Wie viele Basiswerte sollte ein Broker für den CFD Handel anbieten?

Es gibt zahlreiche CFD-Broker im Internet, doch das Handelsangebot fällt zum Teil sehr unterschiedlich aus. Während bei manchen Online-Brokern nur mit ein paar Dutzend verschiedenen Basiswerten gehandelt werden kann, bieten andere eine Auswahl von mehreren Tausend Handelsmöglichkeiten. Doch wie viele Basiswerte sollte ein guter Online-Broker seinen Kunden anbieten? Wie bei vielen Fragen lautet die Antwort auch hier: „Es kommt drauf an…“

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Die wichtigsten Basiswerte können bei allen Anbietern gehandelt werden

Die beliebtesten Währungspaare wie zum Beispiel EUR/USD oder GBP/USD fehlen bei keinem Broker im Internet. Auch populäre Aktien großer Firmen sind als CFD fast überall verfügbar. Ganz anders sieht es da schon bei den etwas „spezielleren“ Basiswerten aus. Wer beispielsweise auf den Kursverlauf der wenig bekannten Kryptowährung Zcash spekulieren möchte, muss schon ein wenig suchen, bis er einen Online-Broker gefunden hat, bei dem solche Trades möglich sind.

Wer keine riesige Auswahl benötigt, kann beim Broker-Vergleich mehr Wert auf andere Aspekte legen: Wo sind die Handelskosten am geringsten? Welcher Broker bietet den besten Service? Kann ich meine bevorzugte Handelsplattform nutzen? Wer dagegen aufgrund hoher Anforderungen ohnehin nur wenige Broker zur Auswahl hat, muss eventuell bei anderen Dingen Abstriche machen.

Basiswerte

Verschiedene Asset-Klassen

Die handelbaren Basiswerte werden bei den Brokern üblicherweise in verschiedene Asset-Klassen unterteilt. So finden die Nutzer schneller die CFDs, nach denen sie suchen, und es ist ein guter Überblick über die Handelsmöglichkeiten gegeben. Nicht alle Asset-Klassen sind auch bei jedem Broker vertreten. Häufig werden folgende Kategorien angeboten:

  • Währungspaare
  • Aktien-CFDs
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

Einige Trader spezialisierten sich auf bestimmte Bereiche, und möchten dann natürlich innerhalb dieser Asset-Klasse eine entsprechend gute Auswahl vorfinden. Andere User dagegen streuen ihre Anlage breit, so dass sie vor allem Wert darauf legen, dass möglichst viele Kategorien angeboten werden.

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Einsteiger beginnen mit den bekanntesten Basiswerten

Für Einsteiger bietet es sich an, sich bei den ersten Trades zunächst auf die populären Basiswerte zu konzentrieren. Das hat mehrere Vorteile:

Natürlich ist es auch möglich, von vornherein mit exotischen Basiswerten zu handeln, wenn ein Konto bei einem Broker vorhanden ist, der diese anbietet. Generell ist dies für Einsteiger aber nicht zu empfehlen.

basiswerte CFD

Flexibilität bei den Handelszeiten

Bei den meisten Basiswerten, egal ob exotisch oder nicht, orientieren sich die Handelszeiten an den Öffnungszeiten der entsprechenden Börsen. Vor allem für nebenberufliche Trader oder Hobby-Händler ist dies oft von Nachteil, da sie zu dieser Zeit ihrem eigentlichen Beruf nachgehen. Abhilfe kann hier eine Spezialisierung auf Basiswerte schaffen, die zu abweichenden Zeiten gehandelt werden. So bieten sich beispielsweise Aktien aus Übersee an, so dass die Berufstätigen von der Zeitverschiebung profitieren können.

Eine weitere Möglichkeit für ein zeitlich flexibleres Trading sind Kryptowährungen. Diese können bei einigen Brokern rund um die Uhr und sogar an Wochenenden gehandelt werden. Das liegt daran, dass die digitalen Coins nicht an einer zentralen Börse gekauft beziehungsweise verkauft werden. Stattdessen richtet sich der Preis ausschließlich nach Angebot und Nachfrage, und die großen Tauschplattformen und Kryptobörsen im Internet haben Tag und Nacht geöffnet.

