Bitcoin News: Das Auf und Ab des Bitcoin Kurs

In den vergangenen Wochen pendelte der Bitcoin Kurs zwischen rund 29.000 USD und 58.000 USD. Das sieht man vorraning im Fear and Greed Index Bitcoin. Ein Anstieg um 100 Prozent in vier Wochen. Gleichzeitig brach der Kurs diese Woche zwischenzeitlich wieder um 22 Prozent ein. Die Anleger sind zwischen Euphorie und Panik hin- und hergerissen. Die Gründe für die Achterbahnfahrt werden im Folgenden näher erläutert.

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Tesla (Elon Musk), Square und andere kaufen Bitcoin

Anfang Februar verkündigte Tesla, dass das Unternehmen im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar Bitcoin kaufen will. Der Elektrobauer nutzte dafür einen Teil seiner Barreserven. Als Grund für den Einstieg in die Kryptowährung nannte Tesla, dass dies Teil einer größeren Strategie sei.

Das Unternehmen ist bestrebt, in Zukunft Barmittel in verschiedene Vermögenswerte zu streuen, worunter neben Bitcoin auch Goldbarren, börsengehandelte Goldfonds und andere noch zu bestimmende Vermögenswerte gehören.

Offensichtlich will Tesla einerseits der drohenden Entwertung des US-Dollars entgehen, andererseits aber auch ihren Kunden Zahlungen in Bitcoin ermöglichen. Die Bitcoins News, dass Tesla bei der Kryptowährung in großem Stil einstieg, war ein Paukenschlag an den Börsen.

Der Bitcoin Kurs in US-Dollar sprang aus dem Stand um 5.000 Dollar auf 44.000 Dollar, was einem Zuwachs von rund 20 Prozent entsprach. Auch der Aktienkurs des Elektrobauers stieg um etwas mehr als zwei Prozent. Die Barmittel sowie äquivalente Cashbestandteile beliefen sich Ende 2020 bei Tesla auf rund 19 Milliarden Dollar. Man nutzte also lediglich einen kleinen Teil der Liquiditätsbestandteile.

Bitcoin News: Das Auf und Ab des Bitcoin Kurs

In einer offiziellen Mitteilung von Tesla hieß es dazu:

„Im Januar 2021 haben wir unsere Anlagepolitik aktualisiert, um uns mehr Flexibilität bei der weiteren Diversifizierung und Maximierung der Rendite unserer Barmittel zu geben, die nicht zur Aufrechterhaltung einer angemessenen operativen Liquidität erforderlich sind.”

Seitdem ist der Bitcoin Kurs zeitweise auf über 58.000 US-Dollar geklettert. Der aktuelle Bitcoin Kurs Euro stand am 07. Februar 2021 (Bekanntgabe durch Tesla am 08. Februar) bei noch rund 32.000 Euro. Der Höchststand des Bitcoin Euro Kurs lag zwischenzeitlich bei circa 47.500 Euro.

Durch den Einstieg von Tesla bei der nach Marktkapitalisierung derzeit größten Kryptowährung, wurden auch viele andere Markteilnehmer dazu veranlasst, Bitcoin zu kaufen. So gab der Bezahldienst Square am Dienstag, 23. Februar 2021 nach Börsenschluss die Bitcoin News bekannt, dass man ebenfalls die Kryptowährung für 170 Millionen Dollar erworben hat.

Square begründete, dass diese Transaktion Teil eines Bekenntnisses zur Kryptowährung sei. Zudem hatte Square vor einiger Zeit bereits Coins im Wert von 50 Millionen Dollar gekauft.

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Folgt bei Bitcoin ein Short Squeeze wie bei GameStop?

Der Einstieg von Elon Musk in großem Stil bei Bitcoin führte in gewisser Weise zunächst zu einem Short Squeeze. Bei einem Short Squeeze müssen sich Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse spekulieren, eindecken, das heißt den Basiswert kaufen, um nicht noch weitere Verluste erleiden zu müssen.

Zunächst lag die Vermutung im Raum, es könnte einen ähnlichen Short Squeeze geben wie Anfang des Jahres bei GameStop. Durch einen solchen Short Squeeze sprang der Kurs der GameStop Aktie von circa 20 Dollar zwischenzeitlich auf rund 350 Dollar.

Allerdings sind solche Bewegungen nicht nachhaltig, sondern nur von sehr kurzer Dauer. Ähnlich war es beim Bitcoin Kurs. Nach dem zwischenzeitlichen Hoch bei rund 58.000 US-Dollar fiel er innerhalb von nur zwei Tagen um 22 Prozent. Der Bitcoin Kurs in Euro verlor um circa 21 Prozent. Bei der Marke von 45.000 Dollar griffen die Marktteilnehmer jedoch wieder beherzt zu und kauften Bitcoin. Es ist daher gut möglich, dass der Kurs der Kryptowährung in den nächsten Tagen wieder deutlich steigen wird. Außerdem könnte das Interesse an der Hongkong Bitcoin Exchange an der Kryptowährung auch maßgeblich dazu beitragen.

Bitcoin Kurs gefangen

Marktteilnehmer sollten negative Bitcoin News nicht ausblenden

Kryptowährungen im Allgemeinen und Bitcoin im Besonderen sind so manchen Regierungen ein Dorn im Auge. Schließlich untergraben Kryptowährungen die staatliche Hoheit des Geldmonopols. Vertreter verschiedenster Regierungen auf der ganzen Welt werden daher nicht müde, die negativen Seiten des Bitcoins zu betonen. Ob diese Aussagen dabei immer ganz richtig sind, sei dahin gestellt.

