Koko Petkov Trading Service im Test

13.11.2017 - 12 Minuten Lesezeit

Koko Petkov verspricht, aus Einsteigern innerhalb von nur acht Tagen richtige Trader zu machen. Ich habe die „In 8 Tagen zum Trader Challenge“ mitgemacht und berichte für BrokerDeal an dieser Stelle über Inhalte und Ablauf. Das Ergebnis überrascht jetzt nicht wirklich, das ein oder andere Goodie ist allerdings enthalten.

Der Tester über sich selbst

Mein Name ist Julian L., und mit mehr als 15 Jahren Börsenerfahrung inklusive Phasen der Abstinenz zähle ich wohl nicht zur primären Zielgruppe des Lehrgangs. Das sei gleich mal vorweg geschickt. Aber das sollte ja kein Hinderungsgrund sein, mir die Challenge objektiv anzusehen und darüber zu berichten. Ich bin (ziemlich passives) VTAD Mitglied und verfüge mittlerweile über eine recht ansehnliche Heimbibliothek mit Trading- und Finanzliteratur. Ansätze für kurz- und mittelfristiges Trading interessieren mich ebenso wie langfristig ausgelegte Strategien, wobei Charts und mechanische Handelssysteme bei langfristigen Anlagestrategien fast keine Rolle für mich spielen. Ich habe im Laufe meiner Karriere Erfahrungen mit diversen Brokern, Handelsplattformen und Marktscannern gesammelt.


Die Erwartungen an das Angebot

Was erwarte ich von dem Angebot? Mich interessiert, ob Koko Petkov das zentrale Versprechen halten und innerhalb von acht Tagen bei 1-4 Stunden Aufwand am Tag tatsächlich Rüstzeug vermitteln kann, das Teilnehmer zum eigenständigen Handel befähigt. Ohne den Lehrgang vorab inhaltlich sondiert zu haben rechne ich mit einer sehr eng auszulegenden Handelsstrategie mit konkreten Ein- und Ausstiegssignalen und konsequentem Risikomanagement.


Wer ist Koko Petkov?

Koko Petkov verrät in einem ebenfalls als Video gestalteten Selbstportrait einige Details über sich und seine Vorgeschichte. Demnach verfügt er über mehr als 10 Jahre Erfahrung im Trading und ist seit mehr als 5 Jahren als Coach tätig. Seine Traderkarriere eigener Darstellung zufolge: Im ersten Anlauf verlor Koko Petkov sein gesamtes Vermögen und sah sich zusätzlich mit Schulden konfrontiert.

Petkov hatte sein erstes Vermögen demnach als Autohändler aufgebaut und suchte nach einer Alternative zu der sehr hohen Arbeitsbelastung in dieser Branche.

Den ersten Anlauf als Daytrader startete Petkov im Jahr 2008 – und verlor im ersten Monat 115.000 EUR:

Insgesamt verzocke ich am Anfang meiner Karriere zum Daytrader knapp 1 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Schuldenberg in Höhe von 170.000 Euro inklusive Schufa-Eintrag. Eine bittere Erfahrung – ich bin insolvent und am Boden. Der Traum vom erfolgreichen Daytrader scheint geplatzt zu sein.

Danach schloss sich dem Selbstportrait zufolge eine weitere Phase des Lernens und Arbeitens an. Petkov will „tausende Stunden“ in Lehrgänge, Coachings und deren Anwendung investiert und diese nicht zuletzt mit schlecht bezahlten Jobs auf dem Bau finanziert haben.


Die Videoreihe

Der Lehrgang besteht aus einer Videoreihe, die in acht Unterrichtstage mit jeweils zwei Einheiten gegliedert ist. Theoretisch könnten Teilnehmer sich alle Videos an einem Tag ansehen. Ergänzt werden die Einheiten um Bonuslektionen, die für das Verständnis der jeweils folgenden Einheit allerdings nicht zwingend erforderlich sind.

Vorbereitungsmaßnahmen

Der Lehrgang beginnt mit einem Vorbereitungsvideo. Teilnehmer werden aufgefordert, eine MT4 Toolbox herunterzuladen und ein Demokonto bei einem gezielt beworbenen CFD/FX-Broker zu eröffnen. Die MT4 Toolbox wird als ZIP Ordner heruntergeladen und enthält u.a. einen Nachtsession Indikator, den Koko Trading College Expert und ein Template.

