Bitcoin Gold Mining und Kauf: Der weniger bekannte Fork des Bitcoin erklärt

 

Mit dem Start der ersten digitalen Währung, dem Bitcoin, begann in 2009 eine beispiellose Erfolgsgeschichte nicht nur eines neuen Zahlungsmittels, sondern auch einer neuen Technologie: der Blockchain. Allerdings brachte der Kryptopionier eingebaute Schwierigkeiten mit sich, die schon bald die Community der Nutzer spalteten. Neben eigenständigen neuen Kryptowährungen entstehen in 2017 durch sogenannte Hard Forks Abspaltungen der Bitcoin Blockchain – im August der Bitcoin Cash, im Oktober Bitcoin Gold und im November desselben Jahres ein weitere Fork: Bitcoin Diamond (BCD). Beim Bitcoin Cash ging es um verbesserte Skalierbarkeit durch größere Datenblöcke. Die Entwickler des Bitcoin Gold hingegen wollten das Mining wieder an private Nutzer zurückgeben, jedoch ist Bitcoin Diamond bis heute eine der umstrittensten Forks von Bitcoin.

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  • Bitcoin Gold ist der zweite Hard Fork des Bitcoin
  • Bitcoin-Blockchain mit Modifikation des Algorithmus
  • Mehr Grafikkarten-Freundlichkeit beim BTG
  • Bitcoin Gold Mining verstärkt für private Teilnehmer

Worum geht es beim Bitcoin Gold Fork?

In der Bitcoin-Community herrschte von Anfang an beträchtliche Meinungsvielfalt, was die Funktionalität der ersten Kryptowährung betraf. Dabei ging es um zwei große Themen, die letztlich die beiden Hard Forks von 2017 herbeiführten. Ein Grundproblem des „originalen“ Bitcoin ist seine geringe Skalierbarkeit – die Datenblöcke beim BTC sind mit einer Größe von 1 MB. Diese vergleichsweise geringe Blockgröße wurde bewusst festgesetzt, um bei den zunächst kostenfreien BTC-Transaktionen das Risiko von Vektorattacken zu reduzieren. Die Größe von 1 MB, in den ersten Jahren des Bitcoin ausreichend, führte mit zunehmendem Transaktionsvolumen zu erhöhten Wartezeiten und Transaktionskosten. Kurz vor dem ersten Hard Fork im August 2017, der den Bitcoin Cash hervorbrachte, beliefen sich die Wartezeiten für die Ausführung von Transaktionen auf bis zu 50 Minuten. Mit einer Blockgröße von 8 MB sollte der BCH dem Bitcoin seine „Beweglichkeit“ zurückgeben und als alltagstaugliches Zahlungsmittel dienen.

Der zweite Fork verfolgte andere Ziele – mit dem Hard Fork des Bitcoin Gold im Oktober 2017 sollte privaten Nutzern wieder verstärkt der Zugang zum Mining gewährt werden. Denn die hohe Rechenleistung, die für das Schürfen neuer Bitcoins aufgewendet werden muss, hat längst dazu geführt, dass das Mining des BTC fast ausschließlich auf großen Rechner-Farmen stattfindet, die die technischen Voraussetzungen dafür mitbringen.

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So funktioniert die Blockchain

Wer verstehen will, wie das „Schürfen“ neuer Coins vor sich geht und warum die Anforderungen so hoch sind, muss zunächst die Technologie hinter dem Bitcoin begreifen: die Blockchain. Denn der BTC ist nicht nur die Einheit des Zahlungsmittels, sondern auch die Block-Kette von Daten, die dahinter steht. Alle Zahlungen mit Bitcoin werden in Datenblöcken erfasst. Diese Blöcke müssen lokalisiert und bearbeitet werden, anschließend werden sie an die Kette angehängt. Über die Client-Software, die alle Teilnehmer im Bitcoin-Netzwerk installiert haben, wird die ständig anwachsende Database der Blockchain auf allen Rechnern in der Community beständig aktualisiert. Eine zentrale Verwaltung gibt es nicht, und ein Eingreifen in die Database ist ebenfalls nicht möglich – dazu müsste man auf alle Rechner gleichzeitig zugreifen können.

