Global TradeATF Erfahrungen: Wie gut ist der Broker wirklich?

Mit dem Global TradeATF testen wir diesmal einen vergleichsweise jungen Broker, der erst 2018 auf den Markt gekommen ist. Allerdings ist die Hoch Capital Ltd bereits seit 2013 in der Branche aktiv und nutzt eine Lizenz der International Financial Services Commission unter der Autorisierungsnummer Belize IFSC/60/322/TS19.

Golbal TradeATF besticht mit einem sehr umfangreichen Angebot an Basiswerten, dass sich sowohl für Spezialisten als auch für breit aufgestellte Trader eignet. Die Mindesteinlage ist mit 100 Euro sehr gering, ab 300 Euro traden Nutzer des Platinum-Accounts bereits ab 0.3 Pips Mindest-Spread. Global TradeATF erlaubt sich jedoch auch einige Schwächen.

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Highlights:

  • Viele Basiswerte aus unterschiedlichen Assetklassen
  • Geringe Mindesteinlage von 100 Euro
  • Lizenz und Einlagensicherung innerhalb der EU
  • Viele Bildungsangebote

1.     Handelsangebot: Global TradeATF mit sehr breitem Angebot

Im Währungshandel können Trader aus mehr als fünfzig unterschiedlichen Währungspaaren wählen. Dabei verfolgt Global TradeATF keinen eindeutigen Fokus. Sowohl US-Dollar als auch Pfund oder Euro sind gegen viele andere Währungen handelbar, sodass der Broker damit letztlich alle Regionen der Welt relativ gut abdeckt und Tradern viele Möglichkeiten eröffnet.

Dabei können Währungshändler sowohl mit südafrikanischem Rand handeln als auch mit mexikanischem Peso. Zugleich sind auch die Majors vertreten und alle größeren Währungen lassen sich auch gegeneinander handeln. Das Angebot ist also sowohl für Spezialisten als auch für Generalisten geeignet.

Einschränkungen gibt es bei Global TradeATF also kaum. Währungspaare mit geringerer Liquidität können allerdings vielfach nicht rund um die Uhr gehandelt werden. Stattdessen setzt der Broker in diesem Bereich auf die Haupthandelszeiten. Danke der Risikobegrenzung ist dies jedoch ebenso für Händler sinnvoll.

TradeATF

Auf der anderen Seite begrenzt Global TradeATF den maximalen Hebel auch bei selten gehandelten Währungspaaren nicht standardmäßig. In der Praxis ist dies zwar der Fall, dennoch könnten gerade Trader, die Paare mit geringer Liquidität handeln, bei Global TradeATF die Möglichkeit haben, ihr Risiko etwas freier zu gestalten.

Eng mit dem Forex-Trading verwandt ist der Handel mit Kryptowährungen. Auch hier weiß die Auswahl von Global TradeATF zu überzeugen, denn der Broker bietet über 30 Währungspaare aus diesem Bereich. Mit dabei sind neben Bitcoin und Bitcoin Gold, auch Ethereum, IOTA auch Steller, Tether und einige mehr. Viele lassen sich dabei sowohl gegen den US-Dollar als auch gegen Euro handeln. Ein ähnlich vielseitiges Angebot ist auf dem Markt sehr selten.

  • Breitgefächertes Angebot im Währungsbereich
  • 50 Währungspaare
  • 30 Währungspaare im Krypto-Bereich
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CFD-Handelsangebot: Die Global TradeATF Erfahrungen mit den anderen Assetklassen

Global TradeATF zählt zu den Brokern, die ein vergleichsweise umfangreiches Angebot haben. Das Unternehmen bietet sowohl im Forex- als auch im CFD-Bereich viele Basiswerte und ermöglicht somit Trading mit viel Abwechslung.

Derzeit stehen – abseits des Währungshandels – Underlyings aus den folgenden Assetklassen zur Verfügung:

  • Indizes
  • Aktien
  • Rohstoffe und Edelmetalle

Trader können aus rund 20 Indizes wählen, die die gesamte Welt abdecken. Lediglich Südamerika wird hier nicht als möglicher Markt über einen Index widergespiegelt. Dies ist allerdings kein Minuspunkt, denn Global TradeATF bietet in diesem Bereich bereits mehr als viele andere Broker.

