Comdirect verliert Chefin

Der Online-Broker comdirect verliert seine Chefin. Am Mittwoch wurde bekannt, das Frauke Hegemann das Unternehmen nach der Verschmelzung mit der Commerzbank das Unternehmen verlassen wird und sich auf eine neue berufliche Herausforderung konzentrieren will. Geplant war, dass Hegemann nach der Verschmelzung mit der Commerzbank beim Mutterkonzern Bereichsvorständin werden sollte. Bei comdirect können Trader übrigens weiterhin handeln – auch viele CFDs.

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Seit Jahresbeginn Vorstandsvorsitzende

Hegemann war seit 2018 im Management von comdirect und wurde Anfang des Jahres Vorstandsvorsitzende. Schon zuvor war sie auf unterschiedlichen Positionen im Management des Commerzbank-Konzerns tätig. Derzeit sucht auch die Commerzbank selbst einen neuen Chef. Eigentlich hätte Hegemann eine Rückkehroption in die Commerzbank AG ziehen können.

In Hegemanns Verantwortungsbereich fiel in den letzten Jahren bei der comdirect unter anderem die Skalierung des Kundenmanagements, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Dabei verfolgte sie das Ziel, immer wieder verbesserte Kundenerlebnisse zu schaffen. In ihrer Funktion als Personalvorständin entwickelte sie die kulturelle Entwicklung des Unternehmens weiter und brachte dies auch in die Integration mit der Commerzbank ein. Seit April 2019 war Hegemann auch als Operations- und Personalvorstand der comdirect bank AG tätig.

Comdirect verliert Chefin

Mitarbeit im Integrationsteam

Die Verschmelzung von comdirect und der Commerzbank ist seit September 2019 bekannt. Frauke Hegemann war seitdem Mitglied im Integrationsteam und brachte dort laut comdirect die Stärken des comdirect-Modells ein. Jochen Sutor, der Aufsichtsratsvorsitzende der comdirect bank AG, lobte insbesondere die Erfolge Hegemanns beim Kundenmanagement der comdirect. Dieses sei nun digitaler und skalierbarer.

Frauke Hegemann legte auch ihr Mandat als Aufsichtsratsvorsitzende der Commerz Direktservice GmbH nieder und ist in Zukunft ebenfalls nicht mehr als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Rechnen aktiv. Das Handelsblatt berichtete bereits zu Wochenbeginn über die Kündigung von Hegemann. Diese Personalentscheidung kommt sowohl für die Commerzbank wie auch für comdirect in einer intensiven Zeit.

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Zusammenführung von comdirect und Commerzbank

Die Digitalisierung hatte zur Folge, dass sich die Geschäftsmodelle der Commerzbank und von comdirect immer mehr ähnelten. Auch aus diesem Grund wurde eine Zusammenführung angestrebt. Dies soll den Ausbau digitaler Lösungen voranbringen und Kosten sparen. Doppelfunktionen würden entfallen, was für beide Seiten günstiger ist.

Frauke Hegemann war im Verschmelzungsvertrag als Bereichsvorständin vorgesehen. Arno Walter, ihr Vorgänger als Chef der comdirect, ist bei der Integration als Bereichsvorstand für Wealth Management und Unternehmenskunden verantwortlich und könnte in Zukunft auch Verantwortlicher für das Privatkundengeschäft werden.

Comdirect News

Commerzbank sucht CEO

Der Rückzug von Frauke Hegemann ist nicht der erste im Commerzbank-Konzern in jüngster Vergangenheit. Zuletzt kam es zu einem Doppelrücktritt von Vorstandschef Martin Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann. Seitdem herrscht ein Führungsvakuum bei der Bank. Hans-Jörg Vetter ist neuer Aufsichtsratschef und arbeitet an strategischen Initiativen, allerdings wurde noch kein neuer CEO bekannt.

Geplant ist, dass die comdirect nach 20 Jahren in die Commerzbank integriert wird. Die verbliebenen Mehrheitsaktionäre sollen mit einer Barabfindung das Unternehmen verlassen. Die Entscheidung fiel im letzten Herbst auf der Hauptversammlung der Commerzbank mit über 99 Prozent der Stimmen. Dabei wurde sich auch darauf geeignet, dass die verbliebenen Aktionäre 12,75 Euro für jede Aktie erhalten. Zunächst wurde lediglich eine Abfindung von 11,44 Euro pro Aktie seitens der Commerzbank vorgeschlagen. Die Verschmelzung würde laut der Commerzbank Synergien von bis 150 Millionen Euro im Jahr zur Folge haben.

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CFDs weiterhin bei comdirect handelbar

Noch kann aber bei der comdirect wie gewohnt gehandelt werden. Auch zahlreiche CFDs sind im Angebot. Der Broker bietet immer wieder Aktionen an. Derzeit sind mehr als 1.000 CFDs auf Aktien und Futures ab 4,90 Euro (maximal 59,90 Euro) handelbar. Der Handel erfolgt über die Handelsplattform CFD Trader sowie mit Unterstützung der Société Générale als Market Maker. Flexibilität erhalten Trader dadurch, dass der Handel auch über die CFD-App möglich ist.