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Bitcoin Gold: Mining erklärt

Die Blockchain ermöglicht die dezentrale P2P-Verwaltung der Kryptowährungen, die daher auch nicht zentral kontrolliert oder manipuliert werden können. Da es keine „Zentralbank“ gibt, muss allerdings ein anderes Verfahren für die Emission neuer Einheiten her. Dafür sorgt bei der Bitcoin-Blockchain das sogenannte „Mining“. Der Begriff aus der Goldgräbersprache lässt sich am besten mit „schürfen“ übersetzen. Was in der Praxis vor sich geht, ist jedoch ein sehr technischer Prozess, der hohe Anforderungen an die Hardware stellt. Vereinfacht gesagt, übernehmen die „Miner“ die Bestätigung von Transaktionen auf der Blockchain und tragen diese durch ihre Arbeit in das digitale Kontobuch ein. Durch die aufgewendete Rechenleistung werden neue Coins generiert, der Miner wird für seine Tätigkeit durch eben diese „geschürften“ Coins (oder deren Bruchteile) entlohnt.

Das passiert beim Krypto-Mining

Die Blockchain ist nämlich nichts anderes als eine Liste aller Transaktionen, zusammengefasst in Datenblöcken und aneinander gehängt. Jede jemals getätigte Transaktion kann im gesamten Netzwerk eingesehen werden, allerdings ohne Angabe dazu, wer sie ausgeführt hat.

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Damit die Kette der Datenblöcke manipulationssicher ist und bleibt, werden die Informationen eines jeden neuen Datenblocks von den Minern umgewandelt in eine sehr viel kürzere Zeichenfolge, den sogenannten Hash. Hinzu genommen werden außerdem Daten aus dem vorhergehenden Block. Der Hash wird an das Ende der Blockchain gehängt und fungiert, bis er durch einen neuen Hash aktualisiert wird, wie ein Siegel oder eine Plombe. Jeder Hash ist dabei eine absolut einmalige Sequenz von Zeichen, die bestätigt, dass der aktuelle und der vorletzte Block der Kette gültig sind. Um die Informationen zu getätigten Transaktionen zu ändern, müsste man nicht nur in den Datenbestand der Blockchain eingreifen, sondern auch das Siegel, den Hash, manipulieren. Dann aber würde der betreffende Hash nicht mehr zu den Datenblöcken passen, auf die er sich bezieht. Die Miner erzeugen also nicht einfach neue Coins, sondern leisten vielmehr die Arbeit von „Buchprüfern“, die die Rechtsgültigkeit der jeweils letzten Transaktionen der Blockkette auf allen PCs mit dem Bitcoin-Client replizieren.

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Teurer Wettlauf um den nächsten Hash

Da das Schürfen nicht aus reiner Nächstenliebe geschieht, sondern vergütet wird, findet ein ständiger Wettlauf auf der Suche nach neuen Blöcken statt. Die Erzeugung eines Hash ist eine vergleichsweise einfache Angelegenheit – schnell verdiente Coins, würde man meinen. Damit nicht zu viele Coins oder Tokens zu schnell geschürft werden und in Umlauf kommen, gibt es da diese kleine Hürde – den sogenannten „Proof of Work“, kurz PoW. Dieser algorithmisch gesteuerte Arbeitsnachweis erhöht die Schwierigkeit bei der Verarbeitung der Blöcke, die überdies graduell noch zunimmt. Beim Bitcoin erfolgt der Proof of Work durch das Auffinden eines bestimmten Datensatzes innerhalb des aktuellen Blocks, der das für den Hash gewünschte Format erzeugen hilft. Die zahlreichen Versuche, die für die Lokalisierung dieses Datenfragments, auch Nonce genannt, erforderlich sind, werden inzwischen längst nicht mehr am normalen PC durchgespielt, sondern durch spezielle Mining-Hardware durchgerechnet.

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Die aber kann sich der private Nutzer kaum noch leisten, und die Folge ist, dass schon seit Jahren das lukrative Schürfen von Bitcoin von einigen wenigen großen Serverstandorten ausgeführt wird. Diese Konzentration des Schürfens läuft den Grundprinzipien einer dezentralen Blockchain zuwider. Das war bereits 2017 so und einer der neuralgischen Punkte der Bitcoin-Blockchain. Hier setzt Bitcoin Gold an. Mit einem Grafikkarten-freundlichen Algorithmus ist nach dem zweiten Hard Fork nun für den Durchschnittsnutzer wieder GPU-Mining möglich.

