Bitcoin Alternative: Welche Alternative zu Bitcoin lohnt sich für Trader und Anleger?

Der Bitcoin macht auch in 2019 durch ein Auf und Ab im Kursverlauf Schlagzeilen. Nach den enormen Kursgewinnen im Dezember 2017 sahen manche Finanzexperten die Kryptowährung schon in naher Zukunft bei einem Wert von 50.000, ja sogar 100.000 US Dollar – aber die beträchtlichen Kurskorrekturen in 2018 ließen diese Träume rasch platzen. Nach einer Erholung in 2019 folgte ein erneuter Abwärtstrend. Die Volatilität des BTC lässt Anleger trotz des hohen Marktanteils der Coin nach einer Bitcoin Alternative Ausschau halten. Auch das Bitcoin Mining ist für private Nutzer fast unerschwinglich. Zwar gibt es nicht die eine beste Alternative zu Bitcoin, aber doch eine Fülle attraktiver Möglichkeiten.

  • Bitcoin Kursverlauf bleibt weiter sehr volatil
  • Bitcoin Mining ist sehr kostspielig
  • Andere Altcoins bieten eine Alternative zu Bitcoin
  • Derivate wie CFDs auf den Bitcoin sind ebenfalls mögliche Alternativen
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Alternative zu Bitcoin: BTC bleibt unvorhersehbar

Der Bitcoin wurde in den frühen Jahren seines Bestehens zu vergleichsweise geringen Werten gehandelt. Starken Wertzuwachs erfuhr die Kryptowährung dank des allmählich zunehmenden Interesses bereits in 2016. Bis Ende 2017 kam es zu erheblichen Kursgewinnen, allerdings gingen manche Analysten bereits auf der Höhe des Bitcoin-Hypes davon aus, dass es sich um ein vorübergehendes Phänomen handle. Sie sollten Recht behalten: Schon in der ersten Jahreshälfte 2018 kam es zu einem deutlichen Kursrückgang. Anleger, die in letzter Minute aufgesprungen waren und BTC physisch erworben hatten, in der Hoffnung, vom Hype zu profitieren, sahen ihre Erwartungen enttäuscht. Wie abhängig der Kurs des Bitcoin von dem ihn betreffenden Marktgeschehen ist, zeigte sich im Herbst 2019. Nach erneuten Kurszuwächsen wieder eine Talfahrt, diesmal wohl aufgrund der negativen Bewertung der geplanten Facebook-Coin Libra. Die Presse ließ die Kurse anderer Digitalwährungen fallen. Zwar kann man davon ausgehen, dass der BTC als Leitwährung der Kryptobörsen und Liebling langfristiger Anleger weiterhin bestehen bleiben wird, für eine erfolgreiche Geldanlage gibt es jedoch mehr als eine Alternative zu Bitcoin, die Anlegern keine Zitterpartie abverlangt.

Bitcoin Alternative

So funktioniert der Bitcoin

Um das Auf und Ab beim Kursverlauf des Bitcoin zu verstehen, muss man wissen, wie die Coin – und andere Altcoins – funktioniert. Geschaffen wurde BTC in 2009 ausdrücklich als dezentrales, nutzerverwaltetes digitales Zahlungsmittel. Der Entwickler, der sich bis heute hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbirgt, wollte mit dem Bitcoin eine Alternative zum Fiatgeld schaffen. Das Projekt versteht man vor dem Hintergrund der Finanzkrise und dem erschütterten Vertrauen in das Bankensystem. Bitcoin wird nicht durch eine nationale Zentralbank emittiert und verwaltet. Statt dessen haben alle Nutzer, die die Client-Software auf ihren Rechnern installieren, Anteil an der „Buchführung“ beim Bitcoin. Denn alle Transaktionen werden in immer neuen Datenblöcken festgehalten, die aufgefunden und verifiziert werden müssen. Danach werden sie in komprimierter Form als sogenannter Hash an die bestehende Kette von Datenblöcken angefügt. Diese sogenannte Blockchain wird auf allen angeschlossenen Rechnern immer auf dem neuesten Stand gehalten. Eine Transaktion und auch der Wert des Bitcoin kann nachträglich nicht mehr verändert werden – dazu müsste man auf alle Computer des Bitcoin-Netzwerks gleichzeitig zugreifen können. Das ist sehr sicher, aufgrund der geringen Blockgröße von 1 MB aber auch im Ablauf sehr schwerfällig, weswegen bereits technologisch nachgebessert wurde.

