Bitcoin Börse: Wie und wo der Bitcoin an der Börse handelbar?

Seit der Bitcoin 2009 die Szene betrat, konnte die Kryptowährung steigendes Interesse und zunehmenden Wert verbuchen. Das führt dazu, dass immer mehr Anleger und Trader den BTC für sich entdecken und nach Handelsmöglichkeiten suchen. Kaufen und verkaufen kann man den BTC an einer Bitcoin Börse oder über einen Marktplatz. Aber auch der Handel mit Derivaten ist möglich. Und über Aktien relevanter Unternehmen können Anleger indirekt von der Wertentwicklung des Bitcoin an der Börse profitieren. Welche Möglichkeiten gibt es, und wie läuft der Handel ab?

  • Bitcoin nach wie vor für Trader und Anleger interessant
  • Direkter Handel an einer Bitcoin Börse
  • Bitcoin-Derivate außerbörslich handelbar über Online-Broker
  • Unternehmensaktien mit Bitcoin-Bezug sind börsennotiert
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Bitcoin Börse: Steigendes Interesse bei Anlagen in BTC

Die Finanzkrise von 2009 erschütterte das Vertrauen der Anleger in die Banken. Überdies bewirkt die Nullzins-Strategie, die schon seit Jahren durch die europäischen Zentralbanken umgesetzt wird, dass konventionelle Anlagestrategien nicht mehr greifen. Einst beliebte Lösungen zur Vermögensbildung werfen keine Renditen mehr ab, sondern erwirtschaften aufgrund der Inflation sogar Verluste. Selbst eher vorsichtige Anleger schaue sich infolge dieser Situation nach Alternativen um. Der Bitcoin generierte ab 2017 dank enormer, wenn auch kurzzeitiger Kursgewinne starkes Interesse. Trotz anschließender Kurskorrekturen gehen heute die meisten Finanzexperten davon aus, dass der BTC dank seiner nunmehr zehnjährigen Erfolgsgeschichte und hohen Marktkapitalisierung behaupten wird. Die dezentrale Verwaltung der Blockchain bietet eine für viele Anleger überzeugende Sicherheit bei der Investition in Bitcoin. Und das anhaltende Interesse an digitalen Währungen hat dazu geführt, dass auch darauf basierende Finanzprodukte in zunehmendem Maß handelbar und attraktiv werden.

Bitcoin Börse

Bitcoin Börse verstehen: Die Technologie hinter dem Bitcoin

Wer sich für Kryptowährungen wie den Bitcoin interessiert, wird feststellen, dass sich beim Bitcoin Handel und Anlage durchaus Mechanismen aus dem konventionellen Währungshandel wiederfinden. Manches ist jedoch ganz anders: Denn um die Welt der digitalen Währungen zu verstehen, muss man die Technologie der Blockchain begreifen. Ohne die Blockchain wäre der Bitcoin gar nicht denkbar.

Wer den Bitcoin entwickelt hat, ist noch immer unklar. Der oder die Entwickler der Blockchain verbergen sich seit 2009 erfolgreich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Was mit dem Projekt beabsichtigt war, ist hingegen sehr klar: es ging darum, eine dezentral verwaltete und manipulationssichere Alternative zum Fiatgeld zu schaffen.

Der Bitcoin funktioniert über die zugrundeliegende Blockchain. Ohne den Bitcoin-Software-Client wäre die Kette von Datenblöcken nicht umzusetzen. An der Verwaltung und Erschaffung der Coins haben alle Nutzer teil, die den Bitcoin-Client auf ihrem Computer installieren. Verwenden kann man den BTC allerdings auch ohne dies – mithilfe einer sogenannten Wallet, einer elektronischen Geldbörse. Im Bitcoin-Netzwerk werden alle Zahlungen mit BTC erfasst und in immer neuen Datenblöcken niedergelegt. Das Auffinden dieser Blöcke und die Verifizierung der Transaktionen bewältigen die „Miner“ – die „Goldsucher“ der Blockchain verlängern und aktualisieren durch ihre Tätigkeit die Block-Kette beständig. Da die Blockchain auf allen Rechnern im Bitcoin-Netzwerk ständig aktualisiert wird, ist die nachträgliche Änderung einer Transaktion nicht möglich.

