XTB im Test: Wie gut sind Konditionen, Plattform und Co.?

XTB ist einer der bekanntesten osteuropäischen CFD Broker und auch vielen deutschen Kunden ein Begriff. Die Polen werben mit einem großen Basiswertekatalog inklusive echter Aktien und versprechen günstige Konditionen im Handel. Außerdem wirbt XTB mit einer leistungsfähigen Handelsplattform, einem guten Ausbildungsangebot und einem deutschsprachigen Kundenservice inklusive Zweigniederlassung in Frankfurt am Main.

Wir haben ein Livekonto bei XTB eröffnet und uns das Angebot genauer angesehen. Dieser Beitrag beleuchtet die durch Stichproben validierten Konditionen des Brokers in allen relevanten Anlageklassen. Außerdem werfen wir einen Blick auf Handelsplattform, Ausbildungsangebot, Kundenservice und regulatorischen Hintergrund des Brokers.

Der Basiswertekatalog 

Der XTB Basiswertekatalog umfasst CFDs auf Basiswerte in sechs Anlageklassen: Währungen, Indices, Rohstoffe/Edelmetalle, Anleihen/Zinssätze sowie Aktien/ETFs. Außerdem gibt es echte Aktien und echte börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Insgesamt umfasst der Basiswertekatalog ca. 800 Titel.

  • 50 FX Währungspaare
  • 35 Indizes
  • 17 Rohstoffe/Edelmetalle
  • 3 Anleihen/Zinssätze
  • 25 Krypto CFDs
  • Aktien CFDs aus 15 Ländern
  • Echte Aktien aus 14 Ländern
  • Ca. 100 echte ETFs
  • CFDs auf ETFs

Dass ein CFD Broker neben CFDs auf Aktien auch echte Aktien anbietet, ist auf den ersten Blick ungewöhnlich. Bei genauerem Hinsehen wird dies jedoch erklärbar. Das Interesse an Aktien und ETFs steigt bei deutschen Anlegern seit Jahren. Möglicherweise versucht XTB, sich durch diese zusätzliche Option von anderen CFD Brokern abzuheben und/oder bereits vorausschauend ein neues Geschäftsfeld zu erschließen.

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Die Konditionen im Handel 

Es gibt im Neukundengeschäft von XTB zwei Kontomodelle. Bei einem davon (dem Standardkonto) fallen keine Kommissionen an. Im Pro-Konto werden bei vielen Basiswerten Kommissionen berechnet. Dafür fallen die Spreads enger aus. Zunächst beschäftigen wir uns mit den Spreads im Pro-Konto.

Spreads

  • EUR/USD: 0,20 Pips 
  • GBP/USD: 0,40 Pips
  • USD/JPY: 0,20 Pips
  • AUD/USD: 0,80 Pips
  • USD/CHF: 1,00 Pips

Die Spreads im FX Handel sind damit überwiegend günstig. Als Faustformel gilt: Beim Handel mit 1,0 Standardlots sollten die Gesamtkosten aus Spreads und Kommissionen 10 US-Dollar nicht überschreiten. Dies ist zumindest bei den FX Majors der Fall. Die Abbildung unten zeigt Kurse und Spreads im XTB Livekonto für verschiedene Devisenpaare.

Spreads im XTB Livekonto für verschiedene Devisenpaare

Nun ein Blick auf die wichtigsten Indices.

  • S&P 500: 0,50 Punkte
  • DAX: 0,80 Punkte
  • EuroStoxx50: 1,40 Punkte
  • FTSE100: 0,90 Punkte
  • Dow Jones: 2,0 Punkte

Die Spreads bei DAX, Dow Jones und S&P 500 sind günstiger als bei vielen Konkurrenten. Bei DAX, FTSE100 und vielen anderen Indices ist XTB immerhin auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Die Spreads bei DAX, Dow Jones und S&P 500

Die Spreads bei DAX, Dow Jones und S&P 500

Wie verhält es sich mit Rohstoffen und hier insbesondere Gold und Rohöl? Die Spreads in diesen Märkten:

  • Gold: 0,25 USD
  • WTI Öl: 0,03 USD

Insbesondere der Spread im WTI Öl Kontrakt erscheint sehr günstig.