Nun führen diese Aussagen nicht zwangsläufig dazu, dass Anleger ihre Bitcoins verkaufen. Ganz im Gegenteil. Häufig ist das für Anleger ein weiterer Grund um Bitcoin zu kaufen.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg teilte beispielsweise Anfang dieser Woche mit, dass die neue US-Finanzministerin (und ehemalige Chefin der US-Notenbank Fed) sich bei einer Veranstaltung der “New York Times” negativ über Bitcoin geäußert hat.

Ihrer Meinung nach werde Bitcoin häufig für kriminelle Aktivitäten genutzt. Außerdem sei sie besorgt darüber, dass viele Investoren womöglich Verluste in Kauf nehmen müssen. Dass es ihr weniger um das Wohl der Investoren gehe als um etwas anderes, macht eine andere Aussage von ihr deutlich, bei denen Bitcoin Investoren jedoch genauer hinhören sollten. Übrigens nimmt auch die Beliebtheit der NFTs immer mehr zu, aber auch hier muss vorsichtig gehandelt werden.

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Yellen fordert mehr Regulierung für Bitcoin

Eine Woche zuvor betonte Yellen in einem Fernsehinterview mit CNBC wieder, dass Bitcoin häufig für illegale Aktivitäten genutzt wird und dass man sicherstellen muss, dass Institutionen, die sich mit Bitcoin beschäftigen, strenger reguliert werden. Nur so kann es einen effektiven Anlegerschutz geben, und man kann gleichzeitig sicherstellen, dass Bitcoin nicht als Vehikel für illegale Transaktionen genutzt wird.

In diesem Zusammenhang ist eine Studie des Unternehmens Chainanalysis interessant. Laut dem Portal GodmodeTrader kommt das Unternehmen in besagter Studie zu dem Schluss, dass im Jahr 2019 nur rund 2,1 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen aus illegalen Aktivitäten stammte. 2020 betrug der Prozentsatz sogar nur noch ein Prozent.

Das entspricht ungefähr dem Prozentsatz der beiden größten Währungen US-Dollar und Euro. Und da kommt ja auch niemand auf die Idee, den Euro zu verbieten, weil es Kriminelle gibt, die damit ihre Geschäfte finanzieren.

Anleger und Investoren, die Bitcoin kaufen oder Dogecoin kaufen wollen oder sich für andere Internetwährungen interessieren, sollten jedoch genau bei solchen Nachrichten oder speziell auch Bitcoin News hinhören und eventuell im Vorfeld entsprechende Handlungsmöglichkeiten ableiten. Natürlich ist der Bitcoin Kurs oder auch der Dogecoin Kurs für das jeweilige Trading ebenso unerlässlich.

Bitcoin Kurs gefangen

Weiterer Rückschlag: New Yorker dürfen keine Bitcoins mehr kaufen!

Einwohner des US-Bundesstaates New York dürfen auf der weltgrößten Krypto-Börse Bitfinex nicht mehr handeln. Sie dürfen auch nicht mehr den Stablecoin Tether verwenden. Tether ist eine Art Zwischenwährung beim Handel von Bitcoin bzw. Euro und US-Dollar und kleineren Kryptowährungen.

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft einigte sich nach einem mehrjährigen Rechtsstreit mit den Unternehmen, die hinter Bitfinex und Tether stehen, darauf, dass diese ihre Dienstleistungen nicht mehr den Einwohnern des Bundesstaates New York anbieten. Zudem wurde eine Strafe in Höhe von 18,5 Millionen Dollar festgesetzt.

Ist das der erste Schritt in Richtung Bitcoin Verbot? Die New Yorker Einwohner können natürlich weiterhin Bitcoin kaufen und verkaufen. Allerdings eben nicht mehr bei der Krypto-Börse Bitfinex. Auch der Einsatz von Tether ist nicht mehr möglich. Es ist zumindest ein starkes Indiz dafür, dass Behörden in den USA und sicher auch anderswo auf der Welt einen Kurs contra Bitcoin eingeschlagen haben. Gleichzeitig arbeiten Regierungen weltweit an eigenen digitalen Währungen, wie zum Beispiel dem E-Euro.

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Fazit: Spagat zwischen Vermögensschutz und Regulierung

Durch die Bitcoin News erlebt die Kryptowährung ein ständiges Auf und Ab. Und auch Bitcoin Betrug bleibt nicht aus. Doch auch wenn negative Bitcoin Nachrichten vielleicht kurzfristig dazu führen mögen, dass die digitale Währung vorübergehend abverkauft wird, so sind das für viele Investoren eher Gründe, um Bitcoins zu kaufen.

Anleger sollte nicht vergessen, dass Bitcoin als weltweites Zahlungsmittel sicher nicht geeignet ist. Selbst der Kreditkartenanbieter Visa kann ein Vielfaches mehr an Transaktionen je Sekunde abwickeln als Bitcoin. Allerdings erwirbt sich Bitcoin immer mehr den Ruf oder Status als digitales Gold.

Und in einer Situation, in der Fiatwährungen wie Euro und US-Dollar durch Inflation ständig an Wert verlieren, sind Anleger immer auf der Suche nach Alternativen. Früher war das vor allem das Edelmetall Gold. Doch mehr und mehr gehen Investoren dazu über, auch die digitale Lösung in Form von Kryptowährungen zu suchen, was auf längere Sicht für einen weiter steigenden Bitcoin Kurs spricht.

Bilderquelle:

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