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Bitcoin und andere Coins: Akzeptierte Bestandteile der Finanzmärkte

Der Bitcoin blieb nur wenige Jahre unbeachtet. Schon lange vor dem Bitcoin-Hype in 2017 begannen andere Entwickler-Teams damit, neue Kryptowährungen zu schaffen. Manche davon basieren auf der Bitcoin-Blockchain und verbessern hier einzelne Bereiche, andere nutzen eine eigene Blockchain und haben konkrete Geschäftsanliegen. Bekannt sind besonders die Top 5 oder Top 10 unter den digitalen Währungen, wie Ethereum, Ripple und Litecoin, aber auch Bitcoin Cash oder IOTA. Die gewissermaßen etablierten Coins haben stark an Wert gewonnen, weisen aber nach wie vor sehr volatile Kursverläufe auf. Das zeigen die Beobachtungen der Kursentwicklung an einer beliebigen Bitcoin Börse. Dabei ist nach Meinung vieler Analysten bei zumindest einigen Coins und deren Derivaten noch Luft.

  • Bitcoin und andere Coins sind am Markt erfolgreich
  • Bei der Kursentwicklung gibt es noch Potenziale
  • Handel und Anlage sind langfristig im Direkthandel möglich
  • Kurzfristige Kursveränderungen können mit Derivaten ausgeschöpft werden

Die Blockchain, der Bitcoin und andere erfolgreiche Kryptowährungen werden sich vermutlich in der Finanzwelt halten. Davon zeugen erfolgreiche Bemühungen, Schnittstellen zwischen Krypto- und Fiatgeld zu schaffen, und die Nutzung der Blockchain für geschäftliche Zwecke, beispielsweise für Intelligente Verträge. Coins wie der Bitcoin sind also zum einen als langfristige Anlage interessant, zum anderen können Trader aber auch von den stark schwankenden Kursen profitieren, nämlich über Derivate.

Bitcoin an der Börse

Bitcoin-Handel: Vielseitige Möglichkeiten für Anleger

Anleger, die den Bitcoin für sich entdecken, haben eine Reihe von Möglichkeiten für den Handel. Dabei unterscheidet man den Direkthandel vom Handel mit Derivaten. Die zugrunde liegenden Anlagestrategien können langfristig oder sehr kurzfristig im Daytrading umgesetzt werden.

BTC kann an einer Bitcoin Börse oder auf einem Krypto-Marktplatz direkt gehandelt werden – vergleichbar mit dem Forexhandel von Fiatwährungen. In diesem Fall erwirbt der Anleger ein Zahlungsmittel, hier den Bitcoin, in der Hoffnung, dass der Kurs ansteigt und später einen Verkauf mit Gewinn ermöglicht. Beim Bitcoin gehen manche „Fans“ von einem enormen künftigen Wertzuwachs aus und richten sich langfristig auf gute Gewinne mit dem „digitalen Gold“ ein. Das Risiko des Direkthandels ist rasch erkannt – steigen die Kurse nämlich nicht, macht der Anleger Verluste, bei fallenden Kursentwicklungen unter Umständen ganz erhebliche.

  • Direkthandel über Bitcoin-Börsen
  • Derivatehandel über Broker
  • Investition in BTC als langfristige Anlageform
  • Rendite aus der Kursentwicklung über Derivate im Daytrading

Wer dieses Risiko nicht auf sich nehmen will, kann lediglich an der Wertentwicklung des BTC und anderer Coins partizipieren, und zwar über Derivate. Angeboten werden Krypto-CFDs, Bitcoin-Zertifikate und sogar Futures auf den Bitcoin. Beim Handel mit Derivaten erwerben Trader nicht den Basiswert, also BTC, sondern profitieren von der Kursentwicklung. Das ist bei steigenden, aber auch bei fallenden Kursen möglich. Der Handel mit Finanzderivaten ist möglich über einen Online-Broker. Er eignet sich eher für kurzfristige Strategien und erfolgt im sogenannten Daytrading, also durch das Eröffnen und Schließen von Positionen innerhalb eines Tages oder sogar weniger Minuten.