Was ist Bitcoin Gold? Unterschiede zum Bitcoin

Während beim Fork des Bitcoin Cash vor allem eine höhere Blockgröße realisiert wurde, ging es den Entwicklern des Bitcoin Gold um einen neuen Algorithmus. Der BTG nutzt nicht mehr den SHA-256, den Bitcoin und Bitcoin Cash gemeinsam haben, sondern den Equihash. Als Proof of Work Algorithmus ist Equihash allerdings nicht ausführbar über professionelle ASIC-Mining-Hardware, wie sie für die Steigerung der Hashpower beim BTC eingesetzt wird, sondern nur über den CPU oder die Grafikkarte eines Computers. Selbst wenn der Miner eine ASIC-Hardware anschließen würde, hätte dies auf die CPU- oder Grafikleistung und damit auf das Schürfen neuer Coins keinen Einfluss. Damit ist privaten Nutzern wieder die Möglichkeit zur Teilnahme am Mining gegeben.

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In vielen anderen Bereichen haben Bitcoin und Bitcoin Gold allerdings Gemeinsamkeiten. Die Blockgröße von 1 MB übernimmt der BTG, ebenso wie die höchstmögliche Zahl von Coins mit 21 Millionen und die Verarbeitungszeit von 10 Minuten pro Block.

Bitcoin Gold kaufen – nach dem Fork

Aufgrund der verhältnismäßig hohen Deckungsgleichheit bei den beiden Kryptowährungen, die für die Nutzer wenig Auswirkungen auf die Schnelligkeit bei der Ausführung von Transaktionen mit sich bringt, verlief die Abspaltung des Bitcoin Gold verhältnismäßig unspektakulär. Ab dem Block 491.407 auf der Bitcoin Blockchain spaltete sich der Bitcoin Gold ungefähr mittags am 25.10.2017 ab und gehen seitdem getrennte Wege. Alle Nutzer in der Bitcoin Blockchain, die vor dem Hard Fork ein Bitcoin-Guthaben ihr Eigen nannten, durften sich ab dem 25.10.2017 über eine entsprechende Menge an BTG freuen, ganz wie es bereits beim Fork des Bitcoin Cash geschehen war. Alle anderen, die sich für das Token interessieren, haben seit nunmehr zwei Jahren verschiedene andere Möglichkeiten, wenn sie Bitcoin Gold kaufen wollen:

  • Bitcoin Gold Mining
  • Bitcoin Gold kaufen über Kryptobörsen
  • Bitcoin Gold traden über CFD-Broker

eToro Bitcoin Gold kaufen – nach dem Fork

Bitcoin Gold Mining

Wer sich Bitcoin Gold Tokens durch Mining erarbeiten will, kann davon profitieren, dass der BTC auf GPU-Mining ausgelegt ist. Auf die teuren Miner, die für das Bitcoin generieren erforderlich sind, können Nutzer voll und ganz verzichten. Genau das war ja auch das Anliegen hinter dem Hard Fork des BTG. Das Mining ist entweder mit entsprechender Hardware- und Softwareausrüstung möglich oder als Cloudmining gegen eine Pauschalgebühr und ohne Anschaffungskosten für Ausstattung. Auf dieselbe Weise können auch andere Coins auf der Basis des Equihash-Algorithmus geschürft werden.

Wer sich die geeignete Hardware zulegen will, benötigt für das Mining mehrere (!) Hochleistungs-Grafikkarten, beispielsweise von Nvidia, die zu einem sogenannten „Rig“ verbunden werden. Auch eine schnelle Internetverbindung ist notwendig. Nicht zu unterschätzen ist außerdem der Kühlungsbedarf eines Rigs von Grafikkarten, denn beim Schürfen von Kryptowährung geht es tatsächlich aufgrund des hohen Stromverbrauchs heiß her. Die Software muss eine Mining-Software sein, die kompatibel zu den gewählten Grafikkarten ist. Und wenn es um den Empfang und die Verwaltung physischer Kryptowährungen geht, ist natürlich ein Wallet, eine elektronische Geldbörse, ebenfalls eine der Grundvoraussetzungen. In diesem Fall muss es ein Wallet sein, mit dem auch BTG verwahrt werden kann.

