Flatex profitiert von Corona-Krise

Der Handel mit Finanzinstrumenten wie Aktien und CFDs hat seit Beginn der Corona-Pandemie einen Aufschwung erlebt. Anbieter in den USA können ebenso wie europäische Broker derzeit Erfolge vorweisen. Kundenzahlen stiegen zuletzt ebenso wie Umsätze. Einer der Broker mit guten Halbjahreszahlen ist Flatex. Hier finden Trader auch eine große Auswahl an CFDs.

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Kleinanleger aktiver

In den USA ist die Zahl der sogenannten Robinhooder (es gibt auch einen gleichnamigen Anbieter) stark gestiegen. Darunter versteht man Klein- und Kleinstanleger, die oft nur geringe Beträge anlegen. Dort sind in der letzten Zeit neue Broker beliebt geworden, die den Handel gebührenfrei anbieten können. Auch hierzulande sind in den letzten Monaten mehrere sogenannte Neo-Broker auf den Markt gekommen, die sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für etablierte Broker entwickeln könnten.

Diese weisen allerdings ebenfalls gute Zahlen auf. Ein Beispiel ist Flatex. Der Broker erzielte im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von 100 Millionen Euro sowie einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 43 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 55 Prozent, der Gewinn sogar um 116 Prozent.

Flatex profitiert von Corona-Krise

Erfolgreiche Zahlen bei Flatex

Beim Gewinn blieben nach dem Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen immerhin noch 22 Millionen Euro übrig, was ein Plus von 163 Prozent war. Viele andere Branchen träumen derzeit von solch guten Ergebnissen. Einen Schub für Flatex gab es durch den Kauf von Degiro. Wird der Kauf von Degiro in die Geschäftszahlen von Flatex eingerechnet, betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 169 Millionen Euro und das EBITDA 75 Millionen Euro.

Annualisiert würden sich die pro-forma Ergebnisse des ersten Halbjahrs auf einen Umsatz von 340 Millionen Euro belaufen und das EBITDA würde bei 150 Millionen Euro liegen. Damit übertrifft Flatex schon jetzt seine mittelfristige Planung. Allerdings geht das Unternehmen davon aus, dass sich erst in der zweiten Jahreshälfte die Synergien, die durch die Übernahme von Degiro entstehen, auswirken werden. Für das kommende Jahr erwartete der Broker ein EBITDA von 30 Millionen Euro.

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Flatex-Aktie entwickelt sich gut

Flatex ist ein börsennotierter Broker. Die guten Geschäftszahlen spiegelten sich auch im Aktienkurs wider. Die Turbulenzen am Aktienmarkt im Februar und März überstand der Broker gut. Kurz zuvor war die Aktie im Februar 31 Euro wert, heute kostet sie 42 Euro. Der Broker hat über 350.000 Kunden. Nach der Übernahme von Degiro ist Flatex der größte Broker Europas. Bis Ende des Jahres soll die Kundenzahl auf über eine Million steigen. Im Jahr wird der Broker dann 35 Millionen Transaktionen ausführen und ein Handelsvolumen von über 200 Milliarden Euro abwickeln.

Flatex Corona-Krise

Hauptsponsor von Bundesligaclub

Flatex machte erst vor einigen Wochen auf sich aufmerksam, als bekannt wurde, dass der Broker Hauptsponsor des Traditionsvereins Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga wird. Ab der neuen Saison ist das Logo des Brokers auf dem Trikot der Spieler zu sehen. Der Vertrag soll bis Sommer 2023 laufen. Für Flatex ist diese Kooperation ein weiterer Schritt, um den Ziel, der führende Broker in Europa z werden, näherzukommen. Der Broker möchte zukünftig sein Angebot einem bis zwei Millionen Kunden in 18 Ländern zur Verfügung stellen.

Der Handel mit CFDs ist bei Flatex über den PC, aber natürlich auch von unterwegs möglich. Dabei kann der Broker zahlreiche Handelsmöglichkeiten anbieten. Im CFD-Handel arbeitet Flatex mit der  Société Générale als Market Maker zusammen. Über die professionelle Handelsplattform können Trader CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen handeln.

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Viele Handelsinstrumente über ein Konto handeln

Die flatex Bank AG tritt als konto- und depotführende Bank auf. Für alle Handelsinstrumente wird nur ein Konto bzw. Depot benötigt. Trader durchlaufen damit nur einmal das Legitimationsverfahren. Während Aktien-CFDs günstig gehandelt werden können, ist der Handel mit CFDs auf Indizes, Rohstoffe, Währungen oder Zinsprodukte gebührenfrei. Die Hauptkosten sind damit die Spreads.