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Bitcoin an der Börse kaufen: So läuft der Handel ab

Um Bitcoin oder andere digitale Währungen im Direkthandel zu erwerben, müssen Nutzer vor allem über ein Bitcoin Wallet verfügen. Denn ohne die elektronische Brieftasche ist das Verwahren der Coins nicht möglich. Im Wallet liegen allerdings nicht wirklich Bitcoin, sondern nur die Schlüssel für deren Verwaltung. Mithilfe einmaliger Zeichenfolgen erlauben sie Zugriff auf das Guthaben und geben das Bitcoin-Konto an. Der sogenannte private Schlüssel lässt sich mit der PIN im Internetbanking vergleichen, der öffentliche Schlüssel entspricht einer IBAN. Diesen öffentlichen Schlüssel kann jeder einsehen, er muss für den Erhalt von BTC angegeben werden. Die digitale Signatur des Bitcoin-Kontos gibt Auskunft über den Guthabenstand. Sorgsam geschützt werden muss der private Schlüssel, denn er autorisiert Zahlungen. Fällt er unbefugten Dritten in die Hände, sind die Bitcoin verloren.

Denn ein Bitcoin-Konto oder ein Wallet enthält keinerlei Angaben zur Person des Inhabers. Die Abläufe auf der Bitcoin Blockchain sind anonym. Wird das Wallet gehackt, können Anleger ihr Guthaben also nicht in Sicherheit bringen, indem sie das „Konto sperren“ wie bei einem konventionellen Girokonto. Daher ist die Sicherheit der elektronischen Geldbörse ein zentrales Thema für Anleger. Angeboten werden Cloud-Wallets und auch Wallets, die von Bitcoin-Börsen gehostet werden. Besonders sicher für große Guthaben sind jedoch nur Lösungen, die vom Internet getrennt werden können. Die sogenannten „cold wallets“ können Speicher auf USB-Sticks sein – oder einfach ein Ausdruck auf Papier. Wer sich für ein Wallet entschieden hat, kann BTC kaufen – beispielsweise an einer Bitcoin Börse.

beste Bitcoin Börse

Komfortable Transaktionen an der Bitcoin Börse

Eine Bitcoin Börse funktioniert ebenso wie eine Wertpapierbörse. Der Handelsplatz bringt die Käufer und Anbieter von Kryptowährungen zusammen und trägt so auch zur Preisbildung bei. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Börsen und Marktplätzen.

Eine Bitcoin Börse funktioniert weitestgehend automatisch. Wer hier kaufen und verkaufen will, muss nach einer anfänglichen Registrierung lediglich die gewünschten Parameter eingeben. Die Präferenzen betreffen den Betrag in Bitcoin, der gekauft oder verkauft werden soll, ebenso wie den Mindest- und Maximalpreis. Ist alles definiert, sucht das System der Börse nach passenden Angeboten. Werden Übereinstimmungen gefunden, nimmt die Börse die Transaktion vor. Das ist sehr zeitsparend, Anleger müssen dabei nicht alle Angebote im Detail prüfen und gehen auch nicht das Risiko ein, einen besonders guten Deal zu versäumen, nur weil man gerade nicht online ist. Außerdem kann man bei manchen Kryptobörsen auch die Kreditkarte als Referenz hinterlegen und auf diese Weise ganz unkompliziert zahlen. Der Komfort ist jedoch nicht billig – die Transaktionsgebühren fallen an einer Bitcoin Börse höher aus als auf einem Marktplatz.

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Orderoptionen an der Bitcoin Börse

Auch beim Handel mit Bitcoin können Trader an der Börse geläufige Orderoptionen nutzen, um ihre Anfragen zu präzisieren. Verfügbar sind etwa Market Order und Limit Order. Wer eine Marktorder in Auftrag gibt, lässt die Börse die Transaktion zum besten möglichen Preis ausführen. Bei einer Limit Order kann der Anleger ein Limit für den Preis ziehen, auch jenseits aktueller Gebote und Nachfragen.

Bitcoin Börse Vergleich

Bitcoin Börse: Vergleich mit dem Krypto-Marktplatz

Die Alternative zur Bitcoin Börse mit ihrem weitestgehend automatisierten Handel sind Krypto-Marktplätze. Auch hier wird Angebot und Nachfrage zusammengebracht, Anleger müssen allerdings selbst aktiv werden. Dafür sind die Preise für Kryptowährungen auf Marktplätzen insgesamt günstiger.
Wer seine Wünsche mithilfe der Suchfunktion des Marktplatzes präzisiert, erhält anschließend eine Liste dazu passender Angebote oder Gesuche. Die muss man jedoch selbst sichten, die Details prüfen und schließlich den Käufer oder Verkäufer von Bitcoin auch persönlich kontaktieren. Dabei können zusätzliche Vereinbarungen getroffen werden. Werden sich beide Parteien handelseinig, kommt ein Verkauf zustande. Die dafür entstehenden Kosten sind dank der sehr geringen Automatisierung der Marktplätze niedriger als bei den Börsen. Die Transaktionsgebühr eines Marktplatzes wird gewöhlich von Käufer und Verkäufer geteilt.

