Kali und Salz Aktie steigt seit Jahresbeginn und feiert seit Jahren wieder Erfolge

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland betreffen die unterschiedlichsten Branchen. Ein Unternehmen, dass zuletzt davon profitieren konnte, ist die Kali und Salz AG aus Kassel bzw. kurz K+S AG. Der Kurs der Kali und Salz Aktie steigt seit Anfang des Jahres.

Nicht nur die jüngsten Entwicklungen, sondern auch andere strategische Entscheidungen deuten darauf hin, dass das Unternehmen Salz nicht mehr als Kerngeschäft betrachtet. Das US-Geschäft wurde bereits verkauft. Die Kali-Preise steigen dagegen, was zu einem Anstieg der K+S Aktie geführt hat.

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Unternehmen mit langer Geschichte

Die K+S AG wurde schon 1889 gegründet und hat ihren Sitz in Kassel. Das Unternehmen erzielt mit Produkten wie Salz und Dünger einen jährlichen Umsatz von weit über drei Milliarden Euro.

Die K+S AG ist wohl weiterhin besser unter ihrem alten Namen Kali und Salz AG bekannt und ist ein Bergbauunternehmen im Bereich der Förderung von Kali und Salz. International gehört das Unternehmen zu den wichtigsten Anbieter für Produkte mit Kali und Magnesium im landwirtschaftlichen und industriellen Bereich.

Hier gehört das Unternehmen zu den größten vier Anbietern. Weitere wichtige Unternehmen kommen aus Nordamerika und Osteuropa.

Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in Europa sowie Nord- und Südamerika. In aller Welt arbeiten 14.7000 Menschen für die K+S AG.

Die Tochterunternehmen vermarkten ihre eigenen Produkte und konzentrierte sich auf Felder wie

  • Dienstleistungen
  • Entsorgung und
  • Wiederverwertung.

Kali und Salz Aktie

Kali und Salz Hauptsitz/ Bilderquelle: kpluss.com

Konzernumbau Ende der 1990er Jahre

Seit Ende der 1990er Jahre ist die Kali und Salz Beteiligungs AG als K+S Aktiengesellschaft bekannt. Damals wurden zudem einige Bereiche des Unternehmens neu aufgestellt.

Seitdem ist vor allem der Logistik-Bereich, der heute unter dem Namen K+S Transport GmbH firmiert, sehr wichtig. Das Transportvolumen liegt bei 4,5 Millionen Tonnen im Jahr. In den letzten Jahrzehnten gab es zudem einige wichtige Übernahmen. Heute sind vor allem drei Geschäftsbereiche besonders wichtig:

  • Kali-Produkte
  • Magnesium-Produkte und
  • Salz.

Diese sind eng verbunden und werden durch Serviceeinheiten der Holding hinter der K+S AG unterstützt.

Bis 2011 hielt das ehemalige Mutterunternehmen BASF zehn Prozent der Kali und Salz Aktien. Heute ist das Finanzunternehmen DWS Investment mit fast sechs Prozent der Anteile der größte Einzelaktionär. Ein Prozent der Kali und Salz Aktien halten die Mitarbeiter des Unternehmens.

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DAX-Aufnahme 2008

2008 wurde die Aktie ein den DAX aufgenommen. 2013 kam es aber zu einem massiven Kurseinbruch und die KS Aktie war nur noch 16,91 Euro wert. Dies war der tiefste Kurs seit Herbst 2006.

Der Hintergrund war damals die Angst der Anleger vor sehr niedrigeren Preisen für Kali. Zudem leitet die BaFin Untersuchungen zu Insiderhandel und Marktmanipulationen ein. Den Stein ins Rollen brachte damals der Konkurrent Uralkali aus Russland, der fallende Preis vermeldete.

Danach fiel die K+S Aktie um 44 Prozent und der Wert des Unternehmens sank um zwei Milliarden Euro. 2016 fiel die Kali und Salz Aktie dann aus dem DAX heraus und ist heute im MDax. Ein Jahr später wurde die Unternehmensführung teilweise neu besetzt.