Die Rechenleistung, die für das Auffinden und Verarbeiten der Blöcke, das sogenannte Mining oder Schürfen aufgebracht wird, generiert Bitcoin, die teilweise den Minern als Lohn für ihre Arbeit zufallen. Die aufgebrachte Rechenleistung wird den „Minern“ vergütet, auf diese Weise entstehen neue Coins. Auch das Mining von Bitcoin wird jedoch zunehmend aufwändiger und erfordert inzwischen eine spezielle Hardware, von den Kosten für den Stromverbrauch ganz zu schweigen.

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Bitcoin Alternative: Bei anderen Altcoins wird man fündig

Zwar ist der Bitcoin als allererste Digitalwährung überhaupt zweifellos eine unglaubliche Innovation. Doch schon von Anfang an wurden technische Einschränkungen der Blockchain kritisch diskutiert. Hierzu gehört die bereits erwähnte geringe Blockgröße. Sie bewirkte tatsächlich, dass mit zunehmendem Interesse und steigender Nutzung der Coin die Handhabung langsamer und kostspieliger wurde. Bereits vor dem ersten Hard Fork, also einer Abspaltung von der Bitcoin-Blockchain mit verbesserten Voraussetzungen, bemühten sich andere Entwickler-Teams, das Konzept Blockchain skalierbarer und nutzerfreundlicher zu gestalten. Dank einer Blockgröße von 8 MB ist der erste Hard Fork des BTC, der Bitcoin Cash, ein alltagstaugliches Zahlungsmittel, mit dem Transaktionen verzögerungsfrei und kostengünstig ausführbar sind. Einer der umstrittensten Hard Forks von Bitcoin war bis heute Bitcoin Diamond (BCD).

Eine eigene Blockchain schufen die Entwickler von Ethereum, denen es nicht nur um die Kreation eines Zahlungsmittels ging. Die Ethereum-Blockchain dient vor allem der Umsetzung Intelligenter Verträge, die fälschungssicher und dezentral eine juristische Mittelsperson unnötig machen. Ebenfalls recht früh geschaffen wurde Litecoin, eine weitere Bitcoin Alternative, und Ripple, ein Token, das die Interoperabilität von Krypto- und Fiatwährungen ermöglicht.

Alternative zu Bitcoin

Tausende Coins, aber nicht alle sind eine Alternative zum Bitcoin

Fast täglich werden neue Tokens und Coins geschaffen, die alle mit der Absicht antreten, die beste Alternative zum Bitcoin zu sein. Viele der Neuzugänge halten sich jedoch nicht in den Ranglisten – ganz einfach, weil sie keinen Bedarf decken. Nur Coins mit einem interessanten Geschäftsmodell schaffen es auf die Top-Plätze der Krypto-Rankings. Denn sie wecken Appetit bei Investoren. Je erfolgreicher eine der Altcoins, kurz für Alternative Coins, wird, umso höher fällt ihre Marktkapitalisierung und ihr Marktanteil aus. Weitere Anzeichen für lohnende Investitionsmöglichkeiten sind die geplanten Anwendungsbereiche der Coin und die spezielle Blockchain-Technologie, die verwendet wird, und deren Anwendbarkeit in der Praxis. Interessant ist unter Umständen auch, wie eine Coin geschürft wird, auch wenn dies nicht bei allen Altcoins möglich ist.

Die bekanntesten Coins als Alternative zu Bitcoin

Wirft man einen Blick in die Krypto-Rankings, findet man den Bitcoin mit seinem hohen Marktanteil von ungefähr 70% immer als Marktführer. Deutlich weniger Marktkapitalisierung weisen die Coins auf den Folgeplätzen auf, also jene, die es in die Top 5 der Kryptowährungen schaffen. Dennoch finden sich hier lebensfähige, interessante Geschäftsmodelle, die für Anleger durchaus interessant sind. Natürlich gibt es nicht die eine beste Alternative zu Bitcoin, die Entscheidung hängt immer auch ein wenig von der individuellen Anlagestrategie ab. Für alle Spitzenreiter gilt, dass sie bereits seit einer ganzen Weile existieren und ihren Wert sozusagen unter Beweis gestellt haben, und zwar in folgenden Bereichen:

  • Schnelle und zuverlässige Ausführung von Transaktionen
  • Bessere Skalierbarkeit
  •  Intelligente Verträge als manipulationssicheres Medium für Transaktionen
  • Interoperabilität von Krypto- und Fiatwährungen
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Ethereum: Attraktiver Zweiter hinter dem BTC

Bei Ethereum handelt es sich nicht um eine Abspaltung der Bitcoin-Blockchain. Statt dessen setzt diese Plattform auf eine eigens entwickelte Softwarearchitektur. Anders als beim Bitcoin, der als digitales Zahlungsmittel Selbstzweck ist, will Ethereum eine Plattform für die Nutzung Intelligenter Verträge schaffen. Verträge sollen auf diese Weise ebenso wie Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain dezentral und fälschungssicher umsetzbar sein. Wird eine Transaktion mithilfe des Tokens Ether ausgeführt, besiegelt dies den Vertrag, der damit in Kraft tritt.

Ethereum traf mit diesem Geschäftsmodell auf Anhieb ins Schwarze und hält sich seit dem Start der Plattform in 2015 fast kontinuierlich auf dem zweiten Platz der Krypto-Ranglisten, direkt hinter dem Bitcoin. Dass Ether bezahlbar ist und auch das Mining weniger kostspielig als beim Bitcoin, macht das Token zu einer guten Alternative für Anleger.

Bitcoin Mining Alternative

Litecoin: Schneller und leichter als Bitcoin

Litecoin, kurz LTC, ist eine der Coins der ersten Stunde. Bereits 2011 existiert die Coin und wurde von Anfang an gut aufgenommen, denn Litecoin adressierte schon früh das Skalierbarkeitsproblem des Bitcoin. Die dem Litecoin zugrunde liegende Blockchain ist zwar fast identisch mit der des BTC, die Abwicklung von Transaktionen verlief jedoch von Anfang an wesentlich schneller und machte Litecoin zu einem praktisch nutzbaren Zahlungsmittel.

Außerdem ist Litecoin eine Bitcoin Mining Alternative. Während das Schürfen neuer Coins beim BTC inzwischen einen Rechenaufwand erfordert, der fast vollständig von großen Serverfarmen oder Mining-Pools erbracht wird, ist das Mining von Litecoin noch mit einem herkömmlichen Computer und einer guten Grafikkarte möglich, wie in den Anfangsjahren des Bitcoin.

Ripple: Das Token, das Krypto- und Fiatgeld zusammenbringt

Interessant als Bitcoin Alternative ist auch die Plattform Ripple. Hier liegt keine Blockchain zugrunde, und das Token wird nicht geschürft. Allerdings ist das Konzept bei Ripple auch ein wenig anders als bei Bitcoin, Ethereum oder Litecoin. Ripple ist eine Datenbank, die Angaben zu allen Nutzerkonten und deren Guthaben enthält. Die Kontostände liegen für alle Teilnehmer im Netzwerk von Ripple offen. Über das Ripple-System werden primär Käufe und Verkäufe getätigt, und zwar mit einem Schwerpunkt auf dem Forexhandel. Auf Ripple können beliebige Zahlungsmittel gegeneinander gehandelt werden, also auch Kryptowährungen gegen Fiatgeld oder umgekehrt. Abgewickelt werden Transaktionen ähnlich wie bei Ethereum, aber anstelle der Smart Contracts verwendet Ripple eine Art digitalen Schuldschein. Das ständig aktualisierte Ripple-Netzwerk ist weniger für private Nutzer gedacht als vielmehr für die Finanzindustrie. Mit Ripple ist ein Ansatz zur Lösung des Interoperabilitätsproblems der digitalen Währungen geschafffen worden.

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Bitcoin Cash: Der flotte kleine Bruder des Bitcoin

Der Bitcoin Cash ist der erste Hard Fork des Bitcoin und das Resultat einer langen Debatte innerhalb der Bitcoin-Community um die Skalierbarkeit. Mit wesentlich größeren Datenblöcken von 8 MB adressiert der Bitcoin Cash als Alternative zu Bitcoin dessen Limitierungen und schaffte es praktisch aus dem Stand auf einen der Top-Plätze, als der Fork im August 2017 ausgeführt wurde. Außerdem ist Bitcoin Cash ebenso wie Litecoin eine Bitcoin Mining Alternative für private Miner, die keine Unsummen für Hard- und Software investieren können oder wollen.