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Die Erfolgschancen erhöhen sich, wenn man einem Mining-Pool beitritt, bei dem mit kombinierter Rechenleistung schneller Blöcke aufgefunden und verarbeitet werden können. Wer keine umfangreichen Investitionen in Hard- und Software tätigen will, kann sich alternativ auch bei einem Cloud-Mining Anbieter registrieren und zahlt diesem eine Pauschale für den erwarteten Bitcoin Mining Energieverbrauch und sonstige Aufwendungen.

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Bitcoin Gold kaufen über Börsen und Marktplätze

Coins und Tokens wie der Bitcoin Gold können physisch erworben werden – auch wenn ihr Besitz in einer Zeichenfolge im sogenannten Wallet dargestellt wird. Mit allen Kryptowährungen kann ebenso gehandelt werden wie mit Fiatwährungen. Dabei hofft der Anleger, durch einen Kursanstieg, in diesem Fall des BTG, einen Gewinn zu machen, wenn die gekauften Coins wieder verkauft werden. Auch eine langfristige Anlage zur Vermögensbildung ist denkbar. Besonders bei weniger „gehypten“ Coins, die noch zu vergleichsweise günstigen Kursen zu haben sind, ist dies eine Option. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass auch hier, wie bei jeder Währungsspekulation, ein Verlustrisiko besteht. Fallen die Kurse, erleidet ein Anleger mit Kryptowährung ebenso Verluste, als wenn er sich mit Fiatwährung verspekuliert hätte. Wer nicht schnell abspringen kann, muss in diesem Fall abwarten und hoffen, dass die Kurse wieder steigen.

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Bitcoin Gold verkaufen und kaufen mit dem Wallet

Um Bitcoin Gold kaufen zu können, ist ein spezielles Bitcoin Gold Wallet erforderlich. Die elektronische Geldbörse enthält allerdings keine Coins, sondern die digitalen Schlüssel für deren Verwaltung. Der öffentliche Schlüssel entspricht einer „Kontonummer“ für das BTG-Konto, während der private Schlüssel Transaktionen autorisiert und Zugriff auf das Guthaben gewährt. Die digitale Signatur hingegen enthält Informationen über den Kontostand. Bei einer Zahlung in BTG werden die drei Angaben benötigt. Darüber hinaus sind keinerlei Angaben erforderlich, denn Kryptowährungen sind unter anderem weitgehend anonym. Damit das Guthaben sicher ist, muss also das Wallet sicher vor dem Zugriff Unbefugter und vor Verlust aufbewahrt werden. Die elektronische Geldbörse kann bei einem Anbieter – also in der Cloud – gehostet werden, Teil des Softwareclients sein, aber auch auf einem USB-Stick abgespeichert werden. Als besonders sicher gelten Lösungen, die vom Internet abgekoppelt werden können – besonders das Notieren der Zeichenfolgen auf Papier.

Welches Wallet mit dem BTG kompatibel ist, lässt sich leicht auf der Website von Bitcoin Gold nachschlagen – und anschließend herunterladen. Ohne Wallet kommt man mit einem Nutzerkonto bei manchen Kryptobörsen aus.

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BTG kaufen an einer Kryptobörse

Seit Ende 2017, also kurz nach dem Hard Fork, können Anleger den Bitcoin Gold auf Kryptobörsen und Marktplätzen kaufen. Mehr als 40 dieser Börsen bieten den BTG an, allerdings sind potenzielle Käufer gut beraten, Bitcoin, Ether oder die Stablecoin Tether vorzuhalten, denn nur wenige Börsen ermöglichen den Kauf über Fiatwährungen wie Euro oder US Dollar.

Für den Zugang zu den weitgehend automatisierten Börsen ist ein oft mehrstufiger Prozess der Registrierung notwendig, der in einer Verifizierung des Nutzers kulminiert, meist durch VideoIdent oder den Upload von Ausweisdokumenten. Wer vollumfänglich registriert ist, kann auch größere Beträge Kryptowährung handeln und teilweise mit der Kreditkarte zahlen. In der Regel müssen neu registrierte Anleger auf eine Kryptobörse ihr Konto in einer der Digitalwährungen mit hohem Marktanteil kapitalisieren, wenn keine Euro akzeptiert werden. Dann muss also Bitcoin oder Ether gekauft und eingezahlt werden. Ist der gewünschte Betrag dann für den Kauf von BTG verfügbar, kann man bei der Börse die Kaufparameter definieren: die Mindest- und Höchstpreise sowie den gewünschten Betrag an Coins. Sind die so bezeichneten Bedingungen erfüllt, führt die Börse den Kauf von Bitcoin Gold automatisch aus. Der Anleger muss die Kursentwicklung also nicht ständig verfolgen – die Bequemlichkeit schlägt sich aber in entsprechenden Bearbeitungsgebühren nieder.