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Das ist die Website von Kali und Salz/ Bilderquelle: kpluss.com

Wichtiger Stoff für Dünger

Kalium oder kurz Kali ist ein Mineralstoff, der bei der Pflanzenernährung eine wichtige Rolle spielt und daher in Düngern zum Einsatz kommt. Bei Pflanzen wird so der Stoffwechselprozess verstärkt und das Wachstum gefördert.

In der Landwirtschaft ist die Bedeutung von Kali damit groß. Wird eine Pflanze mit Kali gedüngt

  • passt sich die Pflanze besser an Trockenheit an
  • erhöht sich die Frosthärte und
  • die Standfestigkeit der Pflanze wird besser.

Bekommt eine Pflanze zu wenig Kalium, kann sie welk werden oder der Blattrand stirbt ab.

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Anstieg der K+S Aktie seit Jahresbeginn

Von Anfang 2022 bis Mitte März 2022 ging es für die K+S Aktie einige Monate lang steil nach oben, da auch die Kalipreise stiegen. Dann bekam dieser Schwung nochmals neue Dynamik. Nachdem die K+S Aktie viele Jahre eher schwach performt, ging es zuletzt deutlich nach oben.

Hintergrund war eine Entwicklung in Kanada. Die Mitarbeitenden desdortigen Unternehmens Canadian Pacific Railway streikten. Dies hatte zur Folge, dass viele Anleger befürchteten, dass es zu einer weiteren Knappheit auf dem Kalimarkt kommen könnte. Schon der Ausbruch des Krieges in der Ukraine hatte diese Entwicklung befördert.

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Bilderquelle: kpluss.com

Sanktionen gegen russische und belarussische Unternehmen

Die Sorge vor einer weltweiten Kali-Knappheit wurde dadurch hervorgerufenen, dass zwei der vier größten Kaliproduzenten der Welt, Uralkali und Belaruskali, aus Russland bzw. Belarus kommen und daher von den Sanktionen, die im Zuge des Ukrainekriegs gegen beide Ländern verhängt wurden, betroffen sind. Damit können beide Unternehmen nicht mehr wie früher Kali exportieren.

Die Canadian Pacific Railway spielt beim Transport von Dünger eine wichtige Rolle. Werden nun auch die Lieferprozesse beeinträchtigt, könnte sich der Kalimangel fortsetzen. Darüber hinaus könnten Nutrien und Mosaic, zwei wichtige Unternehmen der Branche aus Kanada und den USA, die Preise weiter erhöhen.

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Zwischenfazit zur Kali und Salz Aktie

  • Aktie jahrelang eher schwach
  • Kursanstieg seit Jahresbeginn
  • Sorgen vor weltweiter Kali-Knappheit
  • russische und belarussische Unternehmen von Sanktionen betroffen
  • Streik bei wichtigem Transporteur in Kanada
  • Preise für Kali könnten weiter steigen

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Kali und Salz Fabrik/ Bilderquelle: kpluss.com

Nochmals Kursanstieg im März

Mitte März ging es für die Kali und Salz Aktie so teilweise um neun Prozent am Tag nach oben. Zwischen Januar und Mitte März summierten sich die Gewinne der K+S Aktie auf 92 Prozent. Das Chartbild zeigte aber, dass es früher oder später wohl zu einer Korrekturbewegung kommen wird.

K+S gehört damit sicher zu den Unternehmen, die in den letzten Wochen vom Krieg in der Ukraine profitierten. Teilweise war die Aktie 27,77 Euro wert und damit so teuer wie zuletzt 2015. Seit Beginn des Krieges konnte die Aktie bis Mitte März in knapp vier Wochen 33 Prozent zulegen.

Derzeit scheint die KS Aktie Prognose gut. Dennoch sollten Anleger

  1. den Markt verfolgen
  2. die KS Aktie analysieren
  3. Gewinnmitnahmen prüfen
  4. auf ihr Risikomanagement achten.
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Trennung von Salzgeschäft?

Anfang März 2022 gab es Meldungen, dass sich die Kali und Salz AG von ihrem Salzgeschäft trennen könnte. Auch Aussagen der Unternehmensführung auf der Bilanzpressekonferenz deuteten darauf hin.

Das Salzgeschäft in den USA wurde bereits verkauft. Das Unternehmen sieht Salz spätestens seitdem wohl nicht mehr als Kerngeschäft.

