Handel zum offiziellen Schlusskurs bei XETRA

Bei XETRA ist seit ein einigen Tagen unter dem Namen XETRA Trade-at-Close der Handel zum offiziellen Schlusskurs möglich. Damit bietet die Deutsche Börse Handelsteilnehmern eine zusätzliche Handelsmöglichkeit für deutsche Aktien und europäische ETFs. Der Service kann seit dem 24. November 2020 für alle Wertpapier im XETRA-Handel genutzt werden. Eine Alternative zum Handel bei XETRA sind Broker wie eToro, die Tradern ein breites Angebot von Aktien bis CFDs machen können.

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Schlussauktionen stehen für Marktstabilität

Laut Michael Krogmann, dem Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse, sind Schlussauktionen eine Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Die Liquidität eines Wertpapiers werde zu einem Zeitpunkt gebündelt, was eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller wichtigen Informationen gewährleiste. Darüber hinaus sagte Krogmann, dass XETRA Trade-at-Close die steigende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages adressiere.

Anleger haben mit dem neuen Angebot mehrere Vorteile. Sie können auch nach Ende der Schlussauktion auf XETRA Aufträge eingeben und profitieren davon, zu einem festen Preis handeln zu können, ohne dafür an der Preisbildung in der Schlussauktion selbst teilnehmen zu müssen. Darüber hinaus erhalten Anleger eine weitere Möglichkeit, um Positionen vor dem Ende des Handelstages zu schließen, dabei aber weiter mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu agieren.

Handel zum offiziellen Schlusskurs bei XETRA

Automatische Übernahme im Trade-at-Close-Phase

Sobald ein Anleger die Option Trade-at-Close bei einer Order wählt, werden Aufträge, die nicht bei der Schlussauktion ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übernommen. In dieser Phase können zudem neue Orders aufgegeben werden. Der Schlusskurs ist vor allem für sogenannte Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds wichtig, die diesen zur Berechnung von Portfoliorenditen, der Bewertung von Investmentfond oder als Basis für Derivategeschäfte nutzen.

Die Deutsche Börse Group ist eine der größten Börsenorganisationen der Welt und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Dazu kommen 22 weitere Standorte in 16 Ländern, was die Deutsche Börse Gruppe zu einer international agierenden Organisation macht. Die Hauptaufgabe der Aktiengesellschaft ist die Entwicklung von Handels- und Abwicklungssystemen für Börsen. Zudem ist die Deutsche Börse Group der Träger der Frankfurter Wertpapierbörse und unterhält die Börsenplätze Tradegate und Eurex. Darüber hinaus ist sie für die Überwachung und Berechnung vieler Indizes wie den DAX-Indizes zuständig.

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Referenzmarkt für deutsche Aktien

XETRA ist der Referenzmarkt für deutsche Aktien und galt lange als der größte deutsche Börsenplatz sowie als eine exklusive Handelsplattform für Großbanken und Investmenthäuser. Dies ist jedoch schon lange nicht mehr der Fall, denn auch immer mehr private Investoren wollen die hohe Liquidität des Börsenplatzes für sich nutzen. Eine so hohe Liquidität wie bei XETRA erreicht kein anderer deutscher Börsenplatz.

Die elektronische Handelsplattform bietet zudem eine sehr hohe Transparenz und kann mit mehr als 500.000 Produkten das breiteste Angebot der deutschen Börsenplätze machen. Für die Sicherheit von XETRA ist eine unabhängige Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) verantwortlich. Diese stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben und Standards zum Anlegerschutz eingehalten werden.

Handel zum offiziellen Schlusskurs bei XETRA

Internationale Handelsteilnehmer

Über die Rechner in Frankfurt am Main nehmen mehr als 200 Handelsteilnehmer aus 16 europäischen Ländern sowie Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten am Handel teil bzw. werden über XETRA miteinander verbunden. Der Handel über XETRA ist an jedem Börsentag von 9 bis 17.30 Uhr möglich. Zu dieser Zeit können Anleger deutsche und internationale Aktien kaufen und verkaufen. Über 75 Prozent des Handels mit Aktien und ETFs an deutschen Börsen erfolgt über XETRA, bei DAX-Werten liegt der Marktanteil bei über 60 Prozent. Diese hohen Umsätze sorgen auch für eine hohe Liquidität. Die Preise auf XETRA werden auch zur Berechnung des DAX herangezogen.

Über XETRA können Privatanleger über 1.000 deutsche Aktien und 9.000 internationale Aktien handeln. Dazu kommen fast 700 ETFs, 180 ETCs und fast 3.000 Fonds. Dazu kommen weiteren Angebote wie festverzinsliche Wertpapiere oder strukturierte Handelsprodukte. Bei fast allen Aktientransaktionen fungiert Eurex Clearing, ebenfalls ein Unternehmen der Deutschen Börse, als Gegenpartei und verhindert so das Ausfallrisiko von Emittenten. Dazu kommen weitere Schutzmechanismen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden.

