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GKFX Interviews

Im Gespräch mit GKFX

04.05.2013


Im Mai freuen wir uns einen neuen Partner ins Boot geholt zu haben: GKFX! 2009 in London gegründet und mit über 400 Mitarbeitern in 23 Ländern vertreten, wird seit einiger Zeit mit einer eigenen Niederlassung in Frankfurt auch am deutschen Markt mitgemischt. GKFX konzentriert sich auf das Kerngeschäft Devisen und Index-CFDs, ergänzt durch die wichtigsten Rohstoff-CFDs. Einen Schwerpunkt setzt dieser Anbieter bei den Schulungsmaterialien für die Kunden. Von Webinaren über Seminare, Videos und E-Books bis hin zu persönlichem Coaching bietet GKFX alles was nötig ist, um die Trader fit zu machen. 

Als Handelsplattform ist der MetaTrader4 im Einsatz, ein Webtrader mit integriertem Social Trading wird ebenfalls gerne genutzt. Zusätzlich können Kunden mit dem Tool MyFX den MetaTrader um weitere Funktionen ergänzen, wie beispielsweise Handel nach striktem Money- und Risiko-Management oder eigenen Tradingprofilen.

Nachdem schon viele positive Bewertungen zu diesem Anbieter verfasst wurden, haben wir uns nun auf eine für Mitglieder vorteilhafte Partnerschaft einigen können:

Mitglieder von BrokerDeal erhalten bis zu 6,4$ pro FX-Lot und bis zu 0,0028% des Handelsvolumens bei Index-CFDs zurück!

materlaHerr Materla, GKFX wird immer öfter in einem Atemzug mit großen Brokerhäusern genannt wenn es um CFD- & FX-Trading geht.  An welche Zielgruppen richtet sich eigentlich das Angebot?

Wir sind froh, und auch etwas stolz muss ich gestehen, dass wir als Newcomer bereits nach etwas mehr als einem Jahr auf dem deutschen Markt so gut angenommen werden. Wir konnten bei der Brokerwahl 2013 in der Kategorie Bester Forex Broker den 3. Platz belegen. Dabei haben wir Brokerhäuser hinter uns gelassen, die bereits seit etlichen Jahren auf dem deutschen Markt aktiv sind. Ich möchte mich noch einmal auf diesem Wege bei unseren Kunden für die Unterstützung bedanken. Das zeigt uns, dass wir gut aufgestellt sind. Aber wir werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Soviel kann ich vorab sagen.

Unser Produkt ist bewusst so zugeschnitten, dass es die Bedürfnisse von diversen Anlegergruppen abdeckt. Neben guten Konditionen, umfangreichen Schulungsangeboten, innovativer Technologie (auch für den automatisierten Handel) und einem herausragenden deutschsprachigen Kundenservice verfügen wir über die entsprechende Regulierung und eine lokale Niederlassung in Frankfurt am Main, denn nur so haben wir die erforderliche Nähe zu unseren Kunden und können auf zukünftige Trends umgehend reagieren und uns - bei Bedarf - entsprechend positionieren.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit BrokerDeal, was versprechen Sie sich davon?

Positives Feedback von unseren Kunden war ausschlaggebend für die Kooperation. Brokerdeal schafft durch die Bewertungen Transparenz und offenen Austausch von Gleichgesinnten – Genau das, was wir wollen!  Zusätzlich können Kunden von einem smarten „Cash-Back-Modell“  profitieren. Alles in einem ein sehr interessantes Konzept.

Wo sehen Sie die besonderen Stärken im Vergleich mit der zahllosen Konkurrenz, was haben Sie, was andere Broker nicht haben?