Dennoch will das Unternehmen das Geschäftsfeld weiter fördern und beispielsweise die Werke gut aufgestellt halten. Ein kompletter Ausstieg aus dem Salzgeschäft ist derzeit noch nicht konkret, aber das Unternehmen zeigte sich zuletzt offen für einen Verkauf, falls ein gutes Angebot käme.

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Kali und Salz Solarsalzherstellung in Australien/ Bilderquelle: kpluss.com

Neue Strategie seit Ende 2021

Im November 2021 stellte das Unternehmen eine neue Strategie vor. Dabei wurde klar, dass man sich in Zukunft vermehrt auf Dünger konzentrieren will. Die ansteigende Nachfrage ist hier sicher ein Pluspunkt.

In Europa ist K+S aber Marktführer bei Salz. Daher will man am lukrativen Europageschäft festhalten.

Strategische Investitionen oder Übernahmen wird es aber wohl nicht mehr geben. Das US-Salzgeschäft wurde 2021 für gut drei Milliarden Dollar an Stone Canyon Industries verkauft.

Das so eingenommene Geld soll zum Tilgen von Schulden verwendet werden. Viele Schulden entstanden durch eine Kali-Mine in Kanada.

Der Verkauf des US-Geschäfts hat wohl dazu beigetragen, dass K+S die Bedeutung des Salzgeschäfts neu bewertet hat. In Europa spielt Tausalz eine große Rolle, aber die Winter werden zunehmend wärmer.

Daher hat wohl auch der Klimawandel dazu beigetragen, dieses Geschäft zu überdenken. Bisher liegt der normalisierte Ergebnisbeitrag bei 50 bis 70 Millionen Euro und ist damit nicht mehr von allzu großer strategischer Bedeutung.

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Steigende Kali-Preise

2021

  • stiegen die Kali-Preise
  • die Nachfrage durch Landwirte und
  • die Nachfragen seitens der Industrie.

Die KS Aktie Prognose und die Erwartungen des Unternehmens für 2022 scheinen trotz des Ukraine-Kriegs ebenfalls weiter gut. Der operative Gewinn könnte auf 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro steigen. Dies wäre unter Umständen das beste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens.

2021 stieg der Gewinn auf 969 Millionen Euro. Hierzu trug auch ein Sonderertrag von 220 Millionen Euro bei.

Der Umsatz stieg um fast ein Drittel auf 3,2 Milliarden Euro. Daher können die Aktionäre in diesem Jahr auf eine KS Aktie Dividende von 20 Cent pro Aktie hoffen. Nachdem es zuletzt Verluste in Milliardenhöhe gab, wurde keine Dividende ausgeschüttet.

Kali und Salz Aktie

Kali und Salz Standort in Kanada/ Bilderquelle: kpluss.com

Kosten steigen

Allerdings steigen in der Branche auch die Kosten. Die höheren Preise für Kali könnten diese aber wieder ausgleichen. Dies hofft zumindest die KS AG.

Aber allein die Energiekosten des Unternehmens sind hoch. Diese seien aber nach Unternehmensangaben schon zu über 90 Prozent abgesichert.

Dennoch ist die aktuelle Situation aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auch für K+S mit einigen Unsicherheiten verbunden, insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung und die Sanktionen gegen Russland und Belarus. Das Unternehmen macht aber in diesen Regionen nur einen kleinen Teil seiner Umsätze und könnte daher wenig betroffen sein.

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Viel Kalium aus Osteuropa

Fast ein Drittel des weltweiten Kali-Angebots kommt von russischen und belarussischen Firmen. Einige Analysten sprechen seit Ausbruch des Krieges von einem Angebotsschock und gehen davon aus, dass sogar 40 Prozent des Angebots weggefallen ist.

Damit wird das Angebot auf dem Weltmarkt knapper und der Preis steigt. Zuletzt wurden die höchsten Preise seit zehn Jahren erreicht. Sind die Preise aber zu hoch, könnte die Nachfrage auch wider sinken.

