Wie haben Broker 2020 die Corona-Krise gemeistert?

Zu Beginn der Corona-Krise kam es zu einigen Turbulenzen an den Börsen. Die Schwankungsintensität ist zuletzt gesunken, denn spätestens nach den Wahlen in den USA und den guten Nachrichten zu Impfstoffen gegen das Coronavirus ging es an den Börsen wieder nach oben. Viele Broker haben sich in den letzten Wochen und Monaten gut auf die neue Situation eingestellt, darunter auch eToro.

Anleger zunächst verunsichert

Zu Beginn der Pandemie begannen viele Anleger ihre Aktien zu verkaufen, aber schon bald kamen wieder Aktienkäufe hinzu. Das Handelsvolumen bei vielen Broker erhöhte sich in kurzer Zeit massiv und lag deutlich über den Rekorden, die die Anbieter rund um das Brexit-Referendum erreicht hatten. Teilweise war das Handelsvolumen bei einigen Brokern wohl zwei- bis dreimal so hoch wie im Durchschnitt 2019.

Ein Test von Feingold Research zeigt, dass nicht alle Broker die Hürden des Jahres 2020 meistern konnte. Etoro oder Neulinge wie Smartbroker konnten mit der Situation aber gut umgehen. Im Februar und März ging es für die Börsen massiv nach unten. Einige Beobachter befürchteten sogar einen Crash des Finanzsystems, was sich aber zum Glück nicht bewahrheitete. Dennoch fielen die Kurse vieler Aktien deutlich.

Diese Phase war auch für Broker nicht leicht. Viele Trader wollten von den Turbulenzen an den Märkten profitieren. Bei einigen Brokern kam es zu Ausfällen der Handelsplattformen, die teilweise sogar tagelang nicht erreichbar waren. Andere hatten Schwierigkeiten, den gewohnten telefonischen Kundensupport anzubieten oder kamen mit dem Andrang neuer Kunden und der damit verbundenen Bearbeitung von Kontoanträgen nicht hinterher.

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Viele Broker rüsteten schon vor der Krise auf

Andere Broker haben sich aber schon vor der Krise umgestellt und aus den Problemen der Vergangenheit, beispielsweise infolge des Brexit-Referendums oder der Wahl 2016 in den USA, gelernt. Daher haben einige Anbieter schon vor einigen Jahren ihre Software aufgerüstet. Feingold Resarch hat in diesem Jahr mehrere Broker untersucht und wollte unter anderem wissen, wie Fehleranfälligkeit und Kosten die Arbeit der Broker beeinflussten.

Etoro gab dabei ein gutes Bild ab. Viele Broker mussten während der unruhigen Zeit im Frühjahr zumindest kurzfristig auf höhere Spreads umstellen. Etoro konnte jedoch die Preisstellung weiter ohne größere Ausfälle ermöglichen. Auch die Kosten und Provisionen bei Aktienkäufen blieben stabil. Der Broker überzeugt ohnehin mit einer modernen und stabilen Handelsplattform, über die sich neben Aktien auch weitere Anlagen wie CFDs oder Kryptowährungen handeln lassen. Trader können sich auf diesem Weg auch am Social Trading beteiligen.

Auch Neobroker überzeugten

Smarbroker, der zur Generation der Neobroker gehört, ist ein Beispiel für den Umbruch auf dem Markt. Auch dieser junge Anbieter meisterte die Situation im Frühjahr gut. Die sogenannten Neobroker, zu denen auch der US-Anbieter Robinhood gehört, präsentieren seit einiger Zeit interessant Innovationen und können den Handel sehr günstig oder sogar ganz kostenlos anbietet. Diese neuen Broker machen etablierten Anbietern klar Konkurrenz und waren damit ein weiterer neuer Aspekt, auf den sich Onlinebroker in diesem Jahr einstellen mussten. Noch konzentrieren sich die Neobroker vor allem auf Aktien und bieten noch keine CFDs an. Dennoch zeigen die neuen Broker bei einigen etablierten Anbietern Schwachstellen auf.

Schwierigkeiten nach Brexit-Referendum

Schwierigkeiten nach Brexit-Referendum

Einige Anbieter fielen schon nach dem Brexit und der Wahl 2016 in den USA durch eine schlechte Erreichbarkeit und andere Probleme auf. Als vor einigen Jahren überraschend die Bindung des Schweizer Franken an den Euro abgeschafft wurde, hatten die Turbulenzen an den Märkten sogar die Insolvenz mehrere Broker zur Folge. Einige Broker, die 2016 oder 2017 schlechte Bewertungen bekamen, haben aber wohl aus ihren Fehlern gelernt. Beispielsweise waren auch die Systeme von ActivTrades im Frühjahr sehr zuverlässig.