Die Registrierung auf einer Bitcoin Börse

Auf Börsen und Marktplätzen müssen sich Teilnehmer zunächst registrieren, und zwar meist über einen mehrstufigen Prozess. Die Registrierungsstufe gewährt Zugriff auf verschiedene Handelsvolumen und entscheidet auch darüber, ob Zahlungen per Kreditkarte akzeptiert werden. Im Ablauf werden nacheinander folgende Angaben erfragt:

  1. E-Mail und Mobilfunknummer als Kontaktdaten
  2. Adressnachweise durch eine aktuelle Versorgerrechnung
  3. Vorlage von Ausweisdokumenten im Video-Ident Verfahren

Bei der Erstanmeldung ist es meist ausreichend, wenn eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angegeben werden. An die angegebene E-Mail wird ein Aktivierungslink versandt, mitunter auch ein Aktivierungscode an das Mobiltelefon. Ein Klick, und die erste Stufe der Registrierung ist damit abgeschlossen. Man kann das Handelskonto auf der Börse nutzen, wenn auch mit beschränktem Handelsvolumen.

Für eine weitere Legitimierung ist bei seriösen Börsen und Marktplätzen in der Regel ein Wohnsitznachweis notwendig. Dieser kann durch eine Versorgerrechnung erbracht werden. Die Endstufe bildet die Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments wie Pass, Personalausweis oder Führerschein. Nach der Registrierung muss eine Zahlungsmethode für das Handelskonto an der Bitcoin Börse gewählt werden.

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Mögliche Zahlungsmethoden auf Bitcoin Börsen

Wer an einer Börse Bitcoin kaufen will, muss dafür auch die Mittel bereitstellen. Während bei den Marktplätzen meist die Angabe eines Girokontos als Referenzkonto genügt, muss ein Handelskonto bei einer Börse kapitalisiert werden. Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Möglich sind Zahlungen per Kreditkarte, per Banküberweisung, aber immer häufiger auch Zahlungen durch elektronische Finanzdienstleister wie PayPal, Skrill und Neteller. Die einzelnen Zahlungsmethoden unterscheiden sich in den anfallenden Kosten, und natürlich auch in der Schnelligkeit der Ausführung. Während bei einer Banküberweisung mit einigen Tagen Bearbeitungsfrist gerechnet werden muss, kann mit der Kreditkarte oder über ein eWallet das Handelskonto praktisch sofort kapitalisiert werden.

Deutsche Bitcoin Börse

Welche Kosten fallen auf einer Bitcoin-Börse an?

Beim Handel von Kryptowährung über eine Bitcoin Börse müssen Anleger mit verschiedenen Kosten rechnen. Dazu gehören mögliche Gebühren für die gewählte Zahlungsmethode. Sie werden durch das Risiko einer Rückbuchung beeinflusst und fallen bei Banktransfers geringer aus als bei der Nutzung einer Kreditkarte.

Hinzu kommen Transaktionsgebühren. Sie sind natürlich abhängig von der jeweiligen Börse, vom Automatisierungsgrad, aber auch von der Liquidität der gewünschten Coin. Insgesamt fallen Transaktionskosten bei Börsen höher aus als auf Marktplätzen.

Auch Kosten für die Währungsumrechnung können unter Umständen anfallen. Ob dies der Fall ist, hängt davon ab, welche Währungen eine Bitcoin Börse akzeptiert. Um derartige Kosten auszuschließen, sind Anleger gut beraten, eine deutsche Bitcoin Börse zu wählen.

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Über Aktien vom Bitcoin an der Börse profitieren

Eine weitere Möglichkeit, von der Wertentwicklung des Bitcoin zu profitieren, wenn auch indirekt, sind Aktien. Zwar gibt es keine „Bitcoin Aktie“ auf die digitale Währung, dafür aber Aktien von Unternehmen, die auf die eine oder andere Weise stark mit der Blockchain und dem Bitcoin verbunden sind. Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf dem Bitcoin beruht, gibt es in ganz unterschiedlichen Formen. Dazu gehören die Anbieter von Handelsplattformen wie Bitcoin Börsen, die zum Teil börsennotiert sind. Außerdem gibt es andere Industrien, in denen einige Organisationen vom Bitcoin und anderen Kryptowährungen profitieren. Diese Konzerne schaffen die Technologie hinter dem Bitcoin, indem sie die erforderlichen Hardware- oder Softwarekomponenten entwickeln.

