Welche Kryptowährung hat Zukunft? – Die Kryptowährung mit Zukunft im Detail erklärt!

Kryptowährungen sind aktuell, keine Frage. Seit der Bitcoin in 2016-2017 steile Kursgewinne hingelegt hat, erfreuen sich digitale Währungen, zumindest die bekannteren unter ihnen, bei Anlegern zunehmender Beliebtheit. Seit der Bitcoin in 2009 die Bühne der Finanzwelt betrat, sind ungefähr 2.500 Altcoins und Tokens unterschiedlicher Art hinzugekommen. Manche von ihnen basieren auf der Bitcoin-Blockchain oder sind sogar Forks des BTC, wie der Bitcoin Cash oder neuerdings der Bitcoin SV, während andere ihre eigenen Wege gehen. Hier wäre Ethereum mit seinen Smart Contracts zu nennen, oder Ripple. Für Anleger und Trader stellt sich angesichts der großen Auswahl die Frage „Welche Kryptowährung hat Zukunft?“.

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  • Mehr als 2.500 Kryptowährungen und Tokens
  • Unterschiedliche Software-Architekturen
  • Verschiedene Anwendungsbereiche
  • Unter Umständen starke Kursschwankungen

Wie wird die Krypto Zukunft aussehen?

Digitale Währungen sind Newcomer in der Finanzindustrie, verglichen mit anderen Produkten, die es bereits seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten gibt. Dennoch ist es Bitcoin & Co. gelungen, die Märkte gehörig aufzurütteln. Der zunächst wenig beachtete BTC, geschaffen als dezentrale, manipulationssichere P2P Zahlungslösung, legte ab 2016 beträchtlich zu. Von den Kursgewinnen profitierten so gut wie alle bekannteren Kryptowährungen. Damit war das Interesse an den digitalen Dollars geweckt. Vom Spielgeld für Nerds wurden Krypto-Coins nun zu einem ernstzunehmenden und ernst genommenen Phänomen, das seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellte.

Angefangen mit der Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen in Webshops über Bitcoin-Automaten oder die Möglichkeit, Versorgerrechnungen mit Bitcoin zu zahlen (in Österreich) begannen Kryptowährungen Einzug in den Alltag zu halten, wenn auch nicht problemlos. Der Bitcoin selbst ist aufgrund der geringen Blockgröße von nur 1 MB vergleichsweise langsam in der Abwicklung von Transaktionen, auch wenn über Segregated Witness Updates, kurz SegWit, nachgebessert wurde. Für die treuen Fans der ersten Stunde kein Problem – sie billigen der weltweit ersten Kryptowährung Zukunft zu und betrachten den BTC vornehmlich als Anlage, als „digitales Gold“.

Beste Kryptowährung? Zukunft haben alltagstaugliche Digitalwährungen

Schon vor dem Bitcoin-Hype hatte allerdings das Rennen um die Entwicklung einer Kryptowährung der Zukunft begonnen. Angesichts steigender Nutzerzahlen und Transaktionen wünscht man sich dennoch Echtzeit-Zahlungsausführungen, die beispielsweise mit Kreditkartenanbietern mithalten kann. Die Skalierbarkeit, das Mitwachsen einer Blockchain bzw. ihrer Coin, ist eines der wichtigen Themen in Bezug auf die bekannten Kryptowährungen und ihre schnelleren, jüngeren Klone.

Bei Kryptowährungen, die „geschürft“, also durch Rechenleistung generiert und in Umlauf gebracht werden, muss sich eine Kryptowährung mit Zukunft auch die Frage gefallen lassen, wie schnell und wie viele neue Blöcke geschaffen werden, wann die finale Anzahl der Coins emittiert ist, und ob eine „Inflation“ denkbar wäre.

etoro Zukunft haben alltagstaugliche Digitalwährungen

Kursschwankungen und Interoperabilität als große Herausforderungen

Ein weiteres kritisches Thema ist die Volatilität der Kurse von Kryptowährungen. Als alltagstaugliches Zahlungsmittel haben es digitale Währungen unter anderem deshalb schwer, weil die Preisfindung von Waren und Dienstleistungen bei den „Kryptos“ Händlern zusätzlichen Aufwand abverlangt.