Dass ein Demokonto bei einem bestimmten Broker und zudem über einen Affiliate-Link eröffnet wird, ist sicher kein Zufall: Broker zahlen Provisionen für jeden Trade den vermittelte Kunden tätigen. Der „kostenlose“ Kurs kann also auch als cleveres Instrument für passive Einnahmen gesehen werden. Schließlich sorgen einmal vermittelte Kunden in der Regel ein Traderleben lang für ein paar Cent Provision pro Order.

Das Template wird heruntergeladen, damit die Charts der Teilnehmer so aussehen wie beim Referenten selbst.

Ein Template ist ein Korb von Charteinstellungen, die bei Anwendung des Templates automatisch aktiviert werden. Das betrifft z.B. den Charttyp, die Farbeinstellungen, die Skalierung usw. Der Nachtsession Indikator eliminiert die Nachtzeiten aus den Charts.

Tag 1

Am ersten Tag stehen zwei Videos auf dem Programm: Einmal 22 und einmal 25 Minuten lang. Es werden hohe Erwartungen geweckt: Teilnehmer sollen am Ende der acht Tage selbst dann zum Trading in der Lage sein, wenn sie zuvor „noch nie etwas davon gehört haben“. Vorkenntnisse werden also nicht vorausgesetzt, was im weiteren Verlauf des ersten Unterrichtstages auch deutlich wird. Auch Fortgeschrittene spricht Petkov jedoch explizit an: Diese würden „einiges lernen“.

Die beiden Lektionen des ersten Tages dienen vor allem der Vorbereitung des weiteren Lehrgangs und der „Einarbeitung“ der Teilnehmer in die Benutzung von MT4. Die Handelsplattform wird installiert und ausführlich vorgestellt. Indikator, Template und Expert werden installiert. Wer noch nie mit MT4 gearbeitet hat, profitiert von der sehr ausführlichen Darstellung. Gezeigt wird z. B. wie sich bestimmte Märkte in der Hauptansicht darstellen lassen, wie Charts aufzurufen sind u.v.m. Auch der Umgang mit differierenden Markteröffnungszeiten wird sehr detailliert angesprochen.

In der Bonuslektion zum ersten Tag stellt sich Koko Petkov ausführlicher vor.

Alle Videos zeigen im Wesentlichen den Bildschirm des Referenten, der unten links in einem separaten Bild eingeblendet ist. Da es sich nicht um Live Videos handelt, können Teilnehmer keine Fragen stellen oder Kommentare abgeben. Auf der Homepage gibt es lediglich ein Kontaktformular.

Tag 2

Am zweiten Unterrichtstag werden Konto, Margin und Ordereingabe thematisiert. Koko Petkov erläutert sehr detailliert Pips, Ticks und Punkte, wie Trader den Wert ihrer Position pro Punkt ausrechnen können, wann es zu einem Margin Call kommt und wie die Hebelwirkung funktioniert. Er empfiehlt eine 50-fache Hebelwirkung.

Positiv: Schon von Beginn an wird das Risiko pro Position thematisiert. Petkov erläutert, wie dieses Risiko in Abhängigkeit von Hebel und Kontraktwert berechnet wird. Im Lehrgang wird mit einem Konto mit ca. 1.000 EUR begonnen, das Risiko pro Position wird auf ca. 10 EUR taxiert. Das Risiko pro Position ist die Ausgangsbasis für Stopp Loss Orders, mit denen jede Position eröffnet wird. Erläutert werden die Unterschiede zwischen Market und Pending Orders im MetaTrader4 und die verschiedenen Möglichkeiten, über die Plattform ein Orderticket aufzurufen.

In der Bonuslektion zum zweiten Tag geht es um Durchhaltevermögen – die nach Auffassung Petkovs wichtigste Eigenschaft guter Trader.

Tag 3

Der dritte Tag knüpft thematisch sehr eng an den zweiten Tag an. Es geht um Positions- und Kontraktgrößen und das Positionsrisiko, das sich aus der Differenz zwischen Einstandskurs und Stopp-Loss ergibt.

