Deutsche Börse profitiert von Kleinanleger-Boom

Direktbanken und Neobroker profitieren vom Kleinanleger-Boom. Auch die Deutsche Börse profitiert zumindest indirekt. Zuletzt haben insbesondere junge Menschen den Aktienhandel für sich entdeckt. Viele Menschen in Deutschland machten lange einen großen Bogen um Aktien. Dies könnte sich geändert haben. Einer der Broker, der zurzeit gefragt ist, ist der Neobroker Trade Republic.

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Neuer Schub für Aktienkultur in Deutschland

Durch die Pandemie erlebte die deutsche Aktienkultur womöglich einen neuen Schub. Junge Anleger haben den Neuen Markt nicht mehr selbst erlebt, sondern interessieren sich nun zum ersten Mal für Aktien und die Börse. Experten sagen, dass sie einen solchen Boom seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr gesehen haben.

Die Zahl der Aktionäre in Deutschland stieg 2020 laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) auf 12,4 Millionen Menschen. Dies ist der höchste Wert seit 20 Jahren. Damit investiert jeder sechste in Deutschland in Aktien oder anderes ausgedrückt 17,5 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre.

Auffällig ist, dass Menschen unter 30 besonders aktiv an der Börse sind. Knapp 600.000 Menschen aus dieser Altersgruppen begannen im letzten Jahr mit dem Handel. Dies ist ein Zuwachs von 67 Prozent und der größte Anstieg in allen Altersgruppen. Zudem verzeichnete das DAI hier die größte Zuwachsrate seit Beginn der Erhebung 1997.

Zweitbestes Quartal aller Zeiten für Deutsche Börse

Die Deutsche Börse erreichte im ersten Quartal das zweitbeste Quartal in ihrer Geschichte. Insbesondere die Handelsplattform Tradegate, die vor allem von Privatanlegern genutzt wird, feierte Erfolge. Die Deutsche Börse ist mit 20 Prozent an Tradegate beteiligt. Die Zahl der gehandelten Wertpapiere bei Tradegate stieg im letzten Jahr um 150 Prozent auf 257 Milliarden. Im Januar stiegen die Handelsumsätze um 180 Prozent und verdoppelten sich im Februar. Im März gingen die Zahlen etwas zurück. Im letzten März war die Zahl der Handelsumsätze aufgrund der Turbulenzen an den Märkten deutlich höher.

Die Frankfurter Börsen hat sich allerdings wohl noch nicht ganz auf die jungen Anleger eingestellt. Was den Handel per App angeht, ist die Bison-App der Stuttgarter Börse führend. Die App der Frankfurter Börse soll daher laut dem Vorstand des Börsenbetreibers ausgebaut werden. Auch spezielle Angebote für Kleinanleger gab es bisher kaum. Xetra ist beispielsweise eher auf institutionelle Anleger ausgelegt.

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Tradegate bei Kleinanlegern beliebt

Bei Privatanlegern scheinen kleinere Handelsplätze wie Tradergate beliebter zu sein. Der Frankfurter Börsenbetreiber will daher auf jeden Fall seine Beteiligung an der Plattform beibehalten. Die Deutsche Börse prüft zudem, wie sie ihre Geschäfte mit Privatanlegern ausbauen kann.

Tradegate will dagegen weiter im europäischen Raum expandieren und sieht weiterhin Wachstumspotenzial. Zukäufe sind aber nicht geplant. Auch bei anderen Handelsplattformen sieht es gut aus. Lang & Schwarz konnte beispielsweise im letzten Jahr seinen Gewinn auf fast 31 Millionen Euro ausbauen. Im Januar 2021 wurden mehr Aufträge abgewickelt als im ganzen Jahr 2019. Lang & Schwarz übernimmt für Trade Republic exklusiv den Handel mit Aktien und ETFs.

tradegate

So präsentiert sich Tradegate im Internet

Trade Republic erfolgreicher Neobroker

Trade Republic ist einer der erfolgreichsten Neobroker in Deutschland. Trading-Apps für Smartphones und geringe Transaktionskosten machen den Handel für junge Anleger attraktiv. Experten gehen davon aus, dass sich die Nutzerzahl bei Trade Republic im letzten Jahr verfünffacht hat und 2020 bei 500.000 lag. Für jede Transaktion müssen Trader eine Transaktionspauschale von einem Euro zahlen.