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Marktplätze: kostengünstiger mit ein wenig Eigenarbeit

Eine weitere Möglichkeit, Bitcoin Gold verkaufen und kaufen zu können, bieten Marktplätze. Der Handel läuft hier allerdings nicht automatisch ab wie bei den Börsen. Nach der Anmeldung bei einem Marktplatz, der BTG anbietet, müssen Anleger mithilfe der Suchfunktion Angebote ermitteln, ebenfalls unter Eingabe von Parametern, mit denen sich die relevanten Ergebnisse eingrenzen lassen. Sichten muss man die Resultate der Suche dann selbst. Wer ein BTG-Angebot findet, dass den eigenen Preisvorstellungen entspricht, kann den Kauf oder Verkauf einleiten, indem der Handelspartner kontaktiert wird. Das erfordert zwar mehr Aufwand, aber die Handelskosten sind dafür bei Krypto-Marktplätzen geringer als bei den vollautomatischen Börsen. Der Ablauf ist zusammengefasst folgender:

  • Registrierung bei einem Marktplatz
  • Verifizierung durch Ausweisdokumente
  • Download oder Angabe eines Bitcoin Gold Wallet
  • Bitcoin Gold als Kauf- oder Verkaufswunsch definieren
  • Referenzkonto für die Zahlungen angeben
  • Ausführung des Kaufvorgangs

eToro Bitcoin Gold Marktplätze: kostengünstiger mit ein wenig Eigenarbeit

Bei Marktplätzen genügt, anders als bei den meisten Börsen, die Angabe eines Referenzkontos oder einer Kreditkarte für Zahlungsabwicklungen. Dabei sollten Interessenten berücksichtigen, dass der Standort des eigenen Finanzdienstleisters einen gewissen Einfluss auf die Schnelligkeit von Transaktionen hat – denn nur wenn die Banken von Käufer und Verkäufer sich im selben Land befinden, kann der Verkauf unter „Höchstgeschwindigkeit“ ablaufen.

Bitcoin Gold indirekt handeln über Derivate

Nicht jeder Anleger möchte physisch BTG erwerben und sich auf eine längere Wartezeit für eventuelle Kursgewinne einstellen. Auch der Umgang mit den technischen Erfordernissen für die Nutzung von Kryptobörsen oder das Mining liegt nicht jedem. Hinzu kommt, dass physische Coins in den meisten Fällen längerfristig Kapital binden, das bei Kursverlusten auch geschmälert wird. Deshalb bieten Derivate wie Differenzkontrakte eine komfortable und durchaus erlernbare Möglichkeit, an der Kursentwicklung von Kryptowährungen teilzuhaben, ohne sie kaufen zu müssen.

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Bitcoin Gold mit CFDs handeln?

Differenzkontrakte auf Kryptowährungen erfreuen sich bei Tradern steigender Beliebtheit und werden bei immer mehr Brokern angeboten. Ursprünglich wurden die contracts for difference, kurz CFD, in Großbritannien entwickelt, damals noch für Aktienhandel. So sollte die Stempelsteuer umgangen werden, die in Großbritannien auf diese Transaktionen anfällt. Die flexiblen Finanzprodukte machen ihren Gewinn aus der Differenz im Kurs zwischen dem Zeitpunkt des Kaufs und des Wiederverkaufs des CFD. Das Besondere dabei: Man kann mit CFDs auf Kursbewegungen in beide Richtungen spekulieren – wer „short“ geht, macht also bei fallenden Kursen Gewinn. Unter den tausenden von verfügbaren Basiswerten können Trader auch CFDs auf Währungspaare handeln, die durch sogenannte Hebel das eingesetzte Kapital vervielfältigen. Während die hochliquiden Forex-Hauptwerte bis zu 30mal den Wert der Sicherheitsmargin umsetzen, liegt die Grenze für Krypto-CFDs bei Hebeln von 1:2. Gehandelt werden Paare, die nicht von Kryptowährungen untereinander gebildet werden, sondern durch Kombinationen der umsatzstärksten Digitalwährungen mit starken Fiatwährungen wie Euro oder US Dollar. Dabei erfolgt der Handel außerbörslich über einen Broker, der den Zugang zu den Märkten gibt.