Aber auch die Interoperabilität spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Frage „Welche Kryptowährung hat Zukunft?“ geht. Das System digitaler Zahlungsmittel muss auf die eine oder andere Weise interagieren können mit Fiat-Geld, um austauschbarer und handelbarer zu werden. Bei vielen Kryptobörsen ist nach wie vor der Kauf weniger bekannter Coins lediglich mit Bitcoin, bisweilen Ethereum, möglich. Und die muss der Anleger oft zunächst anderswo kaufen.

Kryptowährung: Zukunft hat, was Mehrwert bietet

Digitale Währungen, die sich aus der Masse der Coins und Tokens abheben wollen, müssen einen Nutzen haben. Denn nur so bewirken sie, dass sich Nutzer, Anleger und Finanzdienstleister, aber auch Unternehmen, für sie interessieren. Das Interesse spiegelt sich in der Marktkapitalisierung wieder. Daher genügt es nicht, zu fragen, „Welche Kryptowährung hat Zukunft?“ – statt dessen sollte man fragen, „Welche Kryptowährung hat interessante bzw. nützliche Alleinstellungsmerkmale?“ Die Zukunft kommt in diesem Fall von allein. Zu den bereits realisierten Anwendungsbereichen gehören

  • Technologisch-administrativer Mehrwert durch Intelligente Verträge
  • Brückenschläge zwischen Krypto- und Fiatwährungen
  • Leitwährungsstatus durch Marktdominanz
  • Stabile Kaufkraft durch zuverlässige Besicherung bei Stablecoins
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Smart Contracts als Basis einer Kryptowährung der Zukunft

Ein Beispiel dafür sind die intelligenten Verträge von Ethereum – das Netzwerk ist ein Bitcoin-Klon, sondern von Anfang an mit der Absicht angetreten, einen Mehrwert über die bloße Zahlungskraft des Tokens hinaus zu erbringen. Und Ethereum hatte damit durchschlagenden Erfolg. Die fälschungssicheren Smart Contracts erlauben den Austausch von Gütern und Dienstleistungen gegen Bezahlung, ohne dass dabei die in der analogen Welt oft unumgänglichen Vermittler wie Anwälte oder Notare notwendig sind. Für Waren- und Immobiliengeschäfte, aber auch für Finanzdienstleistungen also ein ideales Medium, das bereits seit den neunziger Jahren diskutiert und mit Ethereum realisiert wurde. Ether, das Token, ist dabei lediglich das Zahlungsmittel in einer Blockchain, die für mehr und mehr Unternehmen interessant wird – seit neuestem auch für den schwedischen Möbelgiganten IKEA. Wer ein solches Geschäftsmodell anbieten und sich dabei mit wohlgerundeter Technologie von Mitbewerbern abheben kann, hat gute Aussichten, zu den Coins zu gehören, die das Prädikat  Kryptowährung mit Zukunft verdienen.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Kryptowährung der Zukunft

Die Nutzung der Blockchain für Intelligente Verträge lässt sich erheblich fortspinnen. Eine Anwendung in der Kreativbranche, beispielsweise bei der Nutzung und Zahlung von Musikdownloads, bietet Kunstschaffenden und ihren Fans eine Win-Win-Situation, die ohne die kostspieligen Dienstleistungen internationaler Musikagenturen und -verlage auskommt. Gleiches gilt für die Gaming-Szene: ein Markt mit enormem Wachstumspotenzial, auf dem über eine Blockchain Gaming-Lösungen und Add-ons direkt von den Programmierern an Endnutzer vertrieben werden können. Die einfach „gestrickten“, dabei aber unglaublich zuverlässigen Smart Contracts heben das digitale Konsumverhalten des dritten Jahrtausends also auf eine neue Stufe, jenseits von Plattform-Ökonomien wie Amazon oder eBay.

etoro Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Kryptowährung der Zukunft

Und ohne die Blockchain wäre die Umsetzung vollkommen selbstständig agierender und interagierender Maschinen, das „Internet of Things“ oder IoT, gar nicht denkbar. Auch auf diesem Gebiet existieren bereits Plattformen, die es den „intelligenten“ Geräten der Zukunft erlauben werden, nicht nur miteinander zu kommunizieren und Bedarfe anzumelden, sondern diese auch gleich zu decken – und dafür zu zahlen. Die Digitalwährung IOTA soll es möglich machen, dass der Kühlschrank Lebensmittel bestellt und Autos die Parkgebühren zahlen.