Hinsichtlich der Handelskosten zeigt sich comdirect mit fairen Konditionen und engen Spreads sehr zuverlässig und transparent. Mit Mini CFDs profitieren Trader schon mit einem kleinen Handelsgegenwert von Kursveränderungen, beispielsweise beim DAX. Die Handelsplattform zeichnet sich durch hilfreiche Details aus und kann an die persönlichen Bedürfnisse der einzelnen Trader angepasst werden.

Comdirect verliert Chefin

Moderne Plattform mit Konfigurationsmöglichkeiten

Über das moderne Panel-Design können Trader ihr Wunschlayout rasch konfigurieren. Sie erhalten zudem eine gute Übersicht über Charts, Watchlisten und andere Funktionen, die auch außerhalb der Plattform platziert werden können. Der Handel ist besonders schnell und effektiv, da Trader auch aus der Watchlist heraus direkt eine Order aufgeben können.

Auch Charts und Vorlagen zur Analyse können individuell konfiguriert werden. Praktisch ist zudem die Option, Charts in einer Chartgalerie und damit einem persönlichen Archiv zu speichern. Unterstützt werden Trader durch News der Experten von Guidants. Trader erhalten auf diesem Weg gleich in der Handelsplattform Kommentare und Analysen bekannter Experten.

Comdirect bietet zwei Kontoarten an; das CFD-Trader-Konto und das CFD-Basiskonto. Beide sind kostenlos. Eine Mindesteinzahlung für die Nutzung des CFD Traders ist  ebenso wie eine Mindestkapitalisierung bei beiden nicht vorgesehen. Limitierte Aufträge können kostenlos erteilt werden. Das Verrechnungskonto bei comdirect ist ebenfalls kostenfrei.

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Zahlreiche Angebote für Trader

Comdirect bietet seinen Tradern ein großes unabhängiges Wertpapierdepot, intelligente Orderfunktionen und einen 24-Stunden-Support. Auch über die App sind viele Funktionen wie Kontoübersichten, Watchlisten und zahlreiche Orderfunktionen bequem nutzbar. Alle Funktion können über ein kostenloses CFD-Demokonto getestet werden. Wer bereits andere Leistungen der comdirect nutzt, kann das Demokonto gleich mit seinen bekannten Zugangsdaten eröffnen.

Ein weiteres Angebot des Brokers ist das CFD-Wissensportal. Das interaktive Portal umfasst zahlreiche Tools, Videos und Informationen rund um CFDs. Für die Beratung der Kunden hat comdirect ein eigenes CFD-Betreuungsteam aufgebaut. Kundenservice und Schulungsangebote sind für immer mehr Trader interessant, denn diese können einen Unterschied zur Konkurrenz ausmachen.

Comdirect und Commerzank

Seit über 20 Jahren am Markt

Die comdirect bank AG wurde 1994 als Tochterunternehmen der Commerzbank gegründet und ist heute mit über 2,7 Millionen Kunden eine der führenden Direktbanken Deutschlands. Die Bank kann seinen Kunden zahlreiche Angebote von klassischen Bankgeschäften bis zu Wertpapierdepots machen. Viele Bankgeschäfte können dabei bequem über eine App erledigt werden.

Als Online-Broker möchte comdirect einfache Lösungen für den Handel anbieten, die immer und überall verfügbar sind sowie auf die persönliche Lebenssituation und die eigene Risikoneigung abgestimmt sind. Unter anderem gehren cominvest, ein Robo-Advisor und Motiv-Investing zum Angebot, dass sich an Einsteiger und erfahrene Trader richtet.

Die comdirect bank AG hat ihren Sitz in Quickborn und betreut insbesondere Privatkunden. Als Direktbank hat sich comdirect in den letzten Jahren etabliert und immer mehr zu einer Universalbank entwickelt. Das Girokonto ist ebenso kostenlos wie das Wertpapierdepot. Comdirect ist insbesondere für seine vielen digitalen Services wie die Einbindung von Google Pay bekannt. Comdirect ging im Sommer 2000 an die Börse. Seitdem befindet sich ein Minderheitsanteil im Streubesitz, den die Commerzbank übernehmen muss, damit die Integration von comdirect abgeschlossen werden kann.

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Fazit: comdirect ohne Vorstandvorsitzende

Nach der Commerzbank selbst steht nun auch comdirect führungslos da. Frauke Hegemann verlässt das Unternehmen und wird auch nach der Verschmelzung mit der Commerzbank nicht mehr zum Vorstand gehören. Bei der Commerzbank wurde zuletzt zwar ein neuer Aufsichtsratsvorsitzender vorgestellt, einen neuen CEO gibt es aber bislang nicht.

Seit rund einem Jahr ist die Integration von comdirect in die Commerzbank beschlossene Sache. Dennoch können Trader bei comdirect weiterhin handeln, auch mit CFDs. Dies ist über eine spezielle CFD-Handelsplattform möglich. Trader können dabei zwischen zwei Kontomodellen wählen. Teilweise beginnen die Handelskosten schon bei nur 4,90 Euro.

Bilderquelle:

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