Neue Bitcoin Alternative

Lisk: Deutsche Bitcoin Alternative mit modularen Blockchain-Services

Weniger bekannt als die beschriebenen Coins ist das deutsche Startup Lisk mit eigener Coin. Das Konzept ist keine neue Bitcoin Alternative und existiert bereits seit 2016. Lisk könnte sich nach Meinung mancher Experten als ungeheuer brauchbare, modulare Blockchain-Anwendung herausstellen. Die dezentrale Anwendungsplattform sieht für jede neue App einen eigenen Fork der Blockchain vor, so dass von der sogenannten Mainchain unbegrenzt viele Sidechains abgezweigt werden können – miteinander verbunden über die Haupt-Blockchain. Die untergeordneten Projekte auf den Sidechains greifen dabei auf Inhalte der Haupt-Chain wie auf eine Programmierbibliothek zu.

Bitcoin und seine Alternativen bleiben für Anleger interessant!

Nicht nur der Bitcoin, sondern einige andere interessante und ausgereifte Modelle auf der Basis der Blockchain versprechen Investoren gute Renditen. Anders als in den Anfangsjahren des Bitcoin interessieren sich zunehmend auch ganz normale, private Anleger für derartige Möglichkeiten. Der Grund dafür ist bei den anhaltenden Niedrigzinsen zu suchen, die bei jeder herkömmlichen Geldanlage das Kapital langsam, aber sicher aufzehren. Früher beliebte Spar- oder Festgeldkonten lohnen sich nicht mehr. Sogar die eher konservativen Deutschen erwägen für ihre Vermögensbildung den Bitcoin, Alternativen sind allerdings auch Derivate auf Kryptowährungen, die aufgrund des starken Interesses zunehmend handelbar sind.

Ein Pluspunkt der Krypto-Coins ist ihre dezentrale Struktur und die Unabhängigkeit von einem Bankensystem, in das viele Anleger nicht mehr so recht Vertrauen haben. Die praktische Nutzbarkeit der Blockchain ist inzwischen ebenfalls bewiesen, so dass sich Digitalwährungen einen festen Platz in der Finanzwelt erobert haben. Das gleiche gilt auch für Finanzprodukte auf den Kursverlauf.

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Wo kann man eine Alternative zu Bitcoin direkt kaufen?

Anleger, die auf einen positiven Kursverlauf einer Kryptowährung spekulieren möchten, müssen diese ebenso erwerben wie Fiatgeld oder Goldbarren. Steigt der Wert der Coin, kann man später verkaufen und dabei einen Gewinn machen. Dabei gestaltet sich der Umgang mit Kryptowährungen allerdings ein wenig anders als die Handhabung von Euro oder US Dollar. Um Bitcoin, Ethereum oder eine der anderen Listenführer physisch zu erwerben, muss sich ein Anleger mit der erforderlichen Technologie vertraut machen. Unbedingt notwendig ist ein sogenanntes Wallet. In der digitalen Brieftasche liegen jedoch keine Coins. Statt dessen dient es der Aufbewahrung der Codes oder Schlüssel, mit denen das Guthaben verwaltet wird. Dazu gehören

  • der private Schlüssel
  • der öffentliche Schlüssel
  • die digitale Signatur
  • keinerlei persönliche Daten

Der private Schlüssel ist eine Zeichenfolge, mit der der Zugang zum Konto und die Ausführung von Transaktionen autorisiert wird, während der öffentliche Schlüssel eine Art Kontonummer darstellt. Die digitale Signatur gibt Auskunft über den Kontostand. Für eine Zahlung in Bitcoin sind alle drei Codes notwendig. Angaben zur Person des Kontoinhabers gibt es jedoch nicht – die Transaktionen laufen in der Welt der Kryptowährungen anonym ab.

Beste Alternative zu Bitcoin

Auf Kryptobörsen oder Marktplätzen eine Alternative zu Bitcoin kaufen

Hat man das Wallet, kann man eine Bitcoin Alternative erwerben. Dies geschieht in der Regel auf einer Bitcoin Börse oder einem Kryptomarktplatz. Beide haben gemeinsam, dass sie Angebot und Nachfrage zusammenbringen, jedoch mit unterschiedlichem Automatisierungsgrad.