Bitcoin Börse Deutschland

Leistungsstarke Grafikkarten für das Schürfen von Bitcoin

Die Bitcoin-Miner, die den Verwaltungsaufwand der Blockchain erledigen, müssen dafür zunehmend Rechenleistung aufbringen. Das war in den ersten Jahren des Bitcoin noch am ganz normalen Computer möglich, erfordert aber zunehmend Hochleistungs-Technologien. Wer das Schürfen oder Bitcoin generieren ins Auge fasst, kommt um die Anschaffung einer hochwertigen Grafikkarte nicht herum. Zeitweise hat in diesem Sektor sogar die Nachfrage das Angebot bei weitem überschritten und dafür gesorgt, dass die Abgabe mancher Grafikkarten limitiert wurde. Bei den etablierten Herstellern sorgt die hohe Nachfrage für Kursgewinne der Unternehmensaktien und macht diese zu lohnenden Investitionen für Anleger, die den Bitcoin nicht direkt kaufen wollen.

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Computer-Prozessoren als Anlageoption

Auch die Hersteller von Prozessoren profitierten vom Bitcoin-Hype. So erlebten manche Aktien von Halbleiter-Herstellern einen Wertzuwachs um mehr als 500% innerhalb von zwei Jahren. Da viele Unternehmensanteile in dieser Branche noch bezahlbar sind, eignen sie sich ebenfalls für Investitionen, die mit der Kursentwicklung des Bitcoin und anderer starker Kryptowährungen verknüpft sind.

Bitcoin Börse

Software-Investitionen in Cloudservices

Interessant für Aktionäre sind außerdem Unternehmen, die au die Entwicklung von Cloudservices für die Blockchain setzen. Anbieter, die es Firmen erleichtern, Blockchain-Anwendungen aus der Cloud heraus auszuführen, werden künftig auf Erfolgskurs sein, wenn sie die erforderliche Vertrauenswürdigkeit mit der benötigten Leistungsstärke verbinden können.

Derivate als Alternative: Krypto-CFD-Broker statt Bitcoin Börse

Nicht jeder Anleger wird den Wunsch haben, sich in die Technologie hinter dem Bitcoin einzuarbeiten. Sich mit der Blockchain und den für den Direkthandel benötigten Anwendungen zu befassen, geht mit einer gewissen Einarbeitungszeit einher. Hinzu kommt, dass anschließend noch die Frage geklärt werden muss, welche Krypto-Exchange als beste Bitcoin Börse in Frage kommt. Viele Anbieter sitzen im außereuropäischen Ausland, was die Wahl für alle einengt, die als Standort für eine Bitcoin Börse Deutschland bevorzugen.

Bedacht werden will auch das Risiko, mit dem Direktkauf, also dem physischen Besitz von Bitcoin und anderen Coins, bei Kursverlusten Einbußen zu erleiden. Eine Alternative ist der Handel mit Finanzderivaten, ohne tatsächlich die zugrundeliegende Kryptowährung zu erwerben. Dank des regen Interesses an Bitcoin & Co. haben Finanzdienstleister bereits eine ganze Reihe von Derivaten auf BTC aufgelegt. Welche Möglichkeiten es hier gibt, soll im Detail erläutert werden.

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Bitcoin-Futures

Eigentlich stammen Futures-Kontrakte aus dem Handel mit Rohstoffen. Sie sind tatsächlich bereits seit der Antike belegt und wurden schon damals dazu verwendet, Verknappungen abzufangen und Preisschwankungen zu umgehen – vorwiegend für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Futures sind standardisierte Kontrakte, in denen der Verkauf eines Rohstoffes in genau festgelegter Menge und Qualität und zu einem bestimmten Preis zu einem von beiden Parteien akzeptierten Zeitpunkt vereinbart wird. Im Rohstoffhandel erlauben Futures eine Sicherung der Profite in unsicheren oder volatilen Märkten. Damit eignen sich diese Finanzinstrumente auch vorzüglich für den Handel mit Kryptowährung. Der Preis des Kontrakts richtet sich nach der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Rohstoffs – oder der Kryptowährung. Bitcoin-Futures werden von einigen Online-Brokern als handelbare Produkte geführt.