Die Auswahl an Aktien deckt die wichtigsten Wertpapiere aus den USA, Europa und Australien ab. Trader werden hier nicht jede Aktie finden, die sie auch im Portfolio haben. Dafür ist das Angebot dann doch etwas zu klein: Je Region stehen jeweils nur ein paar Dutzend Aktien bereit. Die vorhandene Auswahl reicht jedoch fraglos aus, um einige interessante Investmentmöglichkeiten zu entdecken, zumal viele der größten Aktiengesellschaften angeboten werden.

Sehr vorbildlich ist auch das Angebot in den Assetklassen Rohstoffe und Edelmetalle. Hier warten fast zwanzig Basiswerte auf ein Investment. Es ist allerdings fast ausschließlich möglich, diese Basiswerte gegen US-Dollar zu handeln. Selbst Gold und Silber werden nicht auch in Euro angeboten. Für viele Trader wäre diese Option sicherlich eine interessante Erweiterung. Für viele Trader mit Fokus auf Rohstoffen und Metallen überwiegt jedoch sicherlich die Freude über die vergleichsweise breite Auswahl, die auch viele Agrarrohstoffe abdeckt.

  • Indizes und Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle im Angebot
  • Deckt die wichtigsten Märkte auch regional gut ab
  • Viele Agrarrohstoffe und Metalle

1.     Handelskonditionen bei Global TradeATF: Abhängig vom Kontomodell

Wer bei Global TradeATF nach den Handelskonditionen sucht, wird darüber informiert, welche Spreads im Silber-Konto herrschen, dem Anfängerkonto von Global TradeATF. Hier beginnen die Spreads bei 0.07 Pips und sind somit nicht unbedingt günstig. Einen Rabatt auf diese Gebühr erhalten jedoch alle, die sich für die höheren Kontomodell entscheiden, nämlich 0.05 Pips im Gold-Account oder 0.03 Pips im Platinum-Account. Da selbst der Platinum-Account bereits ab 300 Euro Mindesteinzahlung nutzbar ist, dürfte dieser Wert für die meisten Interessenten deutlich relevanter sein. Es ist ein bisschen unverständlich, warum Global TradeATF sich hier schlechter präsentiert, als eigentlich notwendig wäre.

Die Mindestspreads im Platinum-Account beginnen bei:

  • EUR/USD: 0.03 Pips
  • GBP/USD: 1.3 Pips
  • DAX: 1 Punkt
  • Gold: 0,37 USD

Das bedeutet auch, dass sie in vielen Fällen deutlich über diesen Angaben liegen können. Gerade in Zeiten mit geringer Liquidität müssen Trader mit deutlich höheren Spreads rechnen.

Die Mindest-Spreads können sich jedoch durchaus sehen lassen. Der Broker bietet zudem in keinem der Konten die Möglichkeit, stattdessen auf eine kommissionsbasierte Abrechnung zu wechseln. Für viele Trader ist diese Option jedoch die bevorzugte, zumal die Transparenz hier am größten ist. Allerdings bietet Global TradeATF zumindest in zwei von drei Kontomodellen lediglich die Möglichkeit, per NDD zu handeln, sodass diese Transparenz in diesem Falle ohnehin nur eingeschränkt wäre.

  • Drei Kontomodelle
  • Vergleichsweise unübersichtliche Vor- und Nachteile
  • Platinum-Konto mit günstigsten Konditionen
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Weitere Gebühren und Handelsbedingungen

Die Finanzierungskosten gibt der Broker derzeit nicht transparent an einer offensichtlichen Stelle an. Dies ist bedauerlich, aber durchaus üblich. Sie ändern sich regelmäßig. Global TradeATF wirbt immerhin mit einem Rabatt in zwei der Kontomodelle.

Ein besonders großes Manko dürfte für alle Gelegenheitstrader allerdings sein, dass die Inaktivitätsgebühr bei Global TradeATF kaum stärker zulasten des Kunden gestaltet sein könnte. Wer zwei Monate inaktiv ist, muss 80 Euro Inaktivitätsgebühr je Monat zahlen. Dies gilt auch rückwirkend für die beiden ersten Monate. Das Konto wird nicht über das Guthaben hinaus belastet. Dennoch ist diese Gebühr in dieser Höhe nicht leicht zu rechtfertigen. Die Inaktivitätsgebühren nehmen zudem mit zusätzlicher Dauer zu, sodass sie maximal 200 Euro monatlich betragen können. Auch wenn Global TradeATF die Handelsplattform und den Service zur Verfügung stellen muss, ist diese gerade im Vergleich mit anderen Brokern eine sehr hohe Gebühr.