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Börsenplatz mit hoher Liquidität

Dank der hohen Liquidität kann eine Wertpapierorder über XETRA sehr schnell und zu günstigen Preisen ausgeführt werden. Dies wird durch sogenannte Liquiditätsspender nochmals unterstützt. Diese stellen kontinuierlich verbindliche An- und Verkaufspreise, was zusätzliche Liquidität und günstige Preise ermöglicht. Alle Abläufe an XETRA erfolgen vollelektronisch, was dazu führt, dass auch Teilausführungen der Aufträge möglich sind.

Ende November 1997 löste die Handelstechnologie von XETRA das vorher genutzt IBIS ab. Vorteile waren damals unter anderem marktgerechte Ausführungspreise, Standortunabhängigkeit und Anonymität der Handelspartner. Allerdings gab es mit Systemstabilität, Skalierbarkeit und einer langfristig steigenden Aktivität an den Märkten auch Hürden zu meistern.

Schon früh begannen die Verantwortlichen damit, die Technologie von XETRA als Markenprodukt zu präsentieren und damit nicht nur bei den Marktteilnehmern selbst, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. Das Konzept von XETRA sowie die Umsetzung der Technologie basiert auf der Handelstechnologie von Eurex.

 XETRA Trade-at-Close

Technik auch an anderen Börsen genutzt

Heute basieren zwei Handelsplätze der Deutschen Börse auf der Technologie von XETRA. XETRA selbst ist dabei der Referenzmarkt für Aktien und ETFs. Dazu kommt die Börse Frankfurt, die seit Mai 2011 ebenfalls über die Handelstechnologie von XETRA läuft. Seit über 20 Jahren verwendet zudem auch die Wiener Börse die Technik von XETRA. In den letzten Jahren kamen weitere Börsen hinzu. Die Handelstechnik von XETRA wird unter anderem an der Prager Börse, der Börse Maltas und der Irish Stock Exchange verwendet.

Aktien sind auch Teil des Angebots von eToro, auch wenn der Broker selbst keine Börse ist. Aktien können bei eToro direkt oder über CFDs erworben werden. Dazu kommen unter anderem CFDs und Kryptowährungen. Das Unternehmen hat seinen Wurzeln in Israel und ist seit 2007 für seine Plattform mit zahlreichen Vermögenswerten wie Aktien, Rohstoffe, Währungen und Kryptowährungen bekannt.

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Etoro mit Wurzeln in Israel

Vor einigen Jahren schloss sich eToro mit dem zypriotischen CFD-Broker RetailFX Ltd zusammen. Seitdem hat sich eToro Europe Ltd., die auch für die deutschen Kunden verantwortlich ist, auf Zypern etabliert. Für die Regulierung ist daher in erster Linie die CySEC verantwortlich, da sich der Firmensitz in Limassol auf Zypern befindet. Allerdings verfügt der Broker auch über eine Zulassung durch die BaFin nach dem Kreditwesengesetz. Die Regulierung in Zypern hat für deutsche Kunden zur Folge, dass ihre Handelskonten über die dortige Einlagensicherung in Höhe von bis zu 20.000 Euro abgesichert sind.

Zur internationalen Vernetzung des Unternehmens, dass in vielen Ländern aktiv ist, gehören weitere Niederlassungen. Seit einiger Zeit ist eToro auch in den USA aktiv. In den jeweiligen Ländern unterliegt eToro den Vorgaben der dortigen Behörden. Nicht nur die internationale Ausrichtung, sondern auch die Vielfalt an Handelsinstrumenten machen eToro zu einem Broker, der bei einem Brokervergleich durchaus miteinbezogen werden sollte. Bei Aktien finden Trader beispielsweise die beliebten Titel großer internationaler Unternehmen, im Krypto-Handel bekannte Digitalwährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dash. Dazu kommen bei eToro spezifische Produkte wie nach Themengebieten zusammengestellte CopyPortfolios oder die Möglichkeiten des Social Trading.

Neuer Service XETRA Trade-at-Close

Social Trading über eigene Plattform

Das Social Trading ist bei eToro über eine selbst entwickelte Plattform möglich. Dabei folgen Trader erfolgreichen Tradern und kopieren diese. Die Basis für die Auswahl eines Traders zum Folgen sind öffentliche einsehbare Portfolios, auf den auch Risiko-Scores und Erfolgsbilanzen der Händler zu finden sind. Über die eToro CopyTrader™-Technologie können Tradern dann automatisch Handelsaktivitäten in ihr eigenes Portfolio übernehmen.