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Nur ein schmales Angebot für CFDs auf Bitcoin Gold

Damit sich das Geschäft für den Broker lohnt, muss allerdings Bewegung herrschen auf einem Markt. Daher bieten Forex- und CFD-Broker zwar Währungskombinationen auf die Top-Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin an, aber was nicht unter den Top 10 oder Top 20 zu finden ist, gehört bei den meisten Brokern nicht zum Handelsangebot. Der Bitcoin Gold liegt in der Kryptowährung Rangliste bei CoinGecko deutlich weiter unten, derzeit (Stand: Oktober 2019) auf Platz 38. Der Kurs des BTG fluktuiert dementsprechend auch stärker als bei den „großen“ Fünf. Nicht viele Trader haben daher ein Risikoprofil, dass den Handel mit CFD auf den Bitcoin Gold zulässt, und deshalb bieten auch nur wenige Broker Differenzkontrakte auf den BTG an.

Wer sich für den BTG-Handel über Differenzkontrakte interessiert, muss also zunächst einen Broker finden, der dies ermöglicht. Auch bei einem Online Broker ist eine Registrierung erforderlich, ähnlich wie auf Kryptobörsen. Ein Wallet oder der Erwerb von Bitcoin für Zahlungsabwicklungen ist jedoch nicht notwendig. Statt dessen kann ein Referenzkonto bestimmt werden, darunter Kreditkarten, aber auch elektronische Zahlungsdienstleister wie Skrill oder Neteller. Ist das Handelskonto beim CFD-Broker dann kapitalisiert, kann der Trader seine Orders auf Bitcoin Gold CFDs platzieren. Allerdings sollten Nutzer sowohl die Handhabung von CFDs als auch die Besonderheiten von Kryptowährungen und deren Volatilität kennen.

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Vor dem Krypto-Trading zuerst informieren

Egal ob es um Bitcoin Gold oder den Handel mit Derivaten auf eine andere Kryptowährung geht, bevor eigenes Kapital eingesetzt wird, sollten sich Einsteiger mit der Materie eingehend vertraut machen. Ein seriöser, reputabler Broker bietet in der Regel ein kostenfreies Demokonto an, mit dem vollkommen unverbindlich und mit virtuellem Geld das Trading geübt werden kann. Hinzu kommt in vielen Fällen ein Informationsangebot, das bei manchen Brokern die Form einer regelrechten Akademie annimmt. Hier finden Nutzer strukturierte Inhalte, die stufenweise für Einsteiger, Fortgeschrittene und sogar Profis ausgelegt sind und bei jedem Kenntnisstand noch neues bieten. Blogs und E-Books, Videotutorials zur Handelssoftware, Seminare zu Strategien und Risikomanagement und Live-Webinare ergänzen einander und können von den Kunden des Brokers kostenfrei genutzt werden – ein echter Mehrwert, mit dem auch Anfänger das Trading und den Umgang mit dem Handwerkszeug erlernen können, beispielsweise die Technische Analyse. Von derartigen Angeboten sollten Nutzer – und darauf weisen auch die meisten Broker hin – unbedingt Gebrauch machen. Die Zeit, die hierfür investiert wird, zahlt sich bei der späteren Vermeidung unnötiger Risiken tatsächlich aus.

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Startschwierigkeiten und Kritik am Bitcoin Gold

Ebenso wie der Hard Fork des Bitcoin Cash wurde auch der Fork des Bitcoin Gold heftig debattiert und geriet bereits vor der Ausführung unter Beschuss – unter anderem dafür, dass der BTG am Start noch gar nicht über ein geeignetes Wallet verfügte. Das Problem ist inzwischen gelöst, so dass rund ein halbes Dutzend Hard- und Softwarelösungen bereitstehen, die als Bitcoin Gold Wallet geeignet sind.

