Bitcoin generieren: Wie lange dauert es ein Bitcoin zu generieren?

Bitcoin ist eine Kryptowährung, die durch „Mining“ erzeugt wird. Die digitale Währung wurde im Jahr 2008 im Whitepaper von Satoshi Nakamoto erstmals beschrieben. 2019 wurde die Bitcoin-Software auf den Markt gebracht. Das Besondere an der Digitalwährung ist, dass die Coins auf 21 Millionen Einheiten begrenzt sind. Allerdings müssen die Bitcoins noch erzeugt werden. Dies passiert nicht, indem sie wie traditionelle Währungen gedruckt werden, sie werden vielmehr „geschürft“. Das digitale Bitcoin schürfen bzw. Mining ist, bildlich betrachtet, mit dem Goldschürfen zu vergleichen. In diesem Ratgeber beschreiben wir, wie Netzwerk-Nutzer Bitcoin generieren können.

  • Die Funktion des Minings ist die virtuelle Bestätigung und Verbuchung aller Transaktionen innerhalb eines Datenblocks
  • Ein bestätigter Datenblock wird in die Blockchain, das virtuelle Kontenbuch von Bitcoin, übertragen
  • Die Übertragung erfolgt erst nach einer Verschlüsselung des Datenblocks in Form eines Hashs, einer Aneinanderreihung von Zahlen und Buchstaben
  • Der Miner, dem die Errechnung des Hashs zuerst gelingt, sendet den Block an das Netzwerk zur Bestätigung und erhält eine Belohnung in Form von Bitcoins
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Bitcoin und die Blockchain

Um das „Mining“ verstehen zu können, ist es zunächst wichtig, sich thematisch mit der Bitcoin-Software auseinanderzusetzen. Bitcoin wurde als dezentralisiertes Netzwerk konzipiert. Dieses besteht aus vielen Computern auf der Welt, die die Software mit der gesamten Bitcoin Blockchain installiert haben. Somit kann das Bitcoin-Netzwerk nicht manipuliert werden. Die Blockchain ist das Herzstück von Bitcoin. Bei dieser „Block-Kette“ handelt es sich um eine Art Kontobuch, in das alle innerhalb des Netzwerks getätigten Bitcoin-Transaktionen eingetragen werden. Jeder Netzwerk-Teilnehmer kann die Blockchain frei einsehen. Dies ist unter anderem wichtig, damit keine Transaktionen doppelt getätigt werden. Die Blockchain besteht technisch betrachtet aus einer Aneinanderreihung von kryptografisch verschlüsselten Datenblöcken.

Was ist eine Wallet?

Wer Bitcoins minen oder kaufen möchte, muss zuvor eine Bitcoin Adresse generieren (eine Wallet einrichten), um die Coins empfangen, aufbewahren und versenden zu können. Es handelt sich hierbei um eine Art digitale Brieftasche, die ähnlich wie ein Konto funktioniert. Wer sich bei einem Wallet-Anbieter anmeldet, erhält eine Bitcoin-Adresse. Diese muss beim jeweiligen Sender für den Empfang von Bitcoins angegeben werden. Neben Online- und Desktop-Wallets gibt es außerdem Mobile Wallet Apps sowie Hardware- und Paper-Wallets. Letztere eignen sich vor allem für die langfristige und sichere Aufbewahrung von Bitcoins, da sie selten bis gar nicht mit dem Internet verbunden sind und somit vor möglichen Hackerangriffen geschützt sind.

Bitcoin generieren

Was ist Bitcoin Mining?

In Deutschland ist das Bitcoin generieren legal. Prinzipiell kann also jeder Bitcoins schürfen. Aber was bedeutet „Mining“ eigentlich genau? Durch das Bitcoin Mining wird die Sicherheit der Blockchain gewährleistet. Zur Bitcoin Erklärung: Jede Bitcoin-Transaktion wird von den Netzwerk-Nutzern erfasst und in einen Datenblock eingetragen. Ist ein Datenblock voll, wird dieser in einen Hash umgewandelt und an die vorherigen Blöcke angehängt. Während des Mining-Vorgangs nutzen die Rechner den SHA-256-Algorithmus, mit dem die Hashes erstellt werden. Ein Hash ist eine längere Hexadezimalzahl, die errechnet werden muss.

