Börsenbriefe & Handelssignale

 

Anzahl Ergebnisse:

Börsenmillionär

MärkteAktien, ETFs, Zertifikate
Erscheinungsweisetäglich
149 €
Gesamtpreis

ATT Signals

Handelssignale
MärkteTradingmarkt Allgemein, CFDs, Forex, Aktien, Indizes
Erscheinungsweisetägliche Trading Signale
ZeitfensterIntraday-Signale für Daytrader sowie auch länger laufende Positionstrades.
ab 69 €
pro Monat

Börse Daily

Börsenbrief
MärkteTradingmarkt Allgemein, Optionsscheine, Forex, Rohstoffe
Erscheinungsweise
  • Insight: 2x pro Tag
  • Spotlight:wöchentlich
  • Trends: Keine Angabe
  • Exotic Trader: Dienstangs
  • Rohstoffe & Devisen:Freitag
  • Aktien-Strategie: Samstags
  • Aktien-Trader: Wochenauftakt
0 €
Gesamtpreis

Market Mover

Handelssignale
MärkteOptionsscheine, Forex, Aktien, Rohstoffe
Erscheinungsweisewöchentlich
0 €
Gesamtpreis

ULTRAX System von Daniel Jachter

Handelssignale
MärkteBinäre Optionen
ErscheinungsweiseLaut Daniel Jachter werden die Trading Signale täglich über den WhatsApp-Channel bzw. Telegram-Channel ausgegeben.
ZeitfensterKurzfristiges Trading
  • Keine Trading-Historie einsehbar
  • Keine Transparenz zur angewendeten Handelsstrategie
  • Fragen im WhatsApp-Channel werden nicht beantwortet
  • Keine Informationen darüber, in welchem Zeitraum die Positionen eingegangen werden
0 €
Gesamtpreis

Kay Zaremba

Handelssignale
MärkteBinäre Optionen
ErscheinungsweiseBei Einstiegen über Push my Trade
0 €

Tradingschule24

Handelssignale
MärkteForex, Indizes
Erscheinungsweiseminütlich sobald neue Signale per Expert Adviser generiert werden.
111 €
pro Monat

Auto Money Machine

Handelssignale
MärkteBinäre Optionen
Erscheinungsweiseminütliche Signale in unterschiedlichen Binären Optionen
0 €

Centument

Handelssignale
MärkteBinäre Optionen
Erscheinungsweiseminütliche Signale in unterschiedlichen Binären Optionen
ZeitfensterKurzfristig
0 €
Gesamtpreis

Die Swiss Methode

Handelssignale
MärkteBinäre Optionen
Erscheinungsweiseminütliche Signale in unterschiedlichen Binären Optionen
0 €
Gesamtpreis

E-Mails checken, Guru-Tipps abholen und abends die Rendite einfahren: So schön könnte das Leben sein, gingen die Versprechungen von Börsenbriefen stets in Erfüllung. Fernab der Hoffnung auf schnellen Reichtum lautet die bodenständige Gretchenfrage stattdessen: Können Börsenbriefe ihr Geld wert sein?


Was sind Börsenbriefe und was bringen Sie Abonnenten?

Ein Börsenbrief informiert Leser über konkrete Einstiegs-gelegenheiten und Ausstiegserfordernisse.

Börsenbriefe erscheinen täglich, wöchentlich, monatlich oder bei Auftreten bestimmter Ereignisse.

Die häufig im mittleren dreistelligen Bereich angesetzten Jahresgebühren werden gegenüber den Abonnenten im besten Fall mit einer nachweislich positiven Performance der übermittelten Tipps gerechtfertigt.

Jeder Börsenbrief verfolgt eine andere Philosophie

Den Empfehlungen können fundamentale oder technische Kriterien oder eine Kombination aus beiden Disziplinen zugrunde liegen.

Es können periodische Rankings anhand verschiedener Kennzahlen veröffentlicht oder konkrete Marktereignisse wie z. B. das Überwinden eines Widerstands oder die Veröffentlichung guter Quartalszahlen zum Anlass für Empfehlungen genommen werden.

Portfolios Als Grundlage eines Börsenbriefs

Neben einzelnen Tipps können auch ganze Portfolios kommuniziert werden - inklusive der daran im Zeitverlauf vorgenommenen Änderungen.