Marktdominanz als Kriterium für die Lebensdauer einer Kryptowährung

Eine digitale Währung, die für Anwender interessant ist, muss also etwas bieten, damit Nutzer sich ihrer bedienen. Dabei genügt es allerdings nicht, wenn der Funke nur bei verhältnismäßig wenigen Anwendern überspringt. Denn damit eine Coin sich halten kann, ist es wichtig, dass sie in Umlauf kommt und Verbreitung erlangt. Der Bitcoin ist das beste Beispiel dafür, welchen Stellenwert eine hohe Verbreitung besitzt. Mit nahezu 70 % Marktanteil und einer Marktkapitalisierung von insgesamt 171.849 Mio. US Dollar hat BTC inzwischen den Status einer digitalen Leitwährung und mehr als genug Marktdominanz, um seine Zukunft zu sichern – auch wenn es längst schnellere, anonymere oder sicherere Lösungen gibt, die weite Verbreitung und die große Akzeptanz des Bitcoin wird ihm ein langes Leben sichern.

Standalone oder Kooperation

Während der Bitcoin als Standalone nicht schlecht dasteht, sind andere Coins oder Tokens darauf angewiesen, dass die dahinter stehenden Plattformen mit relevanten Unternehmen kooperieren. Ein Beispiel dafür ist Ripple, ein Projekt, bei dem es um die Anbindung von Kryptowährungen an das internationale Netzwerk von Fiat-Finanzdienstleistern geht. Das Ziel dabei: den weltumspannenden Zahlungsverkehr um die Blockchain zu bereichern und zu verbessern. Wer einmal eine internationale Banküberweisung nachverfolgt oder kostspielige Transfers mit Western Union getätigt hat, weiß, dass hier noch viel Luft ist. Ohne die Zusammenarbeit mit etablierten Finanzdienstleistern könnte ein derartiges Projekt gar nicht erst abheben. Ganz ähnlich konzipiert, aber nicht für den institutionellen, sondern den privaten Gebrauch, ist Stellar Lumens. Die Coin konnte gute Kursgewinne verbuchen, als IBM sich für die Plattform zu interessieren begann.

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Wieder andere Coins sind von vornherein von Unternehmen entwickelt und als „internes“ Zahlungsmittel konzipiert worden, wie die chinesische Binance Coin. Ein anderes Beispiel dieser Art ist die von Facebook geplante Coin Libra, die schon aufgrund der Größe und des Einflusse des dahinterstehenden Unternehmens für Unbehagen nicht nur auf den Finanzmärkten sorgt.

Zwar sind nicht alle Kryptowährungen auf „Sponsoren“ oder eine direkte Zusammenarbeit mit namhaften Marken angewiesen – letztlich geht es jedoch bei jeder neuen Coin darum, dass sie als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Ist dies nicht gegeben, werden sie nutzlos und das dahinter stehende Blockchain-Projekt stirbt einen schnellen Tod.

Das Kreuz mit der Stabilität

Bitcoin und die anderen bekannten Digitalwährungen, zumindest die Top 20, weisen tendenziell eine überaus hohe Volatilität auf, die sich nicht nur im Monats- oder Wochenverlauf, sondern sogar täglich stark bemerkbar macht. Kursschwankungen um mehr als 10 Prozent in beide Richtungen binnen weniger Stunden sind keine Seltenheit. Dies stellt bei der Nutzung von Kryptowährungen im Alltagsgebrauch ein erhebliches Hindernis dar, denn wie von Fiatwährungen geläufig, soll Geld ein Tauschmedium mit einem verlässlichen Wert sein, der auch über längere Zeiträume konstant bleibt. Ist die mittel- und langfristige Kaufkraft nicht gesichert, können Krypto-Nutzer sich auf die Währung nicht verlassen.

Auch für dieses Problem streben Entwickler Lösungen an – in diesem Fall die sogenannten Stablecoins. Derartige, stabile Kryptowährungen sind durch ein anderes Asset besichert und sollen so eine Brücke zwischen Krypto- und Fiatwährungen schlagen. Sie verbinden die Stabilität nationaler Währungen mit der unmittelbaren, vertraulichen Zahlungsausführung von Kryptowährungen. Bekannt ist Tether (USDT), eine Stablecoin, die an den US Dollar gekoppelt ist. Auch das Facebook-Projekt Libra soll an einen Asset-Korb gebunden werden. Denkbar wäre auch die Anbindung an den Goldpreis.