Bitcoin an der Börse

Zertifikate auf den Bitcoin

Während Futures uralt sind, sind Zertifikate noch sehr jung. Erst 1990 wurde das erste Zertifikat emittiert, und zwar auf die Wertentwicklung des deutschen Leitindex DAX30. Auch mit Zertifikaten lässt sich auf die Wertentwicklung eines Basiswertes wie des Bitcoin spekulieren. Anders als CFDs oder Fonds gelten Zertifikate jedoch nicht als Sondervermögen. Sie werden in der Regel von Banken als Mittel zur Kapitalaufnahme emittiert und sind rein technisch eine Schuldverschreibung der emittierenden Bank – der Halter des Zertifikats ist deren Gläubiger. Im Fall einer Insolvenz der Bank werden Zertifikate vielfach als nachrangig behandelt, wenn es darum geht, die Forderungen der Gläubiger zu bedienen, Anleger können also ihr Kapital verlieren. Dennoch sind Zertifikate im Interesse der Diversifizierung des Portfolios möglicherweise einen genaueren Blick wert. Denn Zertifikate gibt es mit und ohne Laufzeit, auch mit Hebel und mit der Möglichkeit, auf steigende ebenso wie auf fallende Kurse zu spekulieren.

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Krypto-CFDs auf den Bitcoin

Die derzeit bekannteste und beliebtesten Finanzinstrumente, die privaten Anlegern zugänglich sind, sind sogenannte Differenzkontrakte. Contracts for difference, kurz CFD, sind sehr einfach gestrickte Produkte, deren Funktion Anleger recht schnell erfassen. Zugleich sind sie sehr flexibel, denn mit CFDs kann man auf steigende wie auf fallende Kurse spekulieren, also „long“ oder „short“ gehen. Überdies muss nur ein Teil des Kapitals angezahlt werden, das der Trader bewegen will – was darüber hinaus geht, leiht der Broker. Es handelt sich hier um die sogenannten Hebel, mit denen private Trader bei den liquidesten Forexpaaren das bis zu Dreißigfache der Sicherheitsleistung bewegen und auch ihre Gewinne entsprechend vervielfachen können. Da der Hebel allerdings auch bei Verlusten zum Einsatz kommt, ist er bei CFDs auf die volatilen Kryptowährungen begrenzt auf einen Faktor von 1:2.

Entwickelt wurden CFDs in Großbritannien, und zwar zunächst auf die Kursentwicklung von Aktien. So sollte die britische Stempelsteuer umgangen werden. Mittlerweile gibt es Differenzkontrakte auf eine Vielzahl von Underlyings, und damit auch auf immer mehr Kryptowährungen. Wer ein CFD handelt, kauft also keinen Bitcoin – um ein Beispiel zu nennen – sondern spekuliert auf die Kursentwicklung. Genauer gesagt, auf die Differenz im Kurs zwischen Einstieg und Ausstieg. Gehandelt werden nicht einzelnen Coins, sondern Währungspaare wie im Forexhandel. In diesem Fall werden sie allerdings aus einer Kryptowährung wie dem Bitcoin und einer starken Fiatwährung wie Euro, US Dollar, britischem Pfund oder Schweizer Franken gebildet.

beste Bitcoin Börse

Mit dem richtigen Broker Bitcoin-CFDs handeln

CFD-Handel findet außerbörslich statt, und zwar über einen dafür lizenzierten CFD-Broker, der seinen Tradern den Zugang zu den Märkten gewährt. Immer mehr Broker bieten vor allem Einsteigern online ihre Services an, die Auswahl eines seriösen Brokers fällt daher zunächst gar nicht leicht. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Schritt für den zukünftigen Handelserfolg – vor allem, wenn keine Vorkenntnisse gegeben sind. Unterstützung finden Einsteiger durch einen Brokervergleich. Die bekanntesten Vergleichsportale bewerten einzelne Kriterien in Angebot und Leistung, um zu möglichst objektiven Bewertungen der aufgeführten Broker zu kommen. Meist erlaubt eine Suchfunktion außerdem das eigenständige Filtern von Brokerlisten nach besonderen Wünschen.

Zu den wichtigsten Bewertungsgrundlagen gehören die Regulierung der Anbieter – idealerweise durch eine europäische Behörde mit strengen Maßstäben. Das wirkt sich insbesondere auf die Absicherung der Kundengelder aus, die in separaten Konten bei seriösen Banken geführt werden sollten. Wichtig ist auch eine nachvollziehbare und durchsichtige Darstellung der Kosten, die auf Anleger zukommen.