Wie viele andere Broker muss auch Global TradeATF die Hebel für Trader grundsätzlich auf 1:30 beschränken. Ausnahmen sind lediglich professionelle Kunden, die allerdings recht hohe Hürden nehmen müssen, um als solche anerkannt zu werden. Je nach Assetklasse werden diese zudem durch den Broker beschränkt, um das Risiko für alle auf einem sinnvollen Niveau zu halten:

  • Währungshandel: 1:30
  • Kryptowährungen: 1:2
  • Aktien und Indizes: 1:30
  • Rohstoffe und Edelmetalle: 1:30

Der Broker lenkt das Risiko zudem auch dadurch, dass er nicht alle Märkte zu jeder Tageszeit zum Trading freigibt, bzw. bei bestimmten Basiswerten einschränkt. Auf diese Weise soll die Liquidität hoch genug sein und auch die Volatilität nicht so stark ausgeprägt.

  • Inaktivitätsgebühr ist sehr hoch und greift schnell
  • Hebelwirkung im üblichen Rahmen
  • Höhere Hebel nur für professionelle Trade

Global TradeATF Test

2.     Konten und Accounts: Trading in drei unterschiedlichen Kontomodellen möglich

Auf den ersten Blick ist es sicherlich nicht leicht, die drei verschiedenen Account-Typen bei Global TradeATF zu unterscheiden und alle unterschiedlichen Konditionen und Bedingungen zu erfassen. Dabei hängen die Global TradeATF Erfahrungen maßgeblich vom gewählten Konto-Typ ab. Derzeit haben Kunden die Wahl zwischen Silber, Gold und Platinum als Account-Modell. Diese unterscheiden sich hinsichtlich:

  • Mindesteinzahlungshöhe (100 Euro, 100 Euro oder 300 Euro)
  • Spreads (ab 0.07 Pips, ab 0.05 Pips, ab 0.03 Pips) und Swaps
  • Maximaler Hebel (nur relevant für nachgewiesen professionelle Trader)
  • Service-Level

Gerade die Unterschiede für professionelle Trader sind recht verwirrend. Natürlich ist in jedem Kontomodell der Hebel für Privatkunden auf 1:30 begrenzt. Die Account-Modelle unterscheiden sich hier also nicht. Zugleich ist es für einen professionellen Trader nicht interessant, welche Spreads in einem anderen Account als im Platinum-Account gelten. Die Investitionssummen bewegen sich hier eher in einem fünf- bis sechsstelligen Rahmen und im Gegenzug wollen Trader günstige Gebühren und schnelle Ausführungen. Hier könnte Global TradeATF also ohne Frage zielgruppengerechter präsentieren, welche Unterschiede in welchem Account gelten und so Kunden eher von sich überzeugen. Der neue Smartbroker hält ebenso günstige Gebühren bereit.

Ohnehin wirkt das Account-Modell nicht immer selbsterklärend. So ist es verwirrend, dass sowohl für Silber als auch für Gold eine Mindesteinzahlung von 100 Euro gelten. In beiden gelten davon unabhängig im Wesentlichen die gleichen Bedingungen, außer natürlich, dass es im Gold-Account deutlich günstigere Transaktionen und Rabatt auf die Swaps gibt. Zudem können Kunden im Gold-Account auch Webinare besuchen.

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Platinum-Account mit deutlich günstigeren Handelsbedingungen.

Wer 300 Euro investiert, erhält Zugriffe zu einem Platinum-Account. hier erhalten Nutzer noch einmal günstigere Handelskonditionen und einen kostenfreien VPS. Die Tradinggebühren betragen zudem nur ein Drittel im Vergleich zum Silber-Account. Natürlich können auch alle Services des Gold-Accounts in Anspruch genommen werden. Trader können außerdem eine Alarmfunktion nutzen und sich so schnell und unkompliziert benachrichtigen lassen, wenn Basiswerte von ihnen gesetzte Kursgrenzen über- oder unterschreiten.

