Wann Aktien verkaufen?

Wann sollte man Aktien verkaufen? Dies werden wir im Folgenden beantworten. Dabei gehen wir auch darauf ein, was man aus steuerlicher Sicht beim Aktien Verkaufen beachten sollte. Zunächst kommen wir allerdings auf das Aktien wann Verkaufen zu sprechen. Hierbei kommt es vor allem darauf an, wie lange der eigene Anlagehorizont ist. So kann man beim Handel mit Aktien sowohl die fundamentale, als auch die technische Analyse nutzen. Hierbei gilt folgende Faustregel: Beim kurzfristigen Handel ist die technische Analyse weitaus wichtiger als die fundamentale. Zu den fundamentalen Daten gehören zum Beispiel die Folgenden:

  • Veröffentlichung von Konjunktur Daten (zum Beispiel Bruttoinlandsprodukt, ifo Geschäftsklima Index und Arbeitslosenzahlen)
  • Entscheidungen der Notenbanken (vor allem der Europäischen Zentralbank und der amerikanischen Federal Reserve)
  • Politische Ereignisse (zum Beispiel Wahlen)
  • Veröffentlichung von Quartals- und Jahresberichten der Unternehmen
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Wann Aktien verkaufen: Beim Handel mit Aktien ist es vor allem wichtig, auf die Quartals- und Jahresberichte der Unternehmen zu achten, denn häufig kann es am Tag der Veröffentlichung zu starken Kursschwankungen kommen. Wenn ein Unternehmen daher schlechte Zahlen veröffentlicht, sollte man als Anleger vorsichtig werden und über einen Verkauf der Aktien nachdenken. Allerdings sollte man dabei auch folgendes Szenario im Blick haben: Wenn der Markt davon ausgegangen ist, dass die Zahlen noch schlechter ausfallen werden, kann es bei weniger schlechten Zahlen sogar zu Kurssteigerungen kommen. Hat sich zum Beispiel der Gewinn nur um 1 % anstelle der erwarteten 2 % verringert, so kann dies durchaus eine positive Nachricht für die Börse darstellen.

Wann Aktien verkaufen

Wann soll man Aktien verkaufen: Wir empfehlen daher, beim Aktienhandel auch die technische Analyse zu nutzen. Diese besteht aus zwei Bestandteilen, nämlich aus der Analyse der Charts und aus technischen Indikatoren.

Bekanntermaßen bewegen sich die Kurse an den Börsen in Trends. So kann man Aufwärts-, Abwärts und Seitwärtstrends voneinander unterscheiden. Ein Aufwärtstrend ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kurse höhere Hochs und höhere Tiefs ausbilden. Hingegen ist bei einem Abwärtstrend genau das Gegenteil der Fall: Hier erreicht der Aktienkurs tieferer Hochs und tiefere Tiefs. Generell sollte man dabei nicht in Aktien investiert sein, die sich in einem größeren Abwärtstrend befinden.

Ein Trend besteht dabei immer aus zwei sich abwechselnden Phasen, nämlich der Bewegung und der Korrektur. Die Bewegung erkennt man normalerweise daran, dass sich die Kurse schnell in die Richtung des Trends bewegen. Hingegen verlaufen Korrekturen entgegen der Trendrichtung. Als Anleger sollte man hier nicht den folgenden Fehler machen: Eine Aktie steigt um 100 €, danach beginnen allerdings die Kurse zu fallen. Dieses Verhalten ist ganz normal, allerdings denken gerade Anfänger, dass es sich bei der Korrektur um einen Abwärtstrend handelt.

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Die Frage „Wann sollte man seine Aktien verkaufen?“ Kann man jedenfalls so beantworten, dass dies jedenfalls nicht in der Korrektur des Aufwärtstrends erfolgen sollte. Denn nachdem die vorangegangene Bewegung zwischen einem und zwei Drittel korrigiert wurde, setzt sich häufig der Aufwärtstrend fort. In diesem Fall ärgert man sich, dass man seine Aktien davor verkauft hat und jetzt nicht mehr von den steigenden Kursen profitieren kann. Wie gesagt, sollte man die Aktien aber sehr wohl verkaufen, wenn sich ein Abwärtstrend etabliert. Denn in diesem Fall ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen.