Bei Trade Republic sind seit Kurzem auch Kryptowährungen handelbar. Die Börsen, die hier führende ist, ist die Stuttgarter Börse. Deren App Bison wird bereits von 400.000 aktiven Nutzern verwendet. Bison soll bald auch in Österreich und der Schweiz auf den Markt kommen. Die Deutsche Börse tut sich bei Kryptowährungen weiter schwer, baut aber auf ETFs, die ebenfalls immer beliebter werden.

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900 Millionen Euro von Investoren

Trader Republic bietet über 9.000 Aktien und ETFs an. Dazu kommen einige Tausend Derivate und einige Kryptowährungen. Nun hat der junge Broker seien finanziellen Spielraum nochmals ausgebaut, um weiter expandieren zu können. Der Neobroker sammelte 900 Millionen Euro bei Investoren ein. Damit wird Trade Republic zum wertvollsten Finanz-Start-up in Europa. Nach der Finanzierungsrunde wird der Unternehmenswert auf fünf Milliarden Euro taxiert.

Der amerikanische Wagniskapital-Geber Sequoia, der auch an Apple oder Klarna beteiligt ist, brachte die höchste Summe ein. Auch TCV und Thrive Capital sowie die Bestandsinvestoren Accel, Creandum, Founders Fund und Project A haben sich an der Finanzierungsrunde, die bereits die dritte für Trade Republic war, beteiligt.

Trade republic

Das ist die Website von Trade Republic

Kapital für Expansion

Das so gewonnene Geld soll vor allem in die europäische Expansion investiert werden. Laut Firmengründer Christian Hecker will, dass Trade Republic in den nächsten zwei Jahren im ganzen Euroraum präsent ist. Ein Börsengang wird derzeit aber ausgeschlossen. Mittlerweile hat Trader Republic eine Million Kundinnen und Kunden in Deutschland, Österreich und Frankreich.

Der Broker wurde 2015 gegründet und verwaltet ein Vermögen von sechs Milliarden Euro. Darüber hinaus verfügt der junge Broker, der vor zwei Jahren seine Arbeit aufgenommen hat, über eine Banklizenz und eine eigene Technologie. Hecker sieht darin einen der wichtigsten Gründe für das Interesse Trade Republic.

Trade Republic bietet provisionsfreie ETF- und Aktiensparpläne an. Auch der Handel mit einzelnen Aktien und Kryptowährungen ist möglich. Die geringen Gebühren für Trader werden dadurch ermöglicht, dass der Broker mit ausgewählten Handelsplätzen und Anbieter für Zertifikate zusammenarbeitet. Diese zahlen Rückvergütungen an Trade Republic. Der Broker konzentriert sich zudem auf eine vergleichsweise kleine Auswahl an Wertpapieren. Zudem sind die Strukturen des Brokers sehr straff organisiert und in weiten Teilen digitalisiert.

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Moderne Technologie und Banklizenz

Trade Republic sieht sich als leistungsfähige, digitale Bank mit moderner Technologie. Alle Einlagen auf dem Verrechnungskonto sind bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Anleger abgesichert und werden auf einem Treuhandsammelkonto bei der Solarisbank AG aus Berlin verwaltet. Die Solarisbank AG unterliegt der Aufsicht durch die Bundesbank und die BaFin.

Wertpapiere im Depot fallen nicht unter die Einlagensicherung, sondern gehören dem Anleger selbst. Die Wertpapiere werden über die Depotbank HSBC Deutschland in Lagerstellen im In- und Ausland aufbewahrt. HSBC Transaction Services, der größten Wertpapierabwickler Deutschlands nach Zahl der Transaktionen, ist für die Abwicklung aller Orders verantwortlich.

Trade Republic unterstützt seine Kundinnen und Kunden auch bei der Abrechnung der Steuern aus Wertpapiergeschäften und erstellt eine Jahressteuerbescheinigung. Anleger können an Kapitalmaßnahmen und Hauptversammlungen teilnehmen und haben das Recht auf Dividenden. Als Wertpapierhandelsbank unterliegt Trade Republic der Kontrolle durch die Bundesbank und die BaFin.