Kokov erläutert einige Details zur Preisfeststellung bei Terminkontrakten und beleuchtet den zu Beginn jeder Position durch die Spreads eintretenden Verlust.

Im Video wird viel mit dem durch den Mauszeiger zu bedienenden Kreuz gearbeitet. Es werden diverse Orders eröffnet und geschlossen um zu erläutern, wie sich Punktwert und Positionsgröße auf das Konto auswirken. Gehandelt werden primär EUR/USD, DAX, S&P500 und Bund Future. Die Eröffnung von Positionen erfolgt zu diesem Zeitpunkt noch nicht systematisch, sondern willkürlich. Das Guthaben auf Petkovs Echtgeldkonto sinkt von 1.005 auf 1.001 EUR.

In der Bonuslektion erzählt Petkov von seinen ersten Trading Erfahrungen. Demnach startete er mit keinerlei Kenntnissen und viel Liquidität.

Tag 4

Am vierten Tag geht es um Indikatoren und deren Interpretation. Petkov erläutert, selbst vornehmlich den ATR (Average True Range) zu nutzen und den Dreifachen ATR-Wert zur Bestimmung des Positionsrisikos und damit des Stopp Loss Levels einzusetzen, dabei gleichwohl aber nie mehr als 1 % des Kontos zu riskieren. Im Video werden zusätzlich gleitende Durchschnitte und der MACD (Moving Average Convergence Divergence) eingefügt.

Vorgestellt werden typische Interpretationsansätze der besprochenen Indikatoren: Eine Longposition kann eröffnet werden, wenn der Markt auf seinen steigenden Durchschnitt zurückgefallen ist, Shortpositionen sind angebracht, wenn der ATR aus dem überkauften Niveau in die andere Richtung dreht. Petkov erläutert die Bedeutung verschiedener Zeithorizonte und betrachtet Indikatoren im Video auch auf verschiedenen zeitlichen Ebenen.

Als mögliche Kursziele für Daytrader werden Tageshochs- und Tiefs vorgestellt, das CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) wird kurz angesprochen. Petkov lässt danach durchblicken, keine allzu großen Stücke auf Indikatoren zu halten: Diese funktionierten, wenn viele sie einsetzten.

Am Ende des Videos werden hohe Ziele formuliert: Die Teilnehmer sollten irgendwann „gut vom Trading leben“ können. Petkov räumt aber zugleich ein, dass dies im Rahmen der angesetzten acht Tage „nicht ganz“ zu schaffen sei.

In der Bonuslektion geht es um das Verhältnis von Menschen zu Geld. Petkov rät, nicht zu starten wie „ein Huhn ohne Kopf“ sondern das Vorhaben „Daytrading“ überlegt und mit einem Konzept anzugehen.

Tag 5

Am fünften Tag beginnt Petkov mit der Vorstellung der „After Open Strategie“. Erneut steht die Begrenzung des Risikos im Mittelpunkt. Es wird wiederholt, dass pro Trade maximal 1 % des Kontos riskiert werden sollten und dass der Average True Range Indikator multipliziert mit dem Faktor Drei die Basis für die Platzierung des Stopp-Loss Limits darstellt. Petkov rät, diese Formel um eigene Erfahrungen zu ergänzen und z. B. etwas größere oder kleinere Faktoren zu wählen, dabei aber stets die 1 % Regel einzuhalten. Anhand eines Beispiels wird vorgerechnet, wie die Positionsgröße bestimmt wird.

Später geht es um Kursziele. Erläutert wird das Chance-Risiko-Verhältnis. Dieses beträgt 1,0, wenn das Kursziel genauso weit entfernt ist wie das Stopp Loss Limit. Das CRV beträgt 2,0, wenn das Kursziel doppelt so weit entfernt liegt wie das SL. Eine Risikoeinheit „R“ entspricht dem Positionsrisiko. Petkov betont, dass Trader einen Vorteil benötigen. Dieser soll durch die Strategie erreicht werden, die die Trefferquote im Vergleich zum planlosen Handeln erhöht.

In der Bonuslektion zieht Petkov Parallelen zwischen Poker und Trading.