XTB bietet mehr CFDs auf Kryptowährungen als andere Broker. Im Angebot sind insgesamt 25 Kontrakte. Das bedeutet jedoch nicht, dass 25 verschiedene Kryptowährungen handelbar sind. Viele Kontrakte bilden den Verlauf von zwei Kryptowährungen gegeneinander ab (zum Beispiel Ripple vs. Bitcoin). Die Spreads in den wichtigsten Kryptomärkten:

  • Bitcoin: 101,42 USD
  • Ethereum: 1,34 USD
  • Rippel: 0,0037 USD
  • Litecoin: 0,736 USD

Damit fallen die Spreads enger aus als bei vielen Konkurrenten. Allerdings liegt die Messlatte auch nicht besonders hoch. Viele CFD Broker haben Bitcoin und Co. als Markt mit wenig preissensitiven Kunden entdeckt. Der Spread in der wichtigsten Kryptowährung Bitcoin liegt im Bereich von 1,25 % und ist damit für aktive Trader gerade noch vertretbar.

Spreads Kryptowährungen

Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots ist der Handel mit Aktien CFDs. Die Spreads fallen hier insgesamt günstig aus. Wir haben uns Spreads für eine Reihe amerikanischer Aktien aus der zweiten Reihe angesehen. Häufig lagen die Spreads bei gerade einmal 0,01-0,02 USD pro Aktie. Die Abbildung unten zeigt dies beispielhaft.

Handel mit Aktien CFDs

Kommissionen und sonstige Entgelte 

Der Broker verdient nicht nur an den Spreads, sondern auch an verschiedenen Gebühren.

Zunächst ein Hinweis zur Inaktivitätsgebühr. XTB erhebt laut Preisverzeichnis eine monatliche Inaktivitätsgebühr in Höhe von bis zu 10  Euro. Die Belastung erfolgt, wenn innerhalb der letzten 365 Tage keine Position eröffnet oder geschlossen wurde. Durch die Gebühr kann das Handelskonto keinen negativen Saldo annehmen.

Weitere Gebühren können im Zusammenhang mit Auszahlungen anfallen. Für Auszahlungen unter 200 EUR bzw. 200 USD fällt ein Entgelt in Höhe von 10 Euro bzw. US-Dollar an. Einzahlungen sind dagegen kostenlos.

Im Pro-Konto fallen zusätzlich zu den Spreads Kommissionen an. Diese betragen 3,50 EUR pro Standardlot (halfturn). Die Gebühren gelten nicht für Aktien CFDs, ETFs CFDs und CFDs auf Kryptowährungen.

Im Handel mit Aktien CFDs und ETF CFDs fallen länderspezifische Gebühren an. Diese betragen zumeist 0,08 % des Transaktionswertes bzw. mindestens 8 Euro/US-Dollar für die Eröffnung und Schließung einer Position. Diese Gebühr gilt für die USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, die Schweiz, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden.

Für den Handel mit echten Aktien und ETFs gelten wiederum andere Entgelte. Die Gebühr beträgt in fast allen Ländern 0,2 % bzw. mindestens 10 Euro. Ausnahmen finden sich in Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und der Schweiz. Hier beträgt die Gebühr ebenfalls 0,2 %. Die Mindestgebühr beträgt jedoch 15 EUR. Wichtig: Wer Aktien in Fremdwährung handelt, muss eine Währungsumrechnungsgebühr in Höhe von 0,5 % bezahlen.

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Der Unterschied zwischen Pro Konto und Standardkonto 

Im Neukundengeschäft gibt es bei XTB noch zwei Kontomodelle: Standard und Pro. Was sind die Unterschiede?

Im Hinblick auf die verfügbaren Basiswerte gibt es keine Unterschiede. Über beide Konten können CFDs auf Devisen, Rohstoffe, Indices, Aktien, ETFs und Crypto sowie echte Aktien und ETFs gehandelt werden. Beide Kontomodelle bieten mehr als 3.000 Basiswerte. Auch hinsichtlich der minimalen Ordergröße (0,01 Lots) und der maximalen Hebel (1:30) ergeben sich keine Unterschiede. Beide Konten sind mit xStation, MT4 und AgenaTrader kompatibel.