Insgesamt könnte das Jahr 2020 zur Folge haben, dass sich die Brokerlandschaft in Deutschland deutlich verändert. Die Neobroker zeigen, dass sich günstige Gebühren und guter Service nicht ausschließen müssen. Der Wettbewerb in der Branche wird sich wohl weiter verschärften, was für Trader durchaus ein Gewinn sein kann. Schon jetzt versuchen sich viele Anbieter mit neuen Angeboten und Tools für die Zukunft besser aufzustellen.

Auch Kurse börsennotierter Broker sanken

Zu Beginn der Krise mussten auch Broker, die selbst an der Börse notiert sind, federn lassen. Beispielweise ging es für die Aktien von Brokern wie CMC Markets oder Plus um 20 bis 25 Prozent nach unten. Die Kurse erholten sich jedoch wieder. Teilweise ging es für die Aktien von Brokern um 45 bis 150 Prozent nach oben. Damit erreichten die Aktien der börsennotierten Broker teilweise wesentlich bessere Werte als vor der Krise.

Darüber hinaus vermeldeten viele Broker in den ersten Wochen nach Beginn der Krise steigende Kundenzahlen und auch die Bestandskunden waren zeitweise deutlich aktiver als vor der Krise. Damit ging auch das Handelsvolumen deutlich nach oben, was wohl auf die Volatilität an den Märkten zurückzuführen ist. In einer Umfrage von €uro am Sonntag gaben in diesem Jahr zehn von zwölf befragten Brokern an, das während dem ersten Lockdown ihre Kundenzahl stieg. Online-Broker gehören damit sicher zu den Gewinnern der Pandemie, denn sie verdienen an den Trades ihrer Kunden.

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2020 kein einfaches Jahr für Broker

Auch wenn 2020 sicher kein einfaches Jahr war – nicht nur für Broker – und auch das kommende Jahr für viele wohl nicht leicht wird, war die Stimmung in der CFD-Branche in diesem Jahr grundsätzlich sehr gut. Viele Broker haben sich 2018 bestens auf die Vorgaben der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA zum CFD-Handel eingestellt. Schon ein Jahr zuvor wurde die Nachschusspflicht im CFD-Handel durch die BaFin verboten. Für 2021 sind neue steuerliche Vorgaben geplant. Dennoch gelten CFD-Broker zunehmend als seriös und können ihre Bekanntheit ausbauen. Dies gelingt auch mit Sponsoring-Aktiviäten. Auch in diesem Jahr kamen bei einigen Brokern neue Verträge mit Sportteams oder bekannten Persönlichkeiten hinzu.

Diese Veränderungen zwangen Broker schon vor einigen Jahren, ihre Geschäftsmodelle zu verändern. So wurden unter anderem die früher üblichen hohen Hebel wurde für Privatanleger auf 1:30 beschränkt. Nach Einführung der neuen Regeln der ESMA gingen das Handelsvolumen und die Zahl der Transaktionen deutlich zurück. Die Broker verloren auch einige Kunden. Dies hatte teilweise zur Folge, dass die Nettoerlöse von Brokern um bis zu 30 Prozent sanken. Gewinne und die Aktienkurse der börsennotierten Broker gingen ebenfalls zurück. Auch einige Broker haben sich in den letzten Jahren aus dem CFD-Handel für Privatanleger zurückgezogen.

Chance in der Krise

Denkbar ist, dass nach den Schwierigkeiten der letzten Jahre einige Anbieter in der Corona-Krise auch eine Chance gesehen haben. Sie konnten das gestiegene Interesse der Menschen an den Finanzmärkten für sich nutzen. Einige Broker haben zudem bei Bildungsangeboten oder Tools nachgerüstet. Etoro ging beispielsweise durch neue Aktien in seinem Angebot auf die veränderte Situation ein. Aktien wie die von Zoom, die schon früh von der Krise profitierten, kamen neu zum Angebot hinzu. Auf die wachsende Bedeutung von Cloud-Anwendungen reagierte der Broker mit einem neuen Copy-Portfolio.

Einige Broker erreichten schon im ersten Halbjahr Rekordzahlen bei Kundenzahlen, Umsätzen und Gewinnen. So steigerte Admiral Markets im ersten Halbjahr seinen Nettogewinn sogar um 2.022 Prozent. Die Broker standen aber nicht nur vor Herausforderungen mit Blick auf ihre Kunden, sondern mussten auch ihre Mitarbeiter schützen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Broker auf Homeoffice umstiegen und Abläufe neu organisieren mussten. Dies haben viele jedoch sehr gut umgesetzt, sodass die meisten Angebote wie gewohnt weiterlaufen konnten.