Eine Kernaussage erinnert an Kostolany:

Gute Pokerspieler verdienen mit guten Karten viel und verlieren mit schlechten Karten wenig.

Tag 6

Am sechsten Tag werden die Einstiegskriterien der After Open Strategie und damit die Kernaussagen des gesamten Lehrgangs vorgestellt. Die Basis der Strategie sind zwei Eröffnungskurse: Der Kassakurs und der Terminkurs. Im DAX Future beginnt der Handel früher als über Xetra, dasselbe gilt auch für andere Märkte. Die Spanne zwischen den beiden Eröffnungskursen wird als Entscheidungsbasis herangezogen. Hier liegt der wesentliche Unterschied zur Open Range Breakout Strategie, bei der die gesamte Handelsspanne der ersten Stunde herangezogen wird.

Steigt der Markt über den höheren Eröffnungskurs, liegt ein Kaufsignal vor. Käufe sind aber auch innerhalb der Spanne zwischen den beiden Eröffnungskursen vorgesehen: Zeigt der Trend nach oben, kann ein Stück weit unterhalb des oberen Kurses eine Longposition eröffnet werden, um ein günstigeres CRV zu erhalten. Ein Stopp Loss wird kurz unterhalb des niedrigeren Eröffnungskurses platziert. Shortpositionen werden spiegelbildlich gehandelt. Die nachfolgende Grafik ist nachgebaut worden und veranschaulicht die vorgestellte Strategie.

Die After Open Strategie basiert auf zwei Eröffnungskursen

Die After Open Strategie basiert auf zwei Eröffnungskursen

 

Die Strategie wird anhand von konkreten Beispielen im Chart verdeutlicht. Petkov weist darauf hin, dass Trader den Ansatz mit ihren eigenen Erfahrungen verknüpfen müssen. Damit bleibt die Entry Definition ein Stück weit unscharf - mittlerweile mein größter Kritikpunkt an dem Vortrag, der auch nicht durch ausführliche Anleitungen für Einsteiger aufgewogen werden kann.

Petkov zufolge eignet sich die Strategie gut zur Ausnutzung von Tagestrends. Er empfiehlt, Positionen nur dann zu eröffnen, wenn bis 10 Uhr ein klarer Trend zu erkennen ist – gleichwohl in der Infografik des Vortages eine Position innerhalb der Distanz zwischen den beiden Eröffnungskursen eröffnet wurde - an entscheidenden Stellen bleibt der Vortrag konsequent unscharf. In den durch Petkov gewählten Charteinstellungen (5-Minuten Kerzenchart) bedeutet dies, dass zwölf Kerzen nach der Kassaeröffnung ein klarer Trend vorliegen sollte.

Tag 7 und Tag 8

An den Unterrichtstagen 7 + 8 geht es zum einen um mentale Aspekte des Tradings, zum anderen wird ein kostenpflichtiger Lehrgang beworben. Für den „Studiengang zum professionellen Trader“ fallen bei Einmalzahlung knapp 5.900 EUR an. Bei monatlicher Zahlung beläuft sich der Preis auf 495 EUR zzgl. 19 % Steuer bei zwölf Monaten Laufzeit. Nach Darstellung von Petkov nimmt der Studiengang abhängig von Vorkenntnissen und Zeitbudget 12-36 Monate in Anspruch. Vermittelt werden demnach Kenntnisse, die das Erkennen von CRVs von 15:1 ermöglichen.

Screenshot: Koko Petkov bietet eine kostenpflichtige Trader Ausbildung an

Screenshot digistore24.com: Koko Petkov bietet eine kostenpflichtige Trader Ausbildung an

Die psychologischen Aspekte der letzten beiden Unterrichtstage dienen primär als Verkaufsstrategie für den Lehrgang. So listet Petkov fünf Punkte bzw. Fragen an angehende Trader auf:

  1. Wie viel Geld willst Du?
  2. Setze Dir ein Ziel: Ich werde X EUR verdienen und solange weitermachen, bis das Ziel erreicht ist.
  3. Antriebsmotivation: Definiere einen negativen Zustand, der beendet werden soll (z. B. zu wenig Geld)
  4. Verdeutliche Dir, wo Du hin willst und glaube daran, es zu schaffen
  5. Commitment: Investiere in den Studiengang zum professionellen Trader

Wurden die Erwartungen erfüllt?