  • Zunächst keine geeigneten Wallets
  • Kritik am Premining
  • Fehlender Replay-Schutz
  • Kein wirklicher Konkurrent des Bitcoin Cash

Ebenfalls kritisiert wurde dass sich die Entwickler schon im Vorfeld einen Bestand an Coins durch Premining sicherten, da dies in Einzelfällen bei anderen Coins und Tokens mit Betrug einherging. Ein Prozent aller neuen BTG kommen dem Entwicklerteam zugute.

Außerdem fehlte zu Beginn eine Replay Protection, ein Schutzmechanismus, der verhinderte, dass beim Versand von BTG dieselbe Menge von Bitcoin mit verschickt wurde. Auch dies wurde allerdings umgehend gelöst.

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Zwar gelang dem Bitcoin Gold ein guter Start, vor allem dank der rasanten Kursgewinne des Bitcoin in 2017. Zeitweise erreichte der BTG einen Wert von mehr als 450 US Dollar, die Kurse wurden allerdings mit dem Abflauen des Bitcoin-Hype wieder nach unten korrigiert. Ähnlich erfolgreich wie der Bitcoin Cash, der es praktisch aus dem Stand in die Top 10 schaffte, wurde der Bitcoin Gold nie. Dennoch hat sich die Coin nun zwei Jahre gehalten und gehört nicht zu den Schlusslichtern in Kryptowährungs-Rankings. Da der BTG noch bezahlbar ist, könnte er sich für Anleger als langfristig lohnende Investition erweisen. Das Geschäftsmodell hat sich bislang allerdings hauptsächlich für Miner bewährt.

Attacken auf den BTG im Mai 2018

Im Mai 2018 wurde die BTG-Blockchain mehrfach zum Ziel einer sogenannten 51-Prozent-Attacke. Dies ist nur möglich, wenn mindestens 51 % der Schürfleistung bei einer Kryptowährung in der Hand eines Betreibers sind. Dabei können unter anderem Transaktionen vorgenommen werden, die zwar in der Blockchain aufgezeichnet werden – zugleich wird jedoch eine parallele Blockchain-Fortsetzung erfolgt, mit der die Zahlungen umgeleitet werden können.

Beim Angriff auf den BTG wurden offenbar größere Volumina der Coin an Kryptobörsen gehandelt – ohne dass die Beträge jedoch bei den Börsen eingingen. Genaue Angaben zu den Schäden gibt es nicht, allerdings wird von Beträgen von bis zu 18 Millionen US Dollar geredet.

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Fazit zum Bitcoin Gold: Wenig Angebot bei Derivaten, gut handelbar auf Kryptobörsen

Der Bitcoin Gold ist als Hard Fork des Bitcoin ein unmittelbares Ergebnis der starken Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bitcoin-Nutzergemeinschaft. Die als kontrovers empfundenen Eigenschaften des Bitcoin führten einen Teil der Community dazu, sich eigene Wege zu suchen. Auf der Basis der Bitcoin-Blockchain wurden in 2017 zwei Forks abgespalten, zunächst der Bitcoin Cash, der schnellere Transaktionen ermöglichen sollte, dann der Bitcoin Gold. Mit dem BTG sollte eine Bündelung des Minings in einigen wenigen Server-Farmen vermieden werden, wie sie beim Bitcoin inzwischen Realität ist. Das macht zwar Sinn, ist jedoch als Business Case für die Nutzer wohl nicht so attraktiv wie die Strategie des Bitcoin Cash. Dementsprechend blieb der Bitcoin Gold seit seinem Start deutlich hinter dem älteren Bruder BCH zurück, was die Wertentwicklung des Tokens und die Platzierung in den Ranglisten angeht.

Auch an Kritik fehlte es von Anfang an nicht, bemängelt wurden Premining, fehlende Replay-Schutzmaßnahmen und die Tatsache, dass der BTG, kaum ein halbes Jahr alt, bereits einer 51%-Attacke zum Opfer fiel. Daher ist der Bitcoin Gold bislang zwar Teil des Angebots auf zahlreichen gut sortierten Krypto-Börsen, bei Forex- und CFD-Brokern sind Währungspaare auf die Coin jedoch nur in Ausnahmefällen zu finden. Interessierte Anleger können physisch Bitcoin Gold kaufen – auf einer der größeren Kryptobörsen oder über einen Marktplatz.

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