Wallstreet:online AG nun Mehrheitseigentümer bei Smartbroker

Die Wallstreet:online AG, die bereits bisher hinter Smartbroker stand, wird nun klarer Mehrheitseigentümer des jungen Brokers bzw. genau genommen der Betreibergesellschaft wallstreet:online capital AG. Smartbroker ging erst vor 16 Monaten an den Markt. Nun vergrößert die wallstreet:online-Gruppe ihre Aktivitäten im Bereich Brokerage.

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Beteiligung von 19,3 Prozent

Der Vorstand der wallstreet:online AG einigte sich mit Thomas Soltau, dem Vorstandsmitglied wallstreet:online capital AG, darauf, eine Beteiligung in Höhe von rund 19,3 Prozent an der wallstreet:online capital AG – und damit an Smartbroker – zu übernehmen. Dazu kommen weitere Zukäufe, mit denen sich die Gesamtbeteiligung der Gesellschaft auf über 95 Prozent erhöhen wird. Vorab muss ein Inhaberkontrollverfahren stattfinden.

Die wallstreet:online AG will ihren Anteil an der Betreibergesellschaft von Smartbroker weiter ausbauen. Nach und nach sollen auch die Geschäftsbereiche enger verbunden und finanzielle Synergien angeschoben werden. Geplant ist auch, die Organisation zu vereinfachen. Denkbar ist, dass dies ein Trend im Bereich Neobroker sein könnte. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Finanzen.net den jungen Broker Gratisbroker übernimmt. Hier werden nicht nur neue Angebote auf den Markt gebracht, sondern bald könnte das Handeln bei Gratisbroker direkt über die Nachrichten von Finanzen.net ermöglicht werden. Finanzen.net selbst gehört übrigens zum Springer-Konzern.

Wallstreet:online AG nun Mehrheitseigentümer bei Smartbroker

Auch personelle Veränderungen

Bei Smartbroker ändern sich nicht nur die Mehrheitsverhältnisse, es gibt auch Personalwechsel. Matthias Hach wurde am 1. März 2021 CEO der wallstreet:online AG. Ab 1. Mai ist er nun auch CEO der wallstreet:online capital AG. Thomas Soltau, der bisher Vorstandsmitglied der wallstreet:online capital AG war, wird nun Co-CEO. Damit wird es seine Aufgabe, den Wachstumskurs von Smartbroker weiter nach vorne zu bringen. Zudem soll Soltau Finanzprodukte wie FondsDISCOUNT.de unterstützen. Der Vorstandsvertrag Soltaus wurde vorzeitig bis Ende 2024 verlänger. Matthias Hach erhält einen Vertrag bis Februar 2025.

Der Markt der Neubroker in Deutschland ist auf jeden Fall umkämpft. Einige der jungen Anbieter konnten im letzten Jahr von den Turbulenzen an den Märkten profitieren und neue Kunden gewinnen. Die wallstreet:online-Gruppe hat sich nun zum Ziel gesetzt, Smartbroker zum führenden Broker in Deutschland zu machen. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht.

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Kundenzahl soll bald über 200.000 liegen

Smartbroker ging im Dezember 2019 an den Start und konnte seitdem über 130.000 Kunden gewinnen. Bis Ende 2021 soll die Kundenzahl auf mindestens 200.000 steigen. Der Broker hat seine Wurzeln in der Finanzcommunity und wurde auch nach deren Anforderungen entwickelt. Dies bietet dem jungen Broker auch Wachstumschancen.

Hinter Smartbroker steht schon lange die wallstreet:online AG. In den Foren von wallstreet-online.de sind über 500.000 Nutzer registriert. Das Unternehmen ist zudem für vier Börsenportale verantwortlich, die gemeinsam eine Reichweite von über 455 Millionen Seitenaufrufen im Monat haben.

Smartbroker und die wallstreet:online AG wollen ihre Angebote jetzt noch besser verbinden. Auch im Falle von Gratisbroker wären eigene Finanznachrichten finanziell nur schwer zu stemmen gewesen. Über eine enge Zusammenarbeit mit einem Finanzportal lassen sich so Aufgaben verbinden. Bei Smartbroker und wallstreet:online werden nun nicht nur Produkte verbunden, auch personell und organisatorisch will man enger zusammenarbeiten.