In einem entscheidenden Punkt wurde mein Erwartung nicht erfüllt. Wer andere davon überzeugen möchte, Geld in einen Lehrgang zu investieren, muss meiner Ansicht nach zweierlei aufbieten. Erstens braucht es eine in den Ein- und Ausstiegsregeln scharf definierte Strategie. Zweitens muss diese (dann durch Dritte nachvollziehbare) Strategie erwiesenermaßen erfolgreich sein. Beides ist nicht der Fall.

Hätte Petkov zumindest präzise Entry-Regeln definiert, hätte ich die Substanz des Ansatzes leicht selbst überprüfen können. So bliebe mir, wollte ich den Lehrgang buchen, nichts anderes als das Prinzip Hoffnung. Das ist mir nicht genug, weshalb ich den Lehrgang keinesfalls buchen werde.


Für wen eignet sich das Angebot?

Das Angebot eignet sich primär für Einsteiger mit wenigen oder gar keinen Erfahrungen im aktiven Handel. Für Fortgeschrittene reicht die Tiefe des vermittelten Wissens nicht für einen echten Zugewinn aus – zielgerichtete Literatur ist hier eher empfehlenswert. Einsteiger können von der kostenlosen Videoreihe dagegen durchaus profitieren als Alternative zu YouTube– vor allem von den Tagen 1-6. Hier werden viele Grundlagen speziell für den Umgang mit MT4 vermittelt. Ebenso ausführlich widmet sich Petkov allen Aspekten des Risikomanagements: Festlegung des maximalen Risikos pro Position mit dem ATR, Bestimmung der Positionsgröße anhand der Kontraktspezifikationen und des Risikos und weitere Fragestellungen werden ausführlich behandelt.

Kurzum: Wer ohne Vorkenntnisse mit MT4 handeln möchte, verliert wenig, könnte aber auch anderswo (kostenlos) fündig werden.


Stärken und Schwächen der „In 8 Tagen zum Trader Challenge“

Welche Stärken und Schwächen stechen besonders hervor?

StärkenSchwächen
  • Die „in 8 Tagen zum Trader Challenge“ ist kostenlos
  • Der Abruf ist jederzeit möglich
  • Es werden Grundlagen zu MT4 behandelt
  • Das Risikomanagement nimmt großen Raum ein
  • Es ist nahezu kein Vorwissen erforderlich
  • Die Videos werden in einer einfachen und unterhaltsamen Sprache vorgetragen
  • Es gibt viele Praxisbeispiele mit Charts und Positionen
  • Ein nicht unerheblicher Teil des Angebots dient der Werbung für den kostenpflichtigen Lehrgang
  • Fertigkeiten für den MetaTrader wie in Tag 1+2 sind auch in kürzeren Videos zigfach auf YouTube zu finden
  • dito Tag 3+4
  • Die vorgestellte Strategie ist bzgl. Entry Signalen nicht zu 100 % eindeutig
  • Für Fortgeschrittene reicht das Angebot in der Tiefe nicht aus, und Anfänger haben trotzdem kein Regelwerk von A bis Z in der Hand

Fazit

Wäre ich Einsteiger, wäre in den acht Tagen kein Trader aus mir geworden. Teilnehmer installieren MT4 selbst und führen die vorgestellten Aktionen selbst mit einem Demokonto durch: Für Einsteiger vielleicht eine gute Übung, die es aber auch anderswo gibt. Das Prozedere ist für mich klar: Der Broker zahlt für die vermittelten Kontakte. Es  wird eine konkrete Strategie vorgestellt, die allerdings bei der Definition von Einstiegssignalen unscharf bleibt. Petkov legt sehr großen Wert auf die Begrenzung von Verlusten – eine Denkweise, die nicht nur Einsteigern zu empfehlen ist. Wer nicht gerade seine ersten Schritte auf dem Parkett unternimmt, sollte von der Challenge dagegen keinen Quantensprung erwarten.

Über den Autor

Team BrokerDeal

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