Neobroker und junge Menschen verändern das Trading

Die Corona-Pandemie hat auch das Verhalten von Tradern in Deutschland verändert. Schon zu Beginn der Pandemie kam es zu starken Bewegungen an den Märkten, an denen Trader – erfahrene Händler und Neulinge – teilhaben wollten. Dies stieg auch die Nutzerzahlen bei Anleger. Besonders beliebt waren dabei auch die Apps von neuen Brokern, die auch junge Anleger anlockten.

Kundenzahlen stiegen

So berichtete beispielsweise eToro von einem Zuwachs aktiver Kunden von 170 Prozent. Laut den Marktforschern von Adjust stieg die Anzahl der installierten Broker-Apps in den ersten sechs Monaten 2020 um 140 Prozent im Vergleich zu Vorjahr. Vor allem das Interesse junger Menschen am Aktienhandel hat zugenommen. Dies trug dazu bei, dass es im ersten Halbjahr 2020 so viele Aktienkäufe von Privatanlegern gab wie noch nie zuvor.

Eine Statistik der Beratungsgesellschaft Barkow zeigt, dass das Kaufvolumen bei fast 24 Milliarden Euro lag und damit so hoch wie noch nie. Ähnliche Effekte zeigten sich auch in anderen Ländern. Laut Bloomberg stieg das Handelsvolumen in den USA um 20 Prozent unter Einzelanlegern, was ebenfalls ein historisch gesehen sehr hoher Wert war. In Deutschland tragen private Anleger noch immer nur einen kleinen Teil zum Handelsgeschehen bei. Der Anteil liegt weiter unter zehn Prozent; Tendenz steigend.

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Broker stellten Angebot neu auf

Viele Broker und Banken stellen daher ihre Angebote neu auf und führen auch Innovationen, beispielsweise neue Handelsplattformen und Tools ein. Außerdem gibt es immer wieder attraktive Handelskonditionen bei Aktien, Fonds oder Sparplänen. Auch hinsichtlich des Bildungsmaterials rund um Depots und das Trading stellen sich viele Anbieter immer breiter auf. Dies gilt zunehmend sogar für Sparkassen. Dort waren zum Weltspartag beispielsweise Tipps für Aktienanfänger zu finden.

Darüber hinaus handeln junge Menschen nicht mehr nur mit klassischen Produkten wie Aktien. Das Interesse an Kryptowährungen ist weiter da und insbesondere Bitcoins haben sich zu einem seriösen Anlageprodukt entwickelt. Etoro bietet CFDs auf Bitcoins bereits seit 2013 an. 2017 wurde das Angebot an Kryptowährungen weiter ausgebaut.

Neben dem Direkthandel mit Kryptowährungen sind mittlerweile CFDs und Zertifikate auf Bitcoin oder Ethereum durchaus üblich. Immer mehr Anbieter bieten Kryptowährungen als Handelsmöglichkeit an. Gerade junge Menschen sehen Bitcoin dabei nicht nur als wichtigsten Kryptowährung, sondern auch als Schutz gegen Krisen und Inflation. Damit hat Bitcoin bei jungen Menschen einen ähnlichen Stellenwert wie Gold.

Aktien im Lockdown gefragt

Schon im Mai zeigte auch eine Studie der BaFin, bei der Transaktionsdaten untersucht wurden, dass Aktieninvestments während des Lockdowns sehr beliebt waren. Die Studie kam zudem zu dem Ergebnis, dass Aktien von DAX-Unternehmen besonders gefragt waren. Damit kam auch die BaFin zu dem Ergebnis, dass Privatanleger in der Pandemie aktiver wurden.

Die BaFin schaute sich Transaktionsdaten auf der Basis der europäischen Finanzmarktverordnung (Markets in Financial Instruments Regulation, kurz MiFIR) genauer an. Dabei ging es vor allem um die Handelsaktivitäten nach Beginn der Krise im Februar. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass der Aktienhandel von Privatanlegern vor allem seit Ende Februar deutlich zunahm. Damals tätigten Privatanleger jedes zweite Geschäft mit Finanzinstrumenten mit Aktien. Viele Fragen sich wahrscheinlich in dem Zusammenhang auch ob man vom Trading leben kann.

Neobroker und junge Menschen verändern das Trading

DAX-Aktien verstärkt gekauft

Darüber hinaus wurde deutlich, dass zu Beginn der Krise vor allem Aktien verkauft wurden. Anfang März nahmen aber die Aktienkäufe wieder zu. Das Volumen der Käufe bei DAX-Werten überstieg das Volumen der Verkäufe bei deutschen Anlegern damals um 60 Prozent. Bei Anleger ohne deutsche Staatsangehörigkeit lag der Kaufüberhang noch immer bei 30 Prozent. Das Handelsvolumen von institutionellen Anlegern stieg schon Ende März wieder auf das Niveau von vor der Krise. Die Märkte und auch viele Anleger haben sich wohl recht schnell vom ersten Schock durch die Krise erholt.