Die Ausrichtung kann sowohl defensiv (z. B. ein Portfolio aus Staatsanleihen und Aktien mit niedrigem Beta),
als auch hochspekulativ sein (z. B. Optionsscheine und Hebelzertifikate).


Börsenbriefe - sind sie besser als Vermögensverwalter?

Könnten Anleger durch den Bezug auf eine ansonsten notwendige Vermögensverwaltung verzichten, würden sich die laufenden Kosten eines Börsenbriefs relativieren.

Durch konkrete Ein- und Ausstiegssignale für den Aktienmarkt lassen sich die Kosten der Vermögensanlage im Vergleich zu privater Vermögensverwaltung deutlich reduzieren.

Doch erzielen Börsenbriefe wirklich ebenso gut oder sogar bessere Ergebnisse als professionelle Vermögensverwalter?

Das „Handelsblatt“ berichtete bereits im Jahr 2004 über eine Untersuchung der WSH, der zufolge Börsenbriefe professionelle Vermögensverwalter schlagen konnten:

„Dem Test zufolge hätte der auf Asienwerte spezialisierte beste Börsenbrief „Taipan“ den Wert eines Portfolios im Jahr 2003 um genau zwei Drittel vermehrt. Mit dem „Value Investor“ hätten Anleger ihr Vermögen um 56,7 % steigern können. Unter den besten von der WSH getesteten Vermögensverwaltern erreichte Gebser & Partner eine Rendite von 47,7 %. Im Mittel erzielten die besten Verwalter einen Gewinn von 9,3 %, die getesteten Börsenbriefe kamen auf 29,5 % – einer der getesteten Börsenbriefe hätte das Vermögen allerdings auch um 90 Prozent dezimiert.“  In der Tat äußerten Kritiker, dass die übernommenen Risiken nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.


Bekannte (kostenpflichtige) Börsenbriefe

Es gibt eine Vielzahl von Börsenbriefen.

Nachfolgend seien einige ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt – Nennungen sind keinesfalls als Empfehlung zu verstehen.

Bernecker: Actien-Börse, Aktionärsbrief und Termin-Börse

Die in Detmold ansässige Bernecker Verlagsgesellschaft mbH veröffentlicht mit dem „Aktionärsbrief“, der „Actien-Börse“ und der „Termin-Börse“ gleich mehrere Börsenbriefe.

Publikationen des Hauses schnitten in den letzten Jahren beim „Deutschen Börsenbrief Award“ – einer Veranstaltung des „Investor Verlags“ – häufiger gut ab.

Kosten: Für die Actien-Börse fallen monatliche Abonnementgebühren in Höhe von ca. 60 € an.

Prior Börse

Prior Börse – seit 1998 herausgegeben durch Egbert Prior – analysiert Aktien in verschiedenen Ländern und gibt konkrete Tipps mit besonders großem Kurspotenzial bekannt. Außerdem werden Musterdepots geführt. Die in Frankfurt am Main ansässige Prior AG veranstaltet regelmäßig „Kapitalmarktkonferenzen“.

Die Jahresgebühr: Knapp 400 €.

Hebelzertifikate Trader

Der durch die Feuerstein & Müller herausgegebene „Hebelzertifikate Trader“ ist nach Darstellung der Betreiber „Deutschlands erster und einziger Turbozertifikate Börsenbrief“. Bekanntgegeben werden konkrete Einstiegsszenarien in Hebelprodukte sowie die Entwicklung eines aus diesen Papieren bestehenden Musterdepots.

Kosten: Pro Halbjahr fallen Kosten in Höhe von ca. 60 € an.

PLATOW BRIEF

Zu den bekannteren Börsenbriefen zählt der PLATOW Brief, der durch die PLATOW Medien GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main herausgegeben wird

Abonnenten werden über die Zusammensetzung und Änderungen eines seit 1996 bestehenden Musterdepots informiert.

Nach Angaben des Herausgebers konnten Abonnenten seit Auflegung des Musterportfolios eine Gesamtrendite in Höhe von mehr als 3.800 % erzielen (Stand: Juli 2016), was einem Vielfachen der DAX-Rendite entspricht.