Vor der Bilanzpressekonferenz am 10. März 2022 waren die Erwartungen der Analysten für die K+S Aktie und den Kali und Salz Aktie Kurs bereits gut. Sie gingen für das erste Quartal 2022 von einem EPS von 1,25 Euro pro Aktie aus, was deutlich mehr war als noch vor einem Jahr. Auch auf eine deutliche Umsatzsteigerung hofften die Experten.

Am 28. März erreichte die Aktie ein 52-Wochen-Hoch von 30,07 Euro. Dies ist weit vom 52-Wochen-Tief von 8,15 Euro entfernt. Mittlerweile geben erste Analysten schon ein Kursziel von über 20 Euro aus (Stand 04/2022). Besonders optimistische Analysten nennen sogar einen Preis von 25 Euro. Der Gewinn pro Aktie könnte 2023 auf 4,54 Euro steigen.

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Kali und Salz stellt auch Auftausalze her/ Bilderquelle: kpluss.com

Aussichten scheinen vorerst gut

Lange gingen Experten von einer Unterperfomance bei der Kali und Salz Aktie aus. Derzeit scheinen sich auf die mittel- und langfristigen Aussichten aufzuhellen.

Auch die Konkurrenz zeigt sich stark. Das Unternehmen Nutrien aus Kanada veröffentlichte kürzlich ebenfalls gute Geschäftszahlen, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Der Ausblick ist auch hier sehr gut.

Nutrien will 2022 seine Produktion erhöhen und könnte so dazu beitragen, dass ein Teil des weggebrochenen Angebots aus Osteuropa aufgefangen wird. Schon 2020 griff Nutrien gemeinsam mit anderen Herstellern in den Markt ein und erhöhte die Kali-Preise.

Nun werden Rekordstände beim Kali-Preis erreicht. Dennoch sollten Anleger aber beobachten, ob diese auch bei einem höheren Angebot weiter hoch bleiben.

Auch die Nutrien Aktie entwickelte sich zuletzt sehr gut, aber ebenso wie bei K+S wird es wohl früher oder später zu einer Korrektur kommen. Ein dramatischer Kursrückgang scheint aber auch hier derzeit nicht in Sicht.

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Trendwende möglich

Die Situation könnte sich dahingehend verändern, dass die Kali-Preise aufgrund der Sanktionen gegen Russland und Belarus länger als gedacht hoch bleiben. Die Nachfrage nach Dünger ist ohnehin stark. Daher könnte die Erwartung von K+S, das Ebitda in diesem Jahr zu verdoppeln, durchaus realistisch sein.

Auch das Chartbild hat sich nochmals verändert. Der Abwärtstrend, der nun seit 14 Jahren vorherrscht, scheint dauerhaft beendet zu sein. Allerdings folgt nach einem derartigen Anstieg oft früher oder später eine Korrektur. Anleger sind also gut beraten, den Markt genau zu verfolgen und auch auf ihr Risikomanagement zu achten.

Derzeit herrscht aber noch der Aufwärtstrend vor. Bald könnte eine Kurslücke aus dem Jahr 2018 geschlossen werden und das Chartbild zeigt, das durchaus noch Luft nach oben ist. Allerdings könnten sich Anleger auch für Gewinnmitnahmen entscheiden, was wohl zunächst wieder sinkende Kurse zur Folge haben wird.

Auf dem Weg nach unten zeig der Chart aber Unterstützungen, von denen es dann wieder nach oben gehen kann. Unterstützungen liegen unter anderem bei gut 18,50 Euro, aber auch ein Rückgang auf 16 Euro ist denkbar. Dies ist jedoch weiterhin weit von den schwachen Werte der Vergangenheit entfernt.

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Kali und Salz unterstützt auch Bauern in Afrika/ Bilderquelle: kpluss.com

Höhere Preise schon seit Monaten

Die Kali-Preise stiegen schon 2021 und erreichte den höchsten Stand seit 13 Jahren. Gegen das Unternehmen Belaruskali wurden bereits Ende 2021 vonseiten der USA Sanktionen verhängt.

An den Handelsplätzen in Deutschland stieg der Preis Ende 2021 auf über 370 Euro pro Tonne, was 60 Prozent mehr waren als ein Jahr zuvor. Auch andere Dünger wurden teurer.

