Aktien verkaufen wie geht das?

Nachdem der Handel mit Aktien auch in Deutschland zunehmend beliebter wird, stellen sich viele Menschen die Frage: Wie kann ich Aktien verkaufen? Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, um eine Aktie zu verkaufen.

Wie schnell kann man Aktien verkaufen? Um zu beantworten, wie lange es dauert, um eine Aktie zu verkaufen, muss man vor allem die folgenden Aspekte berücksichtigen: So haben die Börsen nur unter der Woche geöffnet. Es ist daher zum Beispiel nicht möglich, seine Aktien am Wochenende über die Börse zu veräußern. Außerdem kommt es darauf an, wo man als Anleger sein Aktiendepot hat. So bestehen hierfür grundsätzlich die folgenden Möglichkeiten:

  • Bank oder Sparkasse
  • Direktbank
  • Online Broker
  • CFD Broker
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Aktien verkaufen wie geht das? Einige Menschen bevorzugen es erfahrungsgemäß nach wie vor, für ihre Geldangelegenheiten eine Bank mit Filialnetz zu nutzen. In diesem Fall wird man daher nicht nur sein Girokonto, sondern auch sein Depot bei der Bank oder Sparkasse haben. Um somit seine Aktien zu verkaufen, kann man in die Filiale gehen, und seinen Bankberater mit dem Verkauf beauftragen oder ihn auch telefonisch kontaktieren. Schneller geht es, wenn man sein Depot auch Online verwalten kann. Denn in diesem Fall kann man den Aktienverkauf direkt über die Website der Bank oder Sparkasse beauftragen. Aufgrund der hohen Gebühren werden bei vielen Kunden allerdings Direktbanken zunehmend beliebter.

Aktien verkaufen wie geht das

Aktien verkaufen wie? So ist es bei Direktbanken üblich, dass für die Kontoführung keine Gebühren entstehen. Das Gleiche gilt auch für die Verwaltung des Aktiendepots. Mangels Filialnetz erreicht man seinen Kundenbetreuer entweder per Telefon oder per E-Mail. Auch hier erfolgt der Verkauf von Aktien allerdings am schnellsten, wenn man hierzu die Websites der Direktbanken nutzt.

Wie lange dauert es Aktien zu verkaufen? Eine weitere Möglichkeit für den Handel mit Aktien besteht darin, einen Online Broker zu nutzen. Diese unterscheiden sich von Direktbanken dadurch, dass man dort in der Regel kein Girokonto führen kann. Dafür bieten Online Broker allerdings häufig sehr günstige Konditionen, wenn es um das Kaufen und Verkaufen von Aktien geht.

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Aktien verkaufen wie geht das: Als Anleger hat man außerdem die Möglichkeit, seine Aktien „automatisch“ verkaufen zu lassen. Dazu nutzt man sogenannte Stop Loss Kurse. Wenn man zum Beispiel eine Aktie zum Preis von 100 € gekauft hat, kann man festlegen, dass die Bank oder der Broker die Aktie verkaufen soll, falls der Preis unter den Wert von 90 € fällt. Die Order wird in diesem Fall automatisiert ausgeführt und man muss daher als Anleger selbst nicht aktiv werden. Insgesamt ist es sehr empfehlenswert, seine Aktien auf diese Weise abzusichern. Dies gilt auch, wenn die Aktien bereits stark gestiegen sind, denn auf diese Weise schützt man sich davor, die angesammelten Gewinne wieder an den Markt zurück geben zu müssen. Wenn die gekaufte Aktie daher von 100 auf 200 € gestiegen ist, so könnte man zum Beispiel den Stop Loss Kurs auf 150 € und damit 50 € in den Gewinn ziehen.

Aktien verkaufen wie geht das?

