Swing Trading Strategie

Mit einer Swing Trading Strategie versuchen Trader, Korrekturen gegen den übergeordneten Markttrend zum Einstieg zu nutzen. In einem exemplarischen Aufwärtstrendkanal wird somit gekauft, wenn sich der Markt nach einer Korrektur im unteren Bereich des Kanals aufhält. Im ersten Schritt jeder Swing Trading Strategie steht deshalb die Suche nach möglichst signifikanten Trendkanälen.


Vorteile der Swing Trading Strategie

Der Ansatz ist auf allen zeitlichen Ebenen umsetzbar und lässt sich durch Stop Buy bzw. Stop Sell Orders auch ohne ständige Anwesenheit am Bildschirm verfolgen. Die Suche nach signifikanten Trend- und Regressionskanälen kann durch Marktscanner wesentlich erleichtert werden. Und: Es wird in Trendrichtung gehandelt.

Zu den bekanntesten Ansätzen im Swing Trading zählt jeder von Marc Rivalland („Marc Rivalland on Swing Trading“, 2005). Bei dieser Vorgehensweise wird eine Swing Position eröffnet, wenn eine Gegentrendbewegung über mindestens drei Tage (bzw. Stunden, Wochen etc. – abhängig von der verwendeten Periodenlänge) anhält. In einem Aufwärtstrend bedarf es dazu mindestens drei „Down Days“.


Down Day und Up Day

Ein Down Day ist definiert als Handelstag, an dem Hoch und Tief niedriger ausfallen als am Vortag. Ein Up Day ist dementsprechend ein Tag, an dem Hoch und Tief höher ausfallen als am Vortag. Es muss sich somit um klare Korrekturen handeln, trendlose Marktbewegungen eignen sich zum Swing Trading nicht.

Treten in einem Aufwärtstrend mindestens drei Down Days in Folge auf und kommt es am vierten Tag zu einem Verlassen der Vortagesspanne nach oben, wird eine Longposition eröffnet.

Dazu kann bereits am Morgen des vierten Tages eine Stop Buy Order über dem Hoch des dritten Down Days platziert werden. Zur Absicherung wird ein Stop Loss kurz über dem Tief des dritten Down Days platziert.