Eine Stablecoin wie Tether ist verhältnismäßig gut gegen Inflation geschützt und aufgrund ihrer Stabilität uninteressant für Anleger oder Spekulanten – statt dessen eignet sich das Konzept ausdrücklich dafür, die Tokens unter die Leute zu bringen.

etoro Das Kreuz mit der Stabilität

Kryptowährung: Zukunft des Geldes, Geld der Zukunft

Angesichts der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für Kryptowährungen und die Blockchain muss man sich vermutlich nicht darum sorgen, dass die digitalen Währungen wieder verschwinden. Andersherum fragen sich natürlich zahlreiche Nutzer, ob die Coins das „echte“ Geld irgendwann ablösen werden. Dies ist nicht sehr wahrscheinlich, aber auch nicht gänzlich undenkbar. Immerhin beruht auch die Kaufkraft nationaler Währungen auf dem Konsens, diese als Zahlungsmittel anzuerkennen – in diesem Fall jedoch besichert durch die Ökonomie des betreffenden Staats. Aber auch hier handelt es sich längst nicht mehr um sogenanntes „Warengeld“ – also Währungen, wie sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch üblich waren, als Geldmünzen ihren Wert durch ihren Gold- oder Silberanteil erhielten, oder durch nationale Goldvorräte besichert wurden.

Heute steuern die Zentralbanken der Staaten in hohem Maß die Kurse der nationalen Währungen, ein System, dessen Anfälligkeit bereits vor zehn Jahren deutlich wurde. Zunehmende Zweifel an der Validität des internationalen Finanzsystems sind einer der Gründe, warum Bitcoin überhaupt geschaffen wurde und sich Anleger in immer stärkerem Maße für digitale Währungen interessieren.

Es ist realistisch, davon auszugehen, dass Krypto- und Fiatwährungen in der näheren Zukunft nebeneinander existieren werden, denn auf die Anwendung der Blockchain wird man wirtschaftlich nicht mehr verzichten wollen, und das macht entsprechende Tokens zu einer Notwendigkeit. Die Akzeptanz wird sich dank der Digitalisierung weiterhin erhöhen, der Anwenderkomfort wird noch zunehmen, und auch eine Einbindung in das globale Finanzsystem ist längst nicht mehr undenkbar.

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Investieren und traden mit Kryptowährung der Zukunft

Die Finanzwelt hat sich bereits auf die Neuankömmlinge eingestimmt. Die großen Banken bieten bereits Krypto Fonds an, auch Derivate wie Zertifikate und CFDs sind handelbar. Während sich die etablierten Digitalwährungen wie der Bitcoin, aber auch Ethereum, langfristig eher stabilisieren dürften und sich damit für geduldige Anleger eignen, sind Derivate eine Möglichkeit, im Daytrading kurzfristig von der (noch immer starken) Volatilität der Kurse zu profitieren. Insbesondere Differenzkontrakte auf Währungspaare aus Kryptowährungen und Euro, US Dollar oder Britischem Pfund sind immer häufiger Bestandteile des Handelsangebots bei Forex- und CFD-Brokern, die damit auch privaten Anlegern und Tradern die Möglichkeit geben, auf die Kursentwicklung von Kryptowährungen zu spekulieren. Da Differenzkontrakte so konstruiert sind, dass man mit ihnen nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse spekulieren kann, eigenen sie sich besonders gut dafür, die Volatilität der Coins auszunutzen. Überdies können CFDs gehebelt werden, wenn auch bei Kryptos nur um den Faktor 1:2. Für Trader sicherlich eine Möglichkeit, gute Renditen einzufahren – allerdings immer vorausgesetzt, man bringt die Bereitschaft mit, sich in die Thematik einzuarbeiten und die Entwicklungen der Kryptowelt im Blick zu behalten. Denn nur unter Berücksichtigung der Trends und Marktnachrichten können Trader die Kursverläufe gewinnbringend vorweg nehmen. Ein Broker, der hier mit Schulungsangeboten und Informationen unterstützt, und die Möglichkeit gibt, erste Krypto-Trades mit einem Demokonto auszuführen, hilft praktisch beim Einstieg – zunächst ohne finanzielles Risiko.

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