Zudem wechselt auch die Art der Ausführung. Von einem reinen NDD-Broker wandelt sich das Angebot hier zu einer Weiterleitung zu verschiedenen Märkten über den MetaTrader 4. Es handelt sich also um ein anderes Angebot.

Wer sich außerdem für einen Account als professioneller Trader informiert, muss die üblichen Nachweise erfüllen. Er muss dem Broker also nachweisen, dass er ausreichend Erfahrung und Kapital besitzt und auch genügend Handelsvolumen erreichen. Im Gegenzug kann er höhere Hebel nutzen, profitiert jedoch auch nicht mit von der fehlenden Nachschusspflicht, kann also im Ernstfall mehr als sein Investment verlieren.

  • Mindesteinzahlung zwischen 100 und 300 Euro
  • Höhere Kontomodelle sorgen für günstigere Spreads und mehr Service
  • Silber, Gold und Platinum-Konto

Global TradeATF Deutschland

3.     MetaTrader als Handelsplattform bei Global TradeATF

Global TradeATF bietet aktuell ausschließlich den MetaTrader 4 als Handelsplattform an. Der Broker hat aktuell keine andere Trading-Software im Angebot. Allerdings werden die meisten Anleger auf diese Weise gute Global TradeATF Erfahrungen mit der Handelsplattform machen können. Die Software gilt als die beliebteste Trading-Plattform für Privatanleger was natürlich viele verschiedene Gründe hat. Zum einen wird sie von Brokern aufgrund günstiger Lizenzierungsgebühren häufig genutzt, auf der anderen Seite ist der Mehrwert für Kunden allerdings auch erheblich.

Dazu zählt auch, dass der MetaTrader 4 auf vielen verschiedenen Systemen und Arten genutzt werden kann. Global TradeATF bietet die Handelsplattform in den folgenden Varianten an:

  • WebTrader
  • Download-Variante
  • App für Android und iOS

Das bedeutet, dass Trader auf sehr flexible Weise auf das Angebot von Global TradeATF zugreifen können. Auf der einen Seite können sie von jedem PC aus den WebTrader nutzen und sind somit entsprechend flexibel. Diese Flexibilität wird noch dadurch erhöht, dass der Broker auch die Nutzung per App ermöglicht. Trader können also auch über die mobile Trading-App auf ihr Konto zugreifen und dort Positionen eröffnen, schließen oder andere Services nutzen.

Für die meisten Trader wird der MT4 als Download-Version jedoch am attraktivsten sein. Die Software lässt sich dann sehr unkompliziert mit verschiedenen Add-Ons erweitern und genau auf die Bedürfnisse des Trades zuschneiden.

So oder so: Alle Varianten der Handelsplattform vereinigen viele der Stärken des MT4: Er bietet viele Möglichkeiten der Chartanalyse, ist vergleichsweise schnell und zuverlässig und ermöglicht automatisiertes Trading.

  • MT4 als einzige Trading-Software
  • Als Web-, Desktop- oder mobile Variante
  • Gut erweiterbar und individualisierbar
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4.     Usability der Website: Etwas mehr Benutzerfreundlichkeit wäre möglich

Für viele Kunden entscheiden auch der erste Eindruck und die Nutzerfreundlichkeit einer Website darüber, ob ein Broker für sie in Frage kommt, oder nicht. Bei einigen wird sich Global TradeATF deswegen disqualifizieren. So ist schon das Menü nur eingeschränkt so gestaltet, wie ein Internetnutzer dies erwarten würde. So befindet sich im Menüpunkt als erster Reiter „About Global TradeATF“, mit den Unterpunkten „About Us“, „Trading Accounts“ und „Professional Trading Account“.

Unter „About Us“ erhalten Interessenten zudem auch keine Informationen über das Unternehmen, sondern lediglich über das Angebot und Ziele. Viele Werbeversprechen und wenige Ansprechpersonen sind jedoch nicht gerade vertrauensfördernd. Die Trading-Accounts werden kaum sinnvoll verglichen, weil die einzelnen Eigenschaften nicht gleich genug aufbereitet werden. Es gibt zwar einen Vergleich, dieser betrifft jedoch nur Spreads und Service. Dies sind jedoch nicht alle relevante Punkte.