Bei einer Kryptobörse kann ein Anleger nach abgeschlossener Registrierung genau angeben, welche Käufe oder Verkäufe er tätigen will, und welche Mindest- und Höchstpreise er dafür in Betracht zieht. Sind diese Parameter definiert, durchsucht die Börse ihre Database selbstständig nach passenden Optionen. Wird ein passendes Angebot oder Gesuch gefunden, führt das System der Kryptobörse die Transaktion automatisch durch. Man muss also nicht ständig vor dem Computer sitzen.

Anders bei Marktplätzen – hier können Nutzer über eine Suchfunktion Gebote und Gesuche filtern, müssen dann aber die Liste der Ergebnisse selbst durchgehen und passende Posten heraussuchen. Auch der Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer muss von den Nutzern selbst hergestellt werden. Der Marktplatz bietet hier lediglich eine sichere Handelszone. Allerdings haben Kryptobörsen und der von ihnen gebotene Komfort ihren Preis. Die Handelskosten auf Marktplätzen fallen wesentlich niedriger aus und werden meist von Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen übernommen.

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Aktien: Mögliche Alternative zu Bitcoin

Konventionelle Anleger, die den noch verhältnismäßig neuen Kryptowährungen nicht recht trauen, können ebenfalls von Kursgewinnen des Bitcoin und anderer Coins profitieren – allerdings auf Umwegen. Dies ist möglich über Aktien von Unternehmen, die auf die eine oder andere Weise zur Entwicklung oder zum Schürfen von Kryptowährungen beitragen oder möglicherweise Blockchain-basierte Dienstleistungen entwickeln und anbieten. Denn derartige Firmen profitieren seit dem Bitcoin-Hype, ihre Unternehmensanteile haben zum Teil erhebliche Wertsteigerungen erfahren. Natürlich ist ein wenig Recherche erforderlich, um festzustellen, welche Industrien und Services sich auf die Blockchain einstellen und ihr Geschäftsmodell entsprechend aufstellen. Zu nennen wären hier einerseits Dienstleister wie die zum Teil bereits börsennotierten Betreiber von Kryptobörsen, aber auch Anbieter von Cloudservices speziell für Anwendungen rund um den Bitcoin und die Blockchain. Ebenso gute Aussichten haben Konzerne, die die Hardware und Software liefern für Bitcoin & Co. Das schließt extrem leistungsstarke Grafikkarten für das Mining ein oder gleich spezielle Bitcoin-Miner Hardware, aber auch Hochleistungs-Prozessoren für Computer.

Deutsche Bitcoin Alternative

Krypto-CFDs als Bitcoin Alternative

Nicht jeder interessierte Anleger wird sich in die Blockchain-Technologie und die Nutzung von Kryptobörsen oder Marktplätzen einarbeiten wollen. Hinzu kommt, dass beim physischen Kauf einer Alternative zu Bitcoin immerhin dasselbe Risiko besteht wie bei jedem Währungskauf: fallen die Kurse, macht der Anleger Verlust. Es gibt jedoch zunehmend andere Möglichkeiten dank der Derivate auf den Bitcoin und andere Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung, wie Ether, Ripple oder Bitcoin Cash.

Da immer mehr Anleger und Trader sich für die Möglichkeit des Derivatehandels interessieren, steigen nicht nur Anbieter wie CFD-Broker in den Krypto-Markt ein. Auch große institutionelle Finanzdienstleister wollen vom Bitcoin profitieren, darunter auch Banken und Hedgefonds. Mit dem Einstieg dieser Großanbieter in den Markt erhält dann auch der Kurs der wichtigsten Kryptowährungen einen positiven Kick, da mehr Kapital für den Handel mit Bitcoin und seinen Alternativen aufgewendet wird. Experten veranschlagen für Krypto-Derivate eine mögliche Marktkapitalisierung von ungefähr 5 Billionen US Dollar und bescheinigen diesen Märkten noch erhebliches Potenzial.

