine der größten Befürchtungen von Bitcoin ist, dass eine Gruppe 51 Prozent der Blockchain kontrollieren und dann zu ihrem Vorteil beeinflussen kann, wenngleich dies bisher verhindert wurde.

Neue Kryptowährungen machen Blockchain-Technologie besser

Da es bei Bitcoin beim Krypto Mining deutliche Schwachstellen gibt und vor allem der enorme Aufwand von Rechenleistung und Strom viel Kritik einbringt, haben es andere Kryptowährungen deutlich besser gemacht. Neben dem PoW-Algorithmus gibt es beispielsweise auch den Proof of Stake-Algorithmus, der nicht nur effizienter arbeitet, sondern auch deutlich ressourcenschonender ist.

Proof of Work vs Proof of Stake

Um beide Algorithmen mit ihren Vorzügen und Nachteilen zu verstehen, schauen wir uns noch einmal den PoW-Algorithmus näher an. Das Protokoll dient dazu, die Cyber-Angriffe wie einen Distributed Denial-of-Service-Angriff (DDoS) abzuschrecken. Auf diese Weise können keine gefälschten Anfragen im Netzwerk versandt und damit die Blockchain manipuliert, eine gänzlich neue falsche Blockchain aufgesetzt werden. Bitcoin ist eine der ersten Kryptowährungen gewesen, welche den PoW-Algorithmus überhaupt angewandt hat. Die Idee dahinter ist aber tatsächlich schon viel älter, denn sie geht auf das Jahr 1993 zurück, als Cynthia Dwork und Moni Naor sie schon einmal veröffentlichten.

Vertrauenswürdigkeit und verteiltes Konsenssystem

Was genau ist eigentlich hinter dem PoW-Algorithmus zu erwarten? Schauen wir dazu ein Beispiel aus der Praxis an. Bei den traditionellen Zahlungsdienstleistern (beispielsweise Visa oder MasterCard sowie Banken) brauchen die User nicht nur einen Account, sondern müssen die Transaktionen auch von dem ausführenden Dienstleister bestätigen lassen. Außerdem lässt sich in der Transaktionshistorie genau einsehen, welche Zahlungen wann erfolgten. Bei Bitcoin ist das etwas anders, denn das Vertrauen bzw. die Bestätigung von Dritten ist nicht erforderlich. Grund: Jeder hat eine Kopie in der Blockchain über die Transaktionen, sodass diese fälschungssicher einsehbar sind und die geschriebenen Informationen direkt überprüft werden.

etoro Vertrauenswürdigkeit und verteiltes Konsenssystem

Proof of Stake

Anders als der PoW-Algorithmus funktioniert PoS. Zwar ist der gesamte Prozess vergleichbar mit Proof of Work, aber es gibt deutliche Unterschiede zur Erreichung des Endziels. In POW lösen die Miner kryptografisch schwierige Rätsel, indem sie ihre Rechenressourcen nutzen. Im POS gibt es anstelle von Minern Validatoren. Eine der bekanntesten Kryptowährungen, die nach diesem Prinzip arbeiten, ist beispielsweise Ethereum. Die Validatoren sperren einen Teil ihrer Ether als Teil des Ökosystems ein. Danach setzen die Prüfer auf die Blöcke, die ihrer Meinung nach neben der Blockchain hinzugefügt werden. Wenn der Block hinzugefügt wird, erhalten die Prüfer eine Blockprämie im Verhältnis zu ihrem Einsatz.

Vorzüge gegenüber PoW

In einem verteilten Konsens, der auf dem Nachweis der Arbeit basiert, benötigen Miner viel Energie. Deutlich weniger energieaufwendig geht es mit dem PoS-Algorithmus, denn hier wird ein Bruchteil der Energie benötigt wie beispielsweise bei der Verarbeitung von Bitcoin.

PoS Krypto Mining tatsächlich möglich?