Diese ist die Lösung der komplizierten Rechenaufgaben, die die Miner lösen müssen. Die Aufgaben müssen ferner gelöst werden, ohne dabei die getätigten Transaktionen zu verändern. Damit dies möglich ist, wird ein anderer Datensatz als der Hash selbst verändert, welcher die Bitcoin-Transaktionen kodiert trägt. Man bezeichnet diesen Datensatz auch als Nonce, der zusammen mit dem Hash verarbeitet wird.

Wie lange dauert es, ein Bitcoin zu generieren? Einige Nonce passen nicht zu einigen Hashes. Ein Miner bekommt generell dann eine Belohnung in Form von Bitcoins, wenn er einen passenden Nonce zum richtigen Hash gefunden hat. Erst dann ist es möglich, die Transaktionen in einen Datenblock (Hash) zusammenzufassen. Meist benötigen die Miner mehrere Versuche, bevor sie ein passendes Paar finden. Darüber hinaus hängt dies von der Mining Difficulty ab.

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Mining Difficulty

Bei der Bearbeitung Hash-Funktionen ist zu beachten, dass die Hexadezimalzahl kleiner sein muss als die Mining Difficulty (Schwierigkeit). Das bedeutet, dass es bei einer Mining-Schwierigkeit von 5.000 entsprechend 5.000 Mal schwieriger ist, einen Hash zu erstellen, als beim ersten Datenblock, der gemint wurde.

Die Mining Difficulty ist wichtig, damit es nicht möglich ist, Hashes zu schnell und in zu großer Anzahl zu bearbeiten. Durch die Difficulty benötigt die Paarung von Hashes und Nonces mehr Rechenaufwand. Somit erhöht sich für das Bitcoin generieren die Dauer. Denn würde es die Mining-Schwierigkeit nicht geben, wären alle 21 Millionen Bitcoins vermutlich schon erzeugt worden. Die Folge wäre ein schwindendes Interesse. Bitcoin würde an Bedeutung verlieren.

Die erzeugte Hash Hexadezimalzahl muss also wiederum kleiner sein, als die vorgegebene Schwierigkeit. Pro 2016 Datenblöcken wird bei Bitcoin die Mining Difficulty angepasst, weil immer mehr Miner Datenblöcke finden möchten. Im Prinzip gilt folgende Regelung: Je mehr Miner Bitcoin generieren, desto komplexer wird die Mining Difficulty und desto schwieriger wird es folglich, einen Datenblock zu finden. Außerdem gilt: Je mehr Datenblöcke erzeugt werden, desto länger wird die Bitcoin Blockchain.

Der ganze Prozess lässt sich also wie folgt zusammenfassen: Miner berechnen komplexe Rechenaufgaben, um Hashes zu erstellen, die die getätigten Bitcoin-Transaktionen in Datenblöcke zusammenfasst. Die Blockchain wächst durch diesen Prozess und alle Transaktionen werden sicher auf ihrer verzeichnet.

Bitcoin Adresse generieren

Bitcoin generieren: Einzel-Mining oder Mining-Pool

Zunächst gibt es zwei Möglichkeiten, um Bitcoins zu generieren. Zum einen ist es möglich, zu Hause mit einer entsprechenden Hardware und Software am Bitcoin Mining teilzunehmen. Dabei kann für das Bitcoin generieren die Software „Bitcoin QT“, die Originalsoftware von Satoshi Nakamoto, kostenlos genutzt werden. Weitere Standardmethoden sind die bekannte Open-Source-Mining-Software „CGminer“ für Windows, Linux und Mac OS sowie der gute und einfache Client „Multiminerapp“. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich einem Mining-Pool anzuschließen.

1. Einzel-Mining

Wer zu Hause Bitcoins schürfen will, benötigt eine geeignete Hard- und Software. Aufgrund der zunehmenden Schwierigkeit ist es mittlerweile nicht mehr sehr effizient, mit einem einzelnen Rechner über GPU zu minen. Speziell für das Bitcoin Mining wurden eigens Chips hergestellt. Der „Application Specific Integrated Circuit (ASIC) Chip“ ist ein Beispiel dafür. Mit Hilfe der ASICs ist es möglich, bis zu 100 Mal effektiver zu minenen, als über die eigene GPU. Die Chips verbrauchen gleichzeitig sieben Mal weniger Strom. Darüber hinaus kommt es darauf an, eine möglichst hohe Hashrate mit möglichst wenig Strom zu erzeugen. Neben der Hardware ist aber auch die Software für ein effizientes Mining entscheidend. Wer alleine Bitcoins schürfen möchte, kann sich die bereits erwähnte Bitcoin-Software herunterladen.