Broker profitieren von Krise

Handel zu XETRA-Kursen

Trader können innerhalb weniger Minuten ein Konto bei Trade Republic eröffnen und in der Folge in 7.500 Aktien, 1.500 ETFs und weitere Finanzinstrumente investieren. Der ETF- und Aktienhandel ist nicht mit Provisionen verbunden. Der Handel erfolgt zu XETRA-Kursen und ist börslich überwacht. Trader können zwischen 7.30 und 23 Uhr handeln.

Der junge Broker bietet seinen Tradern zudem aktuelle Informationen zu News und Events. Dazu gehören beispielsweise Bewertungen und Preisprognosen von Experten. Ein Preisalarm informiert Trader über Marktbewegungen. Zur Diversifizierung des Portfolios bietet Trader Republic Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder Bitcoin Cash an. Diese Kryptowährungen sind rund um die Uhr und auch am Wochenende handelbar.

Auch Krypto-Trades sind bei Trade Republic provisionsfrei. Für die Verwahrung oder das Networking entstehen ebenfalls keine Kosten. Wie bei anderen Assetklassen auch müssen Trader lediglich Fremdkosten von einem Euro zahlen. Alle Coins werden in einem Cold Wallet getrennt vom Internet verwahrt.

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Erfolgreiche Neobroker

Das Phänomen der Neobroker begann mit Robinhood aus Kalifornien, der schon 2013 mit einem innovativen Konzept an den Start ging. Allerdings ist Robinhood noch nicht in Deutschland auf dem Markt. Diese Lücke füllen hierzulande andere Broker. Diese fallen durch eine Reduzierung bei Angeboten und Services auf. Einige bieten beispielsweise nur eine Web-Plattform oder eine App an. Zudem konzentrieren sie sich auf vergleichsweise wenig Handelsangebote. CFDs sind beispielsweise nicht flächendeckend im Angebot. Dennoch können die jungen Broker sehr günstige Konditionen anbieten und bei einem Brokervergleich lohnt sich für viele Trader ein Blick auf diese Broker.

Trade Republic konzentriert sich auf den Handel per App, kann aber insbesondere bei Aktien und ETFs punkten. Fonds sind bisher nicht im Angebot, dafür wird das Sparplan-Angebot ausgebaut. Die ETFs stammen von bekannten Anbietern wie iShares oder WisdomTree. Der börsliche Handel konzentriert sich auf den Handelsplatz LS Exchange. Ein Mindestordervolumen gibt Trade Republic nicht vor.

Broker und Börse profitieren von Krise

Trade Republic am längsten am Markt

Trade Republic ist von den deutschen Neobrokern am längsten am Markt. Die Beliebtheit der Neobroker zeigt sich auch in den Suchanfragen bei Google, die in den letzten Monaten nochmals zugenommen haben. Trade Republic gehört mit Smartbroker zu den meistgesuchten Neobrokern in Deutschland. Das Suchvolumen ist im Vergleich zur Konkurrenz übrigens höher, da viele Nutzer „Trade Republik“ bei Google eingeben.

Auch im Vergleich zu etablierten Brokern sind die Suchanfragen sehr hoch. Vor allem Trade Republic holt auch hier auf. Daher versuchen mittlerweile zahlreiche Direktbanken und etablierte Broker, gegenüber den Neobrokern zu punkten. Zuletzt kamen beispielsweise sogenannte LeanBroker auf, die sich zwischen Neobrokern und etablierten Brokern verorten.

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Fazit: Junge Broker und Börse profitieren von Aktien-Boom

Neben Neobrokern wie Trade Republic profitiert indirekt auch die Deutschen Börsen vom Boom am Aktienmarkt. Insbesondere die Handelsplattform Tradegate konnte im letzten Jahr und auch Anfang 2021 sehr guten Zahlen vorweisen. Trade Republic steigerte seine Bewertung nach einer Finanzierungsrunde nochmals deutlich.

Der junge Broker hat sich vor allem auf Aktien und ETFs konzentriert. Viele davon sind auch über Sparpläne handelbar. Dazu kommen seit einiger Zeit einige Kryptowährungen. Auf der Kostenseite fallen bei jeder Transaktion nur Fremdkosten von einem Euro an. Provisionen müssen nicht gezahlt werden. Der Handel erfolgt per App.

Bilderquelle:

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