Neben Aktien waren auch CFDs und Hebelprodukte beliebt. Neben CFDs hatten dabei ETFs die Nase vorne. Seit Beginn der Krise ging laut der Studie der BaFin vor allem der CFD-Handel nach oben. Damit macht auch die Studie der BaFin deutlich, dass Anleger nach Beginn der Krise ihr Tradingverhalten verändert haben. Die hohe Volatilität lockte viele Anleger trotz der hohen Volatilität, die mit vielen Risiken verbunden ist, an den Aktienmarkt. Zu Beginn der Krise wurden wohl häufig bewährte Titel gehandelt, relativ rasch zeigte sich in diesem Jahr aber auch, dass insbesondere Stay-at-home-Aktien profitieren konnten. Anleger haben zudem die Situation für einen Einstieg in den Aktienmarkt genutzt.

Menschen interessieren sich mehr für die Märkte

Die Corona-Krise hatte zur Folge, dass sich mehr Menschen mit Finanzen und Anlagemöglichkeiten beschäftigen. Sicher trug dazu bei, dass viele im Lockdown einfach mehr Zeit hatten. Ein Teil der Deutschen hat sich die Krise dazu genutzt, sich Informationen zu Geldanlegen zu beschaffen und auch mit dem Geld anlegen begonnen zu haben. Damit könnte die Corona-Krise der deutschen Aktienkultur auf die Beine geholfen haben. Allerdings sind die Märkte deutlichen Schwankungen unterlegen, was wir auch in den letzten Wochen gesehen haben. Daher bleibt abzuwarten, ob das Interesse an Aktien nachhaltig ist.

Für weitere Veränderungen am Markt haben in diesem Jahr auf jeden Fall die sogenannten Neobroker gesorgt. Trade Republic, JustTRADE, Smartbroker und Gratisbroker können mit günstigen Handelskosten punkten. Die Broker richten sich mit modernen Handelsplattformen in jedem Fall vor allem an junge Anleger. Neben Aktien können Trader hier auch ETFs, Kryptowährungen und andere Produkte handeln.

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Neue Broker-Generation vereinfacht den Handel

Diese neue Generation an Broker bietet ihre Handelsoptionen natürlich auch für Smartphones an. Teilweise ist der Handel nicht viel komplizierter als eine WhatsApp-Nachricht zu versenden. Einige

Anbieter können sogar ganz auf Transaktionsgebühren verzichten, da sie über Rückvergütungen von den Anbietern ihrer Produkte finanziert werden. Andere bieten den Handel für wenige Euros oder als Flat-Angebot an.

Die günstigen Preise werden auch damit gerechtfertigt, dass die neuen Broker sehr schlank aufgestellt sind. Sie konzentrieren sich auf bestimmte Handelsprodukte, können diese aber sehr vorteilhaft präsentieren. Auch bei Plattformen und Serviceangeboten konzentrieren sie sich oft auf Kernangebote. Viele etablierte Broker bieten beispielsweise mehrere Handelsplattformen an und erweitern diese mit zahlreichen Tools. Einig dieser neuen Broker bieten den Handel auch ausschließlich per App an. Dies ist beispielsweise bei Trade Republic der Fall. Smartbroker und Gratisbroker konzentrieren sich aktuell noch auf den Handel über den PC.

Schwerpunkt beim Handelsangebot

Viele dieser neuen Broker haben sich auf einen Schwerpunkt beim Handelsangebot entschieden, beispielsweise Trade Republic auf kostenfreie ETFs und Aktiensparpläne. Als erster Neobroker hat JustTRADE kürzlich den Handel mit Kryptowährungen eingeführt. CFDs und Währungen sind bei den neuen Brokern bisher noch nicht handelbar, was sich aber ändern kann. Daher ist es für viele Trader sinnvoll, die Entwicklung dieser neuen Generation an Brokern zu verfolgen.

Die jungen Broker arbeiten mit bekannten Emittenten und Partnern zusammen. Auch die Auswahl an Handelsplätzen steigt. Smartbroker bietet beispielsweise bereits über 20 Börsenplätze an. Je nach Handelsplatz können Trader dort bis in die Abendstunden hinein handeln. Die Zusammenarbeit mit renommierten Partnern gibt Trader ein Stück weit zusätzliche Sicherheit. Oft werden die Konten bei bekannten Banken geführt, beispielsweise der Baader Bank. Auf diesem Weg ist auch die Einlagensicherung von bis zu 90.000 Euro gesichert. Trade Republic verfügt sogar selbst über eine Bankenlizenz. Obwohl die neuen Broker teilweise erst rund ein Jahr am Markt sind, konnten sie schon erste Preise einheimsen.

Junge Menschen interessieren sich für den Aktienhandel

Junge Menschen interessieren sich für den Aktienhandel

Diese Entwicklung trägt sicher dazu bei, dass sich immer mehr junge Menschen für den Handel interessieren. Eine Umfrage der Consorsbank, comdirect und der ING kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass immer mehr jüngere Menschen in Deutschland Aktien besitzen. Insbesondere der Anteil an Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die Aktien besitzen, steigt.