Aktien verkaufen

Aktien wann verkaufen: Beim Handel mit Aktien kann man außerdem technische Indikatoren verwenden. Sehr leicht nutzbar ist hierbei zum Beispiel die 200 Tage Linie. Die Linie ergibt sich dabei aus dem Durchschnitt der vergangenen 200 Tagen. Viele Händler gehen hierbei folgendermaßen vor: Wenn sich der aktuelle Kurs über der 200 Tage Linie befindet, geht man von einem Aufwärtstrend aus. Fällt der Kurs dagegen unter diese Linie, ist ein Abwärtstrend gegeben. Daher könnte man es sich Beispiel zur Regel machen, seine Aktien immer dann zu verkaufen, wenn diese unter die 200 Tage Linie fallen.

Wann Aktien verkaufen: Insgesamt ist es empfehlenswert, beim Handel mit Aktien sowohl die fundamentale, als auch die technische Analyse einzusetzen. Auch bei der technischen Analyse fährt man in der Regel am besten damit, wenn man sich nicht nur auf die Analyse der Charts verlässt, sondern die Charttechnik mit dem Einsatz technischer Indikatoren kombiniert. Wie gezeigt, bietet sich hier vor allem die 200 Tage Linie an. Denn dieser Indikator ist leicht verständlich und wird von vielen Marktteilnehmern genutzt.

Ab wann kann man Aktien steuerfrei verkaufen? Als Aktionär fragt man sich auch häufig, ob es eine Möglichkeit gibt, Aktien steuerfrei zu verkaufen. Die Antwort lautet hier leider grundsätzlich „Nein“. Denn seit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde die sogenannte Spekulationsfrist abgeschafft. So konnte man früher Aktien nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei verkaufen.

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Eine solche Regelung ist auch in den meisten anderen Ländern üblich. Es ist daher seltsam, dass sich die Politik hierzulande dazu entschieden hat, dass langfristige Halten von Aktien nicht zu belohnen. Dies gilt umso mehr, als dass immer wieder gefordert wird, dass die Bevölkerung stärker für das Alter vorsorgen sollen. Heutzutage gilt allerdings in Deutschland generell die Abgeltungssteuer, welche 25 % beträgt. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag. Seine Aktien steuerfrei zu veräußern ist daher nur noch für solche „Altfälle“ möglich, bei denen man die Aktien vor der Einführung der Abgeltungssteuer am 01.01.2009 erworben hatte.

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Mittlerweile denkt die Politik auch darüber nach, die Abgeltungssteuer abzuschaffen. Vielmehr sollen Kursgewinne und Dividenden zukünftig wieder mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Damit erhöht sich der Steuersatz auf maximal 45 %.

Wann Aktien verkaufen: Um den Handel mit Aktien zu testen, kann man auch ein kostenloses Demokonto bei einem CFD Broker eröffnen. Denn heutzutage bieten einem viele Anbieter die Möglichkeit, auch mit einzelnen Aktien zu traden. Auf diese Weise kann man auch das Verkaufen von Aktien und die hier vorgestellten Methoden ausprobieren und trainieren. Das Ganze geschieht ohne Risiko, denn auf einem Demokonto handelt man nicht mit echtem Geld. Vielmehr stellt einem der CFD Broker virtuelles Kapital zur Verfügung. Häufig beträgt dieses unserer Erfahrung nach zwischen 10.000 € und 100.000 €. Damit lässt sich der Handel gut simulieren, da man in der Regel echte Kurse zur Verfügung gestellt bekommt. Die Demophase dauert hierbei meistens 30 Tage. Bei Bedarf kann man diesen Zeitraum aber in der Regel unproblematisch in Rücksprache mit dem Broker verlängern. Wer bisher noch keinen Broker hat, kann unseren Broker Vergleich nutzen, um einen guten Anbieter zu finden.

Bilderquelle:

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