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Unterschiedliche Hebel

Auch wenn ein Broker damit wirbt, einen hohen Hebel anzubieten, bedeutet dies nicht, dass dieser Hebel auch bei allen Basiswerten genutzt werden kann. Der maximale Hebel bei exotischen Basiswerten liegt meistens deutlich niedriger, als der maximale Hebel bei den Majors. Wer beabsichtigt, mit relativ geringem Handelsguthaben hohe Beträge am Finanzmarkt zu bewegen, sollte sich daher eher für die Majors entscheiden. Dabei sollten die Trader sich allerdings immer bewusst machen, dass ein höherer Hebel in der Regel auch mit einem deutlich höheren Risiko einhergeht.

Exoten bieten manchmal hohe Renditemöglichkeiten

Bei den exotischeren CFDs sind die Kursschwankungen oftmals stärker, da einzelne Aktivitäten am Finanzmarkt sich stärker auswirken können. Wer hier seine Position zum richtigen Zeitpunkt eröffnet beziehungsweise schließt, kann hohe Gewinne erzielen, die bei den Majors nicht in dieser Form möglich sind. Allerdings muss hierbei auch bedacht werden, dass ebenfalls entsprechend hohe Verluste möglich sind. Außerdem muss der Kursunterschied zwischen dem Öffnen und Schließen einer Position größer ausfallen, um einen Gewinn zu erzielen, denn die Handelsgebühren sind zum Teil deutlich höher.

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Die Kryptowährungen – Ein Sonderfall?

Kryptowährungen sind in den letzten Jahren zunehmend gefragt, weshalb es nicht weiter verwunderlich ist, dass viele Anleger auch per CFD auf die dezentral verwalteten Währungen spekulieren wollen. Allerdings muss hierbei einiges beachtet werden, denn Kryptowährungen unterscheiden sich deutlich von „klassischen“ Basiswerten. Der Kurs pendelt hier nicht um einen relativ konstanten Mittelwert, sondern kann um ein Vielfaches ansteigen oder fallen. Das macht das Spekulieren mit diesen Basiswerten sehr riskant, aber aufgrund des möglichen Profits aus sehr reizvoll.

Viele Broker haben in den letzten Jahren die beliebtesten Coins wie beispielsweise Bitcoin und Ethereum in ihr Angebot aufgenommen. Das reicht für viele Trader aus. Wer sich noch stärker auf Kryptowährungen spezialisieren möchte, sollte aber darauf achten, dass auch weitere Krypto-CFDs angeboten werden.

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Automatisiertes Trading – Nur mit Majors möglich?

Trading mit sogenannten Expert Advisors gewinnt weiter an Bedeutung. Anhand bestimmter Parameter entscheidet ein vollautomatisches Handelssystem selber, wann Positionen eröffnet beziehungsweise geschlossen werden. Diese Handelssysteme kommen überwiegend beim Trading mit den Majors zu Einsatz. Hier können auch fertige Expert Advisors gekauft werden, so dass es noch nicht einmal erforderlich ist, ein eigenes System zu programmieren.

Prinzipiell lassen sich die Handelssysteme auch bei weniger populären Basiswerten einsetzen. Hier ist dann allerdings oft eine Anpassung erforderlich, denn nicht jeder Basiswert verhält sich gleich. Ein Handelssystem, was bei einem Basiswert einen deutlichen Gewinn einbringt, kann bei einem anderen zu Verlusten führen. Wer dagegen in der Lage ist, seinen Expert Advisor an die veränderten Bedingungen anzupassen, hat auch bei den Exoten gute Profitchancen und möchte bei der Wahl des Brokers vermutlich nicht auf eine entsprechend große Auswahl verzichten.

Basiswerte CFD Handel

Die benötigte Auswahl hängt vom eigenen Trading-Verhalten ab

Ob ein Trader eine riesige Auswahl benötigt oder auch mit ein paar Basiswerten auskommt, hängt von der gewählten Strategie ab. Vor allem Einsteigern wird empfohlen, sich erst einmal auf die gängigen Majors zu konzentrieren und ihr Portfolio erst später zu erweitern. Auf der anderen Seite kann eine große Auswahl Vorteile bringen, zu denen unter anderem auch angenehmere Handelszeiten und hohe Profitchancen zählen.

Bilderquelle:

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