Etoro kam gut durch die Krise

Etoro kam gut durch die Krise

Wie bereits erwähnt, hat sich auch eToro in diesem Jahr gut geschlagen. Der Broker bietet Aktien, aber auch CFDs oder Kryptowährungen an. Trader können dabei selbstständig aktiv werden oder im Social Trading anderen Tradern folgen. Im Aktienhandel versteht sich eToro als Handelsplattform, nicht als Börse. Erwerben Trader Aktien direkt, kaufen sie den Basiswert selbst und können damit auch Dividenden erhalten. Der Broker bietet über 2.000 Aktien von 17 internationalen Börsen und aus zahlreichen Branchen an, was eine breite Diversifikation erlaubt. Weitere Aktien sind als Basiswert im CFD-Handel zu finden.

Der Broker kommt ursprünglich aus Israel, hat seinen Sitz aber heute nach einer Fusion mit dem zypriotischen CFD-Broker RetailFX Ltd auf Zypern und wird dort auch von der CySec reguliert. Seit 2007 bietet eToro zahlreiche Handelsinstrumente an und baut sein Angebot immer weiter aus. Die eToro Europe Ltd. ist für die Betreuung der Kunden aus Deutschland zuständig.

Internationale Regulierung

Neben der Regulierung durch die CySec und anderer Aufsichtsbehörden verfüg eToro auch über eine Lizenz der BaFin. Aufgrund der Regulierung durch die CySec sind Kundengelder auf den Handelskonten im Falle einer Insolvenz in einer Höhe von bis zu 20.000 Euro über die Einlagensicherung abgesichert.

Etoro ist sehr international vernetzt und seit einiger Zeit auch in den USA aktiv. Zum Hauptsitz in Limassol kommen weitere Niederlassungen in mehreren Ländern, in denen der Broker über die jeweiligen nationalen Behörden lizenziert ist. Neben der internationalen Ausrichtung kann eToro mit einem breiten Angebot an Handelsinstrumenten von Aktien bis CFDs punkten.

Im Aktienhandel finden Trader die Wertpapiere vieler international bekannter Unternehmen zahlreicher Branchen. Bei Kryptowährungen sind neben Bitcoins unter anderem Ethereum oder Dash im Angebot. Über die Multi-Asset-Plattform, über die auch das Social Trading möglich ist, bietet der Broker auch CopyPortfolios an, die nach verschiedenen Themen gebündelt sind.

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Plattform seit 2007 am Markt

Die Plattform des Brokers gibt es schon seit 2007. Das Open-Book ist seit 2010 am Markt und ein Jahr später kam eine App dazu. Die Registrierung bei eToro ist auch über einen Account bei Facebook oder Google möglich und erfolgt so mit wenigen Klicks. Nach der Kontoeröffnung müssen Trader mindestens 200 Dollar einzahlen, bevor sie mit dem Handel beginnen können. Weitere Einzahlungen sind dann ab 50 Dollar über verschiedene Zahlungswege wie Kreditkarten oder Zahlungsdienstleister erfolgen. Die Plattform kann auch über ein Demokonto getestet werden. Hier können Interessierte alle Tools und Handelsangebote in Echtzeit testen.

Social Trading über moderne Technologie

Etoro bietet das Social Trading über eine selbst entwickelte Plattform an. Trader können anderen Tradern folgen und für sie passende Trader zum kopieren auswählen. Einen passenden Trader findet man über Risiko-Scores und Erfolgsbilanzen auf den öffentlich einsehbaren Portfolios. Die eToro CopyTrader™-Technologie ermöglicht es dann, Trades automatisch zu übernehmen. Das Social Trading ist bei eToro seit 2010 möglich und wurde in den letzten Jahren beispielsweise um Funktionen wie CopyPortfolios erweitert. So gibt es Portfolios erfolgreicher Trader, die mit Möglichkeiten der KI ausgewählt und zusammengestellt wurden. Darüber hinaus können Trader sich in einem Popular Investor Programm einbringen oder sich untereinander über die Community des Brokers austauschen.

Fazit: Viele Onlinebroker meisterten die Krise gut

Onlinebroker gehören zu den Gewinnern der Corona-Pandemie. Bei vielen Brokern stiegen rasch Kundenzahlen und das Transaktionsvolumen, was sich später auch in hohen Gewinnen und Umsätzen niederschlug. Viele konnten sich schnell auf die neue Situation anpassen und alle Services wie gewohnt anbieten.

Zu den Brokern, die die Krise gut gemeistert haben, gehört auch eToro. Die Handelsplattform zeigte sich gewohnt stabil und Trader konnten weiter auf alle Angebote zugreifen und den Kundenservice erreichen. Im CFD-Handel arbeitet eToro mit variablen Spreads, die sich je nach Marktbedienungen ändern. Womöglich waren diese zu Beginn der Krise etwas höher als gewohnt, liegen nun aber längst wieder auf dem üblichen Niveau.

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