Ausblick 2020: Was erwartet die Anleger und Trader im nächsten Jahr?

2019 ist fast vorbei und damit neigt sich auch ein sehr erfolgreiches Börsenjahr dem Ende zu. So konnte beispielsweise der DAX ein sattes Kursplus von rund 25 % verbuchen. Damit stellt sich für den Anleger und Trader die Frage, ob sich diese positive Entwicklung auch im Jahr 2020 fortsetzen wird. Politisch dürfte im nächsten Jahr vor allem die amerikanische Präsidentschaftswahl interessant werden. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China die Finanzmärkte auch weiterhin beschäftigen wird. In Europa wird hingegen der Brexit mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

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Rückblick auf ein sehr erfolgreiches Börsenjahr 2019

Vor rund einem Jahr, Ende 2018, sah die Situation an den Börsen sehr düster aus: Der DAX war auf unter 10.300 Punkte gefallen und auch der amerikanische Dow Jones Index war auf fast 21.000 Punkte zurückgefallen. Diese starken Kurseinbrüche hatten damals sehr viele Anleger und Trader überrascht. Im Nachhinein muss man wohl konstatieren, dass es sich hierbei um eine starke Übertreibung nach unten gehandelt hat. Im Anschluss daran kam es dann zu einer starken Kurserholung. So steht der DAX nunmehr bei über 13.300 Punkten und der Dow Jones Index sogar bei über 28.500 Punkten. Wer daher im Dezember 2018 in den DAX eingestiegen war, konnte sich bis heute über ein Kursplus von 3.000 Punkten freuen. Beim Handel mit 1 DAX CFD entspricht dies einem Gewinn von 3.000 €. Wer dagegen diese Bewegung mit 5 DAX oder 10 CFD mitgenommen hat, konnte diesen Wert sogar auf 15.000 € bzw. 30.000 € steigern.

Ausblick 2020: Was erwartet die Anleger und Trader

Wird Donald Trump durch das Impeachment Verfahren gestützt?

Die entscheidende Frage lautet daher, ob es auch 2020 mit diesen starken Kursanstiegen weitergehen wird. Politische Unsicherheit könnte hier zum Beispiel das Impeachment Verfahren gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump bringen. Allerdings gehen die Marktteilnehmer zum Großteil davon aus, dass Trump nicht seines Amtes enthoben werden wird. Dies hat vor allem die folgenden Gründe:

Dass das Verfahren überhaupt eingeleitet wurde, hängt mit den Mehrheitsverhältnissen im amerikanischen Repräsentantenhaus zusammen: Dort stellen die Demokraten die Mehrheit. Nunmehr setzt sich das Verfahren allerdings im Senat fort. Dort sind die Mehrheitsverhältnisse allerdings genau umgekehrt: Der Ton wird von den Republikanern angeben. Daher können sie darüber entscheiden, welche Zeugen gehört werden und ob es im Endeffekt tatsächlich zu einer Anklage kommt.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Republikaner ihren eigenen Präsidenten stürzen werden. Sollte es aber dennoch so weit kommen, so wird die juristische Auseinandersetzung durch den obersten Richter am US Supreme Court geleitet werden. Dieser wurde durch Georg W. Bush (Republikanischer Präsident) im Jahr 2005 ernannt – man kann daher davon ausgehen, dass auch er im Zweifel auf der Seite der Republikaner stehen wird. Insgesamt sind daher die Chancen, dass das Amtsenthebungsverfahren Erfolg hat, sehr gering. Dieses Beispiel zeigt aber sehr anschaulich, dass es häufig sinnvoll ist, sich genauer mit einem bestimmten Thema zu befassen. Wenn daher viele Medien darüber berichten, dass das Impeachment Verfahren erfolgreich sein wird, so dient dies wohl in erster Linie dazu, um die Auflage zu steigern.