Die westlichen Unterschiede ergeben sich bei den Handelskosten. Im Standardkonto fällt für den Handel mit CFDs auf Devisen, Indices, Rohstoffen Kryptowährungen keine Kommission an. Im Pro-Konto beträgt diese Gebühr 3,50 EUR pro Lot bzw. Transaktion (Kryptowährungen). Dafür beginnen die Spreads im Pro Konto bei 0,10 Pips. Im Standardkonto fallen mindestens 0,8 Pips an.

XTB Pro Konto und Standardkonto

Die XTB Handelsplattform 

Bei der Kontoeröffnung können alle Kunden zwischen der hauseigenen Plattform xStation und MetaTrader4 wählen. Wir haben uns für diesen Testbericht für die xStation entschieden. MetaTrader4  wird auch bei vielen anderen Brokern eingesetzt und ist hinlänglich bekannt. Gleichzeitig mit der Handelsplattform wird der Kontotyp festgelegt. Konten werden grundsätzlich in EUR eröffnet. USD Konten sind auf Anfrage möglich. Positiv: Der international agierender Broker lässt Kunden bei der Anmeldung eine Kontaktsprache festlegen.

Nach den obligatorischen KYC-Fragen ist das Konto umgehend eröffnet, aber zunächst inaktiv. Zur Aktivierung sind ein Nachweis von Identität und Bankverbindung notwendig. Die Identität kann über das Videoident Verfahren nachgewiesen werden. XTB stellt dazu im Kundenbereich einen Link zur Verfügung. Über diesen wird der Prozess gestartet.

XTB Handelsplattform

Benutzeroberfläche und Charts 

Die Benutzeroberfläche ist nach einem bekannten Muster gestaltet. Links findet sich die Marktliste, rechts ein Chart. Es stehen verschiedene Chartvarianten zur Verfügung, darunter Kerze, Linie, Balken und Heikin Ashi. Außerdem gibt es eine Reihe von Indikatoren sowie Zeichenwerkzeuge. Unter letzteren finden sich unter anderem Fibonacci Retracements und Trendlinien. Positiv: Das Chartingtool ermöglicht den direkten Vergleich zweier Charts miteinander durch Benchmarking. Charts können mit Periodenlängen von 1 Minute bis 1 Monat dargestellt werden.

Es gibt einen Nachrichtenfeed und einen Wirtschaftskalender. Außerdem gibt es einige weitere Tools wie zum Beispiel Sentimentindikatoren, Listen mit den größten prozentualen Veränderungen sowie einen Scanner für Aktien und ETFs. Der Scanner ermöglicht die Suche nach verschiedenen Kennzahlen wie zum Beispiel Dividendenrendite, Beta, Graham und mehr.

Ein Schwachpunkt aus unserer Sicht: Wer links in den Marktlisten einen Markt anklickt, sieht den Markt nicht sofort rechts im Chart. Stattdessen muss der Markt im Chart separat oder über das Kontextmenü (rechter Mausklick) ausgewählt werden.

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Ordertypen 

Das Orderticket unterscheidet zwischen sofortiger Ausführung und schwebender Ausführung. Das Ticket legt selbst fest, ob es sich um eine Stop Order oder um eine Limit Order handelt – abhängig davon, welchen Kurs Anleger eingeben. Stop  Loss und Take Profit können jeder Order schon vor dem Absenden hinzugefügt werden. Im Orderticket finden Sie alle relevanten Informationen wie zum Beispiel Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten etc. Die Abbildung unten zeigt das Orderticket.

XTB Ordertypen

Handling von Stop Loss und Take Profit

Positiv ist uns der geringe Mindestabstand bei Stop  Loss und Take Profit aufgefallen. Wir konnten Stop Loss und Take Profit sogar exakt auf der Höhe des aktuellen Kurses bzw. Stop /Limit Kurses platzieren. Ebenfalls vorteilhaft: Stop  Loss und Take Profit können auch außerbörslich verwaltet werden.