Das Handelsangebot sollte natürlich CFDs auf den Bitcoin und andere Kryptowährungen enthalten, damit entsprechende Strategien umgesetzt werden können. Weitere interessante Basiswerte sind ein Pluspunkt, damit mit erweitertem Horizont auch Neues ausprobiert werden kann.

Anfänger sollten auch darauf achten, dass der Kundensupport gut bewertet wird und dass ein Demokonto es möglich macht, alle Leistungen, aber auch den Umgang mit der Handelssoftware risikolos zu testen, bevor man erstes Geld in die Kapitalisierung des Live-Kontos steckt. Schulungsmaterialien, die schon im Demo-Modus dabei helfen, sich die Grundkenntnisse des Krypto-Tradings anzueignen, sollten ebenfalls vorhanden sein, damit ein Anbieter das höchste Prädikat erhält.

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Unterschiedliche Steuern auf Gewinne aus Direkthandel und CFD-Trading

Um den Überblick über die Investitionsmöglichkeiten in Bitcoin abzurunden, sollte ein Blick auf die steuerliche Veranschlagung der Gewinne nicht fehlen. Denn nicht nur die Frage nach den Finanzinstrumenten und dem Anlagehorizont, auch die späteren Abzüge durch den Fiskus wollen bedacht sein. Wer in Deutschland mit Bitcoin handelt, muss nämlich die Steuern abhängig von der Form der Anlage abführen.

Bitcoin Börse Vergleich

Gewinne aus dem Direkthandel mit Bitcoin

Wer eine Bitcoin Börse nutzt, um die Anlage in BTC zu tätigen, und dabei Gewinne erzielt, muss diese zwar auch versteuern – sie gelten aber nicht als Einnahmen aus Spekulation. Da der Fiskus Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel ansieht, stellt er den Handel mit BTC auf eine Stufe mit Geschäften etwa mit Gemälden, Antiquitäten oder Oldtimern aus Privatbesitz. Dementsprechend sind insgesamt 600 Euro jährlich steuerfrei für derartige Einnahmen. Alle Renditen müssen als „sonstige Einnahmen“ deklariert werden, in der dafür entwickelten Anlage SO der Steuererklärung.

Abgeltungssteuer auf das Trading mit Krypto-CFDs

Wer hingegen CFDs auf den Bitcoin über einen Broker handelt, nimmt – jedenfalls steuerrechtlich – Termingeschäfte vor. Renditen, die sich aus dem Handel mit Krypto-CFDs ergeben, gelten als Kapitalerträge, hier wird also die sogenannte Abgeltungssteuer fällig. Diese beträgt 25% der Gewinne. Hinzu kommt der Soli und unter Umständen die Kirchensteuer. Wer für den CFD-Handel ein Konto bei einem Broker mit Sitz in Deutschland führt, wird feststellen, dass der Broker diese Abgeltungssteuer selbst abführt. Beim Trading über einen nicht-deutschen Anbieter muss sich jeder Anleger selbst um die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Gewinne kümmern.

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Fazit: Krypto-CFDs als Gegenentwurf zum Direkthandel an der Bitcoin Börse

Wer Kryptowährungen wie den Bitcoin tatsächlich besitzen und als langfristige Investition, eben als „digitales Gold“, vorhalten will, kann die Coins über eine Bitcoin Börse oder einen Marktplatz erwerben. Damit gehen Anleger jedoch das Risiko ein, bei Kursstürzen oder einer Bitcoin Blase einen Wertverlust ihrer Anlage zu erleben.

Alternativ kann man CFDs auf die Kursentwicklung des Bitcoin und anderer bekannter Kryptowährungen handeln. Hierbei wird nicht langfristig Kapital in einer volatilen Coin gebunden und überdies können Trader mit den Differenzkontrakten auch bei fallenden Bitcoin-Kursen noch ein gutes Geschäft machen. Gehandelt wird über einen Broker, der jedoch sorgfältig ausgewählt und mit einem Demokonto getestet werden sollte, bevor Kapital eingesetzt wird.

In beiden Fällen sollten Anleger sich zunächst das Hintergrundwissen zum Bitcoin und zur Blockchain-Technologie aneignen, um die Risiken beim Handel überblicken und reduzieren zu können.

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