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WH SelfInvest Interviews

Interview mit Christian Schneider

17.05.2012

Christian SchneiderBrokerDeal.de im Gespräch mit Christian Schneider, Experte von WH Selfinvest, unserem Broker des Monats März und Dezember 2012. Gegründet 1998 in Luxemburg und seit drei Jahren auch mit einer Niederlassung in Frankfurt vertreten, hat dieser Broker neben seinen professionellen Produkten speziell den Ruf eines sehr kundenfreundlichen Service.

Herr Schneider, an welche Zielgruppen richtet sich das Angebot von WH SelfInvest?

Wir sind auf Privatkunden spezialisiert, die aktiv CFD, FX und Futures handeln möchten. Unsere Kunden sind also aktive Trader, die meist  über Jahre hinweg bei WH Selfinvest handeln.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit BrokerDeal, was versprechen Sie sich davon?

Die Betreiber von Brokerdeal sind mir schon lange bekannt und wir hatten von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, da es sich um ein seriöses Projekt handelt. Da sich das Angebot an Neukunden richtet, erhoffen wir uns natürlich, dass viele Kunden auf unser erstklassiges Angebot aufmerksam werden. In jedem Fall wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

Wo sehen Sie die besonderen Stärken, was haben Sie, was andere Broker nicht haben?

Fünf Dinge:

1) Die meisten Broker arbeiten mit selbstgestellten Kursen, was sehr problematisch ist, wenn man die Konsequenzen zu Ende denkt. Wir arbeiten als einer der (leider) sehr wenigen CFD Anbieter mit Reuterskursen (z.B. Aktien-CFD), sodass unsere Kunden auch zu echten Kursen abgewickelt werden. Auch schreiben wir keine Stoppabstände vor, noch arbeiten wir im Gegensatz zu jenen, die damit werben, mit Requotes. Wer Market handelt, wird Market ausgeführt, ohne Wenn und Aber! Wir lehnen keine Order ab.

2) Im Futurehandel handeln alle unsere Kunden mit Tickdatenanbindung, wodurch sich erstklassige Orderexekutionen ergeben. Dies führt wiederum dazu, dass es selten zu einem Slippage kommt und man sehr schnell agieren kann. Wer die WHS FutureStation kennt, weiß ohnehin, was die Stunde geschlagen hat.

3) Im Forexhandel haben wir ein Angebot, das leider völlig unterschätzt wird. Mit einem Spread von 1,6 oder 1,7 im EUR/USD und der Garantie, dass auf die Majors die Spreaderweiterungen nach oben ’’gedeckelt’’ werden, stehen wir weit vorne in der Reihe erstklassiger Forexbroker. Wer Spreaderweiterungen auf 7, 11 oder 15 pips vornimmt, ist für mich kein guter Forexbroker, auch wenn er mit Spreads von 1 wirbt. Willkürliche Spreaderweiterungen gibt es bei WH Selfinvest nicht.

4) Die WHS FutureStation für den CFD-, Forex- und Futurehandel (10 000 Produkte aus einer Hand)  ist einmalig. Wer diese Plattform einmal im Detail kennengelernt hat, wird nie wieder eine andere wollen.

5) Unser legendärer Service. Hier muss ich nicht mehr dazu sagen.

In turbulenten Zeiten wie diesen drängt sich auch immer die Frage auf, wie sicher meine Einlage bei WH SelfInvest ist?

Wir unterliegen den Regularien der Finanzaufsicht, da wir ein voll lizensiertes Unternehmen mit echter Brokerlizenz sind. Somit gelten für uns die entsprechenden Richtlinien auch in Bezug auf die Einlagensicherung. Einmalig bei uns ist aber, dass wir kein Kundengeld bilanzieren - das gibt es nur bei uns! Und natürlich arbeiten wir mit segregated accounts, nicht mit Sammelkonten wie viele Broker in der Schweiz.

Muss man fürchten, dass der so angenehm funktionierende Helpdesk unter weiterem Wachstum leiden könnte?

Wir wachsen seit der Gründung vor über 13 Jahren, aber stetig und nicht zu schnell. Das nenne ich ein gesundes Wachstum. In so einem Fall ist es nicht schwer, auch den legendären Service aufrechtzuerhalten. Sollte unsere Servicequalität sinken, könnten wir ebenso gut zu machen, denn wir leben von unserem guten Ruf.

Um dieses Thema aufzugreifen, was sind die weiteren Ziele von WH SelfInvest?

1/ Den Kunden klarzumachen, wie wichtig es ist, eine seriösen Anbieter zu wählen. Ein solcher Anbieter sollte zum einen in der EU sitzen und zum anderen nicht irgendeine Finanzdienstleister-  sondern unbedingt eine echte Brokerlizenz besitzen. Nach dieser Nummer der Brokerlizenz kann man fragen. Viele Anbeiter verschleiern bewusst den Umstand, diese Lizenz nicht zu besitzen, was zu erheblichen Konsequenzen für die Kunden führen kann.

2/Die verstärkte Vermarktung der WHS FutureStation für den CFD-, Forex- und Futurehandel wird sicher auch mit im Vordergrund stehen, wenn es um Ziele von WH Selfinvest geht.. Diese einmalige Plattform ist für viele Trader zur Zeit das Maß aller Dinge – zu recht! Leider ist vielen Kunden noch nicht bekannt, wie gut diese Plattform ist. Hier besteht also Nachholbedarf.

Welche Märkte werden Ihrer Meinung nach in den Fokus rücken in den nächsten Monaten und Jahren, und wie will sich WHS hier attraktiv positionieren?

Wir gehen langsam und mit Bedacht vor, damit wir nicht ein Fass ohne Boden aufmachen und uns in Märkten engagieren, die wir nicht verstehen. Für uns ist im Moment Italien und Polen von Interesse. Oberstes Ziel ist immer ein gesundes Wachstum und Aufrechterhaltung der Servicequalität.

Finden auch Systemtrader ein vollauf zufriedenstellendes Softwareangebot vor? Und kann man als Programmieranfänger auch auf etwas Unterstützung hoffen?

In der WHS FutureStation ist eine Programmierung in den meisten Fällen nicht nötig. Per Mausklick können Kunden auf Basis von Indikatoren, Stops, Filtern, Zeitblocks und/oder der Kombination dieser Parameter sehr einfach halb- und vollautomatisch handeln. Auch sind rund 25 Strategien professioneller Händler vorprogrammiert, die für unsere Kunden kostenlos sind. Wer möchte kann natürlich auch selbst programmieren. Hilfe bieten wir in Form von Lehrfilmen, Foren und Handbüchern an.

Was ist für WH SelfInvest wichtiger, der günstigere Broker zu sein, oder die umfassendere Dienstleistung zu bieten? Wie sehen Sie sich hier aufgestellt im Vergleich mit der zahllosen Konkurrenz?

Wer richtig rechnet, wird sehen, dass unser Angebot in allen Produktsparten fast konkurrenzlos günstig ist. Leider merken viele Kunden das erst viel zu spät. Sind Sie zum Beispiel bei einem Market Maker, dann zahlen Sie aufgrund der Spreaderweiterung oft deutlich mehr, auch wenn mit 0,00 EUR Gebühren geworben wurde. Auch gibt es Anbieter, die einen Stop mit abrechnen, den Sie gar nicht benötigen. Oder Sie zahlen für das Charting. Ich rate dringend dazu, genau hinzuschauen und lade alle Leser ein, bei uns nachzufragen. Versteckte Kosten gibt es bei WH Selfinvest nicht.

Ein großes Problem in volatilen Zeiten sind bekanntlich Slippage und hohe Spreads. Wie sehr kann ein Kunde bei Ihnen auf die ideale Ausführung vertrauen?

Ganz einfach. Wer Market ordert, wird Market ausgeführt. Das heißt, der Kunde erhält den nächst erhältlichen Marktpreis. Nun ist die Frage, wie schnell der Broker die Order zur Exekution bringt. Wenn ich Ihnen sage, dass wir im August Kunden hatten, die in einem Produkt über 25.000 lots bei uns gehandelt haben, beantwortet das sicher Ihre Frage. Wenn es nur bei jedem 50sten Trade ein Slippage gegeben hätte, wäre der Kunde nicht Kunde geblieben. Das ist übrigens kein Einzelfall.

Sind in Zukunft weitere Innovationen und neue Produkte geplant?

Ja. Wir werden die Anzahl der  kostenlosen Handelsstrategien erhöhen, da die Nachfrage weiterhin groß ist. Auch ist eine neue Produkteinführung geplant für den Forexmarkt. Zuguterletzt wird es wieder einige atemberaubende Neuerungen in der WHS FutureStation geben. Warten wir es ab.

Konsolidierung, dann sehen wir weiter. Vielleicht wird der Markt versuchen, die Verluste wettzumachen.

 

Vielen Dank für das informative Gespräch Herr Schneider


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