Nach den Sanktionen gegen osteuropäische Firmen hängt nun viel von den nordamerikanischen Firmen ab und der Markt muss auf die Lieferungen dieser Unternehmen vertrauen. Gibt es hier nun Problem wie den genannten Streik in Kanada, kann dies die ohnehin angespannte Situation weiter verschärfen.

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Belaruskali wichtiger internationale Akteur

Belaruskali hatte noch 2019 einen Marktanteil von 20 Prozent. Schon die ersten Sanktionen Ende 2021 verboten es dem Unternehmen, Geschäfte in Dollar abzuwickeln.

Damit kann das Unternehmen schon seit Monaten kaum noch am internationalen Markt aktiv werden. Belarus erhält viele Devisen über Kali-Geschäfte.

Viel Kali geht übrigens nach China und Brasilien. China bezog bisher etwa ein Drittel des benötigen Kaliums aus Belarus und Brasilien benötigt den Dünger für den Anbau von

  • Sojabohnen
  • Reis
  • Mais oder
  • Weizen.

Alternative Düngemittel stehen praktisch nicht zur Verfügung. Darüber hinaus schließen die großen Unternehmen der Branche normalerweise langfristige Verträge mit den jeweiligen Staaten ab. Auch die Logistik-Möglichkeiten in Russland und baltischen Staaten wurden schon vor Monaten eingeschränkt.

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 Bilderquelle: kpluss.com

Weitere Dünger knapp

Für Landwirte rund um den Globus wird es nun wohl deutlich teurer. Teilweise sind die Preise für Dünger Mitte März 2022 um 200 bis 300 Euro gestiegen – in nur einer Woche!

Der Preis für eine Tonne Kalkammonsalpter (KAS), ein wichtiger Stickstoffdünger, stieg im März auf 810 Euro und für eine Tonne Harnstoff musste 1.050 Euro gezahlt werden.

Der Phosphordünger (DAP) wurde zuletzt um 150 Euro pro Tonne teurer. Bei Kalidünger stiegen die Preise in Deutschland zuletzt weniger dramatisch, dennoch kostet ein Tonne Mitte März 2022 445 Euro.

Wenn die Landwirte diese Preise nicht bezahlen können, wirkt sich dies in der Folge auf die Ernte aus. Dazu könnten die Preise für Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte, die ebenfalls ohnehin hoch sind, weiter anziehen.

Die Folge sind dann noch höhere Lebensmittelpreise, die die Verbraucher im Supermarkt zahlen müssen. Nicht zuletzt warnen Hilfsorganisationen bereits davor, dass es insbesondere in afrikanischen Ländern eine Verschärfung der Hungerkrise kommen könnte.

Neben den Sanktionen gegen osteuropäische Unternehmen exportiert Russland teilweise kein Ammoniumnitrat mehr und die Ukraine liefert keinen Mineraldünger mehr in andere Länder. Bei Stickstoffdüngemitteln und Mineraldüngern könnte sich das Angebot ebenfalls verknappen.

Wie sich die angespannte Situation weiter entwickeln wird, hängt sicher auch mit dem weiteren Kriegsverlauf zusammen. Womöglich könnten uns die Folgen für die Landwirtschaft und die Lebensmittelpreise noch lange begleiten.

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Fazit: Kali und Salz Aktie weiter im Aufwind

Viele Jahre entwickelte sich die ehemalige DAX-Aktie der K+S AG eher schwach. Teilweise ging es auf rund acht Euro nach unten. Seit Jahresbeginn hat sich das Blatt durch höhere Kali-Preise aber gewandelt.

Nach Beginn des Ukraine-Kriegs und den damit verbundenen Sanktionen gegen Russland und Belarus, wo zwei wichtige Unternehmen der Branche beheimatet sind, verknappte sich das Kali-Angebot. Die damit verbundenen höheren Preise für Kalium lassen nun auch die K+S Aktie steigen.

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K+S liefert auch Tafelsalz/ Bilderquelle: kpluss.com

Dieses Jahr könnte das Unternehmen das beste Geschäftsergebnis aller Zeiten einfahren. Zudem wird Salz nicht mehr als Kerngeschäft betrachtet und K+S will sich vermehrt auf Kali und Dünger konzentrieren.

Bilderquelle:

  • kpluss.com
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