Auf der Handelsplattform des Brokers finden Trader zudem kostenlose Charttools, einen Nachrichtenticker und Realtimekurse. Auch die App für den mobilen Handel ist kostenlos. Die CFD-Handelsplattform ist ebenfalls kostenlos. Die Login-Daten erhalten Trader automatisch im Rahmen der Freischaltung.

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Innovatives Design der Plattform

Die Plattform zeichnet sich durch ein innovatives Panel-Design aus. Über eine Reiterfunktion werden mehrere Module in einem Panel angezeigt. Trader können das Frontend zudem an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen und entsprechend konfigurieren. Jedes Modul wie Charts oder Watchlisten kann in einem eigenen Fenster geöffnet werden. Chartanalysen sind in einer Chartgalerie übersichtlich einsehbar.

Auch das One-Click-Trading ist bei Flatex möglich. Hier handeln Trader schnell und mit nur einem Klick aus der Watchlist heraus. Für den DAX 30 und alle Aktien im EURO STOXX 50 nutzt Flatex eine Referenzpreisgarantie. Alle Spreads verstehen sich ohne Requotes. Beim DAX liegt der Spread fix bei zwei Punkten und beim beliebten Währungspaar EUR/USD beginnt der Spread ab einem Pip.

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Viele Schulungsmaterialien

Zudem bietet Flatex viele Schulungs- und Informationsmaterialien an. Dazu gehören auch ein ausführliches Benutzerhandbuch zur CFD-Plattform sowie ein Schulungsvideo auf dem YouTube-Kanal des Brokers. Darüber hinaus bietet Flatex regelmäßig Online-Seminare an. Trader können die Seminare von zuhause aus am PC verfolgen. Nach der Anmeldung erhalten Trader eine E-Mail mit weiteren Informationen zum Online-Seminar sowie einen Anmeldelink.

Viel Trader achten bei der Wahl eines neuen Brokers vermehrt auf Leistungen im Schulungsbereich. Dies kann bei einem Brokervergleich letztendlich ein entscheidender Pluspunkt sein. Heute ist die Konkurrenz in der Branche sehr groß, aber einige Broker haben es geschafft, sich mit Zusatzangeboten von der Konkurrenz abzuheben.

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Kosten auf der Webseite einsehbar

Alle Kosten sind im Preis-Leistungsverzeichnis nachzulesen. Werden Positionen über Nacht gehalten, so fallen Finanzierungskosten an. Dies gilt für alle Positionen außer bei CFDs auf Währungen. Die Übernachtfinanzierungskosten betragen 3,5 Prozent. Darüber hinaus können Trader auf der Webseite des Brokers nachvollziehen, welche Margins sie hinterlegen müssen und wie hoch dementsprechend die Hebel sind. Bei Aktien-CFDs beträgt die Margin beispielsweise 20 Prozent und der Hebel liegt damit bei fünf. Hier können Trader beispielsweise Aktien aus dem TechDAX und dem MDax sowie weitere europäische und amerikanische Aktien handeln.

Bei Index-CFDs, beispielsweise auf den DAX, den Dow Jones oder den FTSE müssen Trader eine Margin von fünf Prozent hinterlegen. Die Hebel liegen bei maximal 20. Für die Hauptwährungen müssen Trader eine Margin von 3,33 Prozent hinterlegen und können diese dann mit Hebeln von maximal 30 Handel. Bei allen anderen Währungen liegen die Hebel bei maximal 20 und die Margin beträgt fünf Prozent. Ein Mindestkapital sieht Flatex nicht vor. Trader müssen lediglich darauf achten, dass auf ihrem Handelskonto ausreichend Kapital hinterlegt ist, sodass sie die Margin zahlen können. Bei Aktien-CFDs sind die Spreads variabel und können sich aufgrund von Marktschwankungen verändern.

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Fazit: Flatex mit erfolgreichem ersten Halbjahr

Flatex gehört zu den Brokern, die derzeit von der Corona-Krise profitieren. Der Broker konnten Umsätze und Gewinne im ersten Halbjahr 2020 deutlich erhöhen. Zudem stärkte die Übernahme von Degiro die Entwicklung. Die Effekte hieraus werden wohl aber erst in den nächsten Monaten deutlich. Flatex will bis Ende des Jahres eine Kundenzahl von mehr als einer Million erreichen.

Die Kunden können bei Flatex mit zahlreichen CFDs auf Basiswerte wie Aktien oder Rohstoffe handeln. Alle Kosten und Marginvorgaben sind auf der Webseite einsehbar. Der Broker bietet eine moderne Handelsplattform an, die Trader individuell auf ihre Bedürfnisse anpassen können. Zudem bietet Flatex zahlreiche Schulungsmaterialien und Online-Seminare an.

Bilderquelle:

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