Das Social Trading wurde 2010 bei eToro eingeführt. In den letzten Jahren sind auf dieser Basis weitere Handelsmöglichkeiten entstanden. Neben den bereits genannten CopyPortfolios können Trader beispielsweise die Portfolios der Trader mit der besten Wertentwicklung übernehmen. Bei diesen Handelsmöglichkeiten setzt eToro auch KI ein. Die Technik findet Muster zuverlässiger Trader, bei denen die Wahrscheinlichkeit für hohe Renditen da ist und setzt diese zu einem Portfolio zusammen. Erfolgreiche Trader können zudem am Popular Investor Programm teilnehmen. Darüber hinaus können sich Trader in der internationalen Community untereinander austauschen, zahlreiche Tools nutzen oder aktuelle Nachrichten im News Feed einsehen.

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Plattform seit 2007 am Markt

Die mehrsprachige Plattform von eToro wurde 2007 eingeführt und bietet heute eine große Auswahl an Handelsinstrumenten. Die Regierung für ein Konto kann auch über einen Account bei Google oder Facebook erfolgen, was die Registrierung beschleunigt. Für die Kontoeröffnung wird eine erste Einzahlung von 200 Dollar nötig, bei weiteren Einzahlungen müssen Trader mindesten 50 Dollar einzahlen. Dies ist über mehrere Zahlungswege wie Kreditkarten oder Zahlungsdienstleister möglich. Überweisungen bietet eToro erst bei höheren Summen an.

Das Demokonto steht auch ohne Ersteinzahlung sofort zur Verfügung. Über dieses können Interessierte in Echtzeit alle Funktionen der Handelsplattform, inklusive des Social Tradings, testen. Zu Beginn steht ein virtuelles Guthaben von 10.000 Euro zur Verfügung, dass allerdings aufgestockt werden kann.

Schlusskurs bei XETRA

Handelskosten variieren

Etoro arbeitet im CFD-Handel mit variablen Spreads, die sich je nach Marktsituation ändern können. Ist ein Handelsinstrument sehr volatil, können die Spreads stärker schwanken. Daher ist es möglich, dass sich die Handelsgebühren täglich verändern können. Trader sollten daher vor jeder Order nochmals die aktuellen Kosten prüfen. Beim direkten Kauf von Aktien fallen während der gesamten Haltedauer keine Übernachtgebühren an, dies ist im CFD-Handel jedoch anders. Während bei Aktienhandel bei vielen Aktien die Provision entfällt, müssen Trader beim CFD-Handel bei eToro mit Provisionen rechnen.

Kryptowährungen hat eToro schon seit 2013 im Angebot und war damit einer der ersten Broker, der diese Handelsoption in sein Sortiment aufgenommen hat. Der Start erfolgte damals mit Bitcoin-CFDs. 2017 kamen dann weitere Kryptowährungen hinzu. Im Aktienhandel nimmt eToro immer wieder neue Wertpapiere in sein Angebot auf und reagiert dabei auch auf die Wünsche seiner Kunden. Durch die internationale Ausrichtung können Trader hier ein sehr diversifiziertes Portfolio aufbauen.

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Breites CFD-Angebot

Im CFD-Handel können Trader ebenfalls ein weit gefächertes Angebot nutzen, dass sich insbesondere an Kleinanleger richtet. Ohnehin finden auch Anfänger interessante Optionen bei eToro, nicht nur über das Social Trading. Beispielsweise können sie im Aktienhandel auch mit dem Kauf von Bruchteilen einer Aktie beginnen. Ab einer Summe von 50 Dollar können Trader selbst entscheiden, wie viel Geld sie investieren wollen und sich so auch mit kleineren Einheiten an teuren Aktien beteiligen.

Etoro bietet seine Open-Book-Plattform seit 2010 an. In diese ist die Plattform für das Social Trading ebenso intergriert wie Messenger-Tools. Ein Jahr später gingen mobile Versionen für Smartphones mit Android-Betriebssystem und iPhones an den Start. Der Broker bietet zudem ein umfangreiches Bildungsangebot an, zu dem auch Webinare und Tutorials gehören. Der Kundensupport kann über einen Live-Chat oder rund um die Uhr über eine Ticketerstellung erreicht werden. Dazu kommt die Möglichkeit, beim Ausfall der Handelsplattform auch eine Offline-Version nutzen zu können.

Schlusskurs bei XETRA

Fazit: Handel zum Schlusskurs bei XETRA

Die Deutsche Börse bietet über XETRA Trade-at-Close seit einigen Tagen die Möglichkeit an, zum aktuellen Schlusskurs zu handeln. Dies bietet Tradern weitere Vorteile mit Blick auf die Liquidität und die Preisbildung. Die Deutsche Börse reagiert mit dem neuen Angebot auf den Wunsch von Anlegern, auch gegen Ende des Handelstages nochmals aktiv zu werden.

Der Aktienhandel ist nicht nur an Börsen, sondern auch bei Brokern wie eToro möglich. Der Broker bietet neben dem direkten Aktienhandel aber auch CFDs, beispielsweise auf Rohstoffe oder Kryptowährungen, an. Darüber hinaus hat sich der seit 2007 bekannte Broker einen Namen im Social Trading gemacht. Alle Angebote des Brokers können in Echtzeit über ein Demokonto getestet werden.

Bilderquelle:

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