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Die Besonderheiten von CFDs

Wer BTC nicht physisch kaufen will, kann statt dessen auf die Kursentwickung spekulieren. Die beliebtesten Finanzinstrumente im Daytrading sind Differenzkontrakte. Die contracts for difference oder CFDs bilden die Kursentwicklung ihres Basiswertes 1:1 ab. Wer ein CFD auf Bitcoin erwirbt, kauft damit nicht die Kryptowährung, sondern partizipiert an der Entwicklung des Kurses zwischen dem Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt. Ein Krypto-CFD bildet dabei den Kurs eines Währungspaares wie BTCEUR oder BTCUSD ab.

  • Krypto-CFDs auf den Bitcoin-Kurs als Bitcoin Alternative
  • Spekulation auf steigende und auf fallende Kurse
  • Rendite erhöhen mit dem Hebel
  • Einstieg ins Trading mit einem kostenlosen Demokonto

Geschaffen wurden CFDs von findigen britischen Bankern, die mithilfe der Differenzkontrakte die Stempelsteuer auf Aktienkäufe vermeiden wollten, die in Großbritannien üblich ist. Geschaffen für Aktien, gibt es CFDs heutzutage auf Basiswerte aus allen Anlageklassen, also auch auf Forexpaare, und eben auf Kryptowährungen. Die Finanzinstrumente verdanken ihre Beliebtheit der Tatsache, dass sie gleich mehrere Vorteile haben. So können Trader nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse spekulieren, machen also mit einem Short-CFD auf Bitcoin genau dann Gewinn, wenn der Bitcoin-Kurs wieder einmal fällt.

Bitcoin Alternative

Einstieg schon mit wenig Kapital

Anders als beim Kauf von Bitcoin bieten CFDs auch deshalb eine Alternative, weil nicht viel Grundkapital für das Trading benötigt wird. Denn CFDs sind sogenannte Hebelprodukte. Nur ein teil der bewegten Summe wird als Margin zur Sicherheit hinterlegt, umgesetzt wird viel mehr. Bei den besonders liquiden Forex-Hauptwerten das bis zu Dreißigfache, bei Krypto-CFDs – aufgrund der Volatilität der Basiswerte – immerhin das Doppelte. Die Hebel sorgen für erhöhte Renditen, gelten aber auch im Verlustfall. Vor dem Trading sollte man sich daher die Zeit nehmen, sich Grundkenntnisse anzueignen. Da der Handel über einen Broker erfolgt und viele CFD-Broker speziell zu diesem Zweck unverbindliche und kostenfreie Demokonten anbieten, können allerdings auch Einsteiger diese Hürde nehmen.

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Start ins CFD-Trading mit einem vertrauenswürdigen Broker

Das Trading von Krypto-CFDs ist trotz der zweifellos vorhandenen Risiken eine lohnende Alternative zu Bitcoin – schon allein deshalb, weil die anspruchsvollen technischen Hintergründe der Blockchain-Coins nicht berücksichtigt werden müssen. Aber auch beim CFD-Trading sollten gute Grundlagen geschaffen werden, damit der Einstieg in den Handel den gewünschten Erfolg zeigt. Einer der wichtigsten Faktoren, und das nicht nur für Anfänger, ist die Auswahl eines geeigneten CFD-Brokers. Immer mehr Broker werben online um Neukunden, und die Auswahl ist daher nicht leicht. Um sich an Fakten zu halten und nicht den Werbeversprechen zu erliegen, bietet sich ein Brokervergleich an. Diese Broker-Rankings können über entsprechende Vergleichsportale aufgerufen werden und sorgen rasch für einen Überblick.

Alternative zu Bitcoin

Das bewerten Brokervergleichs-Portale

Die Vergleichsportale bemühen sich darum, verschiedene Kriterien bezüglich der Leistungen und Produkte von CFD-Brokern separat und möglichst objektiv zu bewerten. Bis zu zehn verschiedene Bereiche werden unter die Lupe genommen. Sehr wichtig ist das Vorhandensein einer Regulierung durch eine vertrauenswürdige Aufsichtsbehörde, am besten in einem europäischen Land. Denn innerhalb der EU sind die Auflagen, was die Absicherung der Kundengelder angeht, sehr streng. Die Einlagen müssen auf separaten Konten, getrennt vom Vermögen des Brokers, aufbewahrt sein. Ebenso wichtig ist, dass alle anfallenden Gebühren und Kosten sofort und ohne langes Herumsuchen aufgefunden werden können. Versteckte Kosten sollte es möglichst nicht geben!