Die Initiative „Aktion pro Aktie“, die im Juni und August eine repräsentative Umfrage unter 2.000 Menschen durchführte, kam zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche Aktienbesitzer in Deutschland männlich und etwa 40 Jahre alt ist sowie mindestens 4.000 Euro netto pro Monat verdient und einen Hochschulabschluss hat. Der Anteil der Aktionäre unter 25 Jahren stieg allerdings von 13 auf 39 Prozent. Ein ähnlich hoher Anteil an Aktienbesitzer ist nur in der Gruppe der Menschen zwischen 45 und 54 Jahren zu finden.

Anzahl der Aktienbesitzer steigt

2017 besaßen nur 24 Prozent der Menschen in Deutschland eine Aktie oder Fonds. Dieser Anteil stieg zwischenzeitlich auf 34 Prozent. Vor allem Menschen mit höherem Bildungsabschluss und Einkommen interessieren sich für Aktien. Zwar ist Deutschland weiter ein Land der Sparer, doch immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung von Aktien und sehen, dass es auf Sparguthaben kaum noch Renditen gibt.

Die Studie kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass für 34 Prozent der Befragten Aktien eine gute Geldanlage sind. Ein Jahr zuvor stimmte dieser Aussagen nur 31 Prozent zu. Weiterhin sind Girokonten oder Sparbücher in Deutschland aber beliebter als Aktien. Diese spielen bei der Geldanlage ebenso wie Fonds weiter eher eine untergeordnete Rolle. Fonds sind nur auf Platz 7 der beliebtesten Geldanlagen, Aktien noch nicht einmal in den Top 10. Menschen ab 45 Jahren investieren jedoch häufiger in Aktienfonds. Auffällig ist auch, dass Menschen, die vergleichsweise wenig verdienen, eher ihr Geld auf Sparkonten legen. Erst mit höheren Einkommen werden langfristige Anlagen attraktiv. Neben Aktien gehören dazu auch Bausparverträge oder Anleihen.

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Etoro mit großer Auswahl an Anlagen

Etoro bietet eine ganze Reihe an Handelsinstrumenten. CFDs sind auf zahlreiche Basiswerte wie Aktien, aber auch auf Kryptowährungen handelbar. Dabei variieren die Spreads je nach Marktsituation. Bei besonders volatilen Handelsinstrumenten können die Spreads auch deutlicher schwanken. Auch tägliche Veränderungen bei den Handelskosten sind möglich. Wichtig ist es daher, vor der endgültigen Aufgabe einer Order nochmals die endgültigen Kosten zu prüfen.

Während beim direkten Kauf von Aktien Übernachtgebühren und zum Teil auch Provisionen entfallen, ist dies im CFD-Handel nicht der Fall. Seit 2013 können Trader auch Bitcoin-CFDs bei eToro handeln. 2017 wurden dann weitere Kryptowährungen ins Angebot aufgenommen. Auch das Aktien-Angebot wächst immer weiter.

Etoro bei CFDs breit aufgestellt

Das Angebot im CFD-Handel ist ebenfalls breit. Hier richtet sich das Angebot von eToro insbesondere an Kleinanleger. Anfänger finden ebenfalls gute Angebote, insbesondere durch das Social Trading, wo Neulingen von erfahrenen Tradern lernen können. Ein Vorteil für Anfänger im Aktienhandel ist, dass sie schon mit kleinen Summen ab 50 Dollar mit dem Handel beginnen und auch Bruchteile einer Aktie erwerben können.

Die Open-Book-Plattform des Anbieters gibt es seit 2010. Über dieses ist nicht nur das Social Trading möglich, es wurden auch Messenger Tools eingebaut. Seit 2011 ist zudem eine mobile Plattform nutzbar. Etoro bietet auch zahlreiche aktuelle Nachrichten und Bildungsangebote an. Den Kundenservice können Trader per Live-Chat oder eine Ticketerstellung erreichen. Fällt die Plattform aus technischen Gründen einmal aus, gibt es für den Notfall auch eine Offline-Version.

Einige Veränderungen im Trading durch Corona

Fazit: Einige Veränderungen im Trading durch Corona

Die Corona-Krise hat auch das Trading verändert. An den Turbulenzen am Aktienmarkt zu Beginn der Krise wollten wohl viele Trader teilhaben und haben darin auch Einstiegsmöglichkeiten gesehen. Aktien und CFDs waren dabei besonders beliebte Anlagen. In diesem Jahr zog es zudem viele junge Menschen an die Märkte, woran sicher auch die Neobroker ihren Anteil haben.

Aktien und CFDs sind auch bei eToro besonders wichtige Anlageprodukte. Der Broker bietet hier eine breite Auswahl an, die ein diversifiziertes Portfolio ermöglicht. Seit 2013 gehören auch Bitcoin-CFDs zum Angebot, weitere Kryptowährungen folgten. Der Broker bietet zudem das Social Trading sowie zahlreiche Tools und Marktnachrichten an.

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