Alternative Handelsplattformen bei XTB 

Alternativ zur hauseigenen Handelsplattform xStation gibt es bei XTB MT4 und AgenaTrader Mercury. AgenaTrader Mercury bietet unter anderem Realtime Scanner, Order Templates, mehr als 150 Indikatoren, Markttiefe inklusive Times & Sales Liste, eine Quicktrader Funktion und die Möglichkeit, den Handel mit Agena Scripts (C#) zu automatisieren. Die Plattform gibt es nicht zum eigenständigen Download. Anleger müssen stattdessen den Kundenservice kontaktieren.

Mit welchem Marktmodell handelt XTB?

Die Spezifikationen des Standardkontos sprechen klar für Market Making. Im Pro-Konto könnten Spreads und Kommissionen auch über ein STP Modell ausgeführt werden. Wahrscheinlich ist, dass XTB ein hybrides Marktmodell nutzt. Dabei werden einige Transaktionen direkt durch den Broker als Market Maker ausgeführt, andere an einen Liquiditätsprovider geleitet.

Hebel, Margin Call und Closeout 

Bei XTB gelten die durch die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA festgelegten maximalen Hebel. Nachschusspflichten über das Kontoguthaben hinaus sind ausgeschlossen. Positionen werden durch den Broker automatisch geschlossen, wenn das Guthaben auf dem Konto 60 % der benötigten Margin unterschreitet.

Mobile App

Es gibt mobile Apps für iOS und Android Betriebssysteme. Diese lassen sich innerhalb kürzester Zeit installieren und sind vollständig mit dem Konto synchronisiert. Mobil gibt es allerdings nicht alle Funktionen, die es auch am Desktop gibt.

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Einzahlungsmöglichkeiten bei XTB

XTB akzeptiert Einzahlungen per Banküberweisung, Kreditkarte (Visa & MasterCard) sowie PayPal. Einzahlungen sind nach Login möglich. Es fallen keine Gebühren für Einzahlungen an. Unsere Einzahlung war innerhalb von Sekunden dem Konto gutgeschrieben. Eine Bestätigung über getätigte Einzahlungen kommt per E-Mail.

Wer ist XTB? Ein Kurzportrait

XTB ist seit dem Jahr 2002 am Markt aktiv und eigenen Angaben zufolge der viertgrößte FX und CFD Broker mit Börsennotierung. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in rund einem Dutzend Ländern. Dazu zählen neben Deutschland auch Großbritannien und Frankreich.

XTB wurde im Jahr 2002 gegründet und bot laut Selbstportrait als erstes Brokerhaus in Polen den Handel mit Hebelprodukten und FX an. Sitz des Unternehmens ist bis heute Warschau. Seit dem Jahr 2005 besteht eine Lizenz der polnischen Finanzdienstleistungsaufsicht KNF. 2007 wurde die erste ausländische Niederlassung (Tschechien) eröffnet. Im selben Jahr wurde XTB Mitglied der Warschauer Börse und der nationalen Abwicklungsstelle Polens.

Im Jahr 2008 eröffnete das Unternehmen weitere Büros in Deutschland, Spanien, Rumänien und der Slowakei. Zwei Jahre später folgten die Standorte Ungarn, Italien, Frankreich und Portugal. Außerdem erwarb XTB 2010 grenzüberschreitende Lizenzen für die Niederlande, Schweden, Belgien, Griechenland und Bulgarien. Im Jahr 2016 folgte das Listing des Unternehmens an der Warschauer Börse. Seit 2016 arbeitet der Broker mit dem Hollywood Schauspieler Mads Mikkelsen als Markenbotschafter zusammen.

Regulierung und Einlagensicherung: Was gilt?

XTB ist international aktiv und setzt auf eine Kundenbetreuung in der jeweiligen Landessprache des Marktes. In Deutschland wird deswegen eine Zweigniederlassung in Frankfurt am Main betrieben. Diese ist für den Kundenservice zuständig. Die Zweigniederlassung ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert. Besondere Befugnisse hat die deutsche Behörde jedoch nicht.

Die Aufsicht wird maßgeblich durch die polnische KNF ausgeübt. Diese beaufsichtigt das Unternehmen X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. Eine Banklizenz besitzt der Broker nicht. Die Kundengelder werden deshalb auf segregierten Kundenkonten bei Kreditinstituten verwahrt. Im Zweifel gilt die polnische Einlagensicherung. Diese ersetzt Kundeneinlagen bis 3000 EUR zu 100 % und darüberhinausgehende Beträge bis maximal 20.000 EUR zu 90 %.