Wer nicht konkret danach sucht, welche Accountmodelle es bei Global TradeATF gibt, stellt die Unterschiede erst fest, wenn er sich tatsächlich anmelden möchte. Trader suchen eher nach dem Handelsangebot und den Konditionen.

Ein richtiges Problem sind zudem unterschiedliche Informationen an verschiedenen Stellen. So negiert der Broker in den FAQ die Auszahlungsgebühren, in den AGB sind jedoch bis zu 50 Euro vorgesehen.

Insgesamt könnte das Angebot also etwas stringenter vorgestellt werden, um somit letztlich auch eine leichtere Entscheidung zwischen den Account-Typen und für den Broker zu fördern.

Ein Minuspunkt ist zudem auch, dass sich vereinzelt tote oder fehlende Links in den Beschreibungen finden, obwohl die weiterführenden Informationen durchaus hilfreich sein könnten.

Wenn Trader sich erst einmal angemeldet haben – Immerhin diesen Button können Interessenten kaum übersehen – können Nutzer sich auf den MetaTrader 4 und seine Benutzerfreundlichkeit verlassen.

Kontoeröffnung hingegen sehr durchdacht

Die Kontoeröffnung ist nach unseren Global TradeATF Erfahrungen sehr leicht möglich und innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen. Interessenten müssen dafür die üblichen Daten hinterlegen. Neben Vor- und Zunamen sind E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und einige weitere Angaben zu den Trading-Erfahrungen notwendig.

Im Anschluss muss der Interessent den üblichen Fragebogen ausfüllen, der es dem Broker ermöglichen soll, einzuschätzen, ob CFDs für ihn ein geeignetes Finanzinstrument darstellen. Ein Pluspunkt ist zudem sicherlich, dass Interessenten schon während der Anmeldung die Möglichkeit haben, die notwendigen Dokumente für die Verifizierung einzureichen.

Auf der anderen Seite sind Einzahlungen allerdings auch ohne die erfolgreiche Verifizierung möglich, sodass auf diese Weise zumindest kein Schutz möglich ist, sollte der Trader doch nicht akzeptiert werden. Dennoch wird dies den Prozess für viele Trader deutlich beschleunigen und gerade die Verifizierung deutlich erleichtern.

  • Menüführung nicht immer intuitiv
  • Account-Modell-Vergleich könnte übersichtlicher sein
  • Unterschiedliche Informationen an verschiedenen Stellen
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5.     Kundensupport von Global TradeATF: Deutsche Kunden im Nachteil

Grundsätzlich bietet der Kundensupport von Global TradeATF genügend Möglichkeiten der Kontaktaufnahme:

  • Live Chat
  • Telefon
  • E-Mail
  • Kontaktformular

Damit ist der Broker besser aufgestellt als viele seiner Konkurrenten. Auf der anderen Seite können deutsche Trader den Kundenservice jedoch nur eingeschränkt nutzen. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass der Support nicht für Kunden aus Deutschland zugeschnitten ist, sondern für britische Kunden. Trader können zwar die Hotline auch aus Deutschland wählen, allerdings befindet sich der Sitz des Kundenservices in Großbritannien und auch die Hotline kann nur über eine britische Vorwahl erreicht werden.

Für Kunden aus Deutschland kann dies zwei Nachteile haben: Zum einen entstehen durch die Auslandsvorwahl im Zweifel zusätzliche Gebühren, obwohl die Hotline eigentlich innerhalb Großbritanniens kostenfrei zur Verfügung steht. Zum anderen kann die Sprachbarriere zudem zu groß sein. Viele Trader beherrschen Englisch zwar recht gut, um mündlich mit einem Callcenter zu telefonieren, reichen die Kenntnisse jedoch nicht aus. Es ist jedoch von großer Wichtigkeit, dass Trader im Notfall schnell Hilfe erhalten.

Global TradeATF ist also letztlich nur für Kunden geeignet, die Englisch sehr gut beherrschen und die Mehrkosten im Notfall nicht scheuen. Wenn es nicht dringend ist, bietet Global TradeATF zudem genügend andere Kontaktmöglichkeiten an. Ohnehin ist es nicht so, dass der Broker in diesem Bereich nicht genügend Service bietet, er ist nur nicht auf den deutschen Markt spezialisiert. Dies kann jedoch für viele ein Ausschlusskriterium sein, zumal auch die AGB und andere rechtliche Dokumente lediglich auf Englisch vorliegen.