Wallstreet:online AG News

Wallstreet:online mit vielen Jahren Erfahrung

Die wallstreet:online capital AG hat bereits einige Jahre Erfahrung beim Thema Kapitalanlage und betreut Kundengelder in Höhe von über fünf Milliarden Euro. Bald wird es Tradern bei Smartbroker wohl ermöglicht, direkt aus einem Artikel im Finanzportal heraus auf ihr Depot zuzugreifen und dort Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

Kürzlich stellte wallstreet:online eine überarbeitete App für das Smartphone vor, die für alle üblichen Betriebssysteme nutzbar ist. Die Software ist nun schneller und übersichtlicher. Viele Leserinnen und Leser gelangen über ihr Smartbroker auf die Portale von wallstreet:online. Die alte App wurde nun überarbeitet und noch genauer auf Betriebssysteme und Handynutzer abgestimmt. Auch die Ladezeit ist nun kürzer.

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Inhaltliche Erweiterungen bei wallstreet:online-App

Dazu kommen inhaltliche Erweiterungen wie internationale Kursdaten, Kennzahlen und Aktienübersichten. Viele Änderungen spielen sich jedoch eher im Hintergrund ab und betreffen die Technik der App. Bald können weitere Änderungen hinzukommen, da die App nun einfacher erweitert und verbessert werden kann. Generell hat sich wallsteet:online zum Ziel gesetzt, sein Angebot – auch in Zusammenarbeit mit Smartbroker – zu erweitern und die eigenen Börsenforen stärker einzubinden.

Vor allem bei Zertifikaten gehört wallstreet:online zu den wichtigsten Finanzportalen in Deutschland. Auf den Webseiten finden Trader unter anderem Tools zur Auswahl eines Zertifikats, die viele Szenarien abbilden. Das Best-Tool zeigt beispielsweise eine Vorauswahl der erfolgreichsten Zertifikate und gruppiert diese in wichtige Zertifikate-Typen ein. Trader können sich auch die meistgehandelten Zertifikate anzeigen lassen.

Zu weiteren Finanzprodukten finden Trader Informationen wie Kurse, Charts, Analysenmeinungen oder Chartsignale. Nutzer können zudem Demodepots und Watchlisten anlegen sowie sich in der Community austauschen. Smartbroker ist schon seit 2019 der eigene Broker von wallstreet:online. Dieser wurde bisher von wallstreet:online capital AG betrieben, die der Aufsicht der BaFin untersteht.

Wallsteet:online Mehrheitseigentümer von Smartbroker

Vier Börsenportale im Angebot

Die wallstreet:online-Gruppe hat mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Standorte in mehreren deutschen Städten, darunter Berlin, Leipzig und München. Das Unternehmen betreibt die Portale wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de und ist mit etwa 332 Millionen Seitenaufrufen der größte verlagsunabhängige Betreiber von Finanzportalen in den deutschsprachigen Ländern.

Die wallstreet:online capital AG hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Online-Brokerage und viel Wissen rund um den Vertrieb von Kapitalanlageprodukten. FondsDISCOUNT.de ist vielleicht das bekannteste Produkt und der größte bankenunabhängige Online-Anlagevermittler, der mit Rabatten und günstigen Preisen arbeitet. Gemeinsam mit wallstreet:online können Trader von Smartbroker ihr Wissen rund ums Trading auch mit Podcasts erweitern. Der Wallstreet:online Börsenfunk richtet sich an alle, die sich für Finanzen interessieren. Auch Anfänger können hier viel rund um Börsen und den Handel lernen.

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Angebote von Smartbroker

Smartbroker ermöglicht den Handel mit

  • Anleihen
  • Aktien
  • ETFs
  • Fonds
  • Zertifikaten

und weiteren Finanzinstrumenten. Der Broker bietet alle deutschen Börsenplätze sowie 19 ausländische Börsen an. Dazu kommen 16 Partner im außerbörslichen Handel. Wie bei anderen Neobrokern auch kann Smartbroker durch die Konzentration auf wenige Handelsangebote und schlanke Strukturen den Handel ohne Depotführungskosten und ab 0 Euro pro Order anbieten. Alle Handelsinstrumente können über nur ein Depot gehandelt werden. Zum Angebot gehören auch kostenlose ETF-Sparpläne und 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag.

Mit den Börsenportalen von wallstreet:online wird bei Smartbroker Information großgeschrieben. Das Team hat sich zu Beginn mit führenden Banken auf die Suche nach Innovationen gemacht, um ein Angebot machen zu können, das unkompliziert ist und für Interessierte aus der Finanzcommunity zugeschnitten ist. Der Broker richtet sich insbesondere an Trading-Einsteiger.