Screenshot Platow Medien GmbH

Screenshot Platow Medien GmbH

Die Arbeit der Redaktion umfasst nach Darstellung der Betreiber „jährlich mehrere hundert Hintergrundgespräche mit Vorständen und anderen Insidern“, die durch weitere fundamentale und technische Analysen ergänzt werden.

Abonnenten gegenüber werden „konkrete Voten mit exakten Limits und Stops“ bekanntgegeben.

Kosten: 600 € pro Jahr bei digitalem Bezug.


Die wichtigsten Börsenbriefe im Test


Kostenlose Börsenbriefe: Heiße Tipps gratis?

Börsenbriefe werden auch ohne Jahresentgelt publiziert – besonders häufig stehen hinter diesen Angeboten Broker, die ihren Kunden sowie Interessenten Zusatzleistungen anbieten.

So verschickt z. B. LYNX täglich Börsentipps und Analysen an alle, die ihre E-Mailadresse in den Verteiler eintragen.

Screenshot LYNX Börsenbrief

Screenshot LYNX Börsenbrief

Ein generelles Problem von Börsenbriefen besteht in der durch die Betreiber als solche wahrgenommene Notwendigkeit, in regelmäßigen Abständen Tipps und Einschätzungen zu publizieren – etwa, weil vertraglich 50 Ausgaben pro Jahr zugesichert oder den Abonnenten zehn Tipps pro Monat versprochen wurden.

Doch was, wenn in dieser Zeit kein Markt die Voraussetzungen aufweist, unter denen der Börsenbrief ansonsten eine Empfehlung ausspricht? Im besten Fall wird dies so kommuniziert, im schlechtesten Fall werden die eigenen Kriterien gedehnt. Letzteres ist für kostenlose Publikationen ohne Marke mit großer Fallhöhe besonders genau zu beachten.


Merkmale seriöser Börsenbriefe

Börsenbriefe können auf zweierlei Art unseriös sein.

Erstens ist vorstellbar bzw. aus der Vergangenheit belegt, dass Betreiber ihrem Kundenstamm gezielt marktenge Aktien empfehlen, in denen sie selbst zuvor Positionen aufgebaut haben. Durch die Nachfrage der Leser steigt der Kurs, was die Betreibers solcher „Geschäftsmodelle“ dann zur Glattstellung nutzen.

Zweitens kann der Fokus auf der Vereinnahmung einer möglichst hohen Abonnementgebühr liegen – in dem Wissen, dass die eigenen Empfehlungen diese nicht rechtfertigen, weil den Tipps keine hinreichende Expertise und Strategie zugrunde liegt.

Für die Seriosität eines Börsenbriefs sprechen u.a. folgende Merkmale:

  • Publikation ist langfristig am Markt
  • Es wurde eine Marke/ein guter Name aufgebaut (Fallhöhe!)
  • Es gibt neben Tipps ein kontinuierlich fortgeschriebenes Musterdepot
  • Es stehen verschiedene Laufzeiten zur Auswahl
  • Es gibt nachprüfbare Angaben zur Performance
  • Es wird klar kommuniziert, nach welchen Regeln bzw. Grundsätzen investiert wird

Studien und Tests zum Thema Börsenbriefe

Der Vergleich der Performance verschiedener Börsenbriefe und die anschließende Publikation der Ergebnisse ist schon allein aufgrund der großen Zahl der umlaufenden Publikationen kaum zu bewältigen. Eine bloße Auflistung der Renditen könnte zudem falsche Erwartungen wecken:

Hohen Renditen stehen stets höhere Risiken gegenüber.

Hier auf BrokerDeal.de können Sie mehr als 50 Börsenbriefe anhand objektiver Kriterien vergleichen und so einen für Sie passenden Börsenbrief finden.


Fazit

Einige Börsenbriefe ermöglichen ihren Abonnenten nachweislich seit Jahrzehnten eine signifikante Überrendite gegenüber dem Gesamtmarkt und sind ihr Geld damit offensichtlich wert. Für alle Publikationen gilt das ganz unabhängig von den monatlichen Kosten allerdings nicht. Seriöse Börsenbriefe sind lange am Markt, investieren nach klar umrissenen Grundsätzen und geben ein kontinuierlich fortgeschriebenes Musterdepot bekannt.