  • Viele Kontaktmöglichkeiten
  • Hotline nur mit britischer Vorwahl
  • Englischsprachiger Support, Website und rechtliche Dokumente

6.     Zahlungsmethoden: Vor allem per Kreditkarte

Die Zahlungsmethoden sind bei vielen Brokern vergleichsweise eingeschränkt. Viele Anbieter verlassen sich noch auf die Bankeinzahlung oder bestehen auf einem Verrechnungskonto. Moderne Broker bieten hingegen deutlich vielseitigere Zahlungsarten an und arbeiten oft auch mit elektronischen Zahlungsdienstleistern zusammen. Der Vorteil hierbei ist, dass Trader schnelle Einzahlungen tätigen können, ohne dabei ihre sensiblen Kreditkartendaten herausgeben zu müssen.

Nach unseren Global TradeATF Erfahrungen ist dies bei diesem Broker nicht der Fall, obwohl er mit den vielen anderen Anbietern wirbt. Stattdessen stehen Neukunden lediglich zwei Möglichkeiten zur Einzahlung bereit: Kreditkarte und Telefon-Anruf. Letzteres ist für Kunden aus Deutschland nicht möglich, sodass nur die Kreditkartenzahlung bleibt. Die Kreditkartenanbieter sind VISA und MasterCard Partner, sodass Trader bei der Einzahlung insgesamt eingeschränkt sind.

Dies gilt umso mehr, weil Global TradeATF auch keine Einzahlung per Banküberweisung ermöglicht. Auch auf der Hilfeseite zu den Einzahlungen befinden sich übrigens viele der oben erwähnten toten Links, bzw. nicht vorhandene, aber verlinkte Hilfetexte.

Einen großen Nachteil bei der Einzahlung sollte zudem jeder Interessent kennen, bevor er tatsächlich zum Kunden wird: In vielen Fällen erhebt der Broker laut den eigenen AGB Auszahlungsgebühren, die bis zu 50 Euro betragen können. Darunter fallen vor allem die folgenden, recht häufigen Szenarien:

  • Der Kunde will unter 100 Euro auszahlen lassen.
  • Der Kunde fordert eine Auszahlung an, bevor er gehandelt hat.
  • Der Kunde fordert eine Auszahlung an, und hat nur einen Trade getätigt.

In all diesen Fällen wird eine Auszahlungsgebühr fällig. Das ist bedauerlich, weil das Einzahlungslimit lediglich 100 Euro beträgt.

  • Einzahlung derzeit nur per Kreditkarte
  • MasterCard oder Visa
  • Auszahlungsgebühren beachten
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7.     Zusatzangebote: Global TradeATF ohne Demokonto

In Bezug auf die Demokonten geht Global TradeATF eine vergleichsweise unübliche Wahl. Im Gegensatz zum Großteil der Konkurrenz verzichtet der Broker darauf, eine Demoversion seines Angebotes anzubieten. Dies ist selten, weil es für viele Trader der erste Schritt ist, einem Broker auch mit Echtgeld zu vertrauen. Ein solches Angebot ist zudem für alle Broker, die den MetaTrader nutzen, sehr unkompliziert umzusetzen.

Kein Demokonto anzubieten ist dementsprechend ein Minuspunkt und wird viele Trader davon abhalten, sich bei diesem Anbieter anzumelden. Bedauerlich ist dies besonders deswegen, weil Global TradeATF sich mit seinen geringen Einzahlungshürden an Einsteiger richtet. Diese sollten jedoch in jedem Fall in einem Demokonto ausprobieren, ob CFD- und Forextrading überhaupt für sie geeignet ist und das Risiko einschätzen lernen.

Darüber hinaus hat Global TradeATF allerdings noch einige sinnvolle Angebote für Einsteiger. So bietet der Broker mehrere Tutorials an, bei denen das Lehrmaterial in Videos sinnvoll aufbereitet ist. Darüber hinaus ist es zudem auch möglich, dass Nutzer E-Books herunterladen oder einen Einführungskurs durcharbeiten. Dabei kann jeder Einsteiger in seinem Tempo lernen und sich so die Grundlagen für das Trading selbst beibringen. Allerdings sollten Trader dabei nicht zu optimistisch sein. Die Grundlagen zu beherrschen führt noch nicht automatisch dazu, dass Trader erfolgreich handeln können. Viele erfolgreiche Trader haben eine jahrelange Ausbildung hinter sich.

