Wann kommt der Crash an der Börse?

Wann kommt der Crash an der Börse? Auf diese Frage werden wir im Folgenden eingehen. Von einem Crash spricht man in der Regel, wenn es innerhalb kurzer Zeit zu sehr starken Kursverlusten kommt. Da die Kurse an der Börse durch Angebot und Nachfrage entstehen, liegt daher bei einem Crash mit einem Schlag ein sehr großes Angebot vor, das auf eine nur noch sehr geringe Nachfrage trifft. Im Folgenden kommt es dann zu stark fallenden Preisen, was insgesamt eine Kettenreaktion auslösen kann.

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Wann kommt der Crash an der Börse: Um die Kursbewegungen an der Börse besser verstehen zu können, ist es wichtig, über den Trendaufbau Bescheid zu wissen. Denn bekanntermaßen verlaufen die Kurse an den Finanzmärkten in der Regel trendartig. Insgesamt kann man hierbei drei Arten von Trends voneinander unterscheiden: Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends. Ein Trend besteht hierbei immer aus zwei sich abwechselnden Phasen, der Bewegung und der Korrektur. Eine Bewegung erkennt man in der Regel daran, dass die Kurse sich schnell in die Richtung des Trends bewegen (bei einem Aufwärtstrend daher nach oben). Eine Korrektur verläuft hingegen gerade entgegen der Trendrichtung und es häufig dadurch gekennzeichnet, dass die Kurse sich unberechenbar verhalten.

Wann kommt der Börsencrash

Wann kommt der Crash Börse: Bei einer Korrektur handelt es sich somit um ein ganz normales Phänomen. Wenn die Kurse daher zu fallen beginnen, sollte man zunächst ruhig bleiben und nicht gleich vom Schlimmsten, nämlich von einem Crash, ausgehen. Zu einem Crash kommt es häufig, wenn die beiden folgenden Voraussetzungen vorliegen. Häufig kommt es nach einem fundamentalen Ereignis zu einem Crash. Beispiele hierfür sind:

  • Unternehmenspleiten (zum Beispiel Lehman Brothers)
  • Handelskrieg zwischen großen Ländern (zum Beispiel zwischen den USA und China)
  • Immobilienkrisen
  • Kriege und Terroranschläge
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Wann kommt der Crash an der Börse? Ein gutes Beispiel für einen Börsencrash ist die weltweite Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008. So notierte der amerikanische Index im Jahr 2007 noch bei 14.000 Punkten. Danach kam es dann allerdings zur Pleite der amerikanischen Großbank Lehman Brothers. Vorausgegangen war dem eine Immobilienkrise in den USA. Dies betraf allerdings nicht nur die amerikanischen Banken, vielmehr waren auch viele Kreditinstitute in Europa und Asien involviert. Das Fass zum überlaufen brachte dann allerdings die Insolvenz von Lehman Brothers. Denn bis dahin waren die Marktteilnehmer davon ausgegangen, dass der Staat im Notfall einspringen würde, um eine systemrelevante Bank zu retten. Nachdem dies nicht geschehen ist, wollten auf einmal alle nur noch ihre Aktien verkaufen.

Hierbei wurden dann auch viele Stopp Loss Kurse ausgelöst: Diese werden von Händlern genutzt, um ihre Positionen abzusichern. So kann man zum Beispiel festlegen, dass Aktien bei einem bestimmten Kurs automatisch verkauft werden. Mit dieser Vorgehensweise kann man sowohl die möglichen Verluste begrenzen, als auch die angelaufenen, aber bisher noch unrealisierten Gewinne, sichern. Durch die stark gefallenen Kurse wurden dann allerdings auch viele dieser Stops ausgelöst. Dadurch wurde das Angebot an Aktien noch weiter vergrößert und der Kursverfall wurde somit noch beschleunigt. Wie man sieht, kommt es daher bei einem Crash daher tatsächlich zu einer Kettenreaktion.