Während die Miner bei Bitcoin tatsächlich Coins für ihren Aufwand verdienen können, sieht es bei dem PoS-Algorithmus etwas anders aus. Es besteht zwar hier ebenfalls die Möglichkeit, dass die Mining-Aktivität ausführbar ist, jedoch sind nur wenige User zugelassen. Zuständig dafür ist das neue Proof of Stake Consensus Protokoll namens Casper. Mit dessen Hilfe gibt es einen Validatoren-Pool, dem die User beitreten können, um für die Verarbeitung ausgewählt zu werden. Allerdings gibt es hier keine Garantie darauf, dass die User tatsächlich als Miner ausgewählt werden. Die Belohnung für den Aufwand kann variieren, sie liegt zwischen zwei bis ca. 15 Prozent.

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Lohnt sich Krypto Mining?

Eine der wichtigsten Fragen für viele User ist es, ob sich die Aktivität als Miner überhaupt bezahlt macht. Deshalb wollen auch wir die Fragestellung aufgreifen und versuchen, Antworten zu geben. Lohnt sich Krypto Mining – ja oder nein? Unsere Antwort: Ja, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es kommt zunächst darauf an, welche Kryptowährung überhaupt von den Minern genutzt wird. Danach richtet sich nicht nur die benötigte Krypto Mining Software, sondern auch die Hardware. Einige Kryptowährungen können beispielsweise mit konventionellen PCs und ohne großen Zusatzaufwand zu Hause verarbeitet werden, andere hingegen benötigen (wie bei Bitcoin) eine spezielle leistungsstarke Hardware.

Anschaffungskosten für Hardware spielen eine Rolle

Um zu ermitteln, ob sich das Mining überhaupt lohnt, können die User einen Krypto Mining Rechner bemühen. Damit lässt sich vergleichsweise einfach kalkulieren, ab wann und ob überhaupt die Mining-Aktivität profitabel ist. Einen wesentlichen Einfluss auf die Rendite nehmen die Anschaffungskosten von Hardware oder andere PC-Komponenten. Sie müssen von den eigentlichen Gewinnen, welche durch das Mining vermeintlich entstehen, abgezogen werden. Erst dann sehen die User, ob sich ihre Ambitionen als Miner tatsächlich bezahlt machen. Auch andere Kosten, wie beispielsweise Gebühren für einen Mining Pool, sind zu berücksichtigen, denn sie schmälern die Gewinne ebenso.

Stromkosten bei Krypto Mining Rechner berücksichtigen

Einer der wesentlichen Kostenfaktoren ist der Strom. Vor allem Miner, die im europäischen Raum aktiv sind, sehen sich meist mit hohen Stromkosten konfrontiert, sodass sich das Mining häufig deshalb gar nicht lohnt. Deutlich günstiger sind die Strompreise in anderen Ländern, wie beispielsweise Russland, China oder Island. Deshalb sind gerade in diesen Ländern die Miner mit einem hohen Volumen vertreten. Aber die Regierungen haben genau diese Entwicklungen im Fokus und beschränken zunehmend die Mining-Aktivitäten, um die wertvollen Stromressourcen nicht zu verschwenden. Mithilfe von einem Krypto Mining Rechner können die User auf Basis ihrer aktuellen Strompreise und des Stromverbrauchs ganz einfach ermitteln, ab wann sich das Mining lohnen kann.

etoro Stromkosten bei Krypto Mining Rechner berücksichtigen

Tipp: Mining-Leistung einkaufen

Es gibt immer mehr Möglichkeiten, wie die User sich nicht selbst als Miner verdingen müssen, sondern einfach die Leistung durch externe Unternehmen einkaufen. Dabei werden beispielsweise die Hardware-Ressourcen oder der Strom zur Verfügung gestellt und die damit generierten Coins an die User ausgezahlt. Natürlich müssen für solche Serviceleistungen auch Kosten bezahlt werden, die je nach Kryptowährung oder Paket deutlich variieren. Für alle, die den Aufwand als Miner nicht betreiben möchten oder können, können solche Cloud-Services eine gute Alternative sein, um dennoch an den Blockchains mit zu verdienen.