Bei GKFX stimmt einfach das Gesamtpaket und das sage ich nicht als Country Executive, sondern weil ich bereits andere Erfahrungen gemacht habe. GKFX verfügt über das entsprechende Know-how, die erforderlichen Regularien und - das ist keine Selbstverständlichkeit - eine ausreichende Einlagensicherung, die unseren Kunden den erforderlichen Schutz bietet.
Obwohl unser Fokus eher auf dem Forex-Bereich liegt, haben wir ironischerweise ein größeres Angebot an CFDs, als manch ein reiner CFD-Broker und das zu besseren Bedingungen.
Neben 107 Währungspaaren können Kunden hunderte CFDs auf Aktien, Indizes und Rohstoffe handeln. Eine Besonderheit ist, das wir den Handel auf beide Öl-Sorten anbieten – BRENT und WTI.
Währungspaare, Indizes und Rohstoffe können zu fixen und engen Spreads gehandelt werden. Diese halten wir (im Gegensatz zu vielen anderen Brokern, die damit werben) tatsächlich fix und das unabhängig von der Marktvolatilität und Uhrzeit.
Nachvollziehbare Kontraktgrößen, Mikro-Lots, diverse kostenfreie Ein- und Auszahlungsmethoden und ein unser lösungsorientierten Kundenservice runden unser Produkt ab.
Dabei sorgen unsere Handelsplattformen für die notwendige Technologie. Dazu gehören der MetaTrader4, der GKFX Webtrader und das mobile Trading für alle gängigen Endgeräte.
Zudem hat der Kunde die Möglichkeit über MYFX – ein Add-On für den MT4 – auf zusätzliche Funktionalitäten zuzugreifen. Wie das Setzen von OCO-Orders, 1-Click-Trading und zahlreichen weiteren Funktionen.

In turbulenten Zeiten wie diesen drängt sich auch immer die Frage auf, wie sicher meine Einlage ist. Macht es hier was das EU-Recht angeht einen Unterschied, ob das Konto in London, Frankfurt oder Zypern geführt wird?

Selbstverständlich gibt es Unterschiede, vor allem in der Höhe und Art der Einlagensicherung. Gemäß den Vorschriften der FSA und im Einklang mit dem CASS (Client Asset Sourcebook) werden die Einlagen unserer Kunden getrennt gehalten. Diese Einlagen werden auf getrennten Konten (segregated accounts) bei einer Tier 1 Bank separat zu den Konten der GKFX Financial Services Ltd. geführt.

Unsere Kunden genießen den Schutz ihrer Einlagen im Einklang mit dem Financial Services Compensation Scheme (FSCS) gemäß dem Financial Services and Markets Act. Die daraus resultierende Sicherheit beträgt bis zu von 50.000£.

Gerade am Beispiel Zypern konnten wir kürzlich sehen, was passieren kann, wenn man sein Geld in Länder überweist, die auf wackeligen Beinen stehen.

Unsere Kunden und wir befinden uns zugegebenermaßen in einer komfortablen Situation. Zum einen hat der Kunde die nötige Sicherheit und zum anderen wird die Abgeltungssteuer bei GKFX nicht nach jeden Trade einbehalten. Als Kunde von GKFX haben unsere Kunden einen Vorteil gegenüber Kunden, die ihr Handelskonto bei einem deutschen Online-Broker halten. Denn dort muss der Broker die Abgeltungssteuer unmittelbar nach jedem Trade einbehalten. Bei GKFX erfolgt das Abführen durch den Kunden selbst. Das ist möglich, weil die Kundenkonten durch die GKFX Financial Services Ltd. bei der Barclays Bank in UK geführt werden. Kumulierte Spekulationsgewinne können somit bis zur Jahressteuererklärung reinvestiert werden. Dadurch können sich finanzielle Vorteile ergeben.

Die Kosten eines Trades sind ja nur das eine. Was vor allem für kurzfristige Trader wichtiger ist, sind die Zuverlässigkeit und eine rasche Orderausführung sowie Bestätigung. Wie sehen Sie sich hier aufgestellt?