Wann kommt der Crash an der Börse

Wann kommt der Crash an der Börse: Ein Crash wird dabei umso wahrscheinlicher, je länger die Kurse vorher gestiegen sind. Dem liegt folgender Gedankengang zugrunde: Anleger und Investoren kaufen die Aktien am liebsten dann, wenn die Kurse niedrig sind. Nachdem die Aktien dann aber zum Beispiel über mehrere Jahre hinweg stark gestiegen sind, nehmen auch die unrealisierten Gewinne stark zu.

Aus diesem Grund rücken auch die Stop Loss Kurse immer näher an die aktuellen Kurse heran. Denn schließlich möchte niemand seine Gewinne wieder an den Markt zurück geben. Wenn dann aber die Kurse aufgrund eines fundamentalen Ereignisses auf einmal stark zu fallen beginnen, so haben es auf einmal alle sehr eilig, ihre Positionen zu schließen, um damit ihre Gewinne zu sichern. Daher wundert es einen auch nicht wirklich, dass sich der Dow Jones Index innerhalb kurzer Zeit halbierte und im Jahr 2009 bei nur noch 7.000 Punkten stand.

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Die niedrigen Kurse wurden dann allerdings wiederum von vielen Marktteilnehmern dazu genutzt, um günstig in die Aktienmärkte einzusteigen. Im Folgenden kam es daher zu einer regelrechten Kursrallye. Aktuell notiert der Dow-Jones-Index rund 20.000 Punkte höher, nämlich bei rund 27.000 Punkten. An diesem Beispiel zeigt sich, dass jeder Börsencrash im Endeffekt auch eine große Chance für den Anleger und Trader darstellen kann.

Wann kommt der Crash an der Börse?

Börse wann kommt der Crash? Insgesamt ist schwierig, vorherzusagen, wann es zum nächsten großen Crash kommen wird. Mögliche Auslöser könnten dabei die folgenden Ereignisse sein:

  • Platzen der Immobilienblase in China
  • Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China
  • Terroranschläge und neue Kriege
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Wann kommt der Crash Börse: Als Anleger sollte man insbesondere die Situation in China im Auge behalten. Denn dort wurde das starke Wachstum der vergangenen Jahre vor allem durch hohe Schulden erkauft. Dadurch hat sich auch eine sehr große Immobilienblase herausgebildet. Sollte diese platzen, so muss man ein ähnliches Szenario befürchten, wie damals in den Jahren 2007 und 2008, als der amerikanische Immobilienmarkt zusammenbrach.

Börse wann Crash: Als Anleger sollte man auch bei einem Börsencrash nicht die Nerven verlieren. Dies gilt vor allem dann, wenn man vorhat, sehr langfristig zu investieren. Denn nach 20 oder 30 Jahren ist man in der Regel immer im Plus. Allerdings gilt dies nur, wenn man in einen kompletten Aktienindex investiert und nicht nur in ein einzelnes Unternehmen. Denn bei einer Firma kann es immer zu Problemen kommen.

Wann kommt der Crash an der Börse?

Ein Beispiel hierfür ist der amerikanische Flugzeughersteller Boeing: So haben die Kurse nach mehreren Flugzeugabstürzen erheblich gelitten. Auch die Automobilindustrie wurde zum Beispiel durch den Dieselskandal stark geschwächt. Bei einem kompletten Index hat man dieses Risiko allerdings in der Regel nicht, da es immer auch starke Unternehmen gibt, welche die Kursverluste der schwächeren Firmen ausgleichen können. Wir empfehlen daher zum Beispiel, einen Teil seines Vermögens in ETF zu investieren. Dies sind börsengehandelte Indexfonds, welche Aktienindices wie den DAX oder Dow Jones Index abbilden. Auf diese Weise kann man sehr unkompliziert von der Wertentwicklung dieser Indices profitieren.

Wer dagegen lieber kurzfristig handeln möchte, kann ein Handelskonto bei einem CFD Broker eröffnen. Um einen guten Anbieter zu finden, bietet es sich an, unseren Broker Vergleich zu nutzen. Bei vielen Brokern besteht dabei die Möglichkeit, ein kostenloses Demokonto innerhalb weniger Minuten zu eröffnen.

Bilderquelle:

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