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Ist das Demokonto authentisch? 

Alternativ zum Livekonto gibt es bei XTB ein Demokonto. Dieses kann alleinstehend, aber auch nachträglich eröffnet werden. Bei der nachträglichen Eröffnung wird es automatisch in die Plattform eingefügt. Der Wechsel zwischen Livekonto und Demokonto ist dann mit einem Klick möglich. Demokonten werden für 30 Tage freigeschaltet. Benötigt wird lediglich die E-Mail-Adresse.

Stimmen die im Demokonto hinterlegten Kurse mit denen im Livekonto überein? Wenn ja, ist dies ein starkes Indiz für Integrität des Brokers. Wenn nicht, verfolgt der Broker möglicherweise eine zwielichtige Vertriebsstrategie. Wir haben eine Stichprobe im Demokonto durchgeführt. Die Spreads in wichtigen Märkten:

  • EUR/USD: 0,20 Pips
  • EUR/GBP: 0,80 Pips
  • GBP/USD: 0,40 Pips
  • Dow Jones: 2,0 Punkte
  • Gold: 0,27 USD
  • WTI Öl: 0,03 USD

Damit entsprechen dies Spreads beim XTB Demokonto denen des Livekontos. Dies spricht klar für den Broker. Die Abbildungen unten zeigt Spreads im XTB Demokonto zum Zeitpunkt unserer Stichprobe.

Spreads im XTB Demokonto 1

Spreads im XTB Demokonto 2

Spreads im XTB Demokonto 3

Spreads im XTB Demokonto 4

Kundenservice im Test 

Der Kundenservice wird über die Zweigniederlassung in Frankfurt abgewickelt. Die Kundenbetreuer sind per Telefon, E-Mail und Live Chat erreichbar. Telefonisch gibt es jeweils eine eigene Nummer für die Kontoeröffnung und die reguläre Kundenbetreuung. Wir haben insgesamt zweimal angerufen – die Warteschleife dauerte jeweils weniger als 1 Minute. Alle Kundenbetreuer sind deutschsprachig. Es gibt auch einen Live Chat. Wir stellten Reaktionszeiten von unter 1 Minute fest. Allerdings ist der Kundenservice nicht 24/5 besetzt.

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Das Ausbildungsangebot bei XTB

Das Ausbildungsangebot des Brokers geht ein Stück weit über die Bemühungen der Konkurrenz hinaus. Es gibt eine Tradingakademie mit Lektionen für verschiedene Wissenslevel. Die Lektionen thematisieren zum Beispiel Börsenpsychologie, Ordertypen, das Handling der Handelsplattform, technische Indikatoren und Zeichenwerkzeuge, die Fundamentalanalyse und viele weitere Themen rund um aktives Trading. Positiv: Neben dem statischen Lernprogramm gibt es regelmäßige Live Webinare mit mehr oder weniger bekannten Referenten. Diese sind zumindest teilweise marktbegleitend.

Fazit 

XTB unterbreitet ein solides Angebot. Die Spreads und Kommissionen im Pro-Konto sind günstig. Die Gesamtkosten im Handel von 1,0 Standardlots im Euro/US-Dollar liegen unter 10 US-Dollar und damit unterhalb einer entscheidenden Marke. Auch die Spreads in vielen Index CFDs wie zum Beispiel DAX und Dow Jones sind günstiger als bei vielen Konkurrenten. Anleger können zwischen MT4 und der hauseigenen Plattform xStation wählen und zusätzlich AgenaTrader Mercury nutzen.

Der Kundenservice in Frankfurt am Main ist professionell und deutschsprachig. Die einzige kleinere Schwäche besteht in der Regulierung/Einlagensicherung im benachbarten Polen. Hier gelten im Zweifel niedrigere Entschädigungsgrenzen als  in Deutschland. Abgesehen davon ist XTB jedoch eine der besseren Adressen am Markt. Dies gilt ganz besonders für Anleger, die neben CFDs auch echte Aktien/ETFs handeln möchten. Auch dies ist bei XTB zu vertretbaren Konditionen für eine Vielzahl von Titeln möglich.

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