Ein sehr gutes Zusatzangebot ist der VPS, der im Platinum-Konto kostenfrei genutzt werden kann. Mit ihm können Trader sogar automatisiert traden, wenn sie ihren PC ausgeschaltet haben. Ein solcher Dienst kostet üblicherweise mehrere Hundert Euro jährlich.

Global TradeATF Test

8.     Regulierung und Einlagensicherung

Global TradeATF zählt zu den Brokern, die durch die International Financial Services Commission unter der Autorisierungsnummer Belize IFSC/60/322/TS19 lizenziert werden. Das bedeutet zugleich, dass Global TradeATF nach den Standards der EU regulieren muss.

  • Lizenz durch die IFSC
  • 82,88 % der Privatkundenkonten machen Verluste
  • 20.000 Euro durch ICF im Insolvenzfall abgesichert
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9.     Keine Auszeichnungen für Global TradeATF

Global TradeATF gehört ohne Frage zu den jüngeren Brokern. Das Unternehmen hinter dem Angebot, Bayline Trading Ltd. Ist allerdings schon seit 2013 auf dem Markt. Dennoch kann der Anbieter bislang keinerlei Auszeichnungen oder Testsiege vorweisen.

Das hat sicherlich verschiedene Gründe: Viele Zeitschriften testen keine CFD-Broker oder orientieren sich eher an den Angeboten für semi-professionelle Kunden. Global TradeATF hat jedoch eindeutig Einsteiger und Anfänger als Zielgruppe im Visier.

Allerdings lässt sich auch nicht abstreiten, dass Global TradeATF in einigen Bereichen Schwächen aufweist, die den Broker im Vergleich zur Konkurrenz als weniger relevant erscheinen lässt. So sind beispielsweise die hohe Auszahlungsgebühr oder die Inaktivitätsgebühr Faktoren, die dafür sorgen, dass viele Testredaktionen von vornherein andere Broker bevorzugt. Ein Testsieg ist mit diesen Konditionen schon nicht mehr möglich.

Global TradeATF Trading

10. Fazit: Global TradeATF mit breitem Angebot und bedeutenden Schwächen

Global TradeATF ist ein vergleichsweise junger Broker, der auf Zypern lizenziert wird und durchaus ein sehr breites Angebot an Basiswerten bietet. Er ist eigentlich in jedem der Assetklassen sehr gut aufgestellt, wenn nicht sogar vorbildlich. Auch die Handelsbedingungen sind grundsätzlich fair und beginnen bei 0.3 Pips, wenn der Trader die Mindesteinzahlungssumme von 300 Euro aufbringen kann. Mit dem MetaTrader 4 erfüllt der Broker den Branchenstandard und bietet zudem viele Kontaktmöglichkeiten. Die Einstiegshürden sind zudem mit 100 Euro Mindesteinzahlung sehr gering.

Auf der anderen Seite hat Global TradeATF allerdings auch einige wichtige Schwächen. So hat das Unternehmen in seinen AGB eine Inaktivitätsgebühr versteckt, die viel zu hoch ist: Wer zwei Monate lang inaktiv ist, zahlt je Monat 80 Euro – Auch rückwirkend. Außerdem müssen Trader, die ihr Geld wieder auszahlen lassen möchten, ohne getradet zu haben, bis zu 50 Euro Auszahlungsgebühr bezahlten. Das Gleiche gilt für Auszahlungen unter 100 Euro. Der Support ist telefonisch zudem nur mit GB-Vorwahl zu erreichen und der Kundenservice spricht vor allem Englisch.

Leider fehlt auch ein Demokonto, in dem sich Neukunden davon überzeugen können, dass Global TradeATF doch einen Versuch wert ist und hochwertiges Trading bietet.

Stärken und Schwächen:

  • Breite Auswahl an Basiswerten
  • Mindesteinzahlung 100 Euro
  • MT4 als Handelsplattform
  • Auch als mobile App nutzbar
  • Zu hohe Inaktivitätskosten (min. 80 € monatlich)
  • Kein Demokonto
  • Keine deutsche Hotline

Bilderquelle:

  • www.Global TradeATF.com/de
  • www.shutterstock.com

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