Dass das Handelsangebot bei einem in Frage kommenden Broker auch Krypto-CFDs enthalten sollte, versteht sich. Allerdings ist es durchaus vorteilhaft, wenn auch darüber hinaus ein breites Portfolio verfügbar ist – für den Fall, dass man später noch andere Werte handeln und weitere Strategien umsetzen möchte.

Bildungsangebote unbedingt nutzen!

Die besten CFD-Broker bieten ihren Tradern eine ganze Menge. Oft hat man die Wahl unter verschiedenen Handelsplattformen, mindestens eine davon sollte intuitiv bedienbar sein und mit einem großen Funktionsumfang punkten können. Bei den meisten Brokern haben Neukunden die Möglichkeit, zunächst unverbindlich ein Demokonto zu nutzen. Die Demo erlaubt das Traden in echter Handelsumgebung, aber mit virtuellem Kapital – und damit ganz ohne Risiko. Auf diese Weise kann die Handelssoftware getestet werden, aber auch andere Services. So können Neukunden über die Demo bei Fragen den Kundensupport ansprechen und sich vergewissern, dass die Service-Mitarbeiter gut erreichbar sind, auf Anfragen rasch reagieren und kompetent für Abhilfe sorgen.

Außerdem hat man mit der Demo in vielen Fällen Zugang zum Bildungsbereich, falls der Broker dies anbietet. Mitunter finden sich hier hochwertige Inhalte, gut strukturiert präsentiert. Wo eBooks, Artikel, Marktanalysen und Webinare für Anfänger und Fortgeschrittene geordnet sind, hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf den Handel mit Krypto-CFDs vorzubereiten, ohne sofort eigenes Geld zu riskieren. Das senkt die späteren Risiken im Echtgeld-Handel ganz erheblich. Seriöse Broker weisen ihre Nutzer darauf hin und fordern zum regen Gebrauch der Bildungsangebote auf.

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Bitcoin Alternative: Viele Möglichkeiten als Alternative zu Bitcoin

Bitcoin und zumindest die erfolgreicheren Kryptowährungen sind gekommen, um zu bleiben. Der BTC hat sich mit seiner enormen Marktkapitalisierung den Status einer digitalen Leitwährung erworben, ist allerdings noch immer verhältnismäßig volatil. Die starken Kursschwankungen auch nach dem Abklingen des Bitcoin-Hype in 2017 lassen Anleger nach einer geeigneten Bitcoin Alternative Ausschau halten. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten – beispielsweise die Investition in andere interessante Coins, die es auf die oberen Plätze im Krypto-Ranking schaffen und vielversprechende Geschäftsmodelle aufweisen.

Wer die Direktinvestition in Altcoins scheut, findet eine weitere Alternative in Aktien. Denn viele Unternehmen, die Hardware- und Softwarekomponente beitragen, profitieren von der Wertentwicklung des Bitcoin, so dass die Unternehmensanteile für Anleger lukrativ sind.

Darüber hinaus kann man Bitcoin und viele andere Coins auch über Derivate handeln. Zunehmend verbreitet ist inzwischen der Handel mit Krypto-CFDs. Dabei haben Trader im kurzzeitigen, außerbörslichen Handel über einen Broker die Möglichkeit, von der Kursentwicklung zu profitieren, ohne Bitcoin kaufen zu müssen. Dank der Möglichkeit, auch auf fallende Kurse zu spekulieren, sind Krypto-CFDs bei volatilen Werten wie dem Bitcoin eine echte Alternative und natürlich auch ein Mittel zum Hedging der Anlage in physische Coins.

Damit das Trading erfolgreich verläuft, sollten besonders Anfänger bei der Auswahl des Brokers die Bewertungskriterien der Vergleichsportale beachten und zunächst ein Demokonto nutzen. Mit der Demo hat man Zugang zu den Bildungsressourcen der meisten Broker, kann risikolos Grundkenntnisse erwerben und anwenden und außerdem Kundendienst und weitere Leistungen testen, bevor tatsächlich eigenes Geld investiert wird. Wer alle Möglichkeiten ausschöpft, hat gute Aussichten, im CFD-Trading eine Alternative zu Bitcoin & Co. zu finden und bei entsprechend umsichtigem Vorgehen gute Renditen zu erzielen.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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