Wie Aktien verkaufen? Eine weitere Möglichkeit, um mit Aktien zu handeln, besteht darin, einen CFD Broker zu nutzen. Den Handel mit CFD kennt man als Trader vor allem vom Trading mit dem DAX oder mit Währungspaaren wie dem Euro / US Dollar. Bei vielen CFD Brokern hat man allerdings heutzutage auch die Möglichkeit, mit Aktien als CFD zu handeln. Der Vorteil liegt zum Beispiel darin, dass der Kauf und Verkauf sehr schnell möglich ist. Um einen guten CFD Broker zu finden, kann man auch unseren Broker Vergleich nutzen.

Aktien verkaufen wie: Interessant ist auch die Frage, zu welchem Zeitpunkt man Aktien verkaufen sollte. So kann man für seine Anlage Entscheidungen sowohl die fundamentale Analyse, als auch die technische Analyse nutzen. Zu den fundamentalen Daten gehören beispielsweise die nachfolgend Genannten:

  • Veröffentlichung von Konjunktur Daten (beispielsweise Bruttoinlandsprodukt, ifo Geschäftsklima Index und Arbeitsmarktdaten)
  • Entscheidungen der großen Notenbanken (zum Beispiel der Europäischen Zentralbank und der amerikanischen Federal Reserve)
  • Politische Ereignisse (zum Beispiel Wahlen)
  • Veröffentlichung von Quartals- und Jahresberichten von Unternehmen
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Wenn man mit Aktien handelt, sollte man vor allem auf die Veröffentlichung der Quartals- und Jahresberichte der Unternehmen schauen. So kann es am Tag der Veröffentlichung dieser Berichte häufig zu starken Kursbewegungen kommen. Dabei ist es wichtig, zu wissen, dass es bei den Zahlen keinen Automatismus gibt: Ist es zum Beispiel einem Flugzeughersteller gelungen, im abgelaufenen Quartal 2 % mehr Flugzeuge abzusetzen, so führt dies nicht zwangsläufig zu steigenden Kursen. Denn möglicherweise ist die Mehrheit der Marktteilnehmer davon ausgegangen, dass das Absatzplus sogar 3 % betragen würde. In diesem Fall haben daher die Zahlen täuscht und es kann im Folgenden zu fallenden Kursen kommen.

Aktien verkaufen wie geht das

Aktien verkaufen wie geht das: Insgesamt ist es sinnvoll, beim Aktienhandel auch die technische Analyse einzusetzen. Sehr einfach funktionieren hierbei die gleitenden Durchschnitte: Besonders beliebt ist beim Handel mit Aktien die sogenannte 200 Tage Linie. Diese errechnet sich aus den Durchschnittkursen der vorangegangenen 200 Tage. Solange die Aktie über dieser Linie notiert, gehen viele Händler davon aus, dass sich die Aktie in einem Aufwärtstrend befindet.

Es ist dabei normal, dass sich die Aktie während einer Korrekturphase der 200 Tage Linie wieder annähert. In diesem Fall muss man die Aktie noch nicht verkaufen. Kritischer wird es allerdings, sobald die Aktie nachhaltig unter die 200 Tage Linie fällt. Denn in diesem Fall liegt ein Abwärtstrend vor und es ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. In dieser Situation kann man daher durchaus darüber nachdenken, die Aktien zu verkaufen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Aktien unter der 200 Tage Linie mit einem Stop Loss abzusichern.

Aktien verkaufen wie: Um den Handel mit Aktien ohne Risiko auszuprobieren, bietet es sich an, bei einem CFD Broker ein kostenloses Demokonto zu eröffnen. Denn auf einem solchen Konto handelt man nicht mit echten Geld. Vielmehr stellt einem der Broker ein virtuelles Guthaben zur Verfügung. Häufig beträgt dieses unserer Erfahrung nach 10.000 €. Damit kann man zum Beispiel auch technische Indikatoren wie die 200 Tage Linie testen. Wer möchte, kann hierauf zum Beispiel auch das Trading mit dem DAX ohne Risiko ausprobieren. Sobald man sich dann beim Handel auf dem Demokonto sicher fühlt, kann man das Aktien Kaufen und Verkaufen auf einem Konto mit echtem Geld fortsetzen.

Bilderquelle:

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