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Donald Trump wird alles daran setzten, wiedergewählt zu werden

Viel wichtiger dürfte dagegen nächstes Jahr die Präsidentschaftswahl in den USA werden (Dienstag, 3. November 2020). Auch hier schreiben die Medien – vor allem hierzulande – gerne darüber, dass Donald Trump abgelöst werden könnte. Allerdings ist auch dieser Fall höchst unwahrscheinlich: Donald Trump ist nach wie vor beliebt und auch der amerikanischen Wirtschaft geht es gut. Dazu kommt, dass die Aktienmärkte aktuell auf Allzeithoch stehen. Dies sind sehr gute Voraussetzungen für einen Präsidenten, um wiedergewählt zu werden. Außerdem wird Trump alles in seiner Macht stehende dafür tun, um seine Chancen weiter zu erhöhen. So könnte er die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) dazu drängen, die Zinsen weiter zu senken und auch das Anleihekaufprogramm auszubauen. Denn solange die Fed Anleihen im großen Stil aufkauft und damit Geld in den Markt pumpt, ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Kurse an den Börsen nachhaltig fallen können.

Ausblick 2020 für Anleger und Trader

2020 wird wahrscheinlich schwieriger werden als 2019

Trotzdem wird 2020 aller Voraussicht nach aus Anlegersicht ein schwierigeres Jahr werden als 2019. Denn an der Börse kann man häufig das folgende Phänomen beobachten: Nachdem die Märkte in einem Jahr stark gestiegen sind, kommt es im darauffolgenden Jahr zu langsameren Kursbewegungen. Die Finanzmärkte kann man sich hierbei auch gut als Pendel vorstellen. So waren die Kurse im Dezember 2018 zu stark gefallen (siehe oben).

Dies führte dann dazu, dass die Kurse im darauffolgenden Jahr 2019 sehr stark angestiegen sind. Das gleiche Muster kann man auch bei Korrekturen beobachten: Kommt es zu einer starken und schnellen Korrektur, so spricht viel dafür, dass die nächste Korrektur eher langsam und „unsauber“ ablaufen wird. Nach einer starken und schnellen Bewegung wird daher auch die nächste Bewegung nicht so „schön“ sein. Anders ist dies in der Regel nur, wenn sich die Finanzmärkte in einer Blase finden. Allerdings befinden wir uns derzeit noch nicht in dieser Situation.

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Bullenmarkt wird auch 2020 noch nicht zu Ende gehen

Vielmehr gehen viele Experten davon aus, dass sich der momentane Bullenmarkt auch noch in den nächsten 10 bis 15 Jahren fortsetzen wird. Das letzte große Thema war an den Börsen sicherlich die Digitalisierung und auch die damit verbundene Internetblase. Nach der Finanzkrise wurden die Kurse sodann vor allem durch die Interventionen der Zentralbanken aufgebläht. In den nächsten Jahren dürften dann vor allem die folgenden Industrien die Kurse nach oben treiben:

  • Alles, was mit dem Thema Biotechnologie zu tun hat
  • Stark verbesserte Medikamente und Therapien im Gesundheitswesen
  • Weitere Fortschritte bei der automatischen Fertigung und bei der künstlichen Intelligenz (Industrie 4.0, Robotik, autonomes Fahren etc.)

Bis sich diese Zukunftstechnologien allerdings durchsetzen, werden einige Jahre vergehen. Wir befinden uns daher gerade erst am Anfang dieses neuen Technologiezeitalters.

Ausblick 2020 für Trader

Ende Januar oder Anfang Februar 2020 könnte es zu einer Kurskorrektur kommen

Wie immer handelt es sich bei den gerade dargestellten Mustern um keine Gesetzmäßigkeiten. Allerdings hat man es ja an der Börse generell nur mit Wahrscheinlichkeiten zu tun.