Wallsteet:online Mehrheitseigentümer von Smartbroker

Handel ab 0 Euro

Smartbroker bietet den Handel mit Wertpapieren und Derivaten ab 0 Euro an. Der genaue Preis ist aber abhängig vom gewählten Anbieter bzw. dem ausgewählten Börsenplatz und der Orderhöhe. Bei gettex fallen keine Ordergebühren an, bei Lang & Schwarz ein Euro und bei allen anderen angebotenen Börsen vier Euro.

Im außerbörslichen Handel entfallen bei den Premium-Partnern Morgan Stanley, HSBC und Vontobel bei Derivaten die Orderkosten ab einer Order von mindestens 500 Euro. Je nach Börse müssen jedoch Börsenplatzgebühren gezahlt werden, die je nach Börse variieren. Börsenplatzgebühren, Fremdspesen, Maklercourtagen und andere externe Gebühren stehen im Preisverzeichnis des Brokers. Bei gettex, Lang & Schwarz und Tradegate müssen keine Gebühren gezahlt werden.

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Kurse in Echtzeit von mehreren Börsen

Kurse in Echtzeit bietet Smartbroker unbegrenzt von den Börsen Tradegate, Lang & Schwarz, Quotrix und gettex an. Mit Blick auf die Handelszeiten müssen Trader die Öffnungszeiten der jeweiligen Börsen beachten. ETF-Sparpläne werden am jeweiligen Ausführungstag um 9.15 Uhr bei Lang & Schwarz ausgeführt. Weitere Gebühren fallen bei Smart über das sogenannte Verwahrentgeld von derzeit 0,5 Prozent p.a. ab eine Cash-Quote von 15 Prozent beim Verhältnis zwischen Depotbestand und Cashbestand an. Letztendlich bedeutet dies, dass Anleger Negativzinsen auf Gelder au ihrem Depot zahlen müssen.

Ein Depot kann bequem über die Webseite des Brokers eröffnet werden. Auf der Webseiten von Smartbroker finden Trader dazu dem Button „Jetzt Depot eröffnen“. Nun werden Neulinge Schritt für Schritt durch den Anmeldeprozess geführt und können sich danach über das PostIdent-Verfahren legitimieren. Derzeit ist der Handel nur über den PC möglich. Eine App gibt es ebenso wie die Möglichkeit, eine Watchlist anzulegen, noch nicht. Nach der Anmeldung auf dem Trading-Portal können Trader die Wertpapier-Detailseiten zu einzelnen Anlagen einsehen.

Wallstreet:online erweitert Anteil an Smartbroker

Kostenloser Depotübertrag

Im Gegensatz zu anderen Neobrokern ermöglicht Smartbroker auch einen kostenlosen Depotübertrag von einem anderen Depot. Der Online-Depotwechsel ist vollautomatisiert. Anleger benötigen dafür nur ihre Steuer-Identifikationsnummer, die Depotnummer des neuen Smartbroker-Depots und die Zugangsdaten der Bank bzw. des vorherigen Brokers. Der Depotübertrag kann aber auch schriftlich über ein Formular veranlasst werden.

Wie lange der Depotwechsel dauert, hängt davon ab, ob das alte Depot im In- oder Ausland war und welche Lagerstelle die Wertpapiere bisher verwahrt hat. Bei einem inländischen Depotübertrag und der Verwahrung über Clearstream dauert der Depotübertrag normalerweise höchstens zwei Wochen. Dies hängt vor allem von den Bearbeitungszeiten der alten Bank bzw. Brokers ab. Die alte Bank darf sich sogar bis zu sechs Wochen Zeit lassen.

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Fazit: Wallstreet:online baut Anteil an Smartbroker aus

Die wallstreet:online-Gruppe baut ihre Anteile an Smartbroker weiter aus. Neben personellen Änderungen will man sich auch organisatorisch und inhaltlich enger verbinden und austauschen. Bald können Trader wohl über die Marktinformationen bei wallstreet-online direkt bei Smartbroker handeln. Gratisbroker scheint mit Finanzen.net wohl einen ähnlichen Weg zu gehen.

Smartbroker gehört zu den jungen Brokern in Deutschland, die den Handel mit Aktien und Derivaten ab 0 Euro anbieten können. Der Handel ist über mehrere Börsen im In- und Ausland sowie bei Partnern im außerbörslichen Handel möglich. Die genaue Höhe der Orderkosten hängt vom Anbieter bzw. Börsenplatz und der Höhe der Order ab.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com

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