Krypto Mining Steuer

Die steuerliche Behandlung von Gewinnen rund um die Kryptowährungen ist gar nicht so leicht. Nach wie vor gibt es zumindest in Deutschland keine einheitliche Richtlinie vonseiten des Bundesfinanzministeriums, wie überhaupt die Gewinne durch den Verkauf von Bitcoin und Co. steuerlich behandelt werden. Es gibt zwar einige Empfehlungen, allerdings basieren sie auf anderen Assets und werden für die Kryptowährungen zweckentfremdet. Wie sieht es mit der Krypto Mining Steuer aus? Hierbei unterscheiden die Steuerexperten zwischen dem Gewinn aus dem Handel mit einer Kryptowährung sowie dem Krypto Mining. Wer als privater Miner auftritt, der unterliegt der Versteuerung gemäß § 22 Nr. 3 EstG. Allerdings ist nicht einheitlich geklärt, ob dabei die erhaltenen Transaktionsgebühren oder auch die Belohnung für die Generierung der Blöcke gemeint ist.

Widerspruch bei Krypto Mining Steuer

Es gibt sogar einen Widerspruch, wenn es um die Besteuerung rund um das Krypto Mining geht, denn viele Experten sind der Meinung, dass gar keine richtige Leistung erbracht wird und deshalb gar keine Steuergrundlage für die privaten Miner vorliegt, die theoretisch gar nicht steuerpflichtig wären. Auch ist die Schwelle zwischen privaten und gewerblichen Mining-Aktivitäten äußerst fließend und kaum richtig differenzierbar. Die Umsatzsteuer muss allerdings laut der bisherigen Empfehlung durch das Bundesfinanzministerium nicht gezahlt werden, da keine unternehmerische Leistung vorliegt. Demnach kann auch bei den Anschaffungskosten der Hardware keine Vorsteuer abgezogen werden.

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Krypto-Chancen am Markt

Das Mining nutzen viele User dazu, um Coins zu verdienen und diese dann möglichst profitabel an eine Krypto Börse zu veräußern oder (wie bei Bitcoin) als Zahlungsmittel einzusetzen. Gibt es abseits vom Krypto Mining noch andere interessante Möglichkeiten, um sich die Coins zu sichern? Wir haben den praktischen Test gemacht und tatsächlich viele Alternativen zum häufig ressourcenaufwendigen Mining gefunden. Dazu zählen beispielsweise:

  • Kauf an Krypto Börse
  • Faucets

Der Kauf an der Krypto Börse stellt wohl den schnellsten, unkompliziertesten Weg dar, da sich die User die Coins mit Eigenkapital beschaffen können. Dafür wird zunächst eine geeignete Exchange ausgewählt, bei der beispielsweise Bitcoin, Litecoin oder andere Kryptowährungen für den direkten Handel angeboten werden. Mittlerweile gibt es über 2.900 verschiedene Internetwährungen und die Zahl steigt weiter. Deshalb haben die Trader tatsächlich unzählige Möglichkeiten, wenn die gewünschte Währung bei der präferierten Börse auch angeboten wird. Damit der Kauf zum möglichst günstigen Preis erfolgen kann, empfehlen wir, den Kurs genau zu analysieren und vor allem auf einen Abwärtstrend zu achten. Für ganz findige Trader ist es sogar empfehlenswert, den Abwärtstrend nicht sofort bei seiner Entstehung zu handeln, sondern tatsächlich etwas abzuwarten, bis er sich entwickelt und vor der Trendwende steht. Dann ist der Preis für den Augenblick der niedrigste am Markt und die Händler können zuschlagen und bestenfalls sofort nach erfolgter Trendumkehr profitabel verkaufen.

Kauf zum dynamischen Marktpreis oder zum Festpreis

Bei einer Krypto Börse gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Preisstellung. Einige Exchanges stellen den Marktpreis auf Basis der Dynamik ein, andere hingegen bieten Festpreise an. Natürlich gibt es noch Krypto Börsen, bei denen beide Preisdarstellungen möglich sind. Vorzüge gibt es bei Festpreis und dynamischem Preis, aber auch Nachteile. Schauen wir uns an, welche das sind.

etoro Krypto Kauf zum dynamischen Marktpreis oder zum Festpreis

Festpreis für Krypto-Kauf

Entscheiden sich die Händler dazu, zum festen Preis eine Kryptowährung zu kaufen, kann es hilfreich sein, wenn dafür der Festpreis genutzt wird. Die Verkäufer legen den Preis selbst fest, zu dem sie die Coins veräußern wollen, und warten dann darauf, bis sich die geeigneten Käufer finden. Wie lange das dauert, hängt vom gegenwärtigen Marktpreis an anderen Krypto Börsen statt. Ist der vorgegebene Festpreis deutlich niedriger als beispielsweise der dynamische Preis oder der Preis an anderen Exchanges, werden die Käufer natürlich schneller zuschlagen. Der Festpreis hat den Vorteil, dass die Händler sofort wissen, was sie für ihre Coins ausgeben müssen und was sie bekommen. Er hat aber auch einen Nachteil. Denn einmal festgelegt, können die Verkäufer beispielsweise nicht mehr die Marktdynamik für sich nutzen und bei der steigenden Nachfrage von der höheren Preisentwicklung profitieren.

Kauf zum dynamischen Marktpreis

Der dynamische Marktpreis ist ebenfalls bei vielen Krypto Börsen erhältlich und basiert tatsächlich auf Angebot und Nachfrage. Die bei der Krypto Börse registrierten User bestimmen mit ihrem Verhalten darüber, wie sich der Preis entwickelt. Der dynamische Marktpreis hat den Vorteil, dass die Händler auch auf den Preisverfall warten und diesen für den Kauf nutzen können. Allerdings müssen sie dafür den Kursverlauf ständig beobachten, was für viele Händler zu viel Aufwand bedeutet oder aufgrund der fehlenden Trading-Erfahrung nicht immer ganz leicht möglich ist.

Was braucht es zum Handel an der Börse?

Damit der Handel an der Krypto Börse überhaupt vollzogen werden kann, brauchen die Trader folgende Dinge:

  • Trading-Account
  • Eigenkapital
  • Krypto Wallet
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Der Trading-Account wird online eröffnet und dafür sind nur wenige personenbezogene Angaben notwendig. Bevor die Händler allerdings tatsächlich mit der Handelsaktivität starten können, ist die Verifizierung ihres Kontos gefragt. Damit wird die Identität bestätigt, was vor einem missbräuchlichen Handel schützen soll. Um die Identität nachzuweisen, sind die Kopie eines gültigen Ausweisdokumentes und der Adressnachweis gefragt. Die Trader müssen davon aber nicht etwa aufwendig Kopien anfertigen und diese postalisch an die Krypto Börse senden, sondern es steht erfahrungsgemäß ein Upload bei der Exchange zur Verfügung. Die Dokumente werden nach dem Hochladen durch den Support geprüft und das Trading-Konto dann freigegeben. Nun ist es an den Händlern, Eigenkapital einzuzahlen sowie die Verknüpfung mit dem Krypto-Wallet vorzunehmen.

Wie viel Eigenkapital brauche ich eigentlich?

Damit Bitcoin und Co. tatsächlich als Coins bei der Krypto Börse erworben werden können, brauchen die Händler ein gewisses Maß an Eigenkapital. Wie hoch dies ist, hängt individuell von den Handelsvorstellungen und vor allem dem finanziellen Background der Trader ab. Wer natürlich mit mehr Kapital am Markt agiert, der kann deutlich mehr Coins kaufen und hat höhere Gewinnchancen. Allerdings sollten die Trader nie mit finanzierten Mitteln bei der Krypto Börse aktiv werden, sondern tatsächlich nur das Eigenkapital nutzen, was sie bei ihrer persönlichen Lebensführung entbehren können.

Kontokapitalisierung mit verschiedenen Finanzinstrumenten

Die Kontokapitalisierung ist bei Krypto Börsen mit verschiedenen Finanzinstrumenten möglich. Dazu zählen beispielsweise:

  • Visa und MasterCard
  • Neteller und Skrill
  • Banktransfer

etoro Krypto Kontokapitalisierung mit verschiedenen Finanzinstrumenten

Besonders schnell erfolgt die Einzahlung mit den elektronischen Geldbörsen oder Kreditkarten. Etwas länger (bis zu fünf Werktage) kann die Kontokapitalisierung mit dem Banktransfer dauern. Wichtig ist es, dass die Trader darauf achten, unnötige Zusatzkosten zu vermeiden. Bekannt ist beispielsweise, dass einige Kreditinstitute Kosten für die Währungsumrechnung oder die Transaktionen erheben, was die Händler natürlich vermeiden können. Wer stattdessen die Kreditkarte oder elektronische Geldbörse als Zahlungsmittel nutzt, kann sich diese Kostenaufwendungen sparen und das Kapital lieber in den Kauf von Coins investieren. Bei einigen Krypto Börsen können die Händler auch mit Kryptowährungen andere Coins erwerben. Dafür ist einfach nur der Transfer aus dem eigenen Wallet erforderlich.

Verknüpfung mit dem Wallet

Das Krypto Wallet hat bei den Handelsaktivitäten an einer Börse eine wesentliche Funktion: die sichere Verwaltung der Coins. Damit der Kauf ordnungsgemäß realisiert werden kann, wird die Transaktion nicht nur im Krypto-Netzwerk verarbeitet, sondern die Coins müssen auch in das Wallet übertragen werden. Deshalb wird der Trading-Account mit der öffentlichen Wallet-Adresse verknüpft. Häufig stellen viele Börsen sogar für die Trader mit der Anmeldung ein eigenes online Wallet kostenfrei zur Verfügung. Eine schöne Serviceleistung, die sicherlich für die ersten Trades ausreichend ist, wer allerdings längerfristig größeren Mengen der Coins verwalten möchte, sollte auf eine kalte Speichermethode zurückgreifen.

Kalte und heiße Speicherung: das sollten Trader wissen

Bei den Krypto Wallets gibt es verschiedene Arten: online und offline, heiße und kalte Speicherung. Sie alle haben ihre Vorzüge, aber auch mehr oder weniger Nachteile. Die heiße Speicherung wird online ausgeführt, sodass die Wallet-Inhaber besonders schnell auf die Coins zugreifen und die Transaktionen realisieren können. Bereitgestellt werden die online Wallets beispielsweise als:

  • Mobiles Wallet
  • Desktop Wallet
  • Browser Wallet
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Wer sich für das mobile oder Desktop Wallet entscheidet, der muss zunächst den Download der Software/Anwendung vornehmen, um das Wallet zu nutzen. Zur Verfügung steht es allerdings nur auf dem Gerät, auf dem es auch installiert wurde. Bei einem Browser Wallet ist dieser Aufwand nicht notwendig, denn die Wallet-Inhaber greifen über den Browser des PCs oder ihres mobilen Endgerätes auf ihre Coins zu.

Schwachstellen bei online Wallets

Die Schwachstellen bei online Wallets sind die Verbindung mit dem Internet, denn über die Online-Schnittstelle hätten theoretisch Hacker die Chance, ohne ausreichende Absicherung auf das Wallet zuzugreifen sowie die Coins zu entwenden. In der (jüngsten) Vergangenheit gab es bereits einige Meldungen, dass solche Angriffe tatsächlich durchgeführt und Millionen Coins entwendet wurden. Die Folge war die Verunsicherung am Krypto-Markt, denn die Coins waren unwiederbringlich verloren und die Händler mussten enorme Verluste hinnehmen.

Kalte Speicherung und ihre Vorzüge

Ganz anders als das online Wallet funktioniert das offline Wallet. Bekannt ist diese Speichermöglichkeit auch als kalte Speicherung, denn die Verbindung mit dem Internet besteht hierbei nicht. Es gibt auch bei den offline Wallets verschiedene Arten:

  • Hardware Wallet
  • Paper Wallet

Das Hardware Wallet sieht auf den ersten Blick aus wie ein USB-Stick und fungiert als mobile Speichermöglichkeit für Coins. Der Vorteil: Das Hardware Wallet ist nicht nur praktisch und lässt sich bequem in der Hosentasche überall hin mitnehmen. Nein, die Coins sind auch durch den fehlenden Online-Zugriff sicher. Ideal für alle Wallet-Inhaber, die über einen längeren Zeitraum ihre Coins sicher verwalten möchten. Wir erinnern uns: Wer seine Coins mindestens ein Jahr hält und erst dann verkauft, muss keine Steuern zahlen. Deshalb ist es natürlich besonders interessant, die Coins lange aufzubewahren und auf Nummer sicher zu gehen, dass tatsächlich keine Hacker Zugriff haben. Nachteil vom Hardware Wallet: Es ist mit einmaligen Anschaffungskosten verbunden. Demgegenüber steht das Paper Wallet, denn es bietet ebenfalls maximalen Schutz, ist aber kostenfrei.

etoro krypto Kalte Speicherung und ihre Vorzüge

Paper Wallet in der Anwendung

Das Paper Wallet wird online über einen kostenlosen Generator erstellt und dann wird das Stück Papier ganz einfach bedruckt. Wir empfehlen, gleich mehrere Papiere auszudrucken und diese an verschiedenen Orten möglichst sicher zu verwalten. Trotz der kostenlosen Bereitstellung hat das Paper Wallet einen Nachteil: Ein Stück Papier kann natürlich viel schneller beschädigt werden als beispielsweise ein Hardware Wallet. Deshalb sollten die Wallet-Inhaber darauf achten, das Papier nicht zu zerreißen oder zu häufig zu knicken, um die Schrift darauf nicht unleserlich erscheinen zu lassen. Noch besser ist der Schutz mit einer Folie, denn dadurch werden die Aufdrucke beispielsweise gegen Sonneneinstrahlung in oder Verschmutzungen geschützt.

Öffentliche und private Schlüssel: auf die Sicherheit kommt es an

Ganz egal, für welches Wallet sich die User entscheiden: Die privaten und öffentlichen Schlüssel sollten nie miteinander vertauscht werden. Der öffentliche Schlüssel ist entscheidend, wenn das Wallet mit der Krypto Börse verknüpft wird. Er stellt die Kontonummer dar, wohin die Coins gesandt werden. Der öffentliche Schlüssel wird auch bei den Mining-Aktivitäten mit angegeben, denn so können die Coins der richtigen Adresse zugeordnet werden. Der private Schlüssel ist nur für die Wallet-Inhaber selbst und nicht für andere bestimmt. Er ist die PIN, welche den Zugriff auf das Wallet gewährleistet.

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Fazit: Krypto Mining kann mit etwas Geschick profitabel sein

Für das Mining wird neben der Krypto Mining Software auch eine (leistungsstarke) Hardware benötigt. Welche Komponenten die User genau brauchen, hängt von der ausgewählten Blockchain ab. Besonders ressourcenaufwendig ist das Krypto Mining bei Bitcoin, denn die User benötigen hier eine (teure) leistungsstarke Hardware, sodass sich das Mining nur mit einer hohen Belohnung oder einem hohen Bitcoin Preis lohnt. Damit die Miner bereits im Vorfeld bestimmen können, wie profitabel ihre Aktivitäten tatsächlich sind, empfehlen wir, einen Krypto Mining Rechner zu nutzen sowie auf Basis von Strompreis, Zusatzkosten (beispielsweise durch Gebühren für Mining Pool) und aktuellen Krypto Preis die Profite zu ermitteln. Alternativ zum Mining ist es auch möglich, die Coins mit anderen Aktivitäten zu verdienen. Dazu zählen beispielsweise Faucets oder der direkte Kauf an einer Krypto Börse mit eigenem Kapital. Wofür sich die User auch immer entscheiden, geht es um die direkten Handelsaktivitäten mit Bitcoin und Co., wird ein möglichst sicheres Wallet erforderlich, um die Coins verwalten zu können.

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