Zu diesem Thema passt auch gut der folgende Gedankengang: Betrachtet man die Zyklen an den Aktienmärkten, so müsste es Ende Januar oder Anfang Februar 2020 zu einer Korrektur kommen. Allerdings sollte dadurch im Normalfall kein Abwärtstrend eingeleitet werden. Vielmehr wird sich die Chance bieten, um zu günstigeren Kursen in den Markt einzusteigen. Dies gilt sowohl für die deutschen, als auch für die amerikanischen Aktienindices. Nach dieser Korrektur ist dann wieder mit steigenden Notierungen zu rechnen (mindestens bis zur Präsidentschaftswahl). Wie gesagt, werden die Kursanstiege wahrscheinlich nicht so stark wie 2019 ausfallen. Ein Kurswachstum von 10 % erscheint aber durchaus realistisch.

Auch beim DAX ist damit zu rechnen, dass der Index alsbald sein Allzeithoch erreichen wird. In der voraussichtlich stattfindenden Korrektur kann man dann in den deutschen Leitindex einsteigen. Um mit dem Handel zu beginnen, bietet es sich an, zunächst nur mit 1 DAX CFD zu traden. Auch dadurch lässt sich bereits gutes Geld verdienen, denn ein Kursanstieg von 1.000 Punkten bedeutet ein Plus von 1.000 € auf dem Handelskonto. Wer dagegen bereits über mehr Erfahrung und Kapital verfügt, kann beispielsweise auch mit 10 DAX CFD traden. In diesem Fall erhöht sich dann auch der Gewinn auf 10.000 €.

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Chancen und Risiken im Jahr 2020

Wie man sieht, wird auch das Jahr 2020 viele Chancen für den Anleger und Trader bereithalten. Das „schönste“ Szenario wäre hierbei sicherlich, wenn es tatsächlich zur besprochenen Korrektur kommt und man dann zu günstigen Kursen einsteigen kann. Kursausschläge sind dabei leider auch weiterhin durch die Tweets von Donald Trump zu befürchten. Denn aller Voraussicht nach wird sich das Drama um die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China fortsetzen. Das Gleiche gilt auch für den Brexit: Zwar wird das Vereinigte Königreich aller Wahrscheinlichkeit nach die EU zum 31. Januar 2020 verlassen.

Danach muss allerdings bis Jahresende ein Handelsvertrag geschlossen werden. Ansonsten kommt es zum viel zitierten harten Brexit. Dieser wäre vor allem für Deutschland katastrophal, da das Vereinigte Königreich ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Produkte ist. Sollte es aber tatsächlich zu einem solchen Szenario kommen, so kann man als Trader auch in diesem Fall Geld verdienen: Denn bekanntermaßen kann man an der Börse nicht nur Long, sondern auch Short gehen. Um dies zu trainieren, bietet es sich an, ein kostenloses Demokonto bei einem CFD Broker zu eröffnen.

Ausblick 2020 für Anleger

Trading mit CFD trainieren

Bereits auf einem Demokonto erhält man durch den Broker echte Kurse zur Verfügung gestellt. Allerdings findet der Handel nicht mit echtem Geld statt. Vielmehr bekommt man ein virtuelles Guthaben zur Verfügung gestellt. Häufig handelt es sich hierbei um einen Betrag zwischen 10.000 und 100.000 €. Dieses Geld kann man nutzen, um sich ohne Risiko in das Trading einzuarbeiten. Die Demophase ist häufig auf einen Zeitraum von 30 Tage beschränkt. Normalerweise kann man das Demokonto aber ohne Probleme verlängern.

Sobald man dann auf dem Demokonto genügend Erfahrungen gesammelt hat, spricht auch nichts dagegen, den Handel mit echtem Geld fortzusetzen. Wie gesagt, ist es dabei allerdings empfehlenswert, zunächst nur mit 1 CFD zu handeln. Mit steigender Performance kann man dann auch schrittweise die Positionsgröße erhöhen. Um einen guten Broker zu finden, bietet es sich an, unseren großen Broker Vergleich zu nutzen. Hiermit fällt es einem auch leicht, einen guten Anbieter zu finden, bei dem man günstige Handelskonditionen erhält.

Bilderquelle:

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