2. Mining-Pools

Eine weitere Möglichkeit stellen Mining-Pools dar. Dabei handelt es sich um Zusammenschlüsse von einzelnen Minern, die ihre Rechenpower bündeln, um schneller Datenblöcke zu finden. Inzwischen gibt es zahlreiche Mining-Pools, denen interessierte Miner beitreten können. Der Vorteil dieser Pools besteht darin, dass die Belohnung unter den teilnehmenden Nutzern aufgeteilt wird.

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Bitcoin Cloud Mining

Neben dem Einzel-Mining und den Mining-Pools gibt es das sogenannte Cloud-Mining. Dies ist für Nutzer interessant, die sich die Kosten für die Mining-Hardware sparen und sich überdies den Aufwand, die Bitcoin-Software herunterzuladen und zu installieren, sparen wollen. Denn beim Cloud Mining können Interessierte bei Cloud-Mining-Anbietern Hash-Leistung mieten.

Genesis Mining ist der größte Cloud-Mining-Anbieter am Markt, gefolgt von einigen weiteren Anbietern, die allesamt ganze Mining-Farmen bauen, um Hash-Power vermieten zu können. Anschließend kann die Hash-Leistung über die Internetseite des jeweiligen Anbieters im Rahmen eines Vertrages gemietet werden. Bei Genesis Mining ist es zum Beispiel möglich, einen Vertrag für Bitcoin oder einige andere Kryptowährungen abzuschließen. Eine solcher Vertrag hat eine bestimmte Laufzeit und kann gegen eine einmalige Gebühr abgeschlossen werden. Dabei sollten die Käufer berücksichtigen, dass alsbald ein ROI (Return of Investment) eintritt. Je schneller das eingesetzte Geld wieder erwirtschaftet werden kann, desto mehr Nutzer haben die Möglichkeit, über diese Verträge zu verdienen.

Ob sich ein solcher Vertrag im Einzelfall lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt unterschiedliche Angebote. Auch Sonderaktionen gibt es von Zeit zu Zeit. Bei den Cloud Mining Verträgen sollten allerdings mögliche Maintenance Fees beachtet werden. Dabei handelt es sich um Wartungsgebühren, die für Strom, das Personal und die Wartung der Anlagen erhoben werden.

Bitcoin generieren Dauer

Bitcoin generieren oder kaufen – was lohnt sich mehr?

Wann lohnt es sich, Bitcoins zu schürfen, und wann empfiehlt sich der Kauf der digitalen Währung? In der nachfolgenden Tabelle werden die Charakteristiken gegenübergestellt.

 

EigenschaftenBitcoin-KaufBitcoin-Mining
StromkostenKeine hohen Kosten für Strom durch den BTC Kauf.Das Mining lohnt sich bei hohen Stromkosten vermutlich nicht.
GebühreDie Gebühren hängen von der jeweiligen Handelsplattform ab.Der Miner muss mit Gebühren in Form von Hardware, Wartung und anderen möglichen Geldern rechnen.
RechenleistungUm Bitcoins zu kaufen, genügt ein gewöhnliches Endgerät.Um ausreichende Rechenleistung zu erreichen, wird eine spezielle Hardware benötigt. Der Markt wird durch große Mining-Farmen mit sehr großen Kapazitäten dominiert.
Bitcoin KursKäufer profitieren vor allem dann, wenn sich der Bitcoin Kurs positiv entwickelt. Der Gewinn fällt höher aus als beim Mining. Es gibt keine Gewinne bei fallenden Kursen oder Stagnation.Miner profitieren vor allem dann, wenn der Bitcoin Kurs stagniert. Gewinne können auch bei Kurssteigerungen erzielt werden. Der Wert der Hardware kann bei Kursverlusten deutlich fallen.

 

Während sich das Einzel-Mining kaum mehr lohnt, weil die Mining Difficulty immer rasanter anwächst, kann es sich lohnen, über einen Mining-Pool oder Cloud-Mining am Bitcoin Mining teilzunehmen. Aber auch der direkte Kauf von Bitcoin (BTC) kann lohnenswert sein. Wie aus der Tabelle ersichtlich wird, haben beide Varianten – der Bitcoin-Kauf und das Bitcoin-Mining – Vorzüge und Nachteile.

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Wie lange dauert es ein Bitcoin zu generieren

Bitcoin Adresse generieren und Bitcoins verwalten

Wie können Anleger und Miner ganz einfach eine eigene Bitcoin Adresse generieren? Eine Bitcoin Adresse ist eine Kontonummer, die mit 1 oder 3 beginnt und 27 bis 34 alphanumerische lateinische Zeichen enthält (außer l, O, 0). Die Adressen können auch als QR-Code dargestellt werden. Sie sind anonym und enthalten über den Eigentümer keinerlei Informationen. Mit der Software „Bitcoin“ kann eine Bitcoin Adresse kostenlos erhalten werden.

Ein Beispiel für eine Bitcoin Adresse ist:

14VqiLfJdaGP4eEHnyDJEbGQynsCwn1pge

Eine solche Adresse kann von jedem Bitcoin-Nutzer kostenlos generiert werden. Bitcoin Adressen können unter anderem auch zusammen mit einem Bitcoin Konto bei einem Online-Wallet– oder Exchange-Service generiert werden.

Wie wird eine Bitcoin Adresse erzeugt?

Eine Bitcoin Adresse wird erzeugt, indem zufällige Zahlen erstellt und gewisse mathematische Operationen durchgeführt werden. Innerhalb einer Minute können tausende von Adressen und Schlüssel generiert werden. Die Erstellung von Adressen kann ohne Internetverbindung erfolgen. Darüber hinaus ist keine Registrierung beim Bitcoin-Netzwerk erforderlich. Es ist möglich, mit Software Tools große Mengen von Adressen offline zu erstellen.

Wozu wird eine Bitcoin Adresse generiert?

Receive- oder Transfer-Transaktionen von Bitcoins (BTC) können über eine Bitcoin-Adresse wie die Arbeit mit E-Mails durchgeführt werden. Es ist möglich, eine unbegrenzte Anzahl von Adressen zu generieren, womit sich die Anonymität der Zahlungen erhöhen lässt. Häufig wird bei der nächsten Transaktion mit Bitcoin eine neue Adresse angelegt. Zur gleichen Zeit wird ein privater Schlüssel erzeugt, der es dem Bitcoin-Besitzer erlaubt, Transaktionen mit seinen Coins durchzuführen. Diese werden auf dem Computer des Nutzers in der Datei wallet.dat gespeichert.

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Fazit: Bitcoin Adresse generieren und Bitcoins minen

Wer heute Bitcoin generieren möchte, kann dies sowohl zu Hause als auch über Cloud-Mining-Verträge oder einen Mining-Pool tun. Miner sollten dabei stets folgende Faktoren beachten:

  • die Anschaffungskosten
  • den Strompreis
  • die Mining Difficulty
  • den Bitcoin-Kurs

Im Allgemeinen geht es beim Mining darum, möglichst viele Coins mit möglichst wenig Aufwand zu generieren. Dies ist dann der Fall, wenn ausreichen Hash-Leistung bereitgestellt wird, um trotz erhöhter Mining Difficulty noch Bitcoins schürfen zu können. Deshalb ist es wichtig, Mining-Hardware zu nutzen, die möglichst viel Hash-Power bietet und dabei nicht zu viel Strom verbraucht. Beim Verkauf von Bitcoins sollte außerdem darauf geachtet werden, dass sich der aktuelle Bitcoin-Kurs in einem Hoch befindet, um einen möglichst hohen Gewinn zu erhalten. Zuletzt sollte der Preis für einen Cloud-Mining-Vertrag oder die Anschaffungskosten für die Mining-Hardware über den Gewinn beim Verkauf der geschürften Coins möglichst schnell wieder reingeholt werden.

Interessierte Miner sollten auch bedenken, dass Bitcoin Mining längst nicht mehr so rentabel und einfach ist, wie es in der Anfangszeit einmal war. Wer Bitcoins minen will, muss die Krypto-Szene im Blick haben und über einen langen Atem verfügen. Möglicherweise lohnt ein Kauf der Kryptowährung oder aber der Handel von Bitcoin CFDs oder Bitcoin Zertifikaten mehr. In letzterem Fall wird keine Wallet benötigt. Der Trader spekuliert über einen CFD-Broker auf die Kursentwicklung des Bitcoin und kann sowohl an einem steigenden als auch an einem fallenden Kurs partizipieren.

Statt manuell zu traden gibt es die Möglichkeit einen Handelsroboter wie Bitcoin Trader oder Bitcoin Revolution zu nutzen, diese versprechen Nutzern gute Gewinne. Bei den Bitcoin Revolution Erfahrungen und dem Bitcoin Trader Test zeigen beide Handelsroboter durchaus positive Aspekte.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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