Wir wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Darunter bei der Forex Trading Expo als Best Execution House 2011 für unserer Ausführungsqualität. Selbstverständlich bringt es nichts, wenn ein Brokerhaus mit geringen Spreads wirbt, der Kunde aber anschließend feststellen muss, dass er schlecht ausgeführt wurde oder ständig Requotes bekommt. Dann ist nämlich der Traum vom geringen Spread und der schnellen Ersparnis schnell ausgeträumt und der Weg zum Break-Even umso länger. Hohe Orderausführungsqualität und Fairness, gepaart mit dem richtigen Produkt, ist das, womit wir uns identifizieren.

CFDs sind ja seit einigen Jahren stark am Kommen. Mit welchen Argumenten würden Sie verbliebene Optionsscheine- und Zertifikateanleger von diesem Instrument überzeugen?

Verglichen mit Hebelzertifikaten sind CFDs noch ein relativ junges Produkt. Alle Hebelprodukte bringen das Merkmal mit sich, dass mit geringem Kapitaleinsatz höhere Volumina im Markt bewegt werden können und der Investor sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen eines Basiswertes partizipieren kann. Allerdings bringt der Handel von CFDs mehr Transparenz im Hinblick auf diverse Faktoren und ist oft auch die günstigere Wahl. Im Handel mit CFDs kauft und verkauft der Investor zum Kurs des Basiswertes. Somit ist die Preisgestaltung von CFDs sehr klar und deutlich. Eine Provision oder Kommission fällt hierbei nicht an. Lediglich der Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs, ist zu entrichten. Eine einfache Strukturierung und Stückelung der Kontrakte ermöglicht eine schnelle Risikokalkulation. Zudem unterliegen CFDs keiner Laufzeitbeschränkung und können bei Bedarf über langfristige Zeitfenster gehalten werden. Auch in Bezug auf den Hebel, der bei CFDs zwar sehr hoch sein, aber bei Bedarf auch komplett eliminiert werden kann, bieten CFDs die erforderliche Flexibilität. Gehandelt werden CFDs über professionelle Handelsplattformen, wie den MetaTrader, die neben laufender Kursversorgung mit weiteren nützlichen Tools ausgestattet sind. Über diverse Order-Arten, Indikatoren und umfangreiches Werkzeug für die Technische Analyse, bis hin zum automatisierten Handel, ist der CFD Handel gegenüber klassischen Hebelprodukten auf die modernen Bedürfnisse der Investoren besser zugeschnitten.

Hebelzertifikate bringen vor allem Kostennachteile mit sich. Zahlt man bei CFDs im DayTrading lediglich den Spread, kommen im Handel mit Hebelzertifikaten noch Ordergebühren hinzu. Somit muss oft das Zertifikat 2 bis 5 % zulegen, damit der Investor die Gewinnschwelle erreicht. 

Hat GKFX eine Vision für 2013, spezielle Ziele und Innovationen in der Pipeline?

Unsere Vision ist es unseren eingeschlagenen Kurs, weiter beizubehalten.  Erst gerade haben wir das Social Trading in unsere webbasierte Plattform integriert, ein Tool, das ermöglicht, anderen Tradern über die Schulter zu schauen und ihre Trades nachzuahmen. Dabei möchten wir keineswegs, dass Kunden sich auf die Performance andere Kunden blind verlassen. Ganz im Gegenteil. Diverse Zusatzfunktionen ermöglichen, das komplette Risiko-Profil der Trader offen zu legen und alle Trades samt der wichtigen Kennzahlen nachzuverfolgen. Das spannende dabei ist, jeder Kunde kann selbst Teil dieses Netztwerks werden und auch seine Trades unter einem Pseudonym für die Trading-Gemeinschaft transparent machen.

Weitere Innovationen stecken bereits in der Pipeline, über die ich aktuell zwar noch nichts verraten darf, aber unsere Kunden und Mitbewerber dürfen gespannt sein.

Die aktuelle unberechenbare Lage an den Börsen ist nicht wirklich einfach für Privatanleger. Erhalten Ihre Kunden Unterstützung beim täglichen Geschehen?

Eine alte Börsenweisheit besagt, dass die Börsen keine Einbahnstraße sind. Unsichere Marktbegebenheiten sorgen oft für höhere Volatilität und zusätzliche Dynamik an den globalen Finanzmärkten. Diese Eigenschaft werden die Märkte auch in Zukunft beibehalten. Die Kunst hier drin liegt, den Kunden die entsprechenden Produkte und das richtige (Trading-) Werkzeug in die Hände zu legen, damit diese sich entsprechend positionieren und davon profitieren können. Ich bin davon überzeugt, dass GKFX über das entsprechende Werkzeug verfügt.

Auf Information und Schulung scheint GKFX viel Wert zu legen. Konnten Sie damit die Profitabilität der Kunden steigern? Bei manchen Brokern erzielen am Ende ja nur 10-20% der Kunden nachhaltige Gewinne.

Wir legen größten Wert auf Aufklärung und, ich kann es immer wieder nur betonen, Transparenz. Jeder Kunde muss das Produkt zu 100% verstehen, damit er für sich selbst entscheiden kann, welches Risiko er eingehen möchte und welche Chancen sich daraus ergeben. Nachhaltigkeit, die sich in einer positiven Performance widerspiegelt,  ist der Grundstein für eine langfristige Partnerschaft. Das bejahende Feedback unserer Kunden gibt uns Recht und bestärkt in unserer Unternehmensphilosophie.

Wir begleiten den Kunden auf seinem Weg. Dabei gibt es verschiedene Stufen. Zunächst kann der Kunde oder auch der Interessent das Produkt unter realen Marktbedingungen auf einem kostenfreien Demo-Konto ausgiebig  testen. Dabei hat er selbstverständlich vollen Zugriff auf unsere Online-Seminare und unser breites Schulungsangebot. Anschließend hat der Kunde die Möglichkeit, auf einem echten Konto mit minimalen Beträgen und Positionsgrößen zu handeln, den sogenannten Micro-Lots. Viele Broker bieten ihren Kunden diese Möglichkeit nicht und schmeißen Ihre Kunden direkt ins kalte Wasser. Was dann passiert, haben Sie in Ihrer Fragenstellung bereits angedeutet.

Woran liegt es Ihrer Meinung, dass bei diversen Brokern kaum Kunden Gewinne erzielen langfristig?

Das kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen sicherlich die mangelnde Erfahrung der Kunden, bedingt durch die schlechte Aufklärung und das mangelnde Schulungsangebot seitens der Broker. Aber auch überhöhte Kosten, intransparente Produkte und eine schlechte Kontraktgestaltung erschweren es dem Kunden, profitabel zu handeln.

Wie kann man diese schwarzen Schafe erkennen, worauf sollte man bei der Brokerwahl achten?

Der Fokus bei der Brokerwahl sollte auf der entsprechenden Regulierung und der Einlagensicherung liegen. Hier ist die FSA (Financial Services Authority) führend. Zudem ist unsere deutsche Niederlassung bei der BaFin registriert. Jeder Broker, der in Deutschland Kunden wirbt, unabhängig davon, ob er grenzüberschreitend agiert oder über ein lokales Büro verfügt, sollte bei der BaFin registriert sein.

Auch Bewertungsportale, wie Brokerdeal, können bei der Wahl des richtigen Brokers helfen. Man sollte sich vor allem Zeit bei der Auswahl nehmen und im Internet recherchieren, ob bereits Kunden negative Erfahrungen mit dem Broker gesammelt haben.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräche Herr Materla!

Sie haben Fragen? Sie erreichen uns unter der Telefonnummer +49 (0) 